Freitag, September 28, 2007

Kalter Entzug

Ich bin ab jetzt wohl eine Weile offline, weil mein Mitbewohner samt DSL auszieht.
Entweder ich gehe im Regen War-walken ( war driving für Arme) oder ich werfe einen Blick in diese sogenannten Bücher.

Was man am Internet hat, merkt man wohl erst wenn der Faden ab ist.

Die Handyhersteller verstehen mich :-)

Mit jedem Handy bekommt man ja immer noch eine Menge Spielzeug dazu geschenkt, das man sich sonst einzeln hätte kaufen müssen, wie Kamera, Mp3-Spieler/Ghettoblasterchen und PDA.
Als Nichtraucher und damit Nicht-Feuer-Haber, habe ich mich auch sehr über die Taschenlampenfunktion gefreut.

Die nächste Generation wird wohl ein GPS an Bord haben oder sogar einen Beamer.
(via Sirius)

Wie lange wird es wohl noch dauern, bis man sich damit die Haare fönen und das Geschirr spülen kann?

Donnerstag, September 27, 2007

Mathematische Grundlagen

Beim surfen bin ich auf einen netten Grundlagentest gestoßen, der mich doch in die eine oder andere Fallgrube gelockt hat. Wenn ich gewusst hätte, dass der Test auch noch ein Rennen gegen die Uhr ist, hätte ich mir wohl keinen Kaffee zwischen den Fragen gekocht.

Die Aufgabe zum Schubladenprinzip habe ich beim ersten Durchlesen für einen Witz gehalten, aber es lohnt sich genau zu lesen.

Spesenrechnung

Bisher hatte ich ja noch nicht das Vergnügen Spesen in Rechnung zu stellen, aber ich fürchte, dass es nicht so lustig ist.






Und noch ein Spaß, der allerdings nach hinten losgeht.

Dienstag, September 25, 2007

The need for speed...

In München wird jetzt also doch der Transrapid gebaut und ich finds super!
Seit ich ihn in der Grundschule in einem Quartett gesehen habe, wollte ich unbedingt mal damit fahren und jetzt muss ich nicht mal nach Fernost reisen.

Es gibt ja immer wieder Nörgler, die meinen er sei zu teuer und überhaupt unsinnig, aber die haben kein Herz für Technik und hätten sicher auch nie eine Mondflug befürwortet.
An das Alte Ägypten erinnert man sich nicht, weil sie Haushaltsdisziplin geübt haben, sondern weil sie Pyramiden hingeklotzt haben.

Ceterum censeo:
Es sollten mehr Prestigeobjekte gebaut werden.

Montag, September 24, 2007

Gruppendynamik

Hab gerade schallend gelacht.
Ob es jetzt Japaner oder Chinesen sind, sei dahingestellt.

Notiz für später:
  • mehr praktische Späße in den Alltag einbauen

via Bloßmalso

Bauanleitung für ein hyperbolisches Paraboloid

  1. Werkzeug und Materialliste

    4 x Vierkantholz 0.5 x 0.5 x 30 cm
    Querstrebe
    100 kleine Nägel
    Garn (schwarzes und weißes)
    Stofftier :-)

    Packung Pringels - als Bauplan und zur Stärkung

    Holzsäge
    Hammer


  2. Anleitung

    Jedes der vier Hölzer wird im 45° Winkel auf beiden Seiten abgeschnitten
    (Siehe Zeichnung)



    Nun werden zwei rechte Winkel erzeugt indem man die Hölzer paarweise zusammenleimt. Sicherheitshalber habe ich noch einen Nagel genommen.



    Nun werden mit einem Abstand von einem Zentimeter 25 Nägel auf die Oberseite jeden Schenkels genagelt.



    Anschließend werden die beiden Winkel wiederum im rechten Winkel aneinander geleimt/genagelt. Man legt dazu einen Winkel mit den Nägeln nach unten auf den Tisch. Den zweiten Winkel stellt man nun auf den ersten und zwar so, dass die Seite ohne Nägel dem rechten Winkel des ersten Winkels zugewandt ist. Falls Du an der Stelle einen Fehler machst wird er Dir im nächsten Schritt klar :-)



    Nun sollte das gesamte Objekt eine Seite mit Nägeln und eine ohne haben.

    Zum Abschluss kommt das Garn zum Einsatz. Wenn man die Seiten einmal im Uhrzeigersinn (entgegen funktioniert natürlich genauso…) durchzählt, so wird Seite 1 mit Seite 3 und Seite 2 mit Seite 4 verknüpft. D.h. man bindet den Faden am ersten Nagel von Seite 1 fest und verbindet ihn mit dem ersten Nagel von Seite 3, wickelt den Faden ein paar mal um diesen Nagel und fädelt über den zweiten Nagel von Seite 3 zurück zum zweiten Nagel von Seite eins. Ist man beim letzten Nagel angekommen wird der Faden abgeschnitten und der ganze Spass beginnt beim ersten Nagel von Seite 2.



    Aus Stabilitätsgründen habe ich noch eine Querstrebe zwischen den ursprünglichen rechten Winkeln eingebaut (siehe Photo).


Eine Bauanleitung für ein einschaliges Hyperboloid gibts hier.






Bauanleitung für ein einschaliges Hyperboloid

  1. Werkzeug und Materialliste

    2 x Metallplatten (etwa 10 x 10 cm)
    1 x Gewindestange (6 mm x 25 cm)
    einige Muttern & Beilagscheiben
    einen soliden Sockel (Holz oder Metall)
    Draht, elastische Schnur oder Garn für die „Geradenschar“
    Gummischlauch
    (wenn man genau hinsieht erkennt man am unteren
    Ende der Drähte eine Verdickung, damit die Drähte beim Drehen
    nicht rausrutschen)

    Metallbohrer, Bohrmaschine
    kleiner Schraubenschlüssel
    Zirkel und Geodreieck
    Bleistift o.ä.
    Ein wenig Zeit


  2. Anleitung

    Mit einem Bleistift (ja der schreibt überraschenderweise auf der Oberfläche) markiert man die Mittelpunkte auf den beiden Metallplatten, etwa indem man die gegenüberliegenden Ecken mit einer Linie verbindet und den Schnittpunkt nimmt.

    Dann schlägt man um diesen Mittelpunkt einen Kreis, so dass die Kreislinie einen Abstand von 5 mm von der Kante hat. Genauso verfährt man mit der zweiten Platte.
    Nun teilt man den Kreis in 16 gleichgroße Sektoren (=>Geodreieck) oder wer viel
    Geduld hat kann sie natürlich konstruieren.
    Siehe Abbildung (ist zwar nur in 8 Sektoren eingeteilt, aber ich denke die Idee
    sollte verständlich sein)



    Jetzt spannt man eine der Platten ein und bohrt die 17 markierten Löcher
    (1 x Mittelpunkt + 16-Teilung des Kreises). Die zweite Platte ereilt das gleiche Schicksal. Die Größe der Löcher richtet sich nach dem Draht oder Garn, das man verwenden möchte. Ich habe 2 mm Draht und 3 mm Löcher bei meinem Modell verwendet.

    Im nächsten Schritt befestigt man die Platten etwa 15 cm voneinander entfernt mithilfe der Gewindestange und der Muttern. Die Seite mit den Linien sollte man nach unten drehen. Der Sockel wird ebenfalls an der Gewindestange befestigt, so dass die Sache von alleine steht.

    Zu guter letzt „erzeugt“ man die Geraden entweder durch Garn, das durch kleine Gewichte gespannt wird, oder man verwendet Drähte, die am oberen Ende L-förmige gewinkelt sind

  3. Fertig ist der Miniturkühlturm, wenn man die Flächen etwas gegeneinander verdreht


Eine Anleitung für ein hyperbolisches Paraboloid gibts hier.

Funktion..., na sie wissen schon

Auf der Suche nach einem Buch über Funktionentheorie bin ich im Buchladen über folgendes Schild gestolpert.


Ausgehend von den einsortierten Büchern handelt es sich bei Funktionsanalysis wohl um einen Überbegriff für Funktionentheorie und Funktionalanalysis, was mir aber etwas dubios vorkam.

Bei google gibt es immerhin 1000+ Treffer, so dass es kein neuer aber relativ unbekannter Zweig der Mathematik zu sein scheint gegenüber der Funktionalanalysis (260.000 Treffer)
und Funktionentheorie (258.000 Treffer) und die beiden Bücher zum Thema bei Amazon scheinen Tippfehler zu sein, nachdem Cover und Beschreibung nicht zusammenpassen. :-)

Sonntag, September 23, 2007

Mobile Bahnauskunft

Am Freitag habe ich zum ersten mal den mobilen Fahrplanservice der Bahn unter
wap.bahn.de
verwendet und war begeistert.
Hier kann man es am PC ausprobieren.

Ich hatte mir die Verbindung nicht ausgedruckt und war mir nicht mehr sicher, ob ich in Fürth oder in Nürnberg umsteigen muss. Ein Schaffner war natürlich keiner in Sicht. Es war dieses Gefühl von Unsicherheit, das man manchmal hat, wenn sich überlegt ob die Haustür abgesperrt und der Herd ausgeschaltet ist. Also habe ich auf gut Glück die WapAdresse eingegeben.

