Montag, April 12, 2010

Wenn man über Geld nicht sprechen darf, kann man darüber schreiben

Schon als kleines Kind habe ich immer gern mit Münzen und Scheinen gespielt, daher sehe ich Geld neben seinen praktischen Vorteilen immer noch als eine Art Hobby an. In letzter Zeit habe ich eine Reihe guter Bücher zum Thema gelesen und will sie in den nächsten Tagen hier vorstellen. Aus wirtschaftlicher und psychologischer Hinsicht gibt es nämlich eine ganze Menge darüber zu erzählen.

Donnerstag, März 04, 2010

Quicksearches mit Firefox 3.6

Früher konnte man ja sich die Quicksearches*) für Firefox ja selbst basteln. Inzwischen ist die Sache schon ein gutes Stück komfortabler geworden.
In folgendem Video wird recht einfach erklärt, wie man diese Schnellsuche einrichtet.

via webfrank


*) Man vergibt beispielsweise das Schlagwort wp für Wikipedia
und durchsucht wikipedia nach dem Begriff "Milchstraße", indem man
in die Browserleiste
wp Milchstraße ENTER
eingibt.

Mittwoch, Februar 17, 2010

Einfache Lösung für die Probleme im Gesundheitssystem

In China werden die Apotheker bezahlt, damit sie einen gesund halten. Wenn man krank wird, wird man kostenlos behandelt, weil sie etwas falsch gemacht haben. Damit hat die Medizin einen Anreiz, dass alle Leute gesund bleiben.

In unserem System wäre es ironischerweise eine Katastrophe für Ärzte und Apotheker, wenn plötzlich niemand mehr krank würde.

Mittwoch, Februar 10, 2010

Kaffeemaschine im Büro

Wenn man bei der Arbeit guten Kaffee trinken möchte, sollte man sich überlegen gemeinsam einen Kaffeevollautomaten anzuschaffen.

Die Kalkulation ist recht einfach:
Wir haben die Maschine auf 4000 Tassen abgeschrieben, also 600 Euro für die Kaffeemaschine, 200 Euro für Ersatzteile, Wartung und Kleinkram macht 20 ct pro Tasse Investitionskosten. Auf dem Saeco Vollautomaten Saeco Royal Professional ist Garantie bis 140000 Tassen, so dass man die Preise nach den ersten 4000 Tassen absenken kann.

Für Bohnen und entkoffeiniertes Pulver kommen nochmal 10 ct pro Schuss dazu.
(10 Euro / Kilo und ungefähr 100 Tassen / Kilo)

Der Preis von 30 ct pro Tasse lässt sich in der Abteilung problemlos durchsetzen. Notfalls kann man noch auf den alten Drogenhändlertrick zurückgreifen und Gratisproben verteilen um die Leute süchtig zu machen. :)

Nach 10 Monaten Einsatz haben wir knapp 3000 Tassen durch und der Schwund ist vernachlässigbar. Über der Kaffeemaschine hängt ein Zettel auf dem man in vorgefertigte Kästchen Striche für jeden getrunken Kaffee machen soll. Inkasso erfolgt dann bei 50 Tassen. Ich würde auch empfehlen die Maschine mit einigen Leuten zusammen zu kaufen - wenn man in das Projekt investiert hat kümmert man sich auch mehr um Reinigung und Wartung.

Sollte die Vorfinanzierung der 600 Euro ein Problem sein, kann man natürlich noch einen angemessenen Zins in die Investition einpreisen. Es empfiehlt sich die Kalkulation transparent zu machen, um den Vorwurf der Bereicherung auszuräumen.

Die Investition war bisher ein voller Erfolg und man sammelt einiges an Sympathiepunkten bei seinen Kollegen, wenn man sich um die Kaffeezufuhr kümmert.

Freitag, Februar 05, 2010

Anleitung zum Zukunftsoptimismus

Ich habe neulich ein Buch mit obigem Titel gelesen in dem erklärt wird, dass der Weltuntergang der jeden Tag von den Medien zelebriert wird (Öl alle, Klima kaputt, Rentnerschwemme, Schweinegrippe, etc.) nicht real ist, sondern von Leuten erschaffen wurde, die zuviel Kaffee trinken und Leser hinter dem Ofen hervorlocken müssen.

Einige der folgenden Kapitel waren sehr unterhaltsam, leider driftete das Buch im zweiten Teil etwas in Besserwisserei ab.

Alles in allem gefällt mir aber die Idee, das jeden Tag eine große und nützliche Erfindung gemacht wird, die Welt ein kleines bisschen schlauer wird und wir eines Tages unseren Kindern sagen können, dass wir es nicht so schön und einfach hatten, als wir selbst in ihrem Alter waren.

