Dienstag, November 28, 2006
Das Buch der Woche schlägt zurück
Das Buch für heute ist: "The purpose driven life" von Rick Warren. Darauf aufmerksam geworden bin ich durch seinen Vortrag bei den von mir innig geliebten TED-Talks.
Bei einem namenhaften Internetbuchhändler gab es das Buch in der gebundenen Ausgabe (127 Seiten) für 5,95 Euro. Als ich das Paket dann ausgepackt habe, war ich erst etwas enttäuscht, weil ich nicht damit gerechnet habe, dass das Buch ein Büchlein von 7 x 7 cm ist.
Zum Inhalt: Das Buch ist ein Lebenshilfe/Motivationsbuch mit Bibelsprüchen, was für sich genommen eher mäßig attraktiv wirken wüde. Der Clou ist aber, dass die Bibelzitate sehr gut auf den Hausgebrauch des täglichen Lebens in unsere Zeit angepasst wurden und der Staub der Jahrtausende und der "Märchencharakter" in den Hintergrund tritt. Wer ein Beispiel möchte sehe sich den obigen Vortrag an. Wenn die Predigten in den Kirchen so gut wären, würde ich regelmäßiger hingehen.
(Ich habe gemerkt, dass es Leute gibt, die ein phantastisches Produkt einfach nicht attraktiv vermarkten können.)
Das Buch hat vierzig sehr überschaubare Kapitel. Jeden Tag sollte man ein Kapitel lesen und etwas darüber nachdenken. Insbesondere wegen dieses Langzeitmotivation würde ich das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen. Ob ich dadurch ein besserer Mensch geworden bin weiß ich nicht - aber man kann es ja wenigstens versuchen :-)
Montag, November 27, 2006
Meno - Da waren wohl mal wieder alle schneller
Samstag, November 25, 2006
Stupidedia - das etwas andere Lexikon
"Basteln, Wandern, Liedersingen" (die wahren Inhalte des BWL-Studiums) und die "sehr komplexen Zahlen" (die 667 hat einen bösen Nachbarn). Insgesamt ist die restliche Qualität der Seiten sehr gemischt.
Wählt euer Banner.
an der Zeit Einkäufe zu tätigen.
Unter anderem stand der Kauf
von Toilettenpapier auf der Einkaufsliste.
Man möchte meinen es sei ein recht schlichtes
Produkt, das man im Vorbeigehen auf die schnelle
kaufen könne.
Das tückische ist die schwindelerregende Auswahl
in Verbindung mit perfider Preisdifferenzierung.
Jeder Hersteller verwendet eine ausgeklügelte
Kombination aus Anzahl der Rollen, Anzahl
und Format der Blätter auf einer Rolle, Anzahl
der Lagen und schließlich des Preises, die es
verhindert auf die schnelle zu entscheiden, wie
teuer oder günstig die einzelnen Fabrikate tatsächlich sind.
Es gibt im Prinzip drei Strategien:
(A) man nimmt das teuerste und ärgert sich an der Kasse 5 Sekunden.
(B) man nimmt allerbilligste und ärgert sich die kommenden
Wochen jeden Tag
(C) man investiert Zeit in die Erstellung einer Heuristik eine
ausgewogene Mischung aus Strategie (A) und (B) zu finden.
Die ersten beiden erfüllen immerhin die Forderung:
"Ein wahrer Samurai darf nur 7 Atemzüge nutzen, um eine Entscheidung zu fällen"
Als ich mich an den Satz erinnert habe, habe ich zugegriffen und bin fröhlich
an den zaudernden und awägenden Massen vorbei zur Kasse gegangen in dem
Wissen eine Menge Zeit gespart zu haben.
Noch mehr schlaue Leute
Gerade eben habe ich mir einen Vortrag von Steven Levitt angehört. Er ist ein Ökonom, der die Materie aus einer anderen Richtung betrachtet.
Es gibt ein Experiment, bei dem zwei Fremde in verschiedene Zimmer geführt werden. Jedem werden 10 $ gegeben und er wird gefragt, ob er alles behalten möchte oder einen Teil der 10 $ an die andere Person geben möchte. Im Schnitt geben die Leute 3 $.
Von daher ist es fraglich, ob manche Leute nicht doch manchmal altruistisch und nicht nur egoistisch und gierig sind.
Interessanterweise verschiebt sich das Mittel Richtung Null, wenn man den Leuten anbietet, der fremden Person bis zu 10 $ zu geben oder bis zu 10 $ wegzunehmen.