Das Interface ist Idiotensicher und nach der Eingabe von Start-,Zielbahnhof und Uhrzeit wurde die Verbindung auf meinem Display angezeigt.
Ich werde es wohl nicht so häufig verwenden, aber es gab immer mal wieder Situationen, wo diese Auskunft die Verbindungsgebühr auf alle Fälle wert gewesen wäre.

Andere Länder ....

also in Hessen dürfen die Geschäfte bis 22 Uhr offen haben, es gibt blaue Polizeiautos und es gibt Ruf-Taxis, die nur 65 ct pro Kilometer und keinen Einstand verlangen.

Dafür waren die Brezen nicht so gut. :-)

Documentiert

In Kassel auf der Documenta war es recht kurzweilig. Leider ist sie ja erst wieder 2012, so dass es also gut ist, die Ausstellung noch gesehen zu haben.



Hier noch eine kleine Auswahl von den Kunstwerken, die mir am besten gefallen haben.



Ich kann auch eines Tages Künstler werden - auf dem Dachboden sollte es noch solche Bilder von mir geben.



Wirkte so, als wäre in der Gallerie nicht mehr genug Platz für die Fotos gewesen.



Das blaue Zimmer - nicht zu verwechseln mit dem Roten, das wohl das Blutvergießen im Irak anprangern soll - passend dazu gab es in einem recht finsteren Raum die mobilen Biowaffenlabore, die zur Invasion geführt haben zu besichtigen.



Da hat der Hausmeister die Lüftung übers Wochenende abgeschraubt?

Erinnert mich an einen Intelligenztest: Was ist das nächste Bild?

Ich habe eine Menge Spaß gehabt und auch mit einigen Leuten darüber diskutiert, was sie wohl in den Gemälden sehen.

Auf dem Rückweg habe ich im ICE neben einem Physiker gesessen, der einen ganzen Ordner Luftaufnahmen in Photoshop den gleichen Prozeduren unterzogen hat und konnte mir nicht verkneifen ihn auf die Existenz und Zeitersparnis von Tastenkombinationen hinzuweisen. Er hat sich gefreut und wir haben uns dann auch noch recht nett
unterhalten.

Freitag, September 21, 2007

Wochenende! :-)

Hurra geschafft!
Jetzt noch Koffer packen und ab nach Kassel.
(=> auf die documenta)

Der Fotoapparat darf auch mit.
Diese Speicherkarten sind auch wahnsinnig günstig geworden - zu dumm,
dass ich keine brauche.

Mein Bleistift geht auch ins Wochenende und muss Montag vermutlich nicht mehr anfangen.


Mittwoch, September 19, 2007

Alarm für GTD

Mein Mitbewohner verlässt mich überraschend zum Monatsende und hat dafür gesorgt, dass sich meine Getting-things-done-Projekt-Liste (nochmal danke für das gleichnamig Buch an Gouranga) recht schnell füllt.

Der Kern dieser Philosophie, alle Dinge, die einem den Schlaf rauben auf ein Blatt Papier zu schreiben, in Verbindung mit der Auflage immer nur eines dieser
Projekte : = "alles, das mehr als einen Handgriff benötigt"
anzugreifen ist immer wieder nützlich.

Das gute daran ist, dass die Dinge nicht mehr mental "anklopfen", wenn sie auf dem Blatt Papier stehen und das lähmende schlechte Gewissen und das Gefühl von Hilflosigkeit verschwindet ebenfalls.
  • Pfanne und großen Kochtopf organisieren
  • (würdigen :-) Nachmieter finden
  • billigsten Internetanbieter ausfindig machen
  • Stromrechnung umleiten
  • usw.
Ein einziges schmutziges Geheimnis hat die Methode allerdings:
Nur weil die Dinge ordentlich organisiert sind, hat man nicht unbedingt mehr Lust sie zu erledigen.

P.S. Ja ich gestehe:, Manchmal schreibe ich nachträglich Dinge auf die "zu-erledigen" Liste, um sie dann durchzustreichen zu können.

Dienstag, September 18, 2007

"Ich brauche 50 Männer und drei Schiffe um eine Westpassage nach Indien zu finden..." oder eine Expedition in die Erlanger Arkaden

Aufgrund der Werbemaßnahmen, musste ich mir den Laden ja einfach mal ansehen.

Zur Architektur: Das Gebäude hat drei Ebenen und besteht aus einem Hauptgang, der recht stark "gekrümmt" ist (ungefähr ein Viertel eines Kreises, der sicher 200m Radius hat )und an den links und rechts Geschäfte gepflastert sind, was das Problem mit sich bringt, dass man den Ausgang erst wieder sieht, wenn man fast durch die Geisterbahn durch ist :-)
Hat mich etwas an ein Problem aus der Nautik erinnert, daher der Titel.
Angeblich machen die Architekten das absichtlich, damit sich die Leute verlaufen.

Auf den Fotos kommt leider der Unterschied in der Beleuchtung nicht so raus, da gibt es zum einen die Hochglanzgeschäfte mit Tageslicht oder rötlichem/gelblichen Licht in denen Kleidung etc. angeboten wird und dann gibt es noch Saturn, der eher im Legebatterien-Stil eingerichtet ist (das Bild mit den bläulichen Neonröhren und der charmanten Lagerhausatmosphäre...

Wenn man dort flanieren will ist ein Mall sicher eine schöne Sache, wenn man nur in ein bestimmtest Geschäft möchte kann man sich auf einen längeren Fußmarsch gefasst machen.
Ein Problem, das in den klassischen Einkaufsstraßen durchs Fahrrad gelöst wird.
Für jemanden dessen Hauptinteressen Spielzeug und fettiges Essen sind, ist nur ein überschaubarer Teil der Geschäfte interessant. :-)

Es sind aber schon sehr viele Geschäfte in dem Komplex und die Innenstadt war davor ja auch noch nicht leer. Bin gespannt, wie der Markt das Überangebot regelt.

Als ich wieder vor der Türe war, kam war ich gut gelaunt, aber mir kam die Welt so seltsam reizarm vor.





Nanu, Unterhaltung?

Die öffentlich rechtlichen haben ja wohl vor kurzem damit begonnen ein Archiv ihrer Sendungen zu veröffentlichen. Sehr positiv überrascht war ich von der inhaltlichen Qualität.

Eine Kabarett Sendung mit dem Titel "Deutsch-türkisch, türkisch-deutsch" von Dschango Asyl fand ich durchaus unterhaltend.

Bisher wurden ja nur die Nachrichten (mit einem Tag Verzögerung :-) und ein paar selbstproduzierte Ratgeber wie WiSo online gestellt.

Man muss auch mal loben können, wo es angebracht ist :-)

Montag, September 17, 2007

Bonbon-Verpackung-Kreativitätswettbewerb

Als ich heute wieder ein Paar Bonbons verdrückt habe, habe ich mir die Frage gestellt, wie die Dinger wohl verpackt werden und dachte mir, vielleicht weiß es ja einer meiner schlauen Leser?
Nachdem die Verpackung ein periodisches Muster hat, vermute ich, dass das Verpackungsmaterial von einem "Endlos"-Band stammt.

Die Maschine muss es also irgendwie schaffen, die Folie einmal rundumzuwickeln, dann abzuschneiden und das ganze noch zu verzwirbeln. Die Verzwirbelung ist gegenläufig, das heißt man könnte die beiden Enden festhalten und das Bonbon drehen.
Wenn man bei einem verpackten Bonbon an beiden Enden zieht öffnet es sich ja, eine Eigenschaft, die seit meiner Kindheit nichts von ihrer Faszination verloren hat.

Jedenfalls gehe ich davon aus, dass es eine Maschine macht und nicht irgendwelche Ferienarbeiter :-)

Wer eine kreativere Lösung, wie die Maschine das Bonbon verpackt findet oder sich ausdenkt und in den Kommentaren hinterläßt, kann ein rotes Bonbon gewinnen!

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.




Freitag, September 14, 2007

Rauchzeichen - Eine Erlebniserzählung

Neulich waren mein Bruder und ich in München in einem urbayerischen Wirtshaus.
Auf die Frage ob Raucher oder Nicht-Raucher wählten wir arglos Nichtraucher, woraufhin wir in einen ebenso rauchfreien wie leeren Raum geführt wurden.

Nach und nach gesellten sich noch ein paar weitere Gäste dazu und es dauerte nicht lange, bis ein Gast zu Zigarette und Feuerzeug griff. Der "Unter"-Kellner wies ihn freundlich, aber bestimmt darauf hin, dass hier der Nichtraucherbereich sei. Woraufhin der Gast behauptete er habe den Kollegen gefragt und die Erlaubnis zu Rauchen erhalten.

Also zog der "Unter"-Kellner von dannen und kam mit einem Aschenbecher zurück.
Die Gäste am Nachbartisch forderten daraufhin ebenfalls einen Aschenbecher, während ein etwas älterer Gast sich über die Unverfrorenheit des Staates alles zu verbieten, ereiferte.
Zum Glück hatten wir bis dahin unser leckeres Kalbsschnitzel verdrückt und verschwanden vom Tatort.
ENDE.


Na dann bin ich ja mal gespannt, wie das Rauchverbot in Zukunft durchgesetzt werden wird.
Auf den Bahnhöfen habe ich auch schon mit gelber Farbe aufgesprayte Raucherbereiche gesehen, die etwas an Kinderspielplätze (wer im gelben Bereich steht, darf nicht gefangen werden :-)erinnern.

Eine rauchfreie Disko kann ich mir zwar noch nicht vorstellen, aber mit Kleidung nach Hause zu kommen, die nicht verraucht ist, hätte schon was.
Gibts aber in Bayern wohl erst ab 1. Januar 2008.

Obendrein ist die Altersgrenze fürs Rauchen wohl von 16 auf 18 geklettert.
Da wird es wohl einige Entziehungskuren oder lukrative Nebenverdienstquellen für Leute ab 18 geben.

Mittwoch, September 12, 2007

Getürmt

Gestern nacht habe ich die letzten Seiten von Stephen Kings siebenbändigen Zyklus der dunkle Turm zu Ende gelesen.

Die Geschichte handelt von einem Revolvermann, der der letzte seiner Art ist und sich auf der Suche nach dem dunklen Turm befindet- ziemlich knappe Inhaltsangabe für sieben Bände, aber der "geneigte Leser" sei auf eine große Internetbuchhandlung, die mit A beginnt verwiesen.

Inzwischen kann ich mir ganz gut erklären, warum sich die Harry Potter Fans so aufgeregt haben, als ihnen das Ende verraten wurde oder wie es ist, wenn eine Figur stirbt, die man über mehrere Bände verfolgt hat.

Die Geschichte hat ein alternatives Ende, das ich hier natürlich nicht verraten möchte,
nur soviel:

MINISPOILERWARNSCHILD

Das alternative Ende sieht so aus, dass man an einer "und sie lebt glücklich bis an ihr Lebensende" - Stelle mehrmals aufgefordert wird das Buch zuzuklappen und das Ende nicht zu lesen, aber ich habe natürlich nicht darauf gehört und wollte wissen wie es ausgeht...

MINISPOILERWARNSCHILD ENDE

Zwischendrin hatten die Bücher zwar ihre Längen, aber es hat viel Spaß gemacht und ich werde mich wohl noch eine Weile daran freuen können, weil ich mir alle Bücher als Hardcover mit Glitzerumschlag gekauft habe - ja ich schäme mich nicht auf diesen Markteingkniff heringefallen zu sein :-)

Dienstag, September 11, 2007

Nostalgie

Bei Steffi habe ich ein paar Lieder aus der guten alten Zeit gehört.
Eine kurze Recherche nach den Charts von 1995 zeigt mir, dass ich früher wohl mehr Musik gehört habe, nachdem ich aus der Liste deutlich mehr kenne oder gar besitze - auf CD und so,
als von den Charts 2007.

Adiemus - erinnert mich inzwischen irgendwie an Civilization IV.
Gangsta's Paradise: Coolio - früher waren die gangster noch nicht so aggro :-)
Hold Me, Thrill Me, Kiss Me, Kill Me: U2 didedideldideldidel batmann!
Lemon Tree: Fool's Garden - doch das eine oder andere mal im Skilager gehört
Nordisch By Nature: Fettes Brot - damals schon wortakrobaten
Self Esteem: Offspring - bei singstar immer noch ganz groß und schon 12 Jahre alt?

Schreibt doch mal an was ihr euch noch aus dem Jahr 1995 erinnern könnt.

Faxen mit der Fritz!Box 7170 34D8/Gegenstelle nicht kompatibel

Gestern wollte ich mit der Fritz!fax Software ein Fax verschicken.
Leider erschien die Fehlermeldung:
34D8/Gegenstelle nicht kompatibel

Gelöst habe ich das Problem durch rumprobieren indem ich unter
  • Fax->Einstellungen->ISDN
    Fritz!Box-Amtsanschluss ISDN gewählt habe und unter
  • Fax->Einstellungen->ISDN->Erweiterte Einstellungen ISDN Dienst:
    von ISDN-Fax auf Analoges Fax(Standard) umgestellt habe
Angeblich tritt das Problem auf, wenn die Gegenstelle nicht versteht, dass es sich um ein Fax handelt.


Sonntag, September 09, 2007

Strichmännchen mit Hut

Gestern Abend habe ich mir noch etwas Zeit genommen und mich durch ein Tutorial für GIMP - einen Photoshopverschitt - gearbeitet.
Inzwischen kann ich ein Strichmännchen mit Hut und Schatten malen.
*hurra*
Das Konzept mit den Ebenen ist wirklich nicht schlecht und auch wenn das erste Bild etwas länger gedauert hat als bei paint, war es die Mühe wert.


Die Filter mit denen man den Schatten macht, stützen sich auf lineare Algebra.
Ein (Schwarz-weiß)-Bild ist eine Matrix, die Zahlen von 0 bis 255 enthält.
Um einen Punkt eines Bild "weich zu zeichnen", der nicht gerade auf dem Rand liegt, nimmt man den Wert des Pixels und seiner acht Nachbarn und faltet diese Werte mit einer sogenannten Faltungsmaske.

Pixel mit 8 Nachbarn

(pixel1 pixel 2 pixel 3 )
(pixel4 PIXEL pixel 5 )
(pixel6 pixel7 pixel 8 )

Faltungsmaske für Weichzeichnen:

( 1/9 1/9 1/9 )
( 1/9 1/9 1/9 )
( 1/9 1/9 1/9 )

Der neue Wert des betrachteten Pixels ist dann
Pixel_neu= 1/9 pixel1 + 1/9 pixel2 + ... + 1/9 pixel 8

Faltungsmaske für Gaußfilter

(1 2 1 )
(2 4 2 )
(1 2 1 )
Das ganze muss man noch mit 1/16 normieren, damit man nicht aus
dem Zahlenbereich (0,255) rudert.

Wer sich für soetwas begeistern kann, ja mal einen Blick auf das Übungsblatt werfen.





Samstag, September 08, 2007

Danksagung und Selbstständigkeitserklärung

Leider bin ich noch nicht in der glücklichen Lage nur noch die Danksagung und Selbstständigkeitserklärung verfassen zu müssen.

Irgendwie ist es aber paradox:
"ich hätte es niemals ohne die folgenden Leute geschafft" und
"ich hab alles ganz alleine gemacht - ehrlich"

Rätselraten

Aus einem englischen Schulbuch:
Kannst Du eine ebene Figur malen, die in jedem Punkt den gleichen "Durchmesser" hat, aber kein Kreis ist?
Wobei "Durchmesser" in einem Punkt so gemeint ist, das man sich einen Punkt auf dem Rand aussucht und dann die Strecke zu dem Punkt misst, der am "weitesten entfernt" ist.

Es gibt eine Lösung, aber ich habe sie nicht selbst gefunden - gut, dass ich nicht mehr zur Schule gehe :-)

Tipp: Das Quadrat funktioniert nicht, weil ein Eckpunkt und ein Nicht-Eckpunkt verschiedene "Durchmesser" haben.


Auflösung(auf bild klicken)



Freitag, September 07, 2007

Wie finde ich einen Mitbewohner / WG Partner / Untermieter?

Die letzten Tage habe ich meinen Bruder bei der Suche
eines geeigneten Mitbewohners für seine WG in München
unterstützt und dachte mir ich veröffentliche die Sachen,
die ich gelernt habe.

Das How-To richtet sich eher an Leute, die einen Mitbewohner
suchen, als an Leute, die eine WG suchen und geht
von der glücklichen Lage für VERMIETER in München aus.

Die Suche kann man in fünf Schritte unterteilen.
Diesen ganzen Hokuspokus muß man natürlich nicht
treiben, wenn man nur an einer Zweck-WG interessiert ist.



Das Diagramm (draufklicken, dann kann man es auch lesen)
ist eine auf dem Kopf stehende Pyramide, weil man von Schritt zu Schritt mit weniger Leuten zu tun haben wird, aber dazu später mehr.


1. Werbung

Man sollte so vielen Leute, wie möglich aufmerksam machen,
da sonst auf den unteren Stufen zu wenige übrig bleiben.


  • Über Freunde und eine Rundmail, ob nicht jemand in der entsprechenden Stadtbeine Bleibe sucht ist ebenfalls eine gute Idee.
  • Es bieten sich die Internetportale, wie wg-gesucht.de an, weil man kostenlos eine ausführliche Anzeige mit Bildern schalten kann.
  • Der Klassiker ist der Zettel am schwarzen Brett. Ist zwar mit etwas mehr Aufwand verbunden (ausdrucken und aus dem Haus gehen :-), aber wie gesagt viel hilft viel.