Dienstag, Januar 19, 2010

Kontakte von SonyEricson auf Nokia übertragen

Ich habe eine Weile getüftelt, bis ich es geschaft habe die Kontaktdaten von meinem Sony Ericson W810i auf mein Nokia E75 zu übertragen.

Zunächst habe ich das Adressbuch des W810i auf dem Memorystick gesichert.
(Kontakte - > Option -> erweitert -> auf M.S. Stick Sichern

Dann habe ich das W810i mit dem Rechner verbunden und die Datei PB_Backup.vcf auf den REchner übertragen und dann mit Hilfe des Programms vcfsplitter in einzelne Kontaktdaten aufgeteilt. Die einzelnen Kontaktdaten lassen sich problemlos mit der Nokia Suite ins Adressbuch übertragen.

Dienstag, Dezember 08, 2009

In die Falle getappt

Bei meinen Eltern ist eine Spitzmaus in die Falle getappt. Besser als wenn sie die andere Lebendfalle (Katze) erwischt hätte.

Montag, Dezember 07, 2009

Kassensturz

In meiner WG gibt es eine gemeinsame Kasse um Einkäufe bezahlen zu können. Es kommt dadurch immer wieder zu interessanten Rechenproblemen - wie heute:
Es gibt drei Personen im Haushalt. Zwei haben jeweils 10 Euro in die Kasse geworfen, die dritte Person hatte kein Kleingeld und die Einkäufe über 23,85 Euro per EC-Karte bezahlt.

Wie viel bekommt die dritte Person aus der Kasse?
Wie ändert sich die Antwort, wenn eine der anderen Personen einen Artikel für 1,69 Euro nicht haben möchte und die Summe auf die beiden anderen aufgeteilt wird?

Vermutlich haben pisagestählte Schulkinder mit der Aufgabe weniger Problem als gewisse Mathematiker :-)

Mittwoch, September 23, 2009

Macho Man von Moritz Netenjakob

In meinen Literaturkanon hat sich ein Trivialroman mit obigem Titel geschlichen. Er handelt von Daniel, der Anfang 30 ist und von seinen bildungsbürgerlichen Eltern dazu erzogen worden ist ein Frauenversteher zu sein. Im Urlaub lernt er eine Türkin kennen. Seine Versuche bei Ihrer Familie zurück in Deutschland souverän aufzutreten sind sehr amüsant beschrieben, da sie ein anderes Bild von Männlichkeit hat.

Meine Lieblingsstelle ist als er seine Freundin am Strand eincremt und einige gaffenden türkische Soldaten durch einen strengen Blick vertreiben soll. Woraufhin er zum Thema Ehre meint, dass er in seinen Augen einer der Begriffe mit Nazi Beigeschmack ist.
"Ehre, Blitzkrieg, Autobahn - ganz dünnes Eis. Muss man sich sofort distanzieren. Ich habe keine Ehre, dafür bin ich auch kein Nazi."
Bei diesem Buch habe ich mehrmals laut gelacht und kann es nur weiterempfehlen.

Sonntag, September 06, 2009

Schwedisches Design

Am Freitag war ich mit einem Arbeitskollegen in dem schwedischen Möbelmarkt mit den vier Buchstaben. Da an der Kasse eine Menge los war, haben wir uns an den Selbstbedienungskassen versucht und sind kläglich gescheitert.

Die nette Aufsichtsperson musste meinem Arbeitskollegen einmal und mir zweimal helfen und hat uns anschliessend ihr Leid geklagt, das sie den ganzen Tag über die gleichen Antworten geben muss.

Früher hätte ich gesagt, dass es an den aufmerksamkeitsdefizitären Besucher liegt, nach der Lektüre des Buches "Das Design von Alltagsgegenständen" mache ich dafür alleinig die Leute verantwortlich, die diese Kasse entworfen haben. Wenn man weiß wie es geht ist es natürlich spielend einfach und man kann sich nur wundern, wie andere das nicht begreifen können. Deshalb sollte man Testläufe mit unvoreingenommenen Personen unter Feldbedingungen machen, bevor man diese Kasse in Serie verbaut, dann wären die offensichtlichen Mängel sicher einfach zu beheben gewesen.

Um den Lesern nicht den Spaß am Rätselraten beim nächsten Besuch zu nehmen möchte ich die Schwachstellen nicht einzeln aufzählen :-)

Sonntag, Juli 12, 2009

Die Kunst des stilvollen Verarmens

In dem Buch von Alexander von Schönburg geht es um die Kunst sich nicht dem Konsumterror zu beugen sondern stattdessen ein stilbewusstes Leben zu führen. Das Buch liest sich sehr gut und ist reich an Zitaten, Geschichten und kleinen Weisheiten. Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise kann man sich ja neue Vorbilder suchen, etwa einen englischen Lord, der inzwischen Busfahrer ist. Es kommt also mehr auf die innere Haltung an als auf die tatsächlichen Umstände an.

