Donnerstag, Juli 26, 2007

Open Transport Tycoon oder die postindustrielle Modelleisenbahn

Seit geraumer Zeit haben ein paar Freunde und ich das gute alte TransportTycoon für uns wiederentdeckt.
Den einen oder anderen durchspielten Abend später ist die Komplexität des Schienennetzes in ungeahnte Dimensionen vorgestoßen.
Das Zuglimit von 1.600 wurde durchbrochen und der Wegfindungsalgorithmus zwingt die Rechenknechte in die Knie. MrC hat ein paar Bilder davon gemacht und ich hoffe dass seine Serverrechnung nicht ins Unendliche wächst, wenn ich die Bilder verlinke :-)

Der Fabrikkomplex zu dem die Rohstoffe (Bild ist 4Mb groß) transportiert werden und von dem die eine oder andere Warenkisten (~20.000 Stück) abgeholt werden.

Ein Ausschnitt aus der Übersichtskarte - die orangenen Dinger sind Züge. :-)

Kommentare:

Bernhard M hat gesagt…

Angeber :)

(Besserwisser ei: Es heißt postmaterialistische Modelleisenbahn)

Ratilius hat gesagt…

*hüstel*
habe ich den Großbaumeister Gouranga vergesse zu erwähnen?

Da muss ich als Naturwissenschaftler passen :-)

Kannst Du mir - in einfachen Worten - erklären was der Unterschied zwischen postmaterialistisch und postindustriell ist?
Das eine wurde wohl von Inglehart, das andere von Bell geprägt.

Und der eine sagt die Leute streben nach Dienstleistungen und nicht mehr nach Waren und der andere sagt die Leute stellen mehr Dienstleistungen als Waren her.

Wenn ich schon "...prägte Begriff"
lese bekomme ich Angst, weil dann meistens etwas kommt, das ich nicht unterscheiden kann, von dem was zwei Absätze weiter oben als ein anderer Begriff geprägt wurde. Dann zweifele ich immer ob ich zu dumm bin die Nuancen zu erkennen oder ob die Urheber bei der Definition vorsätzlich geschludert haben und die Unschärfe des Begriffs gewünscht ist.

Gut, dass ich mich mit Satzteilen wie "sei" und "es gilt" und "wir erhalten, dass" + Zauberformeln aus griechischen, lateinischen und kryptischen Zeichen durch meine Diplomarbeit hangeln kann.