Sonntag, Dezember 30, 2007

A mathemagician



Bei TED gibt es einen Vortrag in dem ein Rechenkünstler zwei, drei, vier und später fünfstellige Zahlen quadriert.

Die 2-stelligen würde ich mir auch zutrauen - er gibt im Laufe der Show auch zu, dass er sich mit Mnemotechniken die Lösungen gemerkt hat.
Mit den dreistelligen klappt das auch, aber ist schon deutlich mehr Aufwand.

Die vierstelligen Qudrate wird er wohl so berechnen, wie er es auch bei den fünstelligen erklärt, also mit der binomischen Formel.
Zusätzlich zu den zweistelligen Quadratzahlen muss er für den mittleren Term auch das "ziemlich" große 1x1 können.

Alles in allem muss ich neidlos anerkennen, dass ich es wohl nicht könnte - nachdem ich immer noch Schwierigkeiten mit der Zehnerüberschreitung habe :)

Für die Geburtstage gibt es eine Formel, die ohne Tabelle auskommt:

Sei das Datum: 30.12.1999
definiere:
q=30
m=12
J=19
K=99

Dann ist der Wochentag:
x= (q+ floor((m+1)*26 / 10 )+ k + floor(k/4) + floor(J/4) - 2*J ) mod 7

x= 30+33+99+24+4-38 mod 7 = 5

Wobei Samstag=0, Sonntag = 1, Montag =2, ..., Donnerstag=5

Im neuen Jahrtausend funktioniert sie aber nicht mehr - da müsste man sie nochmal um 1 verschieben.

Samstag, Dezember 29, 2007

Aliens vs. Predator 2

Handlung

Ein Raumschiff mit Jägern crasht auf der Erde und hat einige Alienlarven, die zum Üben gedacht waren im Gepäck. Letztere fressen sich nach einer Metamorphose durch eine amerikanische Kleinstadt.

Kritik

Für einen Actionfilm ist er ganz brauchbar. Die Dialoge sind flach und die Kampfszenen verwackelt, daher sieht man leider nicht viel von den Aliens und dem funkelnagelneuen Pred-Alien. Ich wusste lange nicht so recht wer der "Held" ist, nachdem scharenweise Charaktäre eingeführt werden um in der nächsten Szene gefressen zu werden.


Lieblingszene

Vater zu seiner kleinen Tochter: Es gibt doch gar keine Monster.

Dienstag, Dezember 25, 2007

Ebenezer Scroogel

Passend zum aktuellen Feiertag habe ich in den Zugriffsstatistiken meines Blogs die Suchmaschine Scroogle entdeckt. Sie liefert die Suchergebnisse von einer Suchmaschine, die genauso klingt und auch meinen Blog beherbergt.

Ihr Vorteil soll sein, dass sie keine Cookies setzt und die Suchergebnisse auch nicht für kommerzielle Zwecke auswertet.

Sonntag, Dezember 23, 2007

Flap flap

Es gibt einen Trailer zum neuen Fledermausmann-Film, namens "The dark knight".

Der letzte seiner Art (Batman begins) hat mir deutlich besser gefallen als die "Alten".
Und der Joker ist diesmal auch wieder mit von der Partie. Yeaha!
In Deutschland ist er voraussichtlich ab 21. August nächsten Jahres zu sehen.

Mittwoch, Dezember 19, 2007

I listen to bands...

that don´t even exist yet, stand auf einem T-Shirt bei Threatless* , das leider ausverkauft war.

Bei mir ist es eher so, dass es die Bands schon Jahre gibt, bevor ich darüber stolpere, aber ich arbeite an dem Problem.

Nach "Hey There Delilah" habe ich gerade bei youtube gesucht. Ja ich schäme mich etwas dafür, da es schon sehr weichgespült ist. Von den gleichen lustigen Musikanten habe dann noch Folgendes gefunden:




*Die T-Shirts, die ich bestellt habe wurden auch schon verschickt und ich bin schon gespannt, wann sie ankommen.

Dienstag, Dezember 18, 2007

Morgen soll was Kinder geben...

Über Cappellmeister bin ich auf die neue Kampagne von "Du bist Deutschland" aufmerksam geworden.

Trotzdem ich üblicherweise nicht auf das Kindchenschema anspringe, berührt mich die Werbung emotional. Ob eine Werbeaktion für Kinder sinnvoll ist, sei mal dahingestellt und wer die Zeche bezahlt möchte ich auch nicht wissen, aber vielleicht kann man das Land ja wirklich so kinderfreundlicher machen.

Montag, Dezember 17, 2007

Spitzbübisch

Mich erreichen von zu Haus Bilder, die darauf hindeuten, dass es wohl nicht mehr lange dauern kann, bis Weihnachten ist...


Start me up

Beim elektrischen Reporter gibts einen Beitrag über das Startup-Weekend.
Dabei haben um die 100 Leute, die sich voher nicht kannten, in 48 h ein Unternehmen zusammengebastelt.

Das Produkt, das sie entwickelt haben, nennt sich edelbild und soll es ermöglichen Urlaubsbilder von Photoshop-Profis überarbeiten zu lassen.

Wenn soetwas mal hier in der Region sein sollte, würde ich auch mitspielen.
Finde ich eine ziemlich gute Idee - besser als sich am Wochenende zweimal zulaufen zu lassen :-)

Freitag, Dezember 14, 2007

StudiVZ ändert seine AGBs

Angeblich will StudiVZ ja jetzt mehr und personalisiertere Werbung machen.
Bin mal gespannt, wie das laufen wird.
Wenn sie Werbung an meine Mailadresse schicken, wird der Spamfilter schon das gröbste Abhalten und wenn die internen Nachrichten zur Spamschleuder werden lese ich den Krempel halt nicht mehr.

Wenn die Werbung zu aufdringlich und zu dreist wird wird die Karawane hoffentlich ein Haus weiterziehen.
Facebook will ja auch bald auf den europäischen Markt kommen will und vielleicht finden sich ja noch ein paar junge Leute in einer Garage, um einfach noch einen werbefreien Klon hochzuziehen.

Meine "Kundenbindung" an StudiVZ ist nicht so extrem groß. Die digitalen Koffer sind schnell gepackt und 200 Freunde aus dem Verzeichnis in Excel kopieren und sie dann bei einem neuen Netzwerk suchen ist auch in einem Nachmittag erledigt.

Den "Ruf" nimmt ja im Gegensatz zu ebay etc. einfach mit, weil man die meisten Leute ja "echt" kennt.

Donnerstag, Dezember 13, 2007

Keiner interessiert sich dafür was du zu Mittag hattest...

...sagt man jedenfalls in der Blogwelt.

Trotzdem möchte ich einen kurzen Artikel darüber schreiben - in Anlehnung
auf die Kochtipps drüben im Kommunenblog.

Ein bunt gemischter Salat
(Eigenkreation für einen gierigen Esser)


Man braucht:
  • 1 Dose Kidneybohnen (285 g abtropfgewicht)
  • 1 Dose Mais (200 g Abtropfgewicht)
  • optional: Putenfleisch
    (gibts auch schon gewürzt, gebraten und geschnitten bei Plus *yeah*)
  • optional: Fetakäse
  • Gewürze
  • 3 Tomaten
  • Oliven-Öl
  • Wasser
  • Salat-Dressing-Zauber-Pulver
Zubereitung:
Dosen öffnen, Mais und Bohnen durch ein Sieb abgießen, mit etwas Wasser nachspülen.
Einfach alles zusammenschmeißen - fertig.
Zeitaufwand 5 Minuten, wenn man mit einem Dosenöffner umgehen kann.

Dressing:
Man nehme so einen Beutel von dem magischen Pulver, einen Schluck Wasser und einen Schluck Öl (mit Esslöffeln abmessen ist für Langweiler :-)
Kurz umrühren, drüberschütten - tata!


Kalorienbillanz:


Mais 200 g || 300kcal / 100 g || 600 kcal
Bohnen 285 g || 105 kcal / 100g || 299 kcal
Fleisch 75 g || 150 kcal / 100 g || 112 kcal

Summe || 1011 kcal

Tomaten und Öl unterschlage ich mal :-)

Kostenpunkt
Mais: 35 ct
Bohnen: 29 ct
Putenstreifen 84 ct (1/2 Packung)
Öl, Wasser Tomaten, Dressing ?

~ 2 Euro


Ich denke Kalorien, Kosten und Zeitaufwand müssen keinen Vergleich
mit meinem bisherigen Favoriten - dem Döner scheuen.

Kontinuität

Gestern habe ich in das Album von Good Morning Revival von Good Charlotte reingehört und war enttäuscht. Statt gut gelauntem Punkrock gab es problemlastigen Emo.
Als ob ich die Zeit hätte mir die Probleme anderer Leute anzuhören :-)

Warum müssen sich Bands eigentlich ständig neu erfinden?
Da müht man sich durch bergeweise Mittelmaß bis man ein paar Musikanten gefunden haben, die -subjektiv - brauchbare Qualität liefern und dann haben sie die Frechheit sich neu zu erfinden
und die Suche geht von vorne los...

Da lobe ich mir beispielsweise die Ärzte, die den Stil zwar auch etwas ändern, aber weiterhin solide Qualität abliefern.

Oder man muss sich im Freundeskreis umhören und mal wieder etwas neues ausprobieren, etwa Maximo Park.




Montag, Dezember 10, 2007

Das Spindproblem

Nehmen wir an Sie deponieren ihre Gegenstände vor dem Gang in die Bibliothek in einem Spind.

Wir unterstellen, dass anschließend alle Spindfächer von diversen Mitmenschen belegt werden.
Die Spinde seien in zwei Reihen zu je elf angeordnet.

Das Wetter sei heiter bis wolkig.

a) Wie groß schätzen sie die Wahrscheinlichkeit, das bei ihrer Rückkehr gerade jemand
etwas aus dem Spind holt, der einer der fünf direkten Nachbarn Ihres Spindes ist
und sie warten müssen?

b) Erstellen Sie während sie warten ein geeignetes stochastisches Modell der Situation.
Für Lehramtsstudenten ist auch eine grafische Lösung zulässig, sofern die Anzahl der notwendigen Farben vier nicht übersteigt.

c) Wie ändert sich ihre Schätzung aus a) wenn es gegenüber der Spindwand eine weitere
Spindwand gibt und der Zugriff auf einen der sechs gegenüberliegenden Spinde Sie darin hindert auf Ihren Spind zuzugreifen?

d) Wie ändert sich die Problemstellung, wenn Sie keine Angst vor anderen Menschen haben? :-)


In meinem nächsten Leben werde ich Prosaautor für Übungsaufgaben.

Samstag, Dezember 08, 2007

Warum zu Weihnachten Geld spenden, wenn man es auch verleihen kann?

Bei Guy Kawasaki habe ich einen Artikel über die Seite Kiva.org gelesen.

Die Idee ist, dass man Geld an Leute in Entwicklungsländern verleiht, die damit ein Geschäft aufbauen . Das Schöne ist, das man sich die Person und den Geschäftszweig aussuchen kann und Berichte bekommt um zu sehen, was dort mit dem Geld geschieht.

Gefällt mir deutlich besser als die doch sehr anonymen Spenden, die gerade jetzt vor Weihnachten wieder Hochkunjunktur haben.

Außerdem ist das Geld nicht weg, sondern man läßt es ich entweder wieder auszahlen oder man reinvestiert es in ein weiteres "Unternehmen", wenn das Darlehen abgelaufen ist.

Es gibt auch Geschenkgutscheine, mit denen man ein gutes Gewissen und vermutlich dieses "oh ich log mich mal ein und schau, was es neues gibt" Gefühl, das man von ebay kennt, verschenken kann. :-)

Neuentdeckung - Kommunenblog

Als ich gestern vom Bloggertreffen erzählt habe, hat sich herausgestellt, dass Pat ebenfalls einen Blog betreibt - zusammen mit acht anderen Leuten aus seinem Wohnheim.
Das ganze firmiert unter dem Namen Kommunenblog.

Es gibt Kochtipps für Studenten und eine Menge aus dem Leben der ganzen Truppe.

Ist eigentlich recht clever ein Blog mit so vielen Leuten aufzumachen - dann bekommt man die ersten Stammleser praktisch geschenkt-

Notiz an mich - Soziales Umfeld um Gastartikel anbetteln :-)

BloggER Treffen auf dem Weihnachtsmarkt

Gestern war es mal wieder so weit die imaginären virtuellen Freunde zu sehen.

Vertreten waren

Ich dachte ich könnte mir jetzt einfach den Artikel mit allen Links von jemanden mopsen und ein paar Änderungen machen, aber die Damen und Herren haben sich noch nicht bequemt etwas zu schreiben :-)

Es sind auch ein paar Fotos entstanden. Alles in allem eine runde Sache.

UPDATE:

Freitag, Dezember 07, 2007

Hamburg sieht seine Zukunft nicht im Bergbau...

Sensationelles Video!
Es schreit geradezu nach Bullshitbingo.


Teil 2

Via Aggrozollhaus

Große Kunst

Nachdem ich mit großem Interesse die Lady-Bitch-Ray Diskussion drüben bei Cappellmeister verfolgt habe, konnte ich mir das Grinsen nicht verkneifen, als ich gesehen habe, dass der Trend auch nicht vor der bildenden Kunst halt macht. :-)

Klicken zum vergrößern...


Donnerstag, Dezember 06, 2007

Vollidiot

Gestern habe ich das Buch Vollidiot von Tommy Jaud ausgelesen - ja das wurde auch verfilmt, aber ich habe ihn nicht gesehen.

Das Buch erzählt das Leben eines 29 jährigen T-Punkt-Angestellten, der nichts unversucht lässt eine Frau zu finden. Dabei schlittert er in allerlei komische Situationen, wie ein Schwulenfitnessstudio und ein Date, das ihm seine Putzfrau verschafft hat.

Der Schreibstil ist ansprechend zynisch und hat meinen Humor recht gut getroffen.
Das Identifiktationspotential mit der Hauptperson ist definitiv hoch und ich habe das Buch an einem Tag ausgelesen.

Mittwoch, Dezember 05, 2007

Verhalten auf dem Weihnachtsmarkt.

Letzten Sonntag war ich ja in Nürnberg auf dem Christkindlmarkt und habe die Tipps, wie man sich auf so einem Markt eigentlich benimmt, leider erst zu spät gelesen...

Aber beim Adventssingen aller BloggER, habe ich ja einen zweiten Versuch frei.

Via Duerrbi.de

Montag, Dezember 03, 2007

Fehlersuchbild

In dieser Werbung haben die Texter zwei Fehler versteckt:


Tipp1: Was haben wir in der Schule über die "Wie-Worte" gelernt?
Tipp2: Was ist der Unterschied zwischen einer Debitkarte und Kreditkarte?

Sonntag, Dezember 02, 2007

Mami, ist das Christkind eigentlich ein Nazi?

Heute abend wollte ich auf den Weihnachtsmarkt gehen. Dabei ist mir aufgefallen, dass das Christkind ja gar nicht das Jesuskind sein kann, weil es weiblich, blond und nicht-neugeboren ist. Manche Sachen bemerkt man erst sehr spät im Leben...

Also habe ich Wikipedia bemüht, um festzustellen, dass Luther das Christkind erfunden hat, weil ihm der Brauch an Nikolaus etwas zu verschenken gefallen hat, er aber die katholischen Heiligen ablehnte.

Das blonde, weibliche Christkind auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt darf seit 1933 sein Sprüchlein aufsagen.
Jetzt kann man natürlich hellhörig werden und so Vergleiche ziehen, wie in der Überschrift.
Dank Eva Herrmann haben wir ja aber diskutiert, dass damals wirklich alles ganz ganz bitter böse war und so hoffe ich, dass es nur ein Zufall ist :-)

Samstag, Dezember 01, 2007

I Just Don't Know...

Gouranga hat eine neue Rubrik eingeführt, die mein Gefallen gefunden hat.

Seven nation army müsste ich auch mal wieder auf der Gitarre probieren.

Freitag, November 30, 2007

Bei Google Earth ist der Nordpol schon weg :-)

Bei dem Programm finde ich immer wieder verblüffende Funktionen.
Neben dem Flugsimulator, der Weltraumansicht und den ultra-high-resolution-photos
habe ich festgestellt, dass die Gebirge - wenigstens in den USA täuschend echt dargestellt werden.

Wenn man noch die Wolken-Schicht aktiviert erinnert es stark an Civilization IV.

Was mich etwas überrascht hat ist, dass es gar keinen Nordpol gibt.

UPDATE von SEBBi: Auf der WII ist er auch weg.

Donnerstag, November 29, 2007

Die Klowände des Internets schlagen zurück

Schon öfter habe ich mich über die ungenaue Berichterstattung der Medien über Computerspiele geärgert, habe mir aber nicht so viel Mühe gemacht, wie dieser junge Mann,
der einen Treffer nach dem anderen ins offene Scheunentor
ballert.

Schönes Beispiel, wie das Netz das Machtverhältnis zwischen einer Redaktion ausgebilderter Profis - d.h. sie verdienen ihren Lebensunterhalt damit - und einem Amateur auf den Kopf stellt.

via Cappellmeister

Weisheiten zur Mathematik

"Einem Mathematiker kann man kein x für ein u vormachen."


und meine neueste StudiVZ-Gruppen Errungenschaft:

"Zorn ist der Weg zur dunklen Seite der Mathematik."

Codierung

Neulich saß ich in der Bibliothek und habe mir überlegt, dass die lateinische Schrift mit der wir schreiben im Prinzip ja schon recht alt ist und kaum Änderungen erfahren hat, wenn man sich die Anzahl der Buchstaben ansieht.

Angenommen jemand wäre mal auf die Idee gekommen die Anzahl der Zeichen zu verdoppeln und häufige Zeichenkombinationen, wie "-sch, -er,-in,-ie,-ei,-en, -es, usw." mit EINEM statt mit zwei Zeichen zu schreiben, wären alle Bücher nur halb so dick und in einer Bibliothek hätten doppelt so viele Bücher Platz.
Außerdem könnte man - mit der Hand - schneller schreiben.

Alles in allem ist die Codierung wohl nicht optimal, eine Umstellung würde aber dazu führen, dass viele Leute umlernen müssten.

Wieder mal ein Sieg für, "das haben wir schon immer so gemacht."
:-)

Father and son...

Zum Kracher: Junge von den Ärzten, habe ich gerade eine Antwort mit dem Titel Vater gehört.

Große Kunst.

Sonntag, November 25, 2007

Männer sind Schweine...

Gerade eben komme ich aus der "Legende von Beowulf".

Der Film hat in der Tat ein sehr dünnes Drehbuch und die Dialoge sind stellenweise sehr platt, ABER ich habe mich glänzend amüsiert.
Ja es wird Gewalt plakativ dargestellt, ja es gibt zotige Trinklieder und Anspielungen und ja ein Großteil der Hauptpersonen ist ziemlich nackt zu sehen. Manche würden sich vielleicht über fehlendes Niveau beschweren, wenn einer Frau über längere Zeit in den tiefen Ausschnitt gefilmt wird, aber so waren die Nordmannen wohl damals drauf :-)

Außerdem werden unbekümmert Machosprüche vom Stapel gelassen, die einem das Wasser in die Augen treiben.

Kurz gesagt: Mit ein paar Kumpels und ein paar Bier glänzende Unterhaltung.

Samstag, November 24, 2007

Guter Rat ist teuer

Bei Cappellmeister habe ich einen link zu einem Artikel gefunden in dem etwas hämisch die Tatsache berichtet wird, dass die StudiVZGründer sich über den Tisch haben ziehen lassen.

Naja so dumm finde ich persönlich die Entscheidung gar nicht.
Bei der Wahl
  • Option A: 85 Millionen echtes Geld
  • Option B: in einem Jahr mit Wahrscheinlichkeit p=1/2: 750 Millionen (in Aktien) und mit Wahrscheinlichkeit 1-p: 0 Euro in einer Währung Deiner Wahl.

hätte ich mich auch für A entschieden.

Aber das hängt vermutlich davon ab, ob man 85 Millionen im Vergleich zum eigenen Einkommen für viel Geld hält oder nicht.

P.S. Außerdem hätten sie es für 85 Millionen verkaufen können und dann für 50 Millionen 5% der Aktien kaufen können, so dass Option B sowieso dumm gewesen wäre :-)

Freitag, November 23, 2007

Noch mehr Videos im Stil von TED

Nachdem ich die TED-Videos immer gierig "aufbrauche", wenn sie neu erscheinen habe ich mich sehr gefreut auf dem TEDBlog Links zu ähnlich gelagerten Konferenzen zu finden, die ebenfalls Videos zu allen möglichen Themen auf ihren Seiten haben.

Die Links direkt zu den Videos:

Die ersten beiden Konferenzen haben einen RSS Feed für ihre Videos und sind gleich mal auf meiner MIRO Liste gelandet. Das ist ein praktisches Programm für Internetfernsehen über das ich schon länger mal schreiben wollte.

Der Vollständigkeit halber:
Pop!Tech ist auch eine recht ansehnliche Konferenz.

Wie entsteht eigentlich eine Bankenkrise...

...erklärt am Beispiel einer Schlacht am Buffet

Als ich mit meinem Bruder neulich beim Mexikaner war gab es ein All-You-Can-Eat-Angebot, das auch Spareribs eingeschlossen hat. Beim ersten Gang ans Buffet waren sie allerdings vergriffen. Zunächst nicht weiter tragisch, dann holt man sich eben einen Salat und lauert.

Nun wollte es das Schicksal so, dass neben uns natürlich noch andere Gäste da waren, die auch noch näher an der Futterstelle saßen und ebenfalls auf den Nachschub gewartet haben. Als dann die Ware geliefert wurde, kamen wir gerade noch rechtzeitig, um zu beobachten, wie eine Meute junger Männer schwer beladen mit leckeren Spareribs auf dem Rückweg war und wieder die gesamten Bestände geplündert waren.

Also sind wir wieder am Salat entlang geschlendert mit dem Plan - sollten Spareribs geliefert werden - gleich ein paar mehr einzupacken.

In der Situation habe ich mir überlegt, dass genau das bei den Banken passiere kann:
Wenn alle glauben, dass etwas knapp ist, dann wird es auch knapp.
Jeder nimmt etwas mehr, wenn er glaubt, dass es knapp wird und sich ihm die Möglichkeit bietet als er genommen hätte, wenn es reichlich gibt. (Der Satz ist etwas lang geraten.)
Wenn das aber alle machen verschärft sich die Lage und die Argumentationskette geht von vorne los.

Zum Glück konnte der Spareribs-Crash verhindert werden, weil sich die Konkurrenz gesättigt vom Feld zurückgezogen hat und niemand ist hungrig vom Feld gegangen :-)

Donnerstag, November 22, 2007

Der Witz für den zweiten Blick


Heute war ich in der Stadt und habe mir endlich noch ein paar Magnete für die Tafel gekauft.
Allerdings sind sie nicht stark genug für eine Diskette.
Schade, dass ich erst jetzt den Post bei Daylight zum Thema gelesen habe.

Dienstag, November 20, 2007

Die Mechanik von Alltagsgegenständen II

Nachdem Gouranga nachgefragt hat, habe ich noch einen zweiten Post zum Thema "Alles im Eimer" gebastelt, der eine Fortsetzung davon ist.
Ich habe das Objekt fotografiert und gelernt, dass es bei spiegelnden Dingen nicht so einfach ist...


Abb.1 : Eimer
Wenn man den Fußhebel (im Bild links unten) tritt, geht die Klappe auf.

Meine sehr skizzenhafte und perspektivisch verwirrende Lösung:


Abb. 2 : wirre Skizze

Dabei ist mir noch aufgefallen, dass ich schummele, weil man sich etwas überlegen müsste, wie man die Bewegung einfacher "um 30 Zentimeter" nach rechts bekommt, wenn man in den Eimer auch etwas füllen möchte :-)

Lösung:

Die tatsächliche Lösung habe ich jetzt mal in Bildern festgehalten.
Letzte Möglichkeit sich selbst Gedanken zu machen.

Der Trick ist, dass die Bewegung nach unten in eine Drehbewegung umgewandelt wird, die am anderen Ende der Stange, die unter dem Eimer verläuft wieder in eine Bewegung nach oben gewandelt wird.
Die Stange unter dem Eimer hat also am Ende je einen Haken.


Abb. 3: Tritthebel




Abb. 4 : Deckel





Abb. 5 : Stange unter dem Eimer - fast nicht zu erkennen.,..



Abb. 6: zweite Umlenkung - ebenfalls nicht zu erkennen.

Montag, November 19, 2007

Die Mechanik von Alltagsgegenständen

Man kennt ja die Mülleimer, deren Deckel sich hebt, wenn man unten auf einen Hebel tritt.

Ich finde es immer wieder interessant mir zu überlegen, wie Alltagsgegenstände wohl funktionieren und ob man den Mechanismus - wenigstens prinzipiell - auf ein Blatt Papier malen kann, ohne den Gegenstand vorher genau untersucht zu haben.

Beim dem Eimer war die tatsächliche Lösung natürlich eleganter, als meine Idee.

Sonntag, November 18, 2007

Verspätetes Geburtstagsgeschenk

Gestern habe ich auch noch ein Geschenk bekommen, über das ich mich wie ein Schneekönig gefreut habe: Eine Kaffeetasse voller Gummibärchen und ein USB-Kaffee-Wärmer in den auch noch ein 4-fach USB-Hub eingebaut ist.
Ich kann jetzt also noch länger vor dem PC ausharren :-)



Free Rainer - Mehr Qualität ins Fernsehen

Gestern war ich mit Freunden im Kino und habe den Film Free Rainer gesehen.
Er handelt von einem TV-Produzenten, der großen Erfolg damit hat niveaulose Spielshows fürs Fernsehen zu produzieren. Als ihn eine junge Frau auf ihn einen Mordanschlag verübt, weil ein schlecht recherchierten Beitrag ihren Großvater in den Selbstmord getrieben hat, erfährt er einen Sinneswandel und möchte mehr Qualität ins Fernsehen bringen.
Dazu manipuliert er die Quotenererhebung in Deutschland.

Kritik:
Ich wurde glänzend unterhalten. Habe viel gelacht und nachdem ich deutsche Filme sowieso mag, gab es nichts auszusetzen.
Die ersten Szenen sind etwas überzeichnet - aber so weit ist unser Fernsehen gar nicht mehr davon entfernt. Die Erzählweise ist eher märchenartig- die Guten, die Bösen, Magie Technik, Prinz und Prinzessin und alles wird gut.

Eine Sache, die etwas kurz gekommen ist, ist die Frage ob eine kleine wie auch immer geartete Elite für die breite Masse entscheiden darf, dass ALLE mit Anspruchsfernsehen und Dokus glücklicher sind. Die Bildungsbürger - ich nehme mich da ja nicht aus - schauen mit einer gewissen Arroganz auf den Rest und erzählen, wie schön die Welt doch wäre, wenn alle so wie sie wären.

Es gibt auch diese Theorien, das freie Märkte besser sind als ein wohlmeinender Diktator...

Nachtrag:
Der Computer-Freak mit Sozialphobie im Film heißt Philipp.

Freitag, November 16, 2007

Ritze ratze voller Tücke

Auf zeit.de gibt es einen Artikel in dem eine Forschungsarbeit aus den 50er Jahren vorgestellt wird, die sich damit befasst, wie man aus Sicht der Amerikaner am einfachsten das Schienennetz der Sowjetunion lahmlegen kann.
Link zur Originalarbeit.

In meinem Nebenfach Logistik habe ich zwar genug von Flaschenhälsen bei Flussmaximierung gehört, aber es hat mich überrascht zu sehen, was passiert wenn man die Vorzeichen umdreht und sie als etwas Gutes sieht. :-)

Wie sieht es eigentlich mit Open-Transport-Tycoon aus?

Donnerstag, November 15, 2007

Vorurteile und so...

Zum Glück bin ich heute nicht auf die Bahn angewiesen und zähle mich zu der Schar der Glückseligen, die dem Bahnstreik nur über die Medien beiwohnen und es sich in ihrer gut beheizten Behausung gemütlich gemacht haben.

Unabhängig von der Sachlage und Fragen über Recht und Unrecht und Sinn und Unsinn eines solchen Streikes, bin ich der Meinung, dass der Streik gegen ungeschriebene Gesetzte verstößt, die manche vielleicht als "deutsche Tugenden"* beschreiben würden.

  • "Tu was man Dir sagt - und niemand wird verletzt
  • Das Aufstellen und und Durchsetzen von Verboten
  • Zuverlässigkeit -
    Auch eine mündliche Zusage ist weitestgehend bindend und wenn es nur um eine Tasse Kaffee geht
  • An Pedanterie grenzende Präzision
  • Pünktlichkeit durch saftige Sanktionen für Unpünktlichkeit


*)
Aber das ist schon wieder so ein böses Wort und Godwins Gesetz schlägt zu.
Martenstein hat neulich gefordert lieber mal Stalinvergleiche zu verwenden :-)

Dienstag, November 13, 2007

Geburtstag Nachschlag

Meine Gäste und ich waren wieder kreativ.
Den Startschuss habe ich mit einem "Freundesbaum" abgegeben, der graphisch die Beziehung zwischen meinen Freunden und mir darstellt und ist sehr "gastgeber-zentrisch".
Das Problem mit der Darstellung ist, dass es sehr schnell unübersichtlich wird, wenn jeder einzeichnet, wen er woher kennt.
Daher habe ich überall noch Blätter aufgehängt und Buntstifte ausgegeben. Diese Bilder sind durchaus sehenswert und wurde von mir bei flickr hinterlegt.





Aus der Graphentheorie kann man noch übernehmen, dass eine Clique eine Teilmenge
der Gästemenge ist, die die Eigenschaft hat, dass jeder jeden kennt.

Hmm 95% Übereinstimmung

Gerade habe ich einen Artikel aus dem Nerd-Handbook gelesen und war überrascht, wie groß der Anteil an Übereinstimmung zwischen der beschriebenen Person und meiner Wenigkeit ist.

The joy your nerd finds in his project is one of problem solving and discovery. As each part of the project is completed, your nerd receives an adrenaline rush that we’re going to call The High.

Also gibt es etwas schöneres, als Probleme zu lösen, die eigentlich gar keine sind?
Bei der Kunst etwas besser zu machen geht es eher um die sportliche Herausforderung als den tatsächlichen Nutzen, den man davon hat, dass beispielsweise der Computer 15 Sekunden weniger zum hochfahren braucht.
Your nerd knows that people are interesting. Just because he can’t look your best friend straight in the eye doesn’t mean he doesn’t want to know what makes her tick, but you need to be the social buffer — the translation layer.
via LostFocus,
den ich via Gouranga wiederentdeckt habe :-)



Partybilder

Bernhard hat gerade die Bilder von meiner Party geflickert.
Er hat die Anzahl der Bilder konsequent auf 40 heruntergekocht, so dass einige der Bilder, die übrig geblieben sind auch einer Hochglanzzeitschrift entsprungen sein könnten.

Eine "Nachbesprechung", das Namensposter und so kommen sobald sich der Staub in meinem Alltag wieder geleget hat.

Montag, November 12, 2007

Frisch verdrahtet

Heute morgen war der Techniker von T-Home da um den DSL Anschluss von Alice freizuschalten.Dazu wurden in einem Kasten im Keller, auf dem noch das Wort "Post" steht zwei Drähte angeklemmt.

Nach kurzem Smalltalk über Verbindungsgeschwindigkeiten und die Zukunft des Internets, hat der Techniker noch einen lustigen Versprecher vom Stapel gelassen:
"VDSL mit 50 Mbit bleibt in den ersten zwei Jahren ausschließlich den T-Home Kunden vorenthalten."
Da schaut die Konkurrenz natürlich neidisch auf den Ladebalken.



Samstag, November 10, 2007

Nächste Haltestelle: Rattenloch...

Bei MissSophie habe ich gerade eine lustige Erzählung über die Chancen und Risiken von Schienenersatzverkehr gelesen.

Insbesondere die Passage über Rattenloch hat mir gefallen - man sollte sich bei stiller Post viel öfter Scherze erlauben. :-)

Strip 2 Study Party

Ich bin gestern noch um halb zwölf ins E-Werk gegangen. Die Musik war perfekt, nur ein paar mehr Leute haben gefehlt - wahrscheinlich hatten alle davor Angst sich ausziehen zu müssen :-)

Zur Seite von Strip 2 Study gehts hier.

Freitag, November 09, 2007

Deluxe clubbing

Meine Pläne, den Abend ruhig zu verbringen und mich mal richtig auszuschlafen, wurden gerade von Herrn Herp durchkreuzt.
Es gab Gästelistenplätze für die Strip2study-Party im E-Werk zu gewinnen und ich habe einen abbekommen.

Dann lasse ich mal die dunkle Limousine aus der Garage holen und schau mir die Party mal an...

Na gut vielleicht ist es auch eher ein Zweirad und ich muss auch noch selbst treten. :-)

Donnerstag, November 08, 2007

Geburtstag und so...

Der Tag ging mit einer Überraschung los. Meine Mitbewohnerin hat mir Müslischalen und eine Kerze geschenkt:


Abb.:1 Müslischalen mit Kerze

In einem Überraschungspaket von zu Hause, habe ich neben einem Gürtel etwas zum Ausruhen gefunden:


Abb.: 2 Lorbeerblätter

Und dann gab es da ja noch das mysteriöse Riesenpaket:
Es enthält - daylight hatte sich schon danach erkundigt:

*Tada* Einen Teleskop-Schwenkarm auf dem nun mein Laptop seinen neuen
Heimatort gefunden hat. Wie der Name schon sagt, kann man damit die Plattform drehen, schwenken und neigen.

Bisher saß ich mit krummen Rücken und gesenktem Haupt vor meinem Rechenknecht,
aber das hat ja jetzt ein Ende. Ich kann es jedem, der einen Laptop benutzt nur
empfehlen - ein dicker Ordner ist auch schon ein guter Anfang.
Und der Konzepthalter verkürzt die "Blickwege" beim Tippen auch recht drastisch.




Abb.: 3 - Neuer Arbeitsplatz

Einen USB-Hub habe ich noch ausgegraben, an dem jetzt Maus, Tastatur, Drucker, Digitalkamera- und Handy-Datenkabel Platz gefunden haben.
Allles in allem kann ich jetzt also noch schöner und effizienter Zeit im Internet vertüdeln arbeiten.

Dienstag, November 06, 2007

Bitte nicht stören.

An der Wohnungstüre gab es gestern noch eine Überraschung, in Form eines Guerilla-Marketing-Anschlages des Strip2study.de-Projekts.
Jedenfalls habe ich es gestern dort gefunden - wer weiß wie lange es dort schon rumgehangen ist...






Im Gegensatz zu manch anderer Werbung hat das Ding sogar einen praktischen Nutzen, wenn man, wie ich in einem Doppelappartment wohnt, dessen Zimmertüren sich nicht absperren lassen :-)

Die Webadresse hätte ich vielleicht noch draufgedruckt, weil die Googlesuche nach
I strip 2 study doch erst auf platz 7 das richtige Ergebniss ausspuckt.


Stichwort Werbung: Heute bin ich an einem Plakat vorbeigekommen auf dem Schumacher für eine Fruchtsaftschorle Werbung macht .

Erst habe ich gelesen"jetzt neu mit Paradontose". War auch gar nicht so falsch.

Eigentlich stand da zwar "Palatinose" und ich
konnte mir zusammenreimen, dass es sich wohl um etwas mit Zucker handelt und das ist ja auch nicht immer gut für die Zähne :-)

Fragen:
Seit wann gibt es Werbung, die auf Chemielaboranten abziehlt?
Warum schreiben sie nicht "jetzt neu mit ZUCKER!"?

Eiszeit

Ich habe neulich doch endlich mal wieder den Kühlschrank
abgetaut und recht eindrucksvolle Eismengen geborgen :-)

Samstag, November 03, 2007

Große Dinge werfen ihren Schatten voraus

Der Paketboote Paketbote hatte eine Überraschung für mich.


Im Gegensatz zum letzten Jahr, weiß ich nicht genau, was in der Kiste ist.
Inzwischen habe ich gelernt, dass es ein Phänomen namens "Wertdichte" gibt und große Pakete nicht besser sein müssen, als kleine Pakete.
So ein zerknüllter 500 Euro Schein braucht immerhin nicht allzu viel Platz...

Meine Vorfreude ist dennoch proportional zur Paketgröße.

Freitag, November 02, 2007

Tastenkürzel bei Firefox

Ist doch immer wieder eine Fundgrube:

  • neue url eingeben: Alt + S
  • neuer tab: Strg. + T
  • nächster tab: Strg. + tabulator
  • bestimmten tab auswählen: Strg. + Zahl (1-8)
  • Kürzlich geschlossene Tabs wiederherstellen strg+shift+T
    (wer wäre wohl so dumm versehentlich den falschen tab zuzumachen :-)
  • Auf dieser Seite suchen: Strg. + F
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Die komplette Liste findet man, wenn man F1 drückt und dann nach "Tastaturkürzel" sucht.

Ich tippe ja im zehnfingersystem und finde es recht lästig, wenn ich zur Maus greifen muss.

Und wie schon Lincoln wusste:

"Wenn ich neun Stunden Zeit hätte einen Baum zu fällen, würde ich sechs Stunden mit dem Schleifen der Axt verbringen".

Donnerstag, November 01, 2007

Idiots are taking over

Was ich gerade bei Sebbi gesehen habe, war zutiefst
verstörend.


Er hat eine Diskussionssendung zwischen Joachim "Mr. Knowhoff-Show" Bublath
und Nina Hagen verlinkt, in der über Ufos gestritten wurde.
Naja gestritten ist vielleicht der falsche Ausdruck dafür :-)

Es ist auf der einen Seite lustig und auf der anderen Seite
traurig.

Was ich alles wissen könnte, wenn die Knowhoff-Show Knoff-Hoff-Show täglich
ausgestrahlt worden wäre...

Die mp3 zum Titel von NOFX gibts hier für lau.

Mittwoch, Oktober 31, 2007

Das kommt mir spanisch vor.

In der Henkestraße Ecke Waldstraße hat ein spanischer Spezialitäten- und Tappasladen aufgemacht.
Mittwochs gibt es ein Sonderangebot: Chili con Carne für 3 Euro, das ich gleich mal ausprobiert habe.

Ich war hoch zufrieden. Scharf gewürzt und eine gute Portion.

So richtig viele Kunden haben sich allerdings nicht hinverirrt.
Es hapert wohl noch etwas an der Werbung.

Gewaagter Versuch!

Bei der Personenwaage im Bad ist mir gerade ein Phänomen aufgefallen, das ich noch nicht ganz verstehe.

Wenn ich mich auf die Waage stelle, bekomme ich ein Gewicht x angezeigt.
Stelle ich die Waage vor dem wiegen auf den Fußabtreter, der aus einem
weichen Schaumstoff besteht, zeigt die Waage (x-5) kg an.
Dabei ist x ein für das Experiment unerheblicher Parameter, der
die Masse meines Körpers beschreibt :-)

Frage: Warum?

Die Waage bestimmt ja nicht direkt meine Masse sondern orientiert sich wohl an der Gewichtskraft, die durch die Anziehungskraft zwischen der Erde und mir entsteht.
Ja ich, weiß, dass ich anziehend wirke.

Die Kraft ist wohl erstmal etwas gedämpft, weil sich der Schaumstoff verformt und nicht mit der gleichen Kraft "dagegen" drückt.
Aber nach einer Sekunde sollte sich ja ein Gleichgewicht eingestellt haben,
was ich daran erkenne, dass ich nicht wie Rumpelstilzchen im Boden versinke.

Die Waage hat eine elektronische Anzeige.
Hat jemand eine analoge Waage und kann das gleiche Experiment machen?

Vielleicht kann ich den Trick an eine Frauenzeitschrift verkaufen.
Arbeitstitel: "Wunderdiät - 5kg weniger in 5 Sekunden!
Kaufen Sie den Wunderteppich von Scharlatan GmbH & CoKG" :->

Dienstag, Oktober 30, 2007

Eisblumen

In meinem elektronischen Postfach habe ich gerade ein paar Eisblumen von meinem Vater
gefunden - bei meinen Eltern im Unterallgäuist es wohl kälter als hier in Erlangen....


"click to view in full Pracht"

proudly stolen from MissSophie




Und wer jetzt noch nicht fröstelt kann ja mal ein Blick auf das Bild werfen.


Sonntag, Oktober 28, 2007

Zu viel Energie

Gestern nacht hatte ich im Bett einen Geistesblitz. Weil ich ihn aufschreiben wollte, habe ich das Licht eingeschaltet, das aber prompt seinen Dienst mit einem zischenden Geräusch quitiert hat - den Geisteblitz habe ich in der folgenden Umnachtung natürlich vergessen.

Sprung in die Gegenwart:
Als ich gerade in die Küche gegangen bin hat die zweite Glühbirne den Geist aufgegeben.
Zwei Glühbirnen in 12 h ist schon etwas viel.

Ich gehe schonmal Kerzen suchen, bevor die Nacht hereinbricht und reklamieren den Titel
"Fürst der Finsternis" für mich.

Samstag, Oktober 27, 2007

Back in business.

Jetzt habe ich wieder Internet.

hmm was mache ich denn damit.
Naja vielleicht kommt ja der Appetit beim Essen.

Man lernt nie aus

Als ich heute den Desktop auf meinem Computer aufgeräumt
habe, bin ich zufällig über einen neue Funktion von Windows
gestolpert, die ich bisher noch nicht kannte.

Wenn man eine Verknüpfung, etwa den Arbeitsplatz, mit
geklickter Maus auf den Rand des Bildschirms
zieht und dann die Maustaste los läßt, wird der Ordner
in einem "Seitenfenster" geöffnet.
Wenn man mit der rechten Maustaste in dieses Seitenfenster
klickt kann man auch noch "immer im Vordergrund" wählen,
dann verhält sich das Seitenfenster wie die Startleiste und bleibt immer im Vordergrund, was recht praktisch ist, wenn man etwas aus mehreren Ordnern zusammenkopieren möchte und nicht immer die Fenster verschieben und anpassen möchte.

Will man den Zauber beenden klickt man auf die gestrichelte Linie und zieht das Fenster zurück auf den Desktop, dann wird die Leiste zu einem Fenster und man kann sie mit dem roten
x schließen.

Das ganze Funktioniert auch mit Ordnern und Verknüpfungen.

Freitag, Oktober 26, 2007

Elf Freund müßt ihr sein...

aber nicht beim Speedport 701V Speedport W 701 V.
Bei einer Bekannten wollte ich das WLAN benutzen, das mit MAC-Filterung und Passwort gesichert war. Der störrische Router hat aber immer wieder die MAC-Adresse eigenmächtig gelöscht.

Einfacher Grund: Die Anzahl der Zugangsberechtigungen ist auf 10 beschränkt, meinte ein Herr von der Telekom
T-Com
T-Home.

Da es ja eh nicht mehr so viele Großfamilien gibt, wird das wohl bei einem Großteil der Kunden nicht negativ auffallen. Den anderen wird halt ein Nachmittag gestohlen, weil sie nicht die Betriebsanleitung gelesen haben. :-)

Mittwoch, Oktober 24, 2007

Wahnsinn: In Sekundenschnelle Eis in Wasser verwandeln

Nachdem ich mich ja neulich schon überrascht gezeigt habe, dass man wohl in kürzester Zeit Wasser in Eis verwandeln kann, freue ich mich heute berichten zu können, dass es auch in die andere Richtung funktioniert :-)

Diesen tollen Effekt habe ich prompt in ein Video verwandelt.

Es war bitter nötig, den Kühlschrank mal wieder abzutauen...




Link: sevenload.com

Dienstag, Oktober 23, 2007

Rationale Ignoranz...

ist kein Oxymoron, sondern ein Fachbegriff.
Bei einer politischen Abstimmung stehen die Wähler vor dem Problem einerseits mit verschwindend geringer Wahrscheinlichkeit die Wahl zu entscheiden (Nutzen) und andererseits beliebig viel Zeit investieren müssten um sich tatsächlich zu jedem Thema eine Meinung zu bilden. (Kosten)

Die Strategie, die viele einschlagen, ist die Kosten zu drücken und sich nicht zu informieren - kurz es kann rational sein ignorant zu bleiben.

Außerdem habe ich jetzt verstanden warum viele Parteien die Mitte für sich reklamieren.
Spieltheoretisch ist es so, dass bei einer Abstimmung zwischen zwei Alternativen diejenige Alternative gewinnt, die näher am Medianwähler ist.

Sonntag, Oktober 21, 2007

Wasser in Eis verwandeln

Auf youtube habe ich gerade ein Video gesehen, das ziemlich unwirklich aussah.

Eine klare Flüssigkeit, die angeblich Wasser ist, gefriert in sekundenschnelle.
In den Kommentaren steht, dass aber wohl noch eine Chemikalie drin ist.
Und hier ist noch eine Schritt für Schritt Anleitung.

Das ganze hat wohl etwas mit Unterkühlung zu tun und bei der Reaktion wird Wärme frei.

Genug jetzt, ich muss ins Laboratorium zum Spielen :-)

Samstag, Oktober 20, 2007

Eingeeschert

Ich habe mich gerade sehr über ein Bild auf xkcd gefreut.

Wer sich nicht über das Bild freuen kann, sei auf Möbiusband und M.C. Escher verwiesen.

Springmaus

Bei Gartenarbeiten hat mein Vater Springmäuse aufgestöbert. Wikipedia sagt, dass sie nachtaktiv sind und daher größere Augen haben.
Unsere Katze schläft auf der Heizung, sonst hätte sie sicher auch großes Interesse an den neuen Bewohnern im Garten. :-)

Ratatouille habe ich immer noch nicht gesehen...


Euer Volk hat eine neue Technologie errungen: Kartographie

In der UniBIB bin ich neulich um die Regale geschlichen und habe in andere Wissenschaften reingeschnuppert.

Unter anderem habe ich in einem Buch über Kartografie geblättert und mich gefreut, als ich geläufige Namen, wie Gauß und Bessel und Konzepte wie, bijektive Abbildung, Topologie und Metrik gelesen habe. Es scheint also doch so ein paar Anwendungen für Mathematik zu geben.

Die Höhenmessung (Nullniveau) ist wohl innerhalb Europas dahingehend nicht eindeutig, dass verschiedene Länder verschiedene Nullpunkte haben, es aber Bestrebungen gibt dies zu vereinheitlichen. In Deutschland war es früher ein Kirchturm in Berlin, der als Referenzpunkt genommen wurde und inzwischen der Amsterdamer Pegel.
Das schöne an Standards ist, dass man zwischen so vielen wählen kann.

Und dann habe ich mich wieder an die Weisheit erinnert gefühlt, dass auch bei Büchern gilt: Leasen ist billiger als kaufen.
Ich bin schon gespannt, ob mein Interesse in der Bibliothek herumzuhängen erhalten bleibt, wenn das Internet wieder bei mir einzieht.

Donnerstag, Oktober 18, 2007

Wer A sagt, muss auch B sagen.

Man kann aber auch einsehen, dass A Unfug ist.

In meinem Fall war A der Kauf einer Fahrkarte und B der Versuch heute mit der bestreikten
Bahn 300km zurückzulegen.

Nachdem ich eine halbe Stunde in der zornigen Menge gebadet habe, habe ich spontan beschlossen, dass es entspannender Freizeitmöglichkeiten gibt, als am Bahnhof zu warten und werde erst morgen reisen. Die Fahrkarte ist ja auch morgen noch gültig.

Die Frage: "Befürworten Sie den Streik der Lokführer?" sollte mal auf einem bestreikten Bahnhof gestellt werden. Ich hatte den Eindruck, dass so ein leicht feindselige und genervte Grundstimmung vorherrschte.

Eine noch größere Mutprobe wäre natürlich sich hinzustellen und zu sagen, dass es Ihr gutes Recht sei zu streiken und sie das gerne nochmal machen können, man habe da volles
Verständnis dafür und heiße es ausdrücklich gut.

Dienstag, Oktober 16, 2007

Offline e-mailen

In der Anfangsphase meiner elektronischen Korrespondenz
in den letzten Jahren des alten Jahrtausends, habe ich emails
offline getippt um sie dann alle auf einen Schlag zu übermitteln.

Durch den Umstand, dass ich immer noch in der digitalen Wüste
sitze und mich nur gelegentlich auf den Weg zur Bibliothek
mit ihrer sprudelnden Datenquelle mache, habe ich das offlinemailen
wieder für mich entdeckt.

Der große Vorteil ist, dass man noch die eine oder andere Änderung vornehmen
kann, wenn die e-mails gelagert und nicht sofort verschickt werden
und sich manche Sachen erübrigen.

Wenn ich wieder regulären Zugang zum Netz habe, werde ich den
Haken bei "e-mails sofort übermitteln" entfernen.

Themawechsel:
Im Zusammenhang mit wissenschaftlichem Arbeiten
habe ich noch einen Satz gelesen, der mich gefreut mich:

Wenn Sie finden, dass Schreiben schwer ist, so hat das einen einfachen Grund:

Es ist schwer.

W. Zinsser

Freitag, Oktober 12, 2007

Ins Internet GEHEN...

Nachdem ich immer noch kein Internet für meine Wohnung organisiert habe, bin ich heute in die Uni-Bibliothek gegangen.

An zwei Theken habe ich gefragt ob es hier WLAN gibt
(...Sie wissen schon, für dieses sogenannte "Internet"), bis ich an der dritten Theke kompetent beraten worden und sogar die wesentlich kniffligere Frage:
"... und welches Passwort brauche ich dafür" beantwortet bekommen habe. Der Vollständigkeit halber:
  • Welle_RRZE doppelklicken, einen browser öffnen dann mit dem Uni-Login (snName + Passwort) anmelden.

Obiges Netz sollte zum 1.10. abgeschaltet worden sein, ist es aber wohl nicht.

Ich kann noch von einem überraschenden Effekt der Zeitdehnung berichten, sobald man sich in einem Raum befindet in dem es kein Internet gibt. Meine Wohnung ist super aufgeräumt und selbst das Altglas habe ich entsorgt :-)

p.s.
Aus der Blogstatistik haben auch noch Gold zu Tage gefördert:
Suchbegriffe:
wer anderen eine bratwurst gräbt wirft den esel zuerst ins korn

Sonntag, Oktober 07, 2007

Die Sendung mit der Maus als VideoPodcast!

Beim WDR gibt es einmal pro Woche eine Lach- und Sachgeschichte als VideoPodcast.
Die Seite für den Podcatcher ist.

Hurra ich werde nicht dumm sterben.
:-)

Recycling ist quatsch

habe ich gerade in einem Artikel gelesen, jedenfalls unter gewissen Bedingungen.

Der Autor gibt eine einfache Daumenregel um festzustellen, um zu bestimmen, ob es sich bei einer Sache um eine Ressource oder Müll handelt:

Muss ich etwas dafür bezahlen, damit sie abgeholt wird oder bekomme ich Geld dafür?

  • Wenn man liest, dass Bahnschienen und Stromkabel bei Nacht und Nebel gestohlen werden, kann man davon ausgehen, dass es sich um eine Ressource handelt.
  • Wenn der Komposthaufen und die Altglascontainer bisher noch nicht aufgebrochen und geplündert wurden liegt der Verdacht nahe, dass es schlicht Müll ist.
Als ich den Artikel gelesen habe, war ich erst sehr aufgebracht. Typisch Amerikaner, der sich nicht um die Umwelt kümmert sondern nur auf seinen eigenen Gewinn aus ist.

Was ich aus der Sache gelernt habe ist, dass ich eine vorgefasste Meinung zum Thema hatte, die ich mir auch nicht mit Argumenten kaputt machen lassen wollte - man nennt solche Meinungen auch kurz Vorurteile.

Jetzt kann man sich natürlich darüber streiten, ob Ressourcen die richtigen Preise haben, oder ob externe Kosten unberücksichtigt unter den Tisch fallen.
Meist spart man sich die Diskussion und bezeichnet die Leute einfach als Ketzer, die fragen ob es sich lohnt Müll zu Hause zu trennen und dann mit dem Auto zum Wertstoffhof zu kutschieren.

Ich würde gerne noch eine kleine Umfrage starten:
Glaubst du, dass recycling besser für die Umwelt ist oder weißt du, dass recycling (woher? Zahlen, Fakten, Quellen...) besser für die Umwelt ist.

Ich glaube es, aber habe mich bisher noch nicht genau damit beschäftigt.

Freitag, Oktober 05, 2007

Geschichtsunterricht im Action-Kino

Gestern Nacht wurde noch Rambo III ausgestrahlt, einen Film den ich bisher nur aus der HotShots Persiflage kannte.

Aus der heutigen Sicht ist das Szenario recht ungewöhnlich:
Die Amerikaner beliefern die Mudschahiddin mit Stinger-Raketen und Kriegsgerät, damit sie sich gegen die russischen Aggressoren zur Wehr setzen zu können. Letztere sind natürlich wenig begeistert und nehmen bei einem Waffendeal einen Freund von Rambo gefangen.
Also hat er einen gerechten Grund genretypisch zu meucheln.

Unter anderem kommt auch das Reiterspiel Buzkashi, bekannt aus Borat, vor.

Wenn man ein paar Szenen neu drehen würde, könnte man den Film fast als Anti-Kriegsfilm verkaufen, was mich sehr verwundert hat.

Was mir noch aufgefallen ist:

Es scheint eine Pyramide der relativen Boshaftigkeit in Actionfilmen zu geben:
  1. Deutschland
  2. Japan
  3. Sowjetunion
  4. Ostasien
  5. Iran
  6. Irak
  7. mittlerer Osten
  8. ?
Die Parteien sind grundsätzlich böse, außer es spielt eine Partei mit, die noch böser ist, dann wird erstere gut, jedenfalls relativ gesehen.

Die Bond-Bösewichte scheinen sich durch die Jahre an einer ähnlichen Leiter zu orientieren - muss nochmal ordentlich recherchiert werden :-)
Bin schon gespannt, wann der Bondbösewicht aus China oder Indien stammt.

Donnerstag, Oktober 04, 2007

Zu spät, zu spät, ....

Bisher habe ich noch nicht an vielen Besprechungen -vulgo meeting - teilgenommen, kann mir aber lebhaft vorstellen, dass die eine oder andere nicht pünktlich startet, weil eine oder mehrere Personen zu spät kommen.

In diesem Artikel steht recht genau der spieltheoretische Hintergrund erklärt.
Jeder möchte auf der einen Seite pünktlich sein und auf der anderen Seite als letzter zur Besprechung kommen, damit er nicht warten muss.
Zur Wahl stehen:
  • Option A: Man kommt pünktlich und bekommt einen kleinen Bonus in Form der Reputation pünktlich zu sein
  • Option B: Man kommt unpünktlich, spart eine Menge Zeit und bekommt eine milde Sanktion.

Es gibt ein wackeliges Gleichgewicht pünktlich zu beginnen, das aber durch viele Ereignisse gefährdet ist.
Etwa die Spielart, dass man zwar vor der Zeit da ist, sich aber noch kurz in die Kaffee/Teeküche verabschiedet, weil ja noch nicht alle da sind und man eh nicht anfangen kann.
Dies setzt lustige Kaskadeneffekte in Gang.

Die einzige Möglichkeit sicher pünktlich anzufangen sieht der Autor darin, drakonische Strafen zu verhängen - etwa den Säumigen mit einem Breitschwert zu begrüßen, da eine Axt ihre Wirkung beim Enthaupten wohl gelegentlich verfehlt.

Mittwoch, Oktober 03, 2007

Zimmer 1408

Mit meinem Bruder habe ich neulich noch Zimmer 1408 gesehen.
Ein sehr guter Horrorfilm, in dem John Cusack einen Schriftsteller spielt, der in vermeintlichen Spukhotels übernachtet, um seine Bücher zu füllen.

Das Drehbuch stammt von Stephen King und ich habe schon lange keinen so spannenden Film gesehen. Interessanterweiser zeigt der Film weder allzu viel Blut noch billige Schockeffekte sondern baut recht geschickt eine unheimliche Atmosphäre auf.

Nachdem ich neulich mit "The Contract" - ebenfalls mit John Cusack - eine absolute Niete aus der Videothek gezogen habe, habe ich dem Schauspieler wieder verziehen. :-)

Dienstag, Oktober 02, 2007

Gespräche mitschneiden mit dem Handy

Bei meinem Sony W810i habe ich neulich eine neue nützliche Funktion "entdeckt" - ja es steht auch im Handbuch - aber wer liest das schon?

Man kann während des Gesprächs aus dem Untermenü die Option Anruf aufnehmen wählen.
Dann wird alles, was von beiden Seiten gesprochen wird in einer Sounddatei, die nach dem Anrufer benannt wird abgelegt.

Stelle ich mir praktisch vor, wenn ein Weg beschrieben wird oder eine Telefonnummer diktiert wird und man gerade nichts zu schreiben zur Hand hat.

In Deutschland muss man den Gesprächspartner wohl darauf hinweisen, dass das Gespräch aufgezeichnet wird.

WLAN im Bahnhof

Als ich in Nürnberg im Zug noch ein paar Mails schreiben wollte, habe ich gesehen, dass ein ungesichertes WLAN verfügbar war.

Immerhin auf die bahn.de Seite und ein paar Services vor Ort konnte man umsonst zugreifen.
"richtiges" Internet gibt es nur gegen klingende Münze, was mir auf den ersten Blick nicht so klar war.

  • Arcor: 9ct /min ab Zustandekommen der Verbindung für Kunden.
    Die Flat von zu Hause gilt nicht und man sollte Kundennummer
    und Passwort dabei haben, die typsicherweise in einem
    Umschlag verstaubt :-)
  • the cloud: 6,50 Euro für eine Stunde oder 9,99 Euro für einen Monat
    (sehr krasse Preisgestaltung)

  • t-mobile und vodafone habe ich nicht nachgesehen

Inzwischen gibt es den Service wohl in einer Reihe großer deutscher Bahnhöfe.

Alles in allem eine gute Idee, aber ich investiere das Geld für eine halbe Stunde surfen lieber in eine Tasse Kaffee.
Angenommen die Bahn hätte mir zu meinem Ticket 5 Frei-MB dazugeschenkt, hätten sie
mich vielleicht bald süchtig gemacht nach mobilem Netzzugang.

Freitag, September 28, 2007

Kalter Entzug

Ich bin ab jetzt wohl eine Weile offline, weil mein Mitbewohner samt DSL auszieht.
Entweder ich gehe im Regen War-walken ( war driving für Arme) oder ich werfe einen Blick in diese sogenannten Bücher.

Was man am Internet hat, merkt man wohl erst wenn der Faden ab ist.

Die Handyhersteller verstehen mich :-)

Mit jedem Handy bekommt man ja immer noch eine Menge Spielzeug dazu geschenkt, das man sich sonst einzeln hätte kaufen müssen, wie Kamera, Mp3-Spieler/Ghettoblasterchen und PDA.
Als Nichtraucher und damit Nicht-Feuer-Haber, habe ich mich auch sehr über die Taschenlampenfunktion gefreut.

Die nächste Generation wird wohl ein GPS an Bord haben oder sogar einen Beamer.
(via Sirius)

Wie lange wird es wohl noch dauern, bis man sich damit die Haare fönen und das Geschirr spülen kann?

Donnerstag, September 27, 2007

Mathematische Grundlagen

Beim surfen bin ich auf einen netten Grundlagentest gestoßen, der mich doch in die eine oder andere Fallgrube gelockt hat. Wenn ich gewusst hätte, dass der Test auch noch ein Rennen gegen die Uhr ist, hätte ich mir wohl keinen Kaffee zwischen den Fragen gekocht.

Die Aufgabe zum Schubladenprinzip habe ich beim ersten Durchlesen für einen Witz gehalten, aber es lohnt sich genau zu lesen.

Spesenrechnung

Bisher hatte ich ja noch nicht das Vergnügen Spesen in Rechnung zu stellen, aber ich fürchte, dass es nicht so lustig ist.






Und noch ein Spaß, der allerdings nach hinten losgeht.

Dienstag, September 25, 2007

The need for speed...

In München wird jetzt also doch der Transrapid gebaut und ich finds super!
Seit ich ihn in der Grundschule in einem Quartett gesehen habe, wollte ich unbedingt mal damit fahren und jetzt muss ich nicht mal nach Fernost reisen.

Es gibt ja immer wieder Nörgler, die meinen er sei zu teuer und überhaupt unsinnig, aber die haben kein Herz für Technik und hätten sicher auch nie eine Mondflug befürwortet.
An das Alte Ägypten erinnert man sich nicht, weil sie Haushaltsdisziplin geübt haben, sondern weil sie Pyramiden hingeklotzt haben.

Ceterum censeo:
Es sollten mehr Prestigeobjekte gebaut werden.

Montag, September 24, 2007

Gruppendynamik

Hab gerade schallend gelacht.
Ob es jetzt Japaner oder Chinesen sind, sei dahingestellt.

Notiz für später:
  • mehr praktische Späße in den Alltag einbauen

via Bloßmalso

Bauanleitung für ein hyperbolisches Paraboloid

  1. Werkzeug und Materialliste

    4 x Vierkantholz 0.5 x 0.5 x 30 cm
    Querstrebe
    100 kleine Nägel
    Garn (schwarzes und weißes)
    Stofftier :-)

    Packung Pringels - als Bauplan und zur Stärkung

    Holzsäge
    Hammer


  2. Anleitung

    Jedes der vier Hölzer wird im 45° Winkel auf beiden Seiten abgeschnitten
    (Siehe Zeichnung)



    Nun werden zwei rechte Winkel erzeugt indem man die Hölzer paarweise zusammenleimt. Sicherheitshalber habe ich noch einen Nagel genommen.



    Nun werden mit einem Abstand von einem Zentimeter 25 Nägel auf die Oberseite jeden Schenkels genagelt.



    Anschließend werden die beiden Winkel wiederum im rechten Winkel aneinander geleimt/genagelt. Man legt dazu einen Winkel mit den Nägeln nach unten auf den Tisch. Den zweiten Winkel stellt man nun auf den ersten und zwar so, dass die Seite ohne Nägel dem rechten Winkel des ersten Winkels zugewandt ist. Falls Du an der Stelle einen Fehler machst wird er Dir im nächsten Schritt klar :-)



    Nun sollte das gesamte Objekt eine Seite mit Nägeln und eine ohne haben.

    Zum Abschluss kommt das Garn zum Einsatz. Wenn man die Seiten einmal im Uhrzeigersinn (entgegen funktioniert natürlich genauso…) durchzählt, so wird Seite 1 mit Seite 3 und Seite 2 mit Seite 4 verknüpft. D.h. man bindet den Faden am ersten Nagel von Seite 1 fest und verbindet ihn mit dem ersten Nagel von Seite 3, wickelt den Faden ein paar mal um diesen Nagel und fädelt über den zweiten Nagel von Seite 3 zurück zum zweiten Nagel von Seite eins. Ist man beim letzten Nagel angekommen wird der Faden abgeschnitten und der ganze Spass beginnt beim ersten Nagel von Seite 2.



    Aus Stabilitätsgründen habe ich noch eine Querstrebe zwischen den ursprünglichen rechten Winkeln eingebaut (siehe Photo).


Eine Bauanleitung für ein einschaliges Hyperboloid gibts hier.






Bauanleitung für ein einschaliges Hyperboloid

  1. Werkzeug und Materialliste

    2 x Metallplatten (etwa 10 x 10 cm)
    1 x Gewindestange (6 mm x 25 cm)
    einige Muttern & Beilagscheiben
    einen soliden Sockel (Holz oder Metall)
    Draht, elastische Schnur oder Garn für die „Geradenschar“
    Gummischlauch
    (wenn man genau hinsieht erkennt man am unteren
    Ende der Drähte eine Verdickung, damit die Drähte beim Drehen
    nicht rausrutschen)

    Metallbohrer, Bohrmaschine
    kleiner Schraubenschlüssel
    Zirkel und Geodreieck
    Bleistift o.ä.
    Ein wenig Zeit


  2. Anleitung

    Mit einem Bleistift (ja der schreibt überraschenderweise auf der Oberfläche) markiert man die Mittelpunkte auf den beiden Metallplatten, etwa indem man die gegenüberliegenden Ecken mit einer Linie verbindet und den Schnittpunkt nimmt.

    Dann schlägt man um diesen Mittelpunkt einen Kreis, so dass die Kreislinie einen Abstand von 5 mm von der Kante hat. Genauso verfährt man mit der zweiten Platte.
    Nun teilt man den Kreis in 16 gleichgroße Sektoren (=>Geodreieck) oder wer viel
    Geduld hat kann sie natürlich konstruieren.
    Siehe Abbildung (ist zwar nur in 8 Sektoren eingeteilt, aber ich denke die Idee
    sollte verständlich sein)



    Jetzt spannt man eine der Platten ein und bohrt die 17 markierten Löcher
    (1 x Mittelpunkt + 16-Teilung des Kreises). Die zweite Platte ereilt das gleiche Schicksal. Die Größe der Löcher richtet sich nach dem Draht oder Garn, das man verwenden möchte. Ich habe 2 mm Draht und 3 mm Löcher bei meinem Modell verwendet.

    Im nächsten Schritt befestigt man die Platten etwa 15 cm voneinander entfernt mithilfe der Gewindestange und der Muttern. Die Seite mit den Linien sollte man nach unten drehen. Der Sockel wird ebenfalls an der Gewindestange befestigt, so dass die Sache von alleine steht.