Sehr gefreut habe ich mich auch über das Zitat zum Thema Autofahren:
Man sollte das Auto nur selten und dann bewusst fahren, und auch nur auf leeren Küsten- oder Bergstraßen.

Mittwoch, Juli 08, 2009

Einlenker

Bei 43 Folders, einer Seite die Tipps zur persönlichen Produktitivtät gibt, bin ich heute morgen wieder mal vorbeigesurft. Dort ist es inzwischen recht ungemütlich geworden. Begrüßt wird man von der Frage, warum man hier ist und nicht irgendetwas tolles macht.

Noch besser fand ich die Idee als neue Startseite folgendes einzurichten: LINK

Dann bekommt man jedes mal, wenn man den Webbrowser startet die Frage gestellt, ob das wirklich das ist, was man tun wollte -> statt der üblichen Ablenkung die ein webbroswer mit sich bringt eine Einlenkung.

Montag, Juni 29, 2009

Back in business

Mein Laptop hat den Geist aufgegeben. Nach einigem hin und her habe ich jetzt ein neues Surfbrett in Form eines maßgefertigten Rechners.

Der nette Fachhändler meinte in meinem Alter sei es nicht mehr sinnvoll einen High-End-Rechner zu kaufen und er würde mir gerne einen Rechner verkauen, der nicht mehr als 300 Euro kostet. Erst war ich beleidigt, dann empört. Inzwischen muss ich aber zugeben, dass die Hardware vermutlich die Hälfte an Wert eingebüst hätte, bis ich zum ersten mal ein neues Spiel beschafft, installiert und gespielt hätte und die Entscheidung für einen "lagnsamen" Rechner schon vernünftig war.

Die Kaffeemaschine in der Abteilung hat auch schon 300 Tassen runter, der tägliche Konsum liegt so bei 15 Tassen und der Schwund pendelt unter 5 %.

Donnerstag, Mai 28, 2009

"Wir haben die Krise für uns beendet"

sagt Herr Prost in einem Artikel auf Handelsblatt.de.

Nachdem seit einem halben Jahr alles auf den Weltuntergang wartet, hat mir diese Zeile unglaublich gut gefallen. Schön, dass es noch ein paar Leute gibt, die Hoffnung verbreiten.

Sollte es sich dabei um einen Werbesloagan handeln, gratuliere ich dem Texter!

Mittwoch, Mai 27, 2009

Koffeinparty!

Ein Arbeitskollege und ich haben eine Kaffevollautomaten für die Abteilung gekauft. Mit finanzmathematischer Finesse haben wir noch ein Modell für den Kaffeepreis gestrickt, damit die Einnahmen aus dem Verkauf die Investition ammortisieren. Die Preisstruktur und die Erfahrungen über Kaffeeschwund werde ich immer mal wieder veröffentlichen.

Ungehinderter Zugang zu Koffein erhöht meine Produktivität enorm - ich frage mich warum Unternehmen nicht grundsätzlich, Kaffee, Traubenzucker und Mineralwasser an ihre Angestellten verschenken.

Mittwoch, Mai 20, 2009

Nette Geste

Weil sich die Busfahrer vor Überfällen fürchten, verkaufen die städtischen Busse keine Wochenkarten. Daher kaufe ich mir meistens Einzelfahrkarte. Heute morgen im Bus wollte ich mir eine Fahrkarte für 1,80 kaufen und hatte nur noch einen 50 Euro-Schein und ein paar Münzen dabei.

Unter dunklen Vorahnungen habe ich versucht den Fahrpreis mit dem Schein zu begleichen und in der Tat hat er die Wechselgeldkasse des Fahrers gesprengt.
Nach kurzem Disput hat sich ein netter älterer Herr eingemischt und mir einen Euro geschenkt.

Donnerstag, Mai 14, 2009

Zahlenzauberer

Wer Zahlen und Statistik mag, wird Hans Rosling lieben. Diesmal erklärt er die Entwicklung von HIV in der Zeit.
Die Präsentation (leider ohne Bewegung) gibt es hier.

Ein neues Feature, das ich bei TED für mich entdeckt habe ist:
rechts neben dem video gibt es ein "open interactive transcript "-> die ganze Rede ist also auch als Text verfügbar und man kann jeden einzelnen Satz anklicken um an die entsprechende Stelle des Videos zu springen...

Dienstag, Mai 12, 2009

Ökonomics von Tim Harford

Gerade eben habe ich ein angenehm zu lesendes Buch über Wirtschaft zu Ende gelesen.

Fürs Leben habe ich wieder einiges gelernt - etwa, dass das Biosiegel eine Gelddruckmaschine für die Supermärkte ist und dass arme Länder hauptsächlich deshalb arm sind, weil Korruption und mangelnde Rahmenbedingungen die wirtschaftliche Entwicklung behindern.