Generell scheint es so zu sein je mehr Bekannte und Freunde in der Nähe sind desto großzügiger ist man und je anonymer die Atmosphäre ist desto geiziger wird man.
Freitag, November 24, 2006
In eigener Sache
"Wirkliches Schenken hatte sein Glück in der Imagination des Glücks des Beschenkten."
und Hausaufgabe:
Jemandem, der es nicht erwartet etwas schenken - Bonuspunkte und gutes Karma gibts, wenn man sich obendrein nicht erwischen läßt.
Es ist sicher eine schweincoole Sache...
Auf heute.de habe ich gelesen, dass ein Erfinder ein Lichtmikroskop gebastelt hat, das der Lehrmeinung - ein Miksroskop kann nur bis zur halben Lichtwellenlänge auflösen, widerspricht.
Als leidenschaftlicher Rechthaber würde ich auch gerne soetwas erfinden - auf dem Gebiet der Mathematik wird das aber vermutlich nicht ganz einfach sein :-)
Donnerstag, November 23, 2006
An alle Kaffeeliebhaber
Dass auf ein Kilo Röstkaffe 2,19 Euro Kaffeesteuern erhoben werden war mir bisher nicht bewusst.
Da müssen die Raucher gar nicht so laut rumheulen :-)
Nachtrag zum Gründerwettbewerb
Genaugenommen ist das natürlich nur ein Winkelzug um die Konkurrenz in Sicherheit zu wiegen und sie nicht durch die Demonstration uneingeschränkter Überlegenheit zu demoralisieren.
Dafür habe ich heute noch einen sehr aufschlussreichen Vortrag über Patentrecht gehört.
Ist alles nicht ganz einfach, aber im Prinzip beginnt die Preisliste für deutsche Patente wohl schon bei 60 Euro - ist ja bald wieder Weihnachten :-)
Mittwoch, November 22, 2006
Morgen Kinder wirds was geben...
Der Online-Shop ist programmiert, die Marketingabteilung hat die Bajonette aufpflanzen lassen und die Produktionsstätten sind in Alarmbereitschaft.
Vor meinem inneren Auge sehe ich an dieser Stelle bleichgesichtige Programmierer, ungewöhnlich hochgewachsene Männer mit dichtem Haarwuchs in teuren Anzügen und emsig wuselnde Heinzelmännchen, die sich um lodernden Feuer in den Essen der Zwergenbinge bemühen.
Vermutlich funktioniert der ganze Krempel erst zum Frühstück (eines fernen Tages), aber ich verweise an dieser Stelle auf das Mantra von Softwareentwicklern:
"If you are not embarrassed about the first version - you have shipped to late!"
Dienstag, November 21, 2006
Ein trauriges Déjà-vu - Amoklauf, Killerspiele und was dazu gehört
Man kann jetzt natürlich wieder auf die Suche nach Schuldigen gehen und sich fragen wer jetzt wann hätte einschreiten müssen, wem es alles hätte auffallen müssen und warum unsere Gesellschaft so mit Aussenseitern umgeht, dass sie irgendwann auf Unschuldige schießen.
Was natürlich im Anschluss an diese Ereignisse nicht fehlen darf ist ein gefordertes Verbot für Kilerspiele.
Leider habe ich im Netz nicht die Originalforderung der Politik gefunden sondern nur die zweifellos stark vergröberte Fassung auf Nachrichtenseiten.
Zuerst möchte ich sagen, dass ich durchaus dafür bin, dass die Altersfreigaben die auf Computerspielen aufgedruckt ist, durchgesetzt werden, was wohl in erster Linie die Pflicht der Eltern fällt.
Zweitens möchte ich zur Argumentation: "Leute die "Killerspiele spielen" laufen Amok" etwas einwerfen.
Der Mensch neigt dazu Muster in Statistiken zu suchen. Es ist so eine Art Vorurteil, nur eben "wissenschaftlicher", da von Zahlen untermauert.
Angenommen der Amokläufer hätte seinen Abschiedsbrief mit Bleistift geschrieben. Würde man jeden Menschen, der einen Bleistift besitzt, mit Argwohn betrachten?
Ich hoffe immer noch, dass die Leute etwas aus dem Vorfall lernen und die Ursachen bekämpfen.
Montag, November 20, 2006
Es gibt noch Service in Deutschland
Ich war sehr positiv vom zusätzlichen Service um die sonst übliche Kerndienstleistung überrascht.
Mir wurde die Jacke abgenommen, eine dampfende Tasse Kaffee gebracht, eine kurze Einführung in Haarstylingprodukte gegeben - nachdem ich gefragt hatte, und auch sonst wurde ich sehr zuvorkommend bedient.
