Montag, April 30, 2007

Re: bloggER-Treffen

Bei Steffi habe ich gerade einen Vorschlag zu einem BloggER-Treffen gelesen, das bereits zwei Tage(!) mit Mißachtung gestraft wurde oder die Diskussion wurde auf einen mir unbekannten blog verlagert.
Sofern es terminlich irgendwie geht, wäre ich gerne dabei.

Eine Maschine mit der man das Wetter vorhersagen kann

Ich habe mal gelesen, dass es recht einfach ist eine Maschine zu bauen, die das Wetter des nächsten Tages brauchbar vorhersagen kann. Man nehme ein unliniertes Blatt Papier und einen Stift, schreibe das aktuelle Wetter auf das Blatt und verwahre diesen Zettel in einer dunklen Schuhschachtel.
(terminus technicus: Black box).
Am nächsten Tag macht man die Schuschachtel wieder auf und vergleicht das Wetter mit
der aufgeschriebenen Prognose.

Das notierte Wetter des Vortages ist also die Prognose für den nächsten Tag, angeblich hat man damit eine gute Trefferwahrscheinlichkeit.
In den letzten vier Wochen hätte man sich damit möglicherweise sogar ein Meteorologie Diplom ergaunern können :-)

Donnerstag, April 26, 2007

Ein Meta-Stöckchen....

...also ein Stöckchen über Stöckchen ist mir von Sebbi weitergereicht worden und ich bin pfeilschnell durchgestiegen, um was es eigentlich geht.

Man äußere seine eigene Meinung zum Thema:
"Stell Dir vor Dich erreicht ein Stöckchen. Ist es in Ordnung es liegen zu lassen mit dem Hinweis, wer will möge es sich nehmen oder solltest Du es persönlich an handverlesene Blogger adressiert weiterwerfen?"

Ich werfe mal besser weiter. Leute, die Stöckchen nicht weiterwerfen, hintergehen sicher auch das Finanzamt oder gehen gar bei rot über die Ampel.

So meine Fuhre Strandgut geht zu Händen von MissSophie, Dr.T.Levision, Daylight und in die Zeppelinstraße.

Mittwoch, April 25, 2007

You don´t need experience if you got attitude

Nachdem ich erneut festgestellt habe, dass das Buch meiner aktuellen geistigen Kapazität eine Nummer zu groß ist und ich schon gegen Ende der zweiten Seite der Einleitung nichts mehr gecheckt habe, habe ich erst mal geschmolt.

Dann habe ich eine Randnotiz gemacht und war wieder richtig gut drauf - achja die Notiz lautete: "Heul doch!"

P.s. Ja, der Titel ist von einem Dilbert Buch geklaut.

Sonntag, April 22, 2007

5000 Jahre Geschichte in 90 Sekunden

Hier kann man recht schön sehen, was in Eurasien in den letzten 5000 Jahren so passiert ist. Insbesondere als Freund von Civilization und Europa Universalis bin ich es ja gewohnt politische Karten wachsen und schrumpfen zu sehen :-)
Auf die Karte bin ich über einen Vortrag von Pop!Tech - [etwas TED artiges ]
gestoßen. Der Redner - ein Zukunftsforscher, meint, dass es nicht unwahrscheinlich ist, dass sich die politische Landkarte in Amerika auch mal ändern wird, wie sie es auf der ganzen Welt getan hat und auf allen anderen Kontinenten noch immer tut.
Die Graphen aus dem Vortrag über die Bücherverwandschaften gibts hier. bzw. eine akutellere Version hier. Aus dem lila Cluster habe ich Tipping Point und Freakonomics gelesen - on Bullshit stand mal auf meiner Amazon Wunschliste :-)





Hackbrett

Bei Youtube bin ich auf eine Alternative zur Tastatur gestoßen. Allerdings braucht man wohl 40 h Training um eine GGeschwindigkeit von 50 Wörtern /Minute zu erreichen.
Wie rechnet man Worte /Minute in Anschläge / Minute um?
Ich habe gerade einen kleinen Test gemacht und 337 Anschläge pro Minute gemeistert. Allerdings habe ich ein paar Sekunden verloren, weil der Text nicht von allein weitergescrollt ist... ;-)

Eine ausgefallene Form ist auch noch das hier.
Der Preis schreckt mich noch etwas ab - aber das Design ist schon nicht schlecht :-)

Donnerstag, April 19, 2007

Gottlos

Gerade habe ich mir wieder einen TED-Vortrag angesehen, der nicht etwa Atheismus predigt sondern militanten Atheismus.
Den typischen Atheisten stellt man sich - historisch begründet - ja als Erfüllungsgehilfen des Teufels vor und heizt vorsorglich schon mal den Scheiterhaufen vor. Aber bei näherer Betrachtung hat der Redner dann doch einen recht vernünftigen Eindruck gemacht.

Im Vortrag werden noch ein paar Theorien erwähnt, die dank Internet schnell ausgegraben sind:
Russell´s Teekanne hat mich nachdenklich gemacht. Aber was habe ich auch von einem Beispiel eines Mathematikers, Philosophen und Literaturnobelpreisträger erwartet :-)

Und dann noch die intelligent-falling-Theorie . Sie besagt, dass es keine Gravitation gibt, sondern ein intelligentes Wesen, das dafür sorgt, dass Gegenstände auf den Boden fallen.

Klassiker

Über den elektrischen Reporter bin ich auf das europäische Archiv aufmerksam geworden.
Dort gibt es bergeweise Aufnahmen von klassischen Stücken als MP3 - geschenkt.

Das Interface ist zwar nicht so toll wie i-tunes, aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Gebiss - jedenfalls habe ich einen Augenblick gebraucht, bis ich links die Spalte mit den mp3s gefunden habe.

Mittwoch, April 18, 2007

Der Reichtum ist ausgebrochen

Nachdem ja lange über die Studiengebühren geschimpft worden ist, sehe ich drastische Veränderungen zum besseren in meiner Lernumgebung. Das MI hat die guten alten Rechner im CIP-Pool, Baujahr Anno Domini 1995, zu Gunsten von lautlosen Zwergrechnern entfernt.

Die Idee drei dieser Dinger in den LESE-raum der Bibliothek zu stellen finde ich zwar nicht so gelungen, da in der Liste der Dinge, die mich während eines Bibliotheksbesuches nerven können, hektisches Tippen und Klicken sehr weit oben angesiedelt ist, aber die Nachbarschaft zum Mikrofiche-Gerät ist ein interessanter Kontrast.

Die Öffnungszeiten der Bibliotheken haben sich dramatisch verbessert. Die Mathebibliothek hat von 9 -19 Uhr geöffnet - gegenüber 16 Uhr ein Schritt in die richtige Richtung.
Die Hauptbibliothek und die Jurabib haben bis Mitternacht auf, was insbesondere bei brütender Hitze im Sommer nützlich sein wird.

Kurzum ich werde immerhin ein wenig was von meinen 500 Euro "abnutzen" können.

Sonntag, April 15, 2007

Sind Sie ein Spüler?

Gerade eben habe ich mir die Hände beim Geschirrspülen verbrannt.
Dabei bin ich auf eine Frage gestoßen, die ich mir noch nie gestellt habe:

WARUM verwende ich überhaupt heißes Wasser zum Spülen?

Mein zugegenermaßen kleiner Feldversuch mit kaum verschmutzem Besteck und Geschirr hat gezeigt, dass der Kram auch mit kaltem Wasser sauber wird und das Mittel auch so ganz gut schäumt.
Ein kleiner Ausflug zu den Profis hat gezeigt, dass es wohl empfohlen wird heißes Wasser zu verwenden und man kann sogar noch heißeres Wasser nehmen, wenn man Gummihandschuhe trägt :->

Wenn jemand eine bessere Antwort als, "das haben wir schon immer so gemacht" hat, freue ich mich auf einen Kommentar.

Warum funktioniert die Mitternachtsformel*?

vor längerer Zeit habe ich das Buch Der Rechenmeister gelesen, in dem der Wettlauf italienischer Mathematiker um die Findung einer Lösungsformel für kubische Gleichungen erzählt wird.
In einem Kapitel findet sich die Erklärung warum die Lösungsformel für quadratische Gleichungen funktioniert und ich war vollkommen begeistert, weil es einen einfachen geometrischen Beweis dafür gibt, den man schon in der Schule hätte verstehen können.
Ich gebe zu, dass ich damals nicht verstanden habe, was die Formel tut, aber immerhin konnte ich damit die gestellten Aufgaben lösen.

Angenommen man hat die Gleichung
x^2 + 2x - 8 = 0

Dann ist
x^2 + 2x = 8
oder in Worten:
Ich denke mir eine Zahl und nehme sie mit sich selbst mal und zähle die Zahl noch zweimal
dazu; das ergibt 8. Um welche Zahl handelt es sich?

Geometrisch sieht das dann so aus:

Die Fläche des roten Quadrats ist die Zahl, die mit sich selbst malgenommen wurde,
die Fläche des grünen Quadrats ist gerade zweimal die gesuchte Zahl. Die Fläche beider
Vierecke zusammen ist 8.
So kommt man ohne Raten vermutlich nicht auf die gesuchte Lösung. Also manipulieren wir ein wenig an der Skizze herum.



Man könnte ja das grüne Rechteck in zwei kleinere grüne Rechtecke zerlegen und so um das rote Quadrat verteilen. Die Fläche der drei Vierecke zusammen ist immer noch 8.

Die Lücke in der rechten oberen Ecke schreit ja beinahe danach ausgemalt zu werden.



Jetzt kann man sich überlegen, dass die blaue Fläche gerade 1*1=1 ist.
Dann ist aber die Fläche des großen Quadrats gerade 8+1 = 9.



Die neue Frage lautet also wie groß ist die Seitenlänge eines grauen Quadrats mit Flächeninhalt 9. Nach etwas knobeln, kann man sich wohl auf die Zahl 3 einigen.
Mit diesem Wissen schauen wir nochmal auf das vorherige Bild und überlegen uns wie groß wohl x ist, wenn x+1 = 3 ist.
Ein kurzer Blick auf die Finger sollte genügen um auf x=2 zu kommen.
Wenn wir das in die erste Gleichung einsetzen ergibt sich:
2^2 + 2*2 - 8 = 0.

Gratulation, mit diesem Wissen wärst du im Mittelalter
ein Weltklassemathematiker gewesen! :-)

Unsere Gleichung war
x^2 + 2x - 8 = 0
Die allgemeine Gleichung heißt
ax^2 +bx +c = 0
als ist unser
a=1
b=2
c=-8

Wenn man sich die Lösungsformel nochmal anschaut, sieht man dass sie genau dies Schritte macht, die wir gemacht haben. Der Term unter der Wurzel ist unser graues Quadrat.
Die Differenz im Zähler ist der Schritt, den man sich an den Fingern abzählen kann,
das a im Nenner ist eine Normierung und die 2 im Nenner stammt aus der Wurzel.




* Lösungsformel für quadratische Gleichungen.
Der Name Mitternachtsformel ist darauf zurückzuführen,
dass man - sollte man um Mitternacht geweckt werden diese
Formel murmeln können muss.

Da die heutige Jugend vermutlich eh nicht vor Mitternacht
ins Bett geht, ist dieser Name vermutlich bald nicht
mehr aktuell und Leute dazu zu zwingen etwas auswendig zu lernen ohne es zu verstehen war sowieso schon immer eine dumme Idee. :-)

Donnerstag, April 12, 2007

Nonzero von Robert Wright

Gerade eben habe ich ein tolles Buch ausgelesen.

Es gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil wird beschrieben, wie die Menschheit beginnend bei der Steinzeit Stufe um Stufe der Zivilisation erklimmt und sich die Gesellschaft entwickelt.
Wiederkehrendes Motiv: Verwirklichen von Gewinnen, die aus Nicht-Nullsummenspielen entstehen. Damit ist Verhalten gemeint bei dem beide Seiten durch Kooperation besser dran sind, als sie es alleine wären.
Später werden die Parallelen und Unterschiede zwischen den unabhänigen "Petrischalen der Kultur" (Eurasien, China, Mittel- und Südamerika) untersucht - ein Aspekt, der mir besonders gut gefallen hat, weil der Geschichtsunterricht, den ich genossen habe sehr "Euro-zentrisch" war.
Der zweite Teil beginnt noch ein ganzes Stück früher und untersucht wie sich die Einzeller bis zum fertigen Menschen entwickelt haben. Und wieder ist es wohl so, dass Zellen -auf lange Sicht - besser dran sind wenn sie kooperieren statt sich nur um sich zu kümmern.

Der dritte Teil wird ist etwas abgespacet und handelt davon, dass die Welt ein kollektives Bewusstsein entwickeln und die durch Internet und Globalisierung verknüpften Menschen so funktionieren wie die vermaschten Neuronen in einem Gehirn. Und ob wir irgendwann so schlau sind eine Rakete zu basteln mit der man einzelliges Leben (Stellt weniger Ansprüche an der Board-Service) auf einen anderen Planeten schießen wird auch angerissen.

Auf Robert Wright bin ich über TED aufmerksam geworden.