Tipps reich zu werden gab es auch noch: Man muss etwas herstellen oder haben, das knapp und begehrt ist. Also etwa eine Immobilie an einem belebten Bahnhof, die man an eine Kaffeekette vermieten kann oder man stellt etwas her, dass durch Importzölle vor dem bösen Wettbewerb geschützt wird, wie das zum Beispiel bei landwirtschaftlichen Produkten der Fall ist. Das klingt erstmal banal, es lohnt sich allerdings darüber nachzudenken.

Ein gleichfalls probates Mittel - für die Dienstleister unter - uns ist es eine Gilde zu gründen oder ihr beizutreten. Sie sorgt dafür, dass nicht zu viele Leute das Gewerbe betreiben und verknappt das Angebot künstlich. Die Armut unter Ärzten und Anwalten ist daher nicht gerade sprichwörtlich. Für Versicherungsmathematiker gibt es ja noch die Zunft der Aktuare und im Lichte der neuen Erkenntisse erscheint mir der Preis für die Eintrittskarte gar nicht mehr so unverschämt :-)

Dienstag, Mai 05, 2009

Auf der Affeninsel

In meinem Studium habe ich bergeweise Problemlösestrategien kennengelernt. Manche kann ich auch noch bei der Arbeit verwenden. Inzwischen weiß ich, dass Monkey Island allerdings der bessere Lehrmeister war.

Heuristik:

Wenn man nicht weiter weiß, muss man sich mit allen Leuten unterhalten. Anschließend geht man sein abgedrehtes Inventar durch. Dann unterhält man sich wieder mit allen relevanten Leuten. Und wenn man meint, dass es zu verrückt ist, als dass es klappen könnte hat man die Lösung.

Sonntag, April 26, 2009

Geniale Werbung

Heute bin ich an einem Atelier vorbeigekommen, das eine super Möglichkeit gefunden hat Leute ans Schaufenster zu locken:

Eine Katze und zwei junge Kätzchen, die sich frei in der Austellungshalle bewegen dürfen.



Samstag, April 25, 2009

Wie schließt man eine Netzwerkdose an?

Da das WLAN in der neuen Wohnung etwas wackelig ist, habe ich eine neue Netzwerkdose gesetzt. Im Zimmer nebenan steht ein Router und die Mauer, die mein Zimmer von der Informationsquelle trennt hat sogar schon ein Loch, durch das sich Telefon und Kabelfernseh-kabel schlängeln.

Einkaufsliste:
Abisolierer oder ein Teppichmesser
Seitenschneider oder Schere
Ethernetkabel (Die Länge, die man für ausreichend hält + 2 m :-)
kleine Schraubenzieher
Geduld + Gute Laune
ISDN-Dose

Erst hatte ich eine tatsächliche Ethernet-Dose, da braucht man allerdings auch ein teueres Spezialwerkzeug, um die Drähte festzumachen.

Die richtige Belegung der Drähte hatte ich ich zum Glück schon mal gepostet.

Was ist zu tun?

1. Vom Ethernetkabel einen Stecker abschneiden
2. Das Ende ohne Stecker durch die Wand frimmeln
3. Das Kabel so weit wie möglich durch die Wand ziehen (-> 2m zu-viel-klausel)
4. 5 cm vor dem Ende des Kabels die Ummantelung des Kabels mit dem Teppichmesser entfernen
5. Es kommen 8 bunte Drähte zum vorschein - 1 cm abisolieren
6. Den abgeschnitten Stecker mit den Kontakten nach oben vor sich legen und die Reihenfolge der Farben von links nach rechts auf einem Zettel notieren
7. Die sich einen gemütlichen Stuhl holen und möglichst entspannt die Drähte in der richtigen Reihenfolge festschrauben (-> die Reihenfolge aus Schritt 6 beachten und sich über nochmal über die 2 m extra Spielraum freuen - sich dabei über die Trottel kaputt lachen, die auf dem Boden herumkriechen und feststellen, dass das Kabel 10 cm zu kurz ist.)
8. An jedem Draht einmal fest zupfen ob er auch wirklich fest ist.
9. Das Kabel von der anderen Seite auf die gewünschte Länge ziehen.

Der Tipp mit dem zu langen Kabel stammt von dem freundlichen Mann im Elektroladen und ich muss sagen, dass mit dem 1 m Kabel mit dem ich kalkuliert habe nicht so gut hingekommen wäre.

Sonntag, April 19, 2009

Was der Name über die eigene Karriere sagt

Gerade habe ich bei Fast-Company einen guten Witz gehört.

Leider verliert er in der Übersetzung und im Geschriebenen, aber schauen wir mal:

"In der heutigen Zeit ist es nicht einfach zu sagen, ob man reich ist, zur Mittelschicht gehört oder arm ist. Ein guter Indikator ist nach seinem Namen zu suchen. Wenn das Gebäude außen deinen Namen trägt, bist du wahrscheinlich reich. Wenn auf Deinem Schreibtisch ein Namensschild steht, gehörst Du schon zur Mittelschicht und wenn Dein Name auf Deinem T-Shirt steht bist du wahrscheinlich arm - solltest Du auf der Kleidung eine Nummer finden bist Du wahrscheinlich ein Häftling."


Ich werde in Zukunft mehr Mitleid mit Chefärzten haben, die Namensschilder tragen :-)

Mittwoch, April 08, 2009

Willkommen auf dem Flughafen München West

Ich habe gehört, dass der Allgäu-Flughafen in Memmingerberg inzwischen als München West geführt wird. Für die Leute, die nicht wissen, wo Memmingen liegt - westlich von München ist technisch gesehen richtig.

Von Memmingerberg zum Münchner Hauptbahnhof bieten sich an:
  • Transfer von München West nach Memmingen HBF* -> 1.5 h mit der Bummelbahn -> München HBF
  • 120 km über eine gut ausgebaute Autobahn

*) "In 10 Minuten... sie steigen praktisch in den Flughafen München-West ein äh"

Dienstag, März 31, 2009

Matrix kam ins Kino

Auf wired.com habe ich gelesen, dass es wohl schon 10 Jahre her ist... *kopfschüttel* ich fühle eine Irregularität im Raum-Zeit-Kontinuum. :-)

Montag, März 30, 2009

"Optimismus ist Pflicht, sagt der Kanzler!"

ist ein Zitat aus Fabian von Erich Kästner. Ich denke es gab keinen Augenblick in dem dieses Zitat passender war - wobei es inzwischen Kanzlerin heißen müsste.

Statt sich jeden Tag von Hiobsbotschaften wie finster es schon ist oder gar wie düster es noch kommen wird einschüchtern zu lassen, sollte jeder versuchen in seinem kleinen Reich sein Bestes zu geben. Sehr gut gefallen hat mir der TED-Vortrag über den Unterschied zwischen Erfolg und Sieg. Am Beispiel eines Basketballspiels: Gewonnen hat die Mannschaft, die am Ende mehr punkte hat - erfolgreich ist der Spieler, der im Rahmen der Möglichkeiten sein bestes gegeben hat und sein Potential möglichst ausgeschöpft hat.
Auf den ersten Blick sieht es wie ein Verliererspruch aus, aber als ich länger darüber nachgedacht habe, ist mir klar geworden warum es wichtiger ist erfolgreich zu sein, als zu gewinnen.

Montag, März 23, 2009

Das Leben in high-definition Qualität genießen

Am Wochenende habe ich eine neue Brille bekommen und erfreue mich dank neu justierter Optik an den kleinen Details, die die Welt jetzt wieder zu bieten hat.

Montag, März 09, 2009

Mit purem Gold gepflastert...

Nachdem ich diesen Artikel über Augenpflaster gelesen habe, frage ich mich ob es nicht doch besser wäre, wenn man bei jedem Arzt- und Apothekenbesuch eine vernünftige Rechnung bekommen würde.

Jetzt könnte man natürlich sagen, dass diese Pflaster extra für diesen einen Zweck entwickelt worden sind und nicht in so großer Stückzahl hergestellt werden. Trotzdem kommt mir der Preis etwas hoch vor.

Donnerstag, März 05, 2009

Studieren geht manchmal doch über probieren

In einer freien Minute habe ich die "Büroklammer" in Excel gefragt, ob es Tastenkürzel gibt, die ich noch nicht kenne und es war sehr gut angelegte Zeit:

  • Strg + # -> Statt der Zahlen werden in den Zellen die Formeln und Bezüge angezeigt.
  • Strg + * -> Neue Zellen einfügen
  • Strg + Leertaste -> ganze Spalte markieren
  • Shift + Leertaste -> ganze Zeile markieren
  • Ende-Taste um Endemodus zu aktivieren, Shift + Pfeiltaste in eine beliebige Richtung -> alle zusammenhängenden nichtleeren Zellen ab der markierten Zelle in Richtung "beliebige Richtung" werden markiert
Und dann noch das Drag&Drop: Mehrere Zellen markieren - mit der rechten Maustaste auf genau auf den schwarzen Rahmen klicken und gedrückt halten -> man kann die markierten Zellen dann an eine beliebige Stelle ziehen, sie dorthin kopieren oder verschieben.
Beispielsweise praktisch, wenn man drei Spalten hat und die dritte Spalte gerne an zweiter Stelle hätte - > dritte Spalte markieren drag&drop, auf die zweite Spalte ziehen + "kopieren und nach rechts verschieben" wählen.

Samstag, Februar 28, 2009

Wer war das mit der Finanzkrise?

Wired.com hat eine klare Antwort.
Die bösen Mathematiker, die sich in ihren Allmachtsfantasie angemaßt haben, alle Risiken dieser Erde in eine Formel (gaußsche Copula) gießen und modellieren zu können.
Angeblich haben diese schlimmen Gesellen anschließend die arme unschuldige Führungsriege, die in der schwarzen Kunst weniger bewandert ist, im unklaren über die Risiken und Nebenwirkungen dieser Formel gelassen und die Materie nicht kindgerecht erklärt.

Ich gebe ja zu parteiisch zu sein, allerdings ist schon die Annahme, dass ein richtiger Mathematiker Risiken eingehen würde absurd. Allein schon die Entscheidung bei Rot über eine Ampel zu gehen braucht länger als die Rotphase :-)

Montag, Februar 16, 2009

Die Jugend von heute...

Es heißt ja, man sei alt, sobald man sich über die Jugend beschwert. Was ich heute gehört habe, hat mich altern lassen:

Typ1 zu Typ2: "Der Kleinwagen da drüben ist super!" und deutet dabei auf einen alten Mini-Cooper.
Ty2 zu Typ1: "Ist das ein Trabi?"

Samstag, Februar 07, 2009

Wo ein Wille ist...

Bei Open-Street-Maps kann man helfen Straßenkarten zu erstellen und zu verbessern, indem man die Daten aus einem GPS-Empfänger auf eine Internetseite hochlädt. Wenn das richtig viele Leute an richtig vielen Orten machen, bekommt man eine recht brauchbare Karte. Im folgenden Video sind die neuen Straßen, die weltweit 2008 von Leuten neu eingetragen wurden dargestellt.

Recht interessant fand ich in welchen Regionen die Leute wohl genügend Zeit und die nötigen Spielzeuge haben - man beachte Weißrussland, Indien und die Grenze zwischen USA und Mexiko...

Vollbild per Doppelklick

Via worldchanging.com




OSM 2008: A Year of Edits from ItoWorld on Vimeo.

Book-Crossing Meetup in Koblenz

Am Donnerstag haben sich die Koblenzer Bookcrosser - die netten Leute, die ihre schönen Bücher verschenken und verleihen - zum zweiten Mal im Cafe Miljöö getroffen. Wir waren diesmal zu fünft und neben interessanten Gesprächen ging auch wieder das eine oder andere Buch über den Tisch.

Jetzt fehlt ja nur noch ein verregnetes Wochenende um mich durch den ganzen Stapel zu lesen - Moment es ist ja Wochenende und das Wetter sieht auch eher mäßig aus...

Freitag, Februar 06, 2009

"Tragbarer"* Computer

Ein paar schlaue Leute am MIT haben einen Beamer, ein Mobiltelefon mit Internetanschluss und noch etwas know-how verwendet um ein super Spielzeug zu bauen:

Eine Art sechster Sinn, die Informationen aus dem Internet benutzerfreundlich in die Wirklichkeit transportiert. In einer Szene nimmt jemand ein Buch in einer Buchhandlung in die Hand und bekommt automatisch Buchrezessionen und die Amazon Wertung auf das Buch projiziert.

Ist noch nicht ganz ausgereift, aber eine Idee aus der man sicher noch etwas machen kann.

via wired.com

*Das Wort "wearable" verliert in der Übersetzung seine eigentliche Bedeutung

Donnerstag, Februar 05, 2009

Dilbert in Hochform

Heute morgen war ich mal wieder auf dilbert.com und habe mich sehr über folgenden Cartoon gefreut.

Sonntag, Januar 25, 2009

Persönlicher Fahrplan auf dem Handy

Auf der Seite

http://persoenlicherfahrplan.bahn.de/bin/pf/query-p2w.exe/dn?

kann man sich Zug- und Busverbindungen, die man häufig braucht, auf seinem Handy speichern.
Das Handy braucht dafür keine Internetverbindung, wenn man die Option "J2ME für Java Handys als ZIP." verwendet.

Es lohnt sich, wenn man immer die gleiche Verbindung verwendet, d.h. gleicher Start- und Zielpunkt, aber keine Lust hast sich alle Fahrzeiten von allen Linien aufzuschreiben.

Wenn man das Programm auf dem Handy startet, liest es die Systemzeit ein und zeigt an, welcher Bus gerade weg ist und die nächsten Möglichkeiten.

Für die Rückfahrt muss man sich noch ein zweites Programm herunterladen, das ebenfalls so 20 kb groß ist.

Samstag, Januar 24, 2009

Nützliches Helferlein: Die Packstation der Post

Vor kurzem habe ich mich beim Packstationservice der Post angemeldet. Wenn man morgens früh um 10, wenn der Postmann zweimal klingelt nicht zu Hause ist und seine Pakete nicht von den lieben Nachbarn annehmen lassen möchte, ist das eine feine Sache:

Man bekommt eine Postfachadresse, an die man sich Pakete schicken lassen kann. Wenn ein Paket bei der Packstation eingeht, wird man per SMS und e-mail informiert. Um das Paket aus dem Schließfach zu bekommen identifiziert man sich mit einer Magnetkarte und einer PIN. Fertig.

Mit den beiden Paketen aus der Heimat hat es einwandfrei funktioniert. Dann steht dem Online-Shopping-Spree ja nichts mehr im Wege.

Mittwoch, Januar 07, 2009

O2 UMTS-Stick als DSL-Ersatz?

Nachdem ich einige Tage internettechnisch auf dem trockenen saß, habe ich mir am Samstag im Vorübergehen bei O2 einen UMTS für einen Probemonat mitgenommen.

Die Installation bestand daraus die Sim Karte in den UMTS-Stick zu stecken und den Stick in einen USB-Anschluss zu stöpseln. Nachdem sich alles automatisch konfiguriert hatte, war das Tor zur Welt mit einem weiteren Klick und einer 4-stelligen PIN geöffnet.

Einfach so Internet ohne Termin mit Techniker und Basteln an Einstellungen war ein echtes WOW-Erlebnis.

Die Geschwindigkeit ist für normales Surfen ok und schwankt allerdings sehr unangenehm. Manchmal surft man mit 200 kb/sec recht komfortabel durch die Weiten, dafür fehlen manchmal auch zwei Nullen bei der Übertragungsgeschwindigkeit und man befindet sich wieder im Zeitalter der Modems und ISDN-Karten.

Ich habe mal einen Blick bei Steam auf die Onlinespiele geworfen. Bei einem Ping in der Kragenweite von 400 ms ist das allerdings eher zum Abgewöhnen.

Ich halte UMTS für eine interessante Ergänzung zu einem DSL-Anschluss würde aber sagen, dass es für mich diesen im Augenblick noch nicht ersetzen kann. Wenn ich mehr auf Reisen wäre würde ich es behalten, aber so werde ich mal sehen, ob ich nach den 30 Tagen tatsächlich wieder aus dem Vertrag herauskomme.

In Koblenz ist das UMTS mit 3,6 Mbit ausgebaut.

Freitag, Januar 02, 2009

Die ersten 24 Stunden in Koblenz

Ich bin inzwischen einen Tag hier in Koblenz, habe die Wohnung bezogen und schon einen ganzen Tag gearbeitet. Alles in allem kann sich das neue Jahr also sehen lassen.

Die ersten Eindrücke:
Die Leute sind hier enorm nett, Aldi-Süd gibt es auch noch so weit im Norden und das Bier wird in lächerlich kleinen Gläsern ausgeschenkt.

Internet habe ich auch noch keins und so werden die Posts wohl erstmal noch selten bleiben.

Allen treuen Lesern natürlich noch ein gutes neues Jahr!

Dienstag, Dezember 16, 2008

Klarträumen für Anfänger

Ein Klartraum ist ein Traum, bei dem man sich im Klaren darüber ist, dass man gerade träumt. Entweder man genießt dann die Handlung oder versucht dem Traum ins Handwerk zu pfuschen. Ich habe dieses Phänomen immer mal wieder gehabt, habe aber erst gestern gelernt, dass es Techniken gibt um diesen Zustand absichtlich herbeizuführen.

Gestern nacht habe ich "inverses Blinzeln" probiert. Dabei versucht man ganz normal einzuschlafen, zählt dabei bis fünf und macht dann ganz kurz die Augen auf. Das ganze wiederholt man so lange bis man entweder eingeschlafen ist oder in einem lustigen Zwischenzustand zwischen Wachen und Träumen landet.
Bei mir hat es sich recht lustig angefühlt, weil ich mich plötzlich nicht mehr bewegen konnte und mein Körper erst gekribbelt hat und dann plötzlich das Körpergefühl komplett weg war. Die Dramaturgie des Traums war eher mäßig, aber Übung macht den Meister.

Es gibt darüber auch ganze Foren mit ausgefuchsten Methoden.

Syndicate Wars für PS3

Es ist ja schon eine Weile her, dass ich Syndicate auf meinem 386 gespielt habe. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass es eine angepasste Version des Nachfolgers für die PS3 gibt.

Die Grafik ist eher nostalgisch, dafür funktioniert der kooperative Multiplayermodus(!) tadellos.

Wie bereits im ersten Teil, ist es Ziel des Spiels eine Reihe von Missionen zu erfüllen. Dafür steuert man bis zu vier Agenten durch eine düstere, futuristische Stadt und interagiert mit dem Personal konkurrierender Syndicate mittels Überzeugungsstrahler oder Uzi. Für erfüllte Missionen gibt es Geld, das man in Ausrüstung und bessere "Körperteile" investieren kann.

Wenn man das Spiel nicht bereits im vergangenen Jahrtausend gespielt hat, sind die 4,99 Euro vermutlich nicht so gut angelegt.

Montag, Dezember 15, 2008

Rich Dad Poor Dad, Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen

Der Autor Robert T. Kiyosaki erzählt anhand seines Werdegangs wie er finanziell unabhängig geworden ist. Dabei verwendet er seinen leiblichen und seinen geistigen Vater als Anwälte verschiedener Vermögensstrategien.

Sein leiblicher Vater, den er als arm bezeichnet, ist ein Regierungsangstellter, der ironischerweise mehr verdient als sein reicher Vater, der selbstständiger Unternehmer ist und besser mit seinem Geld umgeht.

Zunächst wird sehr schlicht erklärt warum reiche Menschen reicher werden und arme Menschen arm bleiben:
Dafür betrachtet er vier einfache Konten.

  • Einnahmen
  • Ausgaben
  • Vermögenswerte
  • Verbindlichkeiten
Die letzten beiden Konten sind vermutlich schwache Übersetzungen von "Asset" und "Liability". Gemeint ist damit die Unterscheidung der Besitztümer in Dinge, die Einnahmen erzielen (Aktien, Wertpapiere, Investitionen) und Dinge, die Ausgaben verursachen etwa überdimensioniertes Wohneigentum -> Hypothekenzahlungen oder ein Auto - Ratenzahlungen und laufende Kosten.

Wenn nach Abzug der Ausgaben etwas von den Einnnahmen übrig bleibt investieren reiche Leute und die es werden wollen in "Vermögenswerte", die wieder Einnahmen generieren, während "arme" Leute ihr Geld in "Verbindlichkeiten" stecken, die weiter Ausgaben verursachen. Die Reichen lassen also ihr Geld für sich arbeiten und die Armen arbeiten für ihre vermeintlichen Vermögenswerte. In der nächsten "Rechnungslegungssperiode" erhöhen die Vermögenswerte also das Einkommen der Reichen während die "Verbindlichkeiten" der Armen die Ausgaben erhöhen. Ein Modell ist immer ein stark vereinfachtes Abbild der Wirklichkeit. Trotzdem wird dadurch transparent, wer in der nächsten "Runde" wohl mehr verfügbares Geld haben wird und warum sich das Glücksrad und der Teufelskreis dreht.

Die Idee ist sehr banal und beantwortet auch nicht die Frage, wie man es schafft, dass die Einnahmen die Ausgaben übersteigen. Jedoch ist ein wohl ein wahrer Kern an der Aussage, dass Leute, die nicht mit Geld umgehen können, nach einer Gehaltserhöhung die Ausgaben für "Verbindlichkeiten" erhöhen und sich so noch tiefer hineinreiten.

Es wird auch eine gelungene Definiton von reich gegeben:
Ein Gradmesser für den Reichtum ist, wie lange jemand mit seinem Vermögen überleben kann, wenn die Einnahmen von heute auf morgen auf 0 fallen.

Ich würde vielleicht nicht alles unterschreiben, was in dem Buch angepriesen wird, etwa Immobilienspekulationen, aber alles in allem ist es sicher schlauer über sein Geld nachzudenken als für sein Geld zu arbeiten.

Donnerstag, Dezember 11, 2008

Was tun, wenn das Notebook auf dem Schoß zu heiß wird?

Der Laptop darf manchmal mit ins Bett - insbesondere wenn es jetzt draußen so kalt ist. Nach geraumer Zeit quitiert er auf der Bettdanke hitzebedingt den Dienst, weil die Luftzufuhr nicht mehr richtig funktioniert.

Meine bisherige Lösung dieses Problems ist ein roter Ordner. Es gibt inzwischen auch elegantere Lösungen, etwa von Logitech.



Mittwoch, Dezember 10, 2008

Es weihnachtet sehr

Hier im Allgäu ist ja schon ein bisschen Schnee gefallen und es lässt sich nicht mehr leugnen, dass Weihnachten vor der Tür steht, wenn ich aus dem Fenster sehe:

Eröffnung des Apple-Stores in München

Letzten Samstag war ich ja in der Landeshauptstadt und habe mich auch mit Benedikt getroffen. Er stand schon ab 8 Uhr morgens in der Schlange und hat eines der begehrten T-Shirts ergattert, was er auch prompt gebloggt hat. Als ich um kurz nach zehn vor dem Laden ankam, war eine prohibitiv lange Menschenschlange an Ort und Stelle, die in regelmäßigen Abständen La Ola veranstaltet hat. Die Leute schienen eine ganze Menge Spaß daran zu haben und ich werde wohl ein ander mal vorbeischauen, wenn weniger los ist.

Nachdem ich