Selbst meinem Wunsch die Haare nicht zu kurz zu schneiden wurde entsprochen.
Normalerweise fallen Friseure eher in die Kategorie "Künstler", die sich von Laien nicht ins Handwerk pfuschen lassen.
Sonntag, November 19, 2006
Caveat emptor
Meine Pizzaergebnisse in der Ofen/Mikrokombo sind auch nicht viel besser :-)
Samstag, November 18, 2006
Bares Geld sparen
von Cappellmeister hat mich auf die Idee gebracht mal mit offenen Augen durch meine - wenn auch kleine - Wohnung zu gehen.
Ergebnis:
Ich werde meine Glühbirnen 1 x Flur, 1 x "Küche",1 x Bad, 1x
Schlaf-Arbeitszimmer durch Energiesparlampen ersetzen.
Von 4 x 100 W auf 4 x "?" Watt dürfte schon einiges bringen.
Neulich habe ich noch in einem Vortrag über Nanoleuchtstoffe gehört, dass Glühbirnen eine enorm primitive Erfindung sind und im Prinzip nur Leuchten, weil sie so enorm heiß sind und der Wirkungsgrad irgendwo im niedrigen einstelligen Bereich liegt. Der Rest der Energie wird als Wärme abgeben. Naja dann muss man schon weniger heizen :-)
Ich freue mich schon auf eure Energiespartipps!
P.S. Weitersagen.
BloggER: Karpfenessen
Gestern Abend war das lang angekündigte BloggER-Treffen.
Das Thema des Abends war Karpfenessen und aus den Überresten auf dem Teller auf Charaktereigenschaften des Essers zu schließen. Die entsprechen Bilder sollten sich auf den anderen Blogs wieder finden. Meine Fischallergie hat mich dann aber zur Wahl eines Schnitzels bewogen.
Die Organisatorin Lisa, die Untergrundkämpferin Steffi alias GuerillaGastronom, Andi a.k.a. Cappellmeister, X-Wolf, und Bluesky.
Freitag, November 17, 2006
Wenn der Postmann zweimal klingelt...
Meine ersehnten bunten Tafelstife sind eingetroffen und ich dachte mir ich nutze sie und veranstalte einen Intelligenztest:
(1) Benenne die Farben der Worte - wenn möglich laut
(2) Wie viele Schriftfarben stimmen mit dem Wort überein?
(Tipp: Die erste Farbe ist schwarz)
Donnerstag, November 16, 2006
Abgerechnet
Link zur Anleitung FX115
Die Übersicht über die Casiorechner: Bedienungsanleitungen (link auf die Herstellerseite linke Spalte ganz unten)
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Früher hatte ich einen Sharp, den ich blind benutzen konnte. Inzwischen habe ich einen Casio von meinem Bruder geerbt.
Bei meinem alten Rechner gab es eine Taste mit der man das Vorzeichen wechseln konnte.
Es gibt zwar auf dem Casio zwei Minustasten aber keine tut das gewünschte, also das Vorzeichen eines Ergebnisses zu ändern.
Da ich aber ganz viele schlaue Leser habe, hoffe ich auf eine Lösung :-)
Die Bedienungsanleitung hat auch nicht viel hergegeben.
Das Problem mit Schwarzen Schwänen
Meine bisherige Theorie, dass es im Matheinstitut keine Frauen mit Stöckelschuhen und kurzen Röcken gibt wurde durch ein einziges Gegenbeispiel zu Fall gebracht.
Zum Glück bin ich mit diesem Problem der formalen Logik nicht allein.
Aus den bisherigen Beobachtungen ein Naturgesetz zu machen liegt in der Natur des Menschen ist aber Unfug. Die Biologen habe lange Zeit behauptet, dass alle Schwäne weiß sind und es beinahe schon als sprichwörtliche Tautologie abgetan - bis eines Tages in Australien ein besonderes Exemplar gesichtet wurde.
Zusammengefasst: Etwas als unmöglich zu bezeichnen, weil man es noch nicht beobachtet hat, ist tückenreich.
Mittwoch, November 15, 2006
Lichtbebilderung
Durch seinen hohen Anspruch an die Qualität von Bildern ist die Auswahl eher klein ausgefallen, aber besser als sich durch 300 verwackelte Bilder zu klicken :-)
Bisher habe ich zwar Werbung auf meinem Blog gemieden, aber die Dienste als Portrait- und Objektfotograf voun Gouranga kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen.