Montag, November 24, 2008

Hitchhikers guide to the galaxy

ist ein wahrhaft großes Buch. Jedenfalls war das mein erster Gedanke als ich ein Buch mit über 800 Seiten im Format 24x16 cm aus einem Paket befreit habe. Meine Erwartungen an das Buch wurden also schon allein von seinen physischen Dimensionen übertroffen.

Das Werk selbst ist etwas verwirrend strukturiert, da es eine Trilogie in fünf bis sechs Teilen ist, die obendrein in USA und UK unter diversen Titeln und Überarbeitungsschritten veröffentlicht worden sind. Auch die Entstehungsgeschichte, die im Vorwort zusammengefasst wird, wirft mehr fragen auf als sie beantwortet. Es scheint etwas damit zu tun zu haben, dass der Autor einst als Rucksacktourist in der schönen Stadt Innsbruck gestrandet ist und sich dort mit keinem der Eingeborenen verständigen konnte. Ich muss bei Gelegenheit meinen Auslandskorrespondenten vor Ort zu dem Sachverhalt befragen :)

Die erste Erzählung habe ich durch und weiß jetzt genauer, was so interessant an der Zahl 42 ist, was eigentlich ein Babelfish ist und wie die interstellare Fortbewegung mittels des "infinite improbability drive" funktioniert. Da macht sich das intensive Studium der Wahrscheinlichkeitstheorie doch endlich mal bezahlt.

Alles in allem würde ich das Buch guten Gewissens weiterempfehlen.

Kommentare:

moviescape hat gesagt…

Ein wunderbares Buch! Den ersten Teil habe ich schon unzählige Male gelesen, die weiteren dann nicht mehr so oft. Ein Klassiker, der diese Bezeichnung auch wirklich verdient! Viel Spaß beim Rest :-)

Bernhard M hat gesagt…

Hmm! Ich kann also hoffen, hier große Literatur zu schaffen. Sehr gut.

Ratilius hat gesagt…

@Moviescape - danke werde ich weiterhin haben!


@Bernhard
Da bin ich ja schon gespannt.