Bevor man die Anzeige veröffentlicht, sollte man sich Gedanken darüber gemacht haben, was für einen Mitbewohner man haben möchte. Wenn man in der Anzeige bereits deutlich macht, dass manche Personengruppen "diskriminiert" und andere bevorzugt werden, spart man den Wohnungssuchenden und sich selbst eine Menge Zeit.

Ehrlichkeit ist zwar manchmal schwierig, aber von Stufe zu Stufe werden die Aktionen für beide Parteien zeit- und kostenintensiver, so dass dieser Schritt nicht leichter wird!
Von E-mail Korrespondenz würde ich abraten, weil man in einer Flut von
Maßenemails ertrinkt und das ganze sehr zeitintensiv ist.

2. Telefoninterview

In der Anzeige sollte man eine Handynummer / Festnetznummer und einen Zeitraum in dem man gut erreichbar ist angeben.
Auch hier gilt die alte Regel des Sams: "Man muß schon genau wünschen."

Vor den ersten Telefonaten sollte man sich Gedanken gemacht haben, wie der neue Mitbewohner aussehen sollte und was K.o-.Kriterien oder Pluspunkte sind.

  • Alter
  • Geschlecht
  • Hobbies
  • Interessen
  • Gewohnheiten
  • Beruf
  • Studienrichtung
  • Musikgeschmack
  • Dialekt
  • Praktikanten/Erasmusstudenten

Wenn alles passt, sollte man einen Besichtigungstermin vorschlagen, der nicht mehr
als drei Tage in der Zukunft liegt.

Wenn es nicht passt, sollte man sich einige Ausreden ausgedacht haben:
Etwa:
  • ich suche eher einen Mitbewohner/Mitbewohnerin
  • ich würde es lieber kurzfristig/langfristig vermieten
  • du bist zu jung/zu alt
  • ich würde es lieber an einen studenten/praktikanten/berufstätigen vermieten.
Wenn man gut erzogen ist, fällt es ausgesprochen schwer, beleidigende und unangenehme
Dinge am Telefon zu sagen.
Die Alternative ist, dass man dem Interessenten eine halbe
Stunde beim Besichtigungstermin + Anfahrt + Anfahrtskosten stiehlt und
ihm später absagen muss.

Es ist sicher gut, wenn man von Anfang an Namen, Nummern und einige Stichpunkte & Gedächtnisstützen zur Person notiert.

Ein Name ohne Nummer und eine Nummer ohne Namen sind eher eingeschränkt nützlich.


3. Persönliches Treffen / Wohnungsbesichtigung

Wir werfen einen Blick auf unseren prall gefüllten Terminkalender und lernen eine neue Lektion. Von den Leuten, die hier stehen wird ein Drittel gar nicht kommen, ein Drittel entschuldigt nicht kommen und das letzte Drittel mit milder Verspätung oder pünktlich eintreffen.

Wenn die Liste der Aspiranten also einstellig ist, könnte es knapp werden :-)
Für jeden Termin würde ich eine halbe Stunde einplanen und ein gutes Buch bereit legen um die Wartezeit auszufüllen.

Wenn man noch einen Freund / Bekannten hat, der einem bei der Bewertung hilft ist es sicher praktisch. Auch verfrühte oder verspätete Gäste können so besser "gemanagt" werden. Ein Glas Wasser oder eine Tasse Kaffee ist eine nette Geste, die ebenfalls
in den Zuständigkeitsbereich des Handlangers fällt.

Bei den Gesprächen ist es angenehmer, wenn beide "Verhandlungsseiten"
gleich stark sind, einen einsamen Wohnungssuchenden ins Kreuzverhör
zu nehmen ist genauso unfair, wie allein von dessen Eltern ausgefragt
zu werden...
Eine Wohnungsbesichtung, die Erwähnung von Miete, Kaution aber auch positiver Aspekte der Wohnung und der eigenen Person lasse ich an dieser Stelle unerwähnt, da selbstverständlich :-)

Wenn die Kontaktdaten noch nicht vollständig sind, ist nun wohl ein guter Zeitpunkt das nachzuholen.

Ein fester Zeitpunkt bis zu dem man sich zu entscheiden gedenkt sollte ebenfalls genannt werden.

4. Entscheidungsphase / Zusage

Jetzt schwirrt erst mal der Kopf, weil man viele Informationen
gesammelt hat und sich daran machen kann, Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Hat man einen Entscheidung gefunden sollte man erst dem Auserwählten telefonisch Bescheid
sagen. Eventuell hat er schon eine andere Bleibe, so dass es vorschnell wäre, den
anderen bereits abzusagen.
Trotzdem sollte man das fairnishalber zeitnah nachholen.

Sollte man an diesem Schritt ohne Mitbewohner dastehen, muss man wohl
nochmal zu Schritt 1 zurückkehren.

Viel Erfolg.

P.S. Wenn Du auf Wohnungssuche bist und das Vorgehen zynisch findest tut es mir leid, aber so ist nunmal das Vorgehen.

Sonntag, August 26, 2007

Wie schnell ziehst du, Fremder?

Hab gerade ein kleines Spiel gespielt, bei dem man Luftballons in aufsteigender Reihenfolge kaputt sticht. Auch wenn es primitiv klingt ist es recht lustig.

Meine Bestleistung auf Stufe1:
14,29 s
52 clicks
1 miss
bei 35 fps

Ich habe die Mausbeschleunigung jetzt ausgestellt und dafür die Empfindlichkeit deutlich erhöht.
Irgendwelche Kinder sollen das in 7 Sekunden schaffen, was ich kaum glauben möchte.
Man wird nicht jünger :-)

Samstag, August 25, 2007

Was macht man mit viel Geld?

Ein Großteil der Menschen strebt ja danach eines Tages unglaublich reich zu sein.
Ein weit kleinerer Teil macht sich gedanken, was er mit dem Geld (sinnvolles) anstellen würde, sollte dieser unwahrscheinliche Fall einmal eintreten.
Man kann sich natürlich einen Fußballverein kaufen oder versuchen Gutes zu tun.

Eine recht überraschende Möglichkeit hat Jeff Skoll gefunden. (Er war der zweite Mitarbeiter von einem Auktionshaus mit vier bunten Buchstaben). Unter anderem hat er eine Filmproduktionsfirma gegründet, die Leute dazu bringen soll Gutes zu tun oder wenigstens darüber nachzudenken. Überrascht war ich, weil ich einen großen Teil der Filme kannte oder gesehen hatte, aber nicht wusste, dass sie alle aus der gleichen Schmiede stammen:
  • Syrianna
  • Good night and good luck
  • An inconvinient truth
  • Fast food nation

Donnerstag, August 23, 2007

A message to the infidels...

Ich weiß nicht ob die Macher von Family Guy damit das geistige Eigentum von gewissen Gruppen verletzt haben, aber ich habe mich weggeschmissen.



B Laden wie er wirklich ist - MyVideo

Montag, August 20, 2007

Erschütternd

Gerade eben habe ich einen Artikel über Blei in Kinderspielzeug aus China gelesen.

Dort stand zu lesen, dass jedes zweite Produkt, das vom TÜV beanstandet wird aus China stamme.
Das klingt ja nach ziemlich viel.

Nimmt man aber die Information, die ein paar Absätze weiter oben stand, dass 60% des importierten Spielzeugs aus China kommen dazu, klingt es weit weniger dramatisch.

Mittwoch, August 15, 2007

Sensation - mein blog jetzt auch auf schwäbisch, fränkisch und sächsich

Übersetzungsdienst gibt es ja vielerlei, aber vom Hochdeutschen in Dialekt ist mir neu.

Mein blog auf schwäbisch
Mein blog auf fränkisch
Mein blog auf sächsisch (mit kleinen fehler


Alles in allem ein super Spielzeug um seine Zeit zu vertüdeln.

Dienstag, August 14, 2007

Haustier

Übergangsweise hat sich noch ein weiteres Haustier bei uns eingenistet.
Ist recht kurzweilig zuzusehen, wie der Skorpion seine ganzen Gliedmaßen koordiniert!




Freitag, August 10, 2007

Gebabbelt

Nachdem ich Babel damals im Kino verpasst habe, habe ich ihn mir als DVD ausgeliehen und muss sagen, dass er mich schwer beeindruckt hat. Ich werde sonst bei Filmen ja nicht emotional, aber viel hat nicht mehr gefehlt.

Der Film legt nahe, dass die Menschen auf der ganzen Welt gleich und doch verschieden sind;
von der trostlosen Steinwüste Marokkos - es gibt Orte an denen man nicht mal begraben sein möchte - über das ausgelassene Mexiko bis hin zum Hochtechnologieland Japan.

In welchem der drei Länder die Menschen wohl glücklicher, zufriedener, selbstbewusster oder herzlicher sind?

Selbst die Polizisten sind von Land zu Land verschieden von "Erst-schießen/foltern-dann-fragen" in Marokko über "ich bin das Gesetz"-Grenzpolizisten in den USA bis hin zu einem extrem höflichen japanischen Polizisten.

21Gramm und Amores Perros hatte mir auch schon gut gefallen, hoffentlich macht der Regisseur noch ein paar Filme :-)

Mittwoch, August 01, 2007

Qualitätssicherung bei den Kommentaren

Drüben bei Sebbi gibts eine tolle Möglichkeit die Qualität der Kommentare zu heben :-)

Unter die Lupe genommen

Als ich heute auf meiner Gitarre herumgeklimpert habe, ist mir ein Bild aus meinem Musikbuch eingefallen auf dem Pythagoras mit Saitenteilungsverhältnissen experimentiert. Also habe ich den Zollstock ausgepackt, die Gitarre vermessen.
Die Gesamtlänge der (E)Saite ist 64,5 cm und x ist die Länge vom Kopf bis zum entsprechenden Bund. Die Teilungsverhältnisse kommen sogar einigermaßen hin.

Update: Der Rest der Welt scheint die Verhältnisse in (x / l) - also zur Gesamtlänge anzugeben.
Aber ich ändere die Tabelle jetzt nicht mehr :-)

















x (l-x) (l/(l-x)) Bruch
3,6 60,9 0,06 1:16
7,1 57,4 0,12 1:8
10,2 54,3 0,19 1:5
13,2 51,3 0,26 1:4
16,0 48,5 0,33 1:3
18,8 45,7 0,41 3:7
21,4 43,1 0,50 1:2
23,6 40,9 0,58 3:8
26,1 38,4 0,68 5:7
28,1 36,4 0,77 3:4
30,2 34,3 0,88 7:8
32,1 32,4 0,99 1:1

Dienstag, Juli 31, 2007

Simpsons und die Mathematik

Auf Zeit.de habe gibt es einen Artikel der die Verbindung zwischen den Simpsons und Mathematik herstellt. So groß sind die Verbindungen zwar nicht, aber gefreut habe ich mich trotzdem - insbesondere über den letzten Satz.
Es gab auch noch einen Link auf eine Seite auf der sämtliche Mathe-Zitate aus allen Folgen aufgeführt werden.

Den Film habe ich am Sonntag im Kino gesehen und war begeistert.
Womit die Frage: "Wie kann man nur so dumm sein für etwas zu bezahlen was man umsonst im fernsehen sehen kann" wohl auch beantwortet wäre. :-)

Freitag, Juli 27, 2007

Gitarrenheld

Mein neuestes Projekt ist es das Lagerfeuerdiplom im Gitarrespielen zu erringen.
Der Kurs sieht ganz brauchbar aus, nur eine Abhilfe für regelmäßiges Üben scheint noch nicht gefunden zu sein :-)
Die benötigte Zeit dafür, die mit 2 Monate angegeben ist, möchte ich mit meinem Lieblingszitat aus Terry Pratchetts "Echt zauberhaft" kommentieren:

Es war lang, krumm und vom besten Schwertmacher im ganzen Kaiserreich geschmiedet - von Lord Hong. Angeblich dauerte es zwanzig Jahre, um die Kunst zu erlernen, deshalb hatte er sich ein wenig angestrengt. Nach drei Wochen beherrschte er alle Feinheiten.
Die Leute konzentrierten sich nicht richtig. Das war ihr Problem...

Am 27. September werde ich mal sehen wie weit ich bin.

Bei Wikipedia gibt es inzwischen ja (Lehr-)bücher zu allen möglichen Themen - das Buch
"Wie schreibe ich ein Drehbuch" hätten sich die Macher von "The red planet" auch mal zu Gemüte führen sollen. Der Protagonist hatte als einzigen würdigen Gegenspieler "Pech", der "Killerroboter" und die intriganten Besatzungsmitglieder waren eher farblos.

Donnerstag, Juli 26, 2007

Open Transport Tycoon oder die postindustrielle Modelleisenbahn

Seit geraumer Zeit haben ein paar Freunde und ich das gute alte TransportTycoon für uns wiederentdeckt.
Den einen oder anderen durchspielten Abend später ist die Komplexität des Schienennetzes in ungeahnte Dimensionen vorgestoßen.
Das Zuglimit von 1.600 wurde durchbrochen und der Wegfindungsalgorithmus zwingt die Rechenknechte in die Knie. MrC hat ein paar Bilder davon gemacht und ich hoffe dass seine Serverrechnung nicht ins Unendliche wächst, wenn ich die Bilder verlinke :-)

Der Fabrikkomplex zu dem die Rohstoffe (Bild ist 4Mb groß) transportiert werden und von dem die eine oder andere Warenkisten (~20.000 Stück) abgeholt werden.

Ein Ausschnitt aus der Übersichtskarte - die orangenen Dinger sind Züge. :-)

Montag, Juli 23, 2007

Digitales Fernsehen - alles wird besser?

Meine Eltern haben sich testweise das digitale Kabel-Fernsehen ins Haus geholt. Ich habe mich schon gefreut, dass die tristen Tage der Fernseh-Un-Unterhaltung gezählt wären, aber eins nach dem anderen.

Was vor dem Vergnügen sehr unangenehm auffällt ist der Einzug von "Ladezeiten". Das Wundergerät möchte gebootet werden und wenn man umschalten möchte, vergehen drei Sekunden zwischen Wunsch und Wirklichkeit.
Das klingt nicht nach extrem viel, aber das "Durchschalten" gewöhnt man sich sehr schnell ab.

Was noch mehr nervt ist, dass nicht alle Programme freigeschaltet sind, (braucht man wohl ein teureres Abo) aber trotzdem in der Programmliste auftauchen. Wenn man nichts ahnend einen gesperrten Kanal anfliegt dauert es eine Weile, bis man die "Haha-nicht-für-dich-Meldung " bekommt und nach nur drei Sekunden ist man auf dem nächsten Kanal oder man zieht die nächste Niete - kann auch unterhaltend sein.

Es gibt eine elektronische Programmvorschau (EPG) ("bitte haben sie einen Augenblick Geduld bis das Programm geladen wurde") aber an ein Fernsehprogramm aus Papier kommen Übersichtlichkeit und Interface bei weitem nicht hin.

Die vielgepriesene Sendervermehrung ist zwar auch an Bord, besteht aber zu zwei Dritteln aus Programmen vom Kaliber von 9-Live oder so Ausreißern wie BibelTV (die Doktorin berichtete).
Comdey Central auf das ich mich auch schon lange gefreut habe, war bisher sehr unkomisch und hat alte Ally-McBeal Folgen gebracht.

Zu den Pluspunkten:
  • Spielkindern wird gefallen, dass man Sendungen per EPG auf dem Festplattenrekorder aufnehmen kann. Ob das Programm Verschiebungen/Verspätungen aus aktuellem Anlass in der Übertragung meistert werde ich noch austesten.
  • Und angeblich ist das Bild besser - aber nachdem ich den Unterschied zwischen VHS und DVD nicht sehe ist mir das natürlich entgangen :-)

Alles in allem würde ich niemandem guten Gewissens zu dieser Art von digitalem Fernsehen raten und bis 2010 gibts ja auch noch das normale Fernsehen.

Freitag, Juli 20, 2007

Mac Gyvers Beste

Tolle Sache drüben bei Daylight.
Werde mir gleich mal eine unauthentische Büroklammer in den Rucksack packen.

Mittwoch, Juli 18, 2007

Ein unbeschriebenes Blatt

und das auch noch mit Vorsatz.
Ich bin immer wieder begeistert auf was für Ideen andere Leute kommen.
Kann schon entspannend sein so ein leeres Blatt.

Dienstag, Juli 17, 2007

Bechäftigung für Besserwisser...

Auf der Suche nach Synonymen um meinen Schreibstil aufzumöbeln, bin ich auf die Seite Woxikon gestoßen.
Wenn man einen größeren Wortschatz als die Seite hat, kann man Synonyme oder Antonyme vorschlagen und so den Wortschaft der Seite verbessern - und das alles ohne sich vorher lästig anzumelden :-)

Samstag, Juli 14, 2007

Jetzt auch in Erlangen: Warum liegt hier überhaupt Stroh rum?

Gerade bin ich am Bohlenplatz vorbeigeschlendert und wollte meinen Augen nicht glauben.


Das ganze ist wohl für ein Kinderfest gedacht oder ein eigenwillies Kunstprojekt :-)
Man kann sicher auch schön ein Nadeln im Heuhaufen Strohhaufen suchen.

Freitag, Juli 13, 2007

Pocket Web von 1&1

Hätte ich diese eine Werbemail doch gleich gelöscht.
Seit ich von diesem Pocket-Web Angebot gelesen habe, spüre ich diesen irrationalen Wunsch mir so ein Ding zu bestellen. Dabei handelt es sich um ein Spielzeug, das etwas größer
als ein Handy ist und mobiles Surfen, instant-messaging(Icq/MSN) und e-mailen über GPRS (<56kbit) für 9.99 im Monat ermöglicht.

Auf youtube wurde ganz gut erklärt, was das Gerät alles kann und auch die Erfahrungsberichte sind nicht ganz so negativ.
Was micht etwas skeptisch macht ist, dass die Googlerecherche auch viele Seiten zum Thema "wie kündige ich Pocket-Web" zu tage gefördert hat, was nicht gerade für enthusiastische Kunden spricht :-)

Außerdem hatte ich mir fest vorgenommen, weniger zu surfen, von daher verdränge ich den Wunsch lieber wieder schnell...

Donnerstag, Juli 12, 2007

DAS ultimative Blogger-Spielzeug

Gerade eben habe ich den TED Vortrag von Jonathan Harris gesehen.
Er hat zwei Internetprojekte vorgestellt:
Einml wefeelfine.org dabei durchsucht ein Programm alle blogs nach den Worten "i feel ..."
und kopiert anschliessend alles was danach kommt bis zum Punkt.
Jeder dieser Sätze wird dann durch eine bunten, schwirrenden Punkt repräsentiert.
Man kann die Punkte sortieren und filtern (nach Alter, Herkunft, Geschlecht, Emotion (...folgende Leute fühlen sich "gut", "verwirrt", "genervt" usw.)
und wenn man zu viel Zeit hat kann man sich auf den entsprechenden Blog weiterhangeln.
Der Mann, der sich das ausgedacht hat hat es irgedwie besser erklärt :-)

Das zweite Projekt ist eine Abbildung des Webs als Sternenhimmel.
Man kann Schlagworte eingeben, die dann der Mittelpunkt des Universums sind.
Um diese Schlagworte kreisen dann die Begriffe, die am häufigsten damit in Verbindung gebracht werden.

Alles in allem eine tolle Möglichkeit diese unendliche Informationsflut im Internet zu repräsentieren...

P.S. Meine Internetverbindung ächzt ganz schön - oder die Daten haben es so weit über den Atlantik :-)

Mittwoch, Juli 11, 2007

Nur bedingt lustig...*

Gut wenn man bei manchen Rechnungen nicht beobachtet wird.


* ...und natürlich Unfug.

Sonntag, Juli 08, 2007

Extra stückig

Vor langer Zeit habe ich einen Vortrag über Spaghettisoßen von Malcolm Gladwell gehört in dem es unter anderem um extra stückige Tomatensoße ging. Entsprechend habe ich mich gefreut, als ich dieses Zauberwort auf einer Verpackung entdeckt habe.



Freitag, Juli 06, 2007

Habt mich lieb!

Gerade war ich auf britainandamerica.com nachdem ich auf youtube ein Video gesehen hatte, bei dem ich mir nicht sicher war, ob es Satire oder schlecht durchdachte Werbung ist.

Auch wenn das Projekt mißlungen ist, freue ich mich, dass es immerhin Amerikaner gibt, die sich Gedanken darüber machen, was die alten Europäer von ihnen halten :-)
Was im Privaten nicht funktioniert scheint sich auch auf Länder übertragen zu lassen;
wenn jemand mit seinen Fähigkeiten prahlt, erntet er dafür nicht immer Respekt.

Donnerstag, Juli 05, 2007

Neulich im Institut...

stand doch plötzlich ein riesiger Pokal in der Pförtnerloge (ein Begriff aus der Zeit, als wir wohl noch einen Pförtner hatten...).
Gerüchteweise haben die Erlanger Mathematiker
die "Deutsche Fußballmeisterschaft der Mathematiker 2007" gewonnen.

Ich musste mir verkneifen "wir" zu schreiben, aber ich habe nichts dazu beigetragen.

Bisher war ich der festen Überzeugung, dass mathematische Begabung und Fußballspielen deutlich negativ korrelliert sind, insbesondere wenn ich an die Professoren vs. Studentenfußballmatches denke, die aber trotzdem einen hohen Unterhaltungswert hatten.




Eine Google-Recherche hat noch die Namen der vertretenen Unis bzw. Mannschaften geliefert.
Enorm gelungen fand ich
  • Magic Eulers
  • Sturm Gauß
  • Torpedo Epsilon
  • Cauchys Lämmer
  • Die Kleinschen Flaschen
  • Rapid Mathe
Im Institut hing auch noch ein Wimpel rum mit "Pi-raten"


Ob die Sportwissenschaftler wohl auch einen Rechenwettbewerb austragen...?

Sonntag, Juli 01, 2007

Da werden die Musik-Piraten ganz schön dumm kucken...

Prince - ein nicht unbekannter Musikant, hat beschlossen sein neues Album über einen neuen Vertriebskanal unters Volk zu bringen - als Dreingabe zur Zeitung The Mail On Sunday für umasönst/gratis.

Ziemlich cleverer Schachzug - bekommt sicher mehr Berichterstattung als er mit der normalen Veröffentlichung jemals hinbekommen hätte und um den Konzertticketverkauf muss er sich wohl auch nicht mehr sorgen...

Realsatire - "Browser. Was sind jetzt nochmal Browser?"*

Also ich könnte mir spontan keine Antworten ausdenken, die mich zu mehr Spot
verleiten hätte können.
Meine Eltern sind zwar ungefähr das gleiche Baujahr, aber beide deutlich fitter, als die Abgeordneten zusammen.






*Brigitte Zypries, Bundesministerin für Justitz, auf die Bitte, doch mal einige unterschiedliche Browser zu nennen.

via boocompany

und noch ein Linktipp zum Thema: www.keine-ahnung.de

Eine Frage der Ehre

Habe gerade beim Filmjournalisten gelesen, dass sich eine amerikanische Nachrichtensprecherin geweigert hat die "Erlebnisse" eines verzogenen, reichen Kindes, dass wegen Alkohol am Steuer weggesperrt wurde und seitdem die Nachrichten füllt, vorzulesen. (=>Video gibts auch dort)

Ich finde ja, dass es genug Leute gibt, die mehr in ihrem Leben geleistet haben und denen 15 Minuten Sekunden Ruhm eher zustehen würden und die bessere Vorbilder wären.

¡Los Simpsons!

Ganz große Kunst drüber bei Capellmeister!
Bin ja mal gespannt wie groß das Bild noch wird.

Samstag, Juni 30, 2007

Freunde von Freunden sind Freunde...

Gestern war ich auf der "Willkommen-zurück-aus-China"-Grillparty eines Freundes, den ich auf Schüleraustausch in Australien kennengelernt habe.
(Willkommen in der globalisierten Welt)

Auf der Party habe ich dann noch Steffi und Capellmeister , getroffen, die den leibhaftigen Sebbi im Schlepptau hatten. So groß scheint die Welt dann doch wieder nicht zu sein - jedenfalls hier in Erlangen. Dank neuester Technik wurde das denkwürdige Treffen sogar live-gebloggt.
Wobei ich im Titel der Dame den Vortritt gelassen hätte...

P.S. Da ist doch glatt dieser Simpsonsavatargenerator meiner Aufmerksamkeit entgangen.
Brillen waren nicht im Angebot :-<


Freitag, Juni 29, 2007

Statistisch gesehen zum Zweiten...

Bei TED gibt es einen neuen Vortrag vom schwedischen Statistiker Hans Rosling.
Ich finde ja, dass es nichts spannenderes gibt als Menschen zuzuhören, wenn sie über das sprechen, das sie lieben und mit dem sie sich ihr ganzes Leben lang beschäftigt haben.
Jedenfalls sofern ich für das Thema einen Funken Interesse habe :)

Und das Finale ist sehr sehenswert - habe schon lange nicht mehr so herzhaft gelacht, bzw. meine Kinnlade vom Boden eingesammelt.
Wenn ich mal wieder einen Vortrag halte, werde ich mir auch einen Stunt für die letzte Minute ausdenken!





Nachtrag: Hier ist noch ein link zu einem Blog von einem Jungen in Afrika, der sich alles nötige selbst beigebracht hat um eine Windmühle zur Stromerzeugung zu bauen.

Donnerstag, Juni 28, 2007

Kinder, probiert das zu Hause aus

Auf der Seite Dare-Junkies kann man schräge Wetten und Streiche abschliessen, sie dann durchführen und die Beweisvideos hochladen.
Etwa sich mit dem Elektroschocker schocken, oder Nackt einkaufen gehen...
Also noch mehr Unfug als bei Youtube :-)




Mittwoch, Juni 27, 2007

Aber das tut doch weh!

Bei youtube habe ich einen Spot von Durex gesehen, bei dem ich nicht wusste ob ich lachen oder weinen soll.

Dienstag, Juni 26, 2007

Affenstark

Von Jonathan Coulton habe ich gerade Code Monkey gehört. Macht gute Laune wenn man sich durch TeX-Code quält, weil es wohl Leute gibt, die das hauptberuflich machen müssen :-)

Samstag, Juni 23, 2007

Was läuft da wohl in der Glotze?


Den Firmennnamen fand ich jedenfalls teuflisch gut.

Größer als die Bibliothek von Alexandria!

Wenn man sich über einen VPN Client ins Netzwerk der Uni-Erlangen einwählt und obendrein im Firefox den Proxy "proxy.rrze.uni-erlangen.de" Port „80" einträgt, kann man auf Unmengen von e-Books aus dem Hause Springer zugreifen, d.h. ansehen, speichern und drucken.
(Nicht der Springer von der Zeitung, sondern der mit den schlauen Büchern).

Auf Nature und andere Journale kann man wohl auch zugreifen.

Donnerstag, Juni 21, 2007

Kurz geschmunzelt

Neulich habe ich ein Plaket gesehen auf dem stand:
"Plakate aufhängen verboten!"

Manchmal frage ich mich ob man sich als haarspaltender Logiker ins gesellschaftliche Abseits manövriert :-)

Freitag, Juni 15, 2007

Hört, hört!

Horch hat inzwischen seinen eigenen Fernseh-Internetsender.
Wenn jeder Konzern, der etwas auf sich hält einen Sender aufmacht, und man die bewegten Bilder noch mit einer kleinen Zauberkiste auf den Fernseher übertragen kann, wird es Qualitätsunterhaltung wie bei 9 live, in Zukunft wohl schwer haben :-)

Nachtrag.
Auf der Seite gibt es >2400 Kanäle, da wird man in Zukunft wohl eine etwas größere Programmzeitschrift brauchen, 95% davon scheinen leider Schrott zu sein :-)
Der Musiksender Würfelzucker hat mir noch aus der Seele gesprochen:
" Bei Würfelzucker gibt's keine aufgemotzten Autos oder Dokus über Abitur-Versager. Hier dreht sich wieder alles um Sound. Echtes Musikfernsehen und zwar 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche"

Mittwoch, Juni 13, 2007

Besser als ein Schrittzähler

Gerade eben habe ich mit map24.de meine Joggingrunde vermeßen und bin auf stolze 10,1 km gekommen. In Erlangen sind die Straßen ja schön gerade, so dass der Polygonzug schnell gezogen ist.

Die Versuche mit einem Schrittzähler waren bisher eher witzlos, weil die beiden Meßgrößen "gezählte Schritte" und die "gemittelte Schrittlänge" muntere Fehlerfortpflanzung betrieben haben.

Freitag, Juni 08, 2007

Tipp zur aktuellen Wetterlage

Man nehme den Saft einer Limette oder Zitrone, 4 Löffel Zucker und einen Liter Wasser und versetzte das ganze mit Eiswürfeln.
Ausschließlich zur inneren Anwendung gedacht.

Schmeckt super und hat weniger Kalorien als gekaufte Brause.
Ich kann bis heute noch nicht glauben, dass in einem Liter Cola 35 Stück Würfelzucker sind :-)

Genealogie

Von der North-Dakota-State-University gibt es ein Projekt in dem die "Verwandtschaftsbeziehungen" zwischen Mathematikern aufgezeigt werden.
Ich habe festgestellt, dass ein beachtlicher Anteil der amtierenden Professoren in Erlangen .- jedenfalls der Ausschnitt dem ich während des Studiums begegnet bin, auf eine einzige Person zurückgehen.
Wenn man ein bisschen weiter klickt, stellt man fest, dass man die meisten Leute, die dreistellige oder vierstellige Nachkommen haben, schon mal gehört hat. :-)

Donnerstag, Juni 07, 2007

Verfolgungsjagd

Gerade habe ich das Video von der Verfolgungsjagd, die sich Greenpeace mit der Polizei geliefert hat gesehen. Ist ästhetisch deutlich ansprechender anzusehen, als Menschen, die sich prügeln und bewerfen.

Ich würde es fast als olympische Disziplin vorschlagen, schließlich waren die Aufnahmen viel spannender als Yachtrennen oder Formel 1. Hab richtig mitfiebert, als das kleine wendige Boot das große viel schnellere Boot überlistet hat.

...inzwischen erschließt sich mir auch warum das Schnellboot Schnellboot heißt.

Kommunikationswege

Bei meinem Stadtrundgang auf der Suche nach einem kalorienreichen Mittagessen sind mir
folgende Kommunikationsmittel begegnet:

Die Mitbewerber der Post bauen fleissig ihre PostkästenMitbewerberkästen auf.



während bei der Telekom kein Anschluss unter dieser Nummer ist.
Man sieht leider nicht so gut, dass der Telefonhörer herunterhängt.
Es hat mich eine Menge Überwindung gekostet ihn nicht gleich wieder aufzuhängen, aber ich wollte die Installationskunst nicht zerstören.
Obendrein hat es mich an das Video zu When I Come Around erinnert.


Mittwoch, Juni 06, 2007

Martenstein - bunt und in stereo

In der Zeit ist eine meiner Lieblingsrubriken die Kolumne "Lebenszeichen" von Harald Martenstein und jetzt gibt es auf zeit.de auch noch einen Video-Cast von ihm, in der er diesmal die Autoritätsgläubigkeit der Berliner aufs Korn nimmt.

Jetzt aber ans Werk - mein Plan nicht vor 18 Uhr zu bloggen ist mal wieder grandios gescheitert...

Dienstag, Juni 05, 2007

Die Italiener?!?

Aus aktuellem Anlass habe ich nachgewikipediat, wer denn alles im G8-Club mitspielt und war überrascht, dass Italien mit dabei ist.
Die Liste der BIPe ist zwar von 2005, aber so viel wird sich da schon nicht getan haben.

Ein meiner bisherigen Wahrnehmung war Italien ein sonniges Land, mit emotionalen Menschen, die aber trotzdem nicht unbedingt an Stress sterben und einen gewissen Pokal für uns bis 2010 aufbewahren... :-)
Jetzt sind meine Voruteile um die Fakten, dass Italien knapp 60 Millionen Einwohner hat und ganz vorne bei den Wirtschaftsschwergewichten dabei ist, bereichert worden.

Montag, Mai 28, 2007

Kapitelnummerierung bei TeX mit 0 beginnen lassen

Gerade hatte ich wieder einen meiner hellen Momente:
In der Hilfe steht, wenn man die Kapitelnummer anspassen möchte muss man nur den Zähler mit Hilfe des Befehls
\setcounter{Zähler}{num}

wobei Zähler ein Element aus {part page enumi
chapter equation enumii section figure enumiii subsection table enumiv subsubsection footnote paragraph mpfootnote subparagraph} ist.

Naiverweise dachte ich, mein Problem dem ersten Kapitel die Nummer 0 zu verpassen sei mit
\setcounter{chapter}{0}
beizukommen und habe mich schon gewundert, dass mein erstes Kapitel unbeirrt weiterhin die Nummer eins bekommen hat.

Inzwischen habe ich die Lösung (ganz alleine durch Nachdenken und so.... :-) gefunden:
\setcounter{chapter}{-1}
Wie lange ich für die Lösung dieses trivialen Problems gebraucht habe will ich an der Stelle man verschweigen....

Sonntag, Mai 27, 2007

Body Armour - The Bodyguard

Gerade eben habe ich den sprichwörtlichen Stiefel aus dem Karpfenteich der Videothek gezogen.
Till Schweiger sehe ich ja sonst sehr gern, aber der Film ist einfach unterirdisch.

Wobei dadurch, dass sowohl Nebendarsteller, Drehbuch, Dialoge, Beleuchtung(!) und selbst die Actionszenen drittklassik sind entsteht eine unfreiwillige Komik, die einen gewissen Unterhaltungswert birgt.

Achja die "Handlung":
Ein Bodyguard versagt bei seinem Auftrag eine Politikerin zu beschützen. Anschliessend verkriecht er sich deprimiert in eine Boxschule, Jahre später klopft die Regierung an die Tür, weil sie "den Besten" braucht für einen neuen Auftrag. (...mal etwas erfrischend neues und genreuntypisches :-)
Und jetzt kommt der Clou: Der Bodygourd soll ausgerechnet den Killer der Politikerin, der sich gestellt hat drei Tage lang beschützen.

Unmöglich?

Warum sieht Ethan Hunt in Mission impossible eigentlich so lässig aus, wenn er ein Bluetooth-Head-Set trägt und die Normalsterblichen auf der Straße so enorm lächerlich?

Noch eine Weisheit zum Wetter und Trägheit:
Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war...
(Marc Twain)

Freitag, Mai 25, 2007

Spielzeug

Gerade habe ich bei Pop!Tech eine Präsentation gesehen, in der einer der Erfinder von Sims sein neues Projekt namens "Spore" vorstellt.
In dem Spiel kann man Leben vom Einzeller bis zur intergalaktischen Raumfahrt bringen.

Da ich in letzter Zeit ja eine Menge über Evolutionsbiologie und Konsorten gelesen habe, habe ich die Präsentation mit leuchtenden Augen verfolgt.
Zum Glück kommt das Spiel erst 2008 raus - bis dahin bin ich ja hoffentlich mit meinem Studium fertig :-)

Sonntag, Mai 13, 2007

Hokuspokus!

Bei steffi habe ich gerade einen link zu einem Zaubertrick gefunden, der echt funktioniert, sofern man Kopfrechnen kann :-)

Wie viele Versuche habt ihr gebraucht bis ihr dahintergekommen seid?

Es folgt Werbung...

Am Wochenende war ich bei meinem Bruder in München.
Bei einer Einkaufstour habe ich folgendes Schild in einem Schaufenster gesehen:
(klicken zum vergrößern)



Irgendwie fand ich das Schild etwas komisch, weil es mich sehr an eine Reklame aus einem dunklen Kapitel des Geschichtsbuchs erinnert hat, die den gleichen Gedanken etwas prägnanter mit nur vier Worten ausgedrückt hat. Außerdem zeugt es von dem naiven Glauben, die Kunden würden sich Gedanken über das Wohlergehen des Herstellers machen - das stimmt aber nicht, Kunden sind alle Egoisten. Wer meint, dass er kein Egoist ist kann mir gerne 100 Euro aufs Konto überweisen :-)

Ich kaufe zwar gerne Produkte aus Deutschland, wenn sie ausgezeichnete Qualität bei einem vernünftigen Preis besitzen und würde, wenn sonst alle Eigenschaften gleich sind, eher ein deutsches Produkt kaufen.

Von subventionierten Nahrungsmittel und Kunsthandwerk mal abgesehen dürfte es schwierig bis unmöglich sein, überhaupt noch Produkte zu finden, die vollkommen "deutsch" sind.

In einer globalisierten Welt mit internationalen Beschaffungsketten ist die Aussage "das Produkt stammt von hier" ja wohl eher ein Marketinggag.

Ausländische Waren zu diskriminieren ging vielleicht noch in einem Tante Ema laden, aber ich bevorzuge dann doch die uneingeschränkte Wahlmöglichkeit, die die ebays und amazons heutzutage so bieten.

Freitag, Mai 11, 2007

Eine Neuinfektion wurde entdeckt...

Die Herren Daylight und Gouranga, haben mich gestern mit Open Transport Tycoon infiziert. Ich habe meine ganze Kindheit damit verbracht Bahnschienen zu verlegen und Profite zu scheffeln und über Internet und Skype macht das Spiel fast so viel Spass, wie in den guten alten Zeiten als ich zusammen mit einem Freund vor dem Bildschirm an einem Rechner gehangen bin - Internet und so war damals ja noch nicht.
Mir wurde erzählt, ein Add-On erlaube es sämtliche Züge der deutschen Bahn zu verwenden und das lästige Ersetzen von in die Jahre gekommenen Zügen ließe sich automatisieren...

Das Schienenverlegen ist auch verbessert worden, man kann die Strecke jetzt einfach ziehen und nicht wie früher stückweise zusammenklicken.
Die Signalanlagen(!) erlauben recht ausgetüftelte Schaltungen, wie mir eindrucksvoll bewiesen worden ist.
Jetzt muss ich nur noch sehen, wie ich diesen zeitfressenden Dämon wieder gebändigt bekomme :-)

Mittwoch, Mai 09, 2007

Weisheit des regnerischen Tages

The rain it raineth on the just
And also on the unjust fella;
But chiefly on the just, because
The unjust hath the just’s umbrella

von Charles Bowen.
Dann pass also gut auf Deinen Regenschirm auf :-)

Angeblich ist es auch eine Anspielung auf ein Bibelzitat, aber so auf die Schnelle habe ich es nicht gefunden.

Montag, Mai 07, 2007

Dilemmata...

oder doch Dilemmas?
Naja wie dem auch sei. Meine Lektüre von Richard Dawkins "The god delusion" schreitet fort und das Buch enthält bergeweise Dinge, die ich gerne mit vielen Leuten zerreden würde, aber eine Sache, die ich besonders spannend fand waren die moralischen Dilemmata von Marc Hauser.

Man soll sich in folgenden drei Situation für jeweils eine der beiden Alternativen entscheiden:
Zugegebenermaßen sind alle Situation ziemlich konstruiert und etwas makaber
(<= Betrachte Dich als gewarnt):

1. Man beobachtet wie ein Zug auf ein Auto zurollt in dem sich fünf Menschen befinden; die einzige Möglichkeit diese Leute zu retten ist eine Weiche zu betätigen, die den Zug auf ein anderes Gleis und an den fünf Leuten vorbei lenkt, aber dafür eine andere Person tötet, die dummerweise ebenfalls nicht von den Schienen fliehen kann.
Ist es in Ordnung die Weiche zu betätigen und den einen zu opfern?

2. Der Zug rollt schon wieder auf das Auto mit den fünf Personen zu, diesmal steht man aber auf einer Brücke. Auf dem Geländer der Brücke sitzt ein enorm schwerer Mann, der sollte man ihn über das Geländer schubsen den Zug aufhalten und die fünf Leute retten könnte.
Ist es in Ordnung den Mann zu schubsen?

3. In einem Krankenhaus sind fünf Leute, die jeweils ein Problem mit einem anderen Organ haben. Wenn sie kein Transplantat bekommen werden sie sterben. Ist es in Ordnung einer gesunde Person, die im Wartezimmer sitzt und die alle fünf fraglichen Organe in gutem Zustand besitzt zu entnehmen um die anderen fünf zu retten?

Die Situationen sind alle unfair - deshalb heißt es wohl Dilemma.
Statistische Untersuchungen haben gezeigt, dass die Zustimmung für die fragliche Handlung von Beispiel zu Beispiel abnimmt und die Probanten aber nicht genau erklären können, warum und was der Unterschied in den Situationen ist.
Das Ergebnis war bei allen untersuchten Kulturen und sonstigen "backgrounds" gleich.

Aus der Konserve

Gerade habe ich den Speicherchip meiner Kamera geplündert und ein paar Bilder hochgeladen, die ich schon lange hochladen wollte:



Abb.1 So interessant wie wenn ein Sack Reis umfällt - ich habe recht dumm gekuckt, als ich beim aufräumen die Reispackung umgeworfen habe.


Abb.2 Der Zeiger des Hygrometers hat sich ins Abseits befördert.





Abb.3 Herausforderung: Das Bild 15 Sekunden ansehen ohne zu Gähnen.

Samstag, Mai 05, 2007

Quanta costa?

Mein Bruder wohnt in München und ist auf der Suche nach einem günstigen DSL/Telefon Anbieter. DSL2000 Flat, eine Deutschland-Flat, FastPath und einem W-Lan-Router wären schön.
Die scheinbar einfache Frage: "Welcher Anbieter bietet diese Leistung am billigsten an?" ist überraschend schwer zu beantworten.

Also frage ich doch mal in die Runde:
Welchen Anbieter habt ihr und wieviel berappt ihr dafür?

Die Mobilfunker haben es inzwischen ja hinbekommen ihren Tarifjungel zu lichten - bei DSL siehts deutlich finsterer aus.
Wer ist eigentlich auf die tolle Idee gekommen Lockvogelangebote zu basteln, die bei genauerer Lektüre der ultra-kleingedruckten Sternchen am Ende der Seite in sich zusammenfallen?
Oder aber man benennt seine Pakete so transparent wie der Marktführer. :-)

Elektrischer Reporter unterwegs!

Eben habe ich gesehen, dass es auf der Seite des elektrischen Reporters eine Liste mit 3gp-Videos der Folgen gibt. Wenn man sich also die Zeit nimmt diese Videos auf sein Handy zu kopieren kann man sie sich bequem unterwegs ansehen.

Ich hoffe, dass diese "Formatvielfalt" Schule macht.
Bisher war mobile Unterhaltung ja der arroganten i-Pod-Gilde vorbehalten :-)

Bei ehrensenf gibts auch Videos fürs Handy - sollte mal wieder verreisen und mir davor noch einen geräumigen Memorystick kaufen.

UPDATE:
Problem 1: Mit meinem SonyW810 lassen sich die Videos nicht vorspulen - sehr dumm, wenn man bei einem 15 Minutenvideo nach 8 Minuten angerufen wird...
Problem 2: Der Akku wird leergesaugt.

Großbaustelle

Beim GuerillaProjektmanagement habe ich gerade ein Buchzitat gelesen, dass mich aufgemuntert hat.
Ich bastele ja schon seit geraumer Zeit an meiner Diplomarbeit - die Straße ist hinreichend lang und das Gefühl schneller zu arbeiten um dann erschöpft und frustriert aufzugeben kenne ich auch zu gut.

Dann werde ich den Besen bis Montag mal in die Ecke stellen :-)

Shoppen - macht Spass

Gestern habe ich noch "Shoppen" gesehen.
Neun Frauen und neun Männer haben sich bei einem Speeddating angemeldet und sind auf der Suche nach recht diversen Dingen.
Die Dialoge sind enorm lustig und die einzelnen Personen haben sehr originelle Charaktereigenschaften.
Mein Bericht klingt bisher noch nicht so euphorisch, aber ich bin super unterhalten worden und würde den Film uneingeschränkt weiterempfehlen.

Als ich die Stopuhr gesehen und die Trillerpfeife gehört habe, konnte ich fast den Schweiß riechen - böser Sportunterricht Flashback.
Das einzige was meinen Spass etwas getrübt hat, ist mein mäßiges Personengedächtnis, dessen Kapazität so zwischen fünf und sieben liegt und mit 18 glatt überfodert war :-)

Mittwoch, Mai 02, 2007

Starke Bilder

Ich war gerade mal wieder bei wired und habe mich dort sehr über die folgenden zwei Bilder gefreut:
Einmal eine Landkarte auf der alle online-communities verzeichnet sind und dann noch die Gänsehautbilder einer französischen AIDS-Kampagne.