    Zu guter letzt „erzeugt“ man die Geraden entweder durch Garn, das durch kleine Gewichte gespannt wird, oder man verwendet Drähte, die am oberen Ende L-förmige gewinkelt sind

  3. Fertig ist der Miniturkühlturm, wenn man die Flächen etwas gegeneinander verdreht


Eine Anleitung für ein hyperbolisches Paraboloid gibts hier.

Funktion..., na sie wissen schon

Auf der Suche nach einem Buch über Funktionentheorie bin ich im Buchladen über folgendes Schild gestolpert.


Ausgehend von den einsortierten Büchern handelt es sich bei Funktionsanalysis wohl um einen Überbegriff für Funktionentheorie und Funktionalanalysis, was mir aber etwas dubios vorkam.

Bei google gibt es immerhin 1000+ Treffer, so dass es kein neuer aber relativ unbekannter Zweig der Mathematik zu sein scheint gegenüber der Funktionalanalysis (260.000 Treffer)
und Funktionentheorie (258.000 Treffer) und die beiden Bücher zum Thema bei Amazon scheinen Tippfehler zu sein, nachdem Cover und Beschreibung nicht zusammenpassen. :-)

Sonntag, September 23, 2007

Mobile Bahnauskunft

Am Freitag habe ich zum ersten mal den mobilen Fahrplanservice der Bahn unter
wap.bahn.de
verwendet und war begeistert.
Hier kann man es am PC ausprobieren.

Ich hatte mir die Verbindung nicht ausgedruckt und war mir nicht mehr sicher, ob ich in Fürth oder in Nürnberg umsteigen muss. Ein Schaffner war natürlich keiner in Sicht. Es war dieses Gefühl von Unsicherheit, das man manchmal hat, wenn sich überlegt ob die Haustür abgesperrt und der Herd ausgeschaltet ist. Also habe ich auf gut Glück die WapAdresse eingegeben.

Das Interface ist Idiotensicher und nach der Eingabe von Start-,Zielbahnhof und Uhrzeit wurde die Verbindung auf meinem Display angezeigt.
Ich werde es wohl nicht so häufig verwenden, aber es gab immer mal wieder Situationen, wo diese Auskunft die Verbindungsgebühr auf alle Fälle wert gewesen wäre.

Andere Länder ....

also in Hessen dürfen die Geschäfte bis 22 Uhr offen haben, es gibt blaue Polizeiautos und es gibt Ruf-Taxis, die nur 65 ct pro Kilometer und keinen Einstand verlangen.

Dafür waren die Brezen nicht so gut. :-)

Documentiert

In Kassel auf der Documenta war es recht kurzweilig. Leider ist sie ja erst wieder 2012, so dass es also gut ist, die Ausstellung noch gesehen zu haben.



Hier noch eine kleine Auswahl von den Kunstwerken, die mir am besten gefallen haben.



Ich kann auch eines Tages Künstler werden - auf dem Dachboden sollte es noch solche Bilder von mir geben.



Wirkte so, als wäre in der Gallerie nicht mehr genug Platz für die Fotos gewesen.



Das blaue Zimmer - nicht zu verwechseln mit dem Roten, das wohl das Blutvergießen im Irak anprangern soll - passend dazu gab es in einem recht finsteren Raum die mobilen Biowaffenlabore, die zur Invasion geführt haben zu besichtigen.



Da hat der Hausmeister die Lüftung übers Wochenende abgeschraubt?

Erinnert mich an einen Intelligenztest: Was ist das nächste Bild?

Ich habe eine Menge Spaß gehabt und auch mit einigen Leuten darüber diskutiert, was sie wohl in den Gemälden sehen.

Auf dem Rückweg habe ich im ICE neben einem Physiker gesessen, der einen ganzen Ordner Luftaufnahmen in Photoshop den gleichen Prozeduren unterzogen hat und konnte mir nicht verkneifen ihn auf die Existenz und Zeitersparnis von Tastenkombinationen hinzuweisen. Er hat sich gefreut und wir haben uns dann auch noch recht nett
unterhalten.

Freitag, September 21, 2007

Wochenende! :-)

Hurra geschafft!
Jetzt noch Koffer packen und ab nach Kassel.
(=> auf die documenta)

Der Fotoapparat darf auch mit.
Diese Speicherkarten sind auch wahnsinnig günstig geworden - zu dumm,
dass ich keine brauche.

Mein Bleistift geht auch ins Wochenende und muss Montag vermutlich nicht mehr anfangen.


Mittwoch, September 19, 2007

Alarm für GTD

Mein Mitbewohner verlässt mich überraschend zum Monatsende und hat dafür gesorgt, dass sich meine Getting-things-done-Projekt-Liste (nochmal danke für das gleichnamig Buch an Gouranga) recht schnell füllt.

Der Kern dieser Philosophie, alle Dinge, die einem den Schlaf rauben auf ein Blatt Papier zu schreiben, in Verbindung mit der Auflage immer nur eines dieser
Projekte : = "alles, das mehr als einen Handgriff benötigt"
anzugreifen ist immer wieder nützlich.

Das gute daran ist, dass die Dinge nicht mehr mental "anklopfen", wenn sie auf dem Blatt Papier stehen und das lähmende schlechte Gewissen und das Gefühl von Hilflosigkeit verschwindet ebenfalls.
  • Pfanne und großen Kochtopf organisieren
  • (würdigen :-) Nachmieter finden
  • billigsten Internetanbieter ausfindig machen
  • Stromrechnung umleiten
  • usw.
Ein einziges schmutziges Geheimnis hat die Methode allerdings:
Nur weil die Dinge ordentlich organisiert sind, hat man nicht unbedingt mehr Lust sie zu erledigen.

P.S. Ja ich gestehe:, Manchmal schreibe ich nachträglich Dinge auf die "zu-erledigen" Liste, um sie dann durchzustreichen zu können.

Dienstag, September 18, 2007

"Ich brauche 50 Männer und drei Schiffe um eine Westpassage nach Indien zu finden..." oder eine Expedition in die Erlanger Arkaden

Aufgrund der Werbemaßnahmen, musste ich mir den Laden ja einfach mal ansehen.

Zur Architektur: Das Gebäude hat drei Ebenen und besteht aus einem Hauptgang, der recht stark "gekrümmt" ist (ungefähr ein Viertel eines Kreises, der sicher 200m Radius hat )und an den links und rechts Geschäfte gepflastert sind, was das Problem mit sich bringt, dass man den Ausgang erst wieder sieht, wenn man fast durch die Geisterbahn durch ist :-)
Hat mich etwas an ein Problem aus der Nautik erinnert, daher der Titel.
Angeblich machen die Architekten das absichtlich, damit sich die Leute verlaufen.

Auf den Fotos kommt leider der Unterschied in der Beleuchtung nicht so raus, da gibt es zum einen die Hochglanzgeschäfte mit Tageslicht oder rötlichem/gelblichen Licht in denen Kleidung etc. angeboten wird und dann gibt es noch Saturn, der eher im Legebatterien-Stil eingerichtet ist (das Bild mit den bläulichen Neonröhren und der charmanten Lagerhausatmosphäre...

Wenn man dort flanieren will ist ein Mall sicher eine schöne Sache, wenn man nur in ein bestimmtest Geschäft möchte kann man sich auf einen längeren Fußmarsch gefasst machen.
Ein Problem, das in den klassischen Einkaufsstraßen durchs Fahrrad gelöst wird.
Für jemanden dessen Hauptinteressen Spielzeug und fettiges Essen sind, ist nur ein überschaubarer Teil der Geschäfte interessant. :-)

Es sind aber schon sehr viele Geschäfte in dem Komplex und die Innenstadt war davor ja auch noch nicht leer. Bin gespannt, wie der Markt das Überangebot regelt.

Als ich wieder vor der Türe war, kam war ich gut gelaunt, aber mir kam die Welt so seltsam reizarm vor.





Nanu, Unterhaltung?

Die öffentlich rechtlichen haben ja wohl vor kurzem damit begonnen ein Archiv ihrer Sendungen zu veröffentlichen. Sehr positiv überrascht war ich von der inhaltlichen Qualität.

Eine Kabarett Sendung mit dem Titel "Deutsch-türkisch, türkisch-deutsch" von Dschango Asyl fand ich durchaus unterhaltend.

Bisher wurden ja nur die Nachrichten (mit einem Tag Verzögerung :-) und ein paar selbstproduzierte Ratgeber wie WiSo online gestellt.

Man muss auch mal loben können, wo es angebracht ist :-)

Montag, September 17, 2007

Bonbon-Verpackung-Kreativitätswettbewerb

Als ich heute wieder ein Paar Bonbons verdrückt habe, habe ich mir die Frage gestellt, wie die Dinger wohl verpackt werden und dachte mir, vielleicht weiß es ja einer meiner schlauen Leser?
Nachdem die Verpackung ein periodisches Muster hat, vermute ich, dass das Verpackungsmaterial von einem "Endlos"-Band stammt.

Die Maschine muss es also irgendwie schaffen, die Folie einmal rundumzuwickeln, dann abzuschneiden und das ganze noch zu verzwirbeln. Die Verzwirbelung ist gegenläufig, das heißt man könnte die beiden Enden festhalten und das Bonbon drehen.
Wenn man bei einem verpackten Bonbon an beiden Enden zieht öffnet es sich ja, eine Eigenschaft, die seit meiner Kindheit nichts von ihrer Faszination verloren hat.

Jedenfalls gehe ich davon aus, dass es eine Maschine macht und nicht irgendwelche Ferienarbeiter :-)

Wer eine kreativere Lösung, wie die Maschine das Bonbon verpackt findet oder sich ausdenkt und in den Kommentaren hinterläßt, kann ein rotes Bonbon gewinnen!

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.