Mittwoch, April 11, 2007

360 Grad Bilder

Über Lifehacker bin ich auf Picturecloud gestoßen, das es möglich macht 360 ° Bilder aus Videos zu gewinnen - die vorgefertigten Beispiele sehen sehr eindrucksvoll aus, allerdings hat der Praxistest deutlich schlechter geklappt. Mit Firefox konnte ich gar nichts hochladen und der Internetexplorer hat mein Video dann endlich geschluckt.

Das Ergebnis war deutlich weniger rotierend als die Beispiele, aber vielleicht sollte man sich bei dem Video auch ein paar Sekunden mehr Zeit gönnen.

Energiesparen am PC

Gerade habe ich mit einem Energiekostenmessgerät (Worte um die uns andere Sprachen beneiden :-) den Verbrauch der Rechenknechte gecheckt.
  • PC + 19 Zoll Röhrenmonitor 200 W
  • PC + Monitor auf Standby 50 W
  • Laptop beim surfen 40 W
  • Laptop im Standby 0 W
  • Laptop beim Spielen > 100 W
Also wenn ich alle meine Leser auffordern würde, den Standby-Modus zu aktivieren, würde der Umwelt in einem Jahr wohl ungefähr soviel CO_2 erspart, wie eine Runde mit dem Wäschetrockner kostet.

Falls sich doch jemand für den Stromsparmodus interessiert:
Bei WinXP: Start => Systemsteuerung => Engerieoptionen
und dann Standby bei Netzbetrieb auf 10 Minuten.

Montag, April 09, 2007

Neidischer Blick über den Gartenzaun im globalen Dorf

Bei der OECD bin ich auf einen - zugegebenermaßen schon fast ein Jahr alten, Bericht gestoßen in dem die Verbreitung von flotten Internetverbindungen in den einzelnen Ländern aufgelistet wurde.

Eine Zeile, die mich sehr verwundert hat war:
"The total number of ADSL subscriptions in Korea and Japan have continued to decline as more users upgrade to fibre-based connections."

hmm fibre-based connections? Nie gehört, naja Wikipedia hat mal wieder weitergeholfen und
wie es aussieht gibt es in aller Herren Länder WIRKLICH schnellen Zugang, der die geplanten VDSL Anschlüsse hierzulande eher mickrig aussehen läßt.

Sonntag, April 08, 2007

Höre ich mehr als 300? - Verkauft an den persischen König in der ersten Reihe.

Gestern abend habe ich mir noch 300 angetan und war enttäuscht.
Ich war zwar gewarnt worden, dass es sich um eine Comic-Verfilmung handelt und habe ja auch keinen Realismus erwartet, aber muß man aus einer historischen Begebenheit einen vierten Herrn der Ringe machen?
Vielleicht wäre es ja auch öde gewesen, wenn die Spartaner "nur" Menschen abgeschlachtet hätten, also wurden alle erdenklichen Monstrositäten und Fabelwesen durch Xerxes ins Feld geführt.
Obendrein wurden emsig Charaktäre aus anderen Filmen eingewoben, von Quasimodo, über den Imperator aus StarWars bis hin zu den übergroßen Elefanten aus dem Herrn der Ringe war alles am Start.
Die Szene in der der Mutantenstadel von Orakelpriestern sich an der jungen Griechin vergeht hätten die Macher meinetwegen auch behalten können

Freitag, April 06, 2007

TED Prize winners 2007

Gerade eben habe ich mir die drei Preisträger des diesjährigen TED-Prizes angesehen - mit einem lachendem, einem weinenden und einem geschlossenen Auge.

Bill Clinton erzählt von seiner Organisation, die ein Gesundheitssystem für Ruanda aufbaut, was mich ans Gute im Menschen glauben läßt. (=>lachendes Auge)

James Nachtwey zeigt seine Fotos von Kriegsschauplätzen und Völkermorden auf der ganzen Welt, was mich ans Schlechte im Menschen glauben läßt.

E.O.Wilson hat irgendetwas über Bakterien erzählt, leider war es so trocken und langweilig, dass ich es nicht bis zum Ende schauen konnte (geschlossenes Auge)

Warum wird von solchen Preisverleihungen und Projekten eigentlich so wenig in den Medien gesprochen und stattdessen über das irrelevante Wohlergehen eines neugeborenen Ursus Maritimus?

Wie dumm ist das denn?

Gestern habe ich noch das Ende von "Wie schlau ist Deutschland gesehen".

Fazit: Unentscheidbare Fragen wie: "Wie viele Sinne hat der Mensch?"
(Tja fünf oder mehr als fünf, kommt darauf an was man alles gelten läßt.) machen einen Pedanten wie mich ja wahnsinnig und wenn die Leute dann noch anfangen Pseudo-Statistik zu betreiben (Verschiedene "Klassen", wie Blondinen, Abiturienten und Meteorologen á 50 Leuten, die sich untereinander absprechen dürfen - also bitte) ist es ganz vorbei.

Und erst der geniale Ländervergleich: 1. Platz 50 % richtig (2 Anrufer?) und die restlichen Bundesländer so zwischen 33% und 29% gestreut, was bei drei bis vier Alternativen je Frage als Rauschen durchgehen dürfte.

Gerne hätte noch ein 16 Vergleichsklassen von 50 Affen gesehen, die rein zufällig einen der möglichen Knöpfe drücken - da hätte es für manche Länder wohl eng werden können...

Montag, April 02, 2007

Das Labyrinth des Pan

Gerade komme ich aus dem Kino und bin immer
noch bedrückt - der Film war schon ausgesprochen schwere Kost...

Es wird die Geschichte von einem Mädchen erzählt, das während des Krieges in eine Phantasiewelt voller Feen und einem Pan flieht.
Der Vater des Mädchens ist gestorben und ihre Mutter hat einen neuen Mann, der als Hauptmann brutal gegen die lokalen Partisanen vorgeht.
Schwache Inhaltsangabe, aber ich bin müde und will in mein Bett :-)

Der Film ist sehenswert und ich habe auch noch nie einen Film gesehen, der mit ihm vergleichbar wäre, aber ein Wort der Warnung wäre noch angebracht:
Ich habe sonst ja keine Probleme mit Gewalt in Kinofilmen, aber manche Szenen hätten ja nun nicht in dieser Ausführlichkeit sein müssen...
Von Hinrichtung über Amputation bis Folter war alles dabei und der bodycount kommt an Rambo ran.

Sonntag, April 01, 2007

Eine Zugfahrt, die ist lustig

Auf der Zugfahrt vom Allgäu nach Erlangen habe ich mich enorm gut entspannt.
Vermutlich liegt es daran, dass ich 3 h lang aus dem Fenster geschaut habe. Ist toll einfach mal nichts zu machen, in meiner Behausung ist es schwer möglich auch nur mal 5 Minuten NICHTS zu machen. Da gibt es das Internet, das Fernsehen, das Telefon, Bücher, Zeitschriften und und und.
Da man ja unglaublich effizient sein möchte kann man in seiner Freizeit nicht 5 Minuten einfach so aus dem Fenster schauen :-)

Diesmal bin ich über München gefahren und war in freudiger Erwartung, weil es ja jetzt diese unendlich teure Neubaustrecke von München nach Nürnberg gibt.
Der Ritt auf der Kanonenkugel blieb lange hinter den Erwartungen zurück. Dass in einem Wohngebiet der Überschallknall stört verstehe ich ja, aber dass es soviel Wohngebiet um den Münchner Hauptbahnhof herum geben muss... Jedenfalls hatte ich das Gefühl, dass zwischen München und Ingolstadt alles aus Wohngebiet und Schleichstrecke besteht.

Der Reisekomfort war gut, aber wenn man auf eine Achterbahnfahrt wartet stellt sich so eine nagende Unzufriedenheit ein... Ab Ingolstadt glich die Böschung einer Mondlandschaft - da mus wohl noch landschaftgegärtnert werden und ein Tunnel jagte den nächsten.
Aus meiner Karriere bei Transport Tycoon, war mir noch im Hinterkopf, dass Brücken teuer sind und bei Tunneln der Ruin anfängt.

Alles in allem habe ich von den angeblichen 300 km/h nichts mitbekomen, allerdings hat meine Verbindung auch 1:14 h für die Strecke gebraucht, die bei anderen Verbindungen in 1:02 h bewältigt wird...

Nostalgie Zocken

Gestern nachmittag war noch ein Freund zu Besuch und aus "kurz ein Intro-Video von Resident Evil - Code Veronika auf der Dreamcast kucken" ist eine 6 h Daddelorgie geworden.
Sich bei Soulcalibur und Streetfighter zu vermöbeln ist aber auch ein Höllenspaß.

Der Versuch Resident Evil 1 wieder zu erwecken ist traurig gescheitert - irgendwie werden nur
4-Mb-3d-Beschleunigerkarten und Win9x unterstützt und DirectX3a wollte auch noch installiert werden...
Irgendwo habe ich gelesen, dass Computerspiele als Kulturgut verloren gehen, weil es keine passende Abspielmöglichkeit mehr gibt, aber dass das auch schon für Spiele zutrifft, die 10 Jahre auf dem Buckel haben ist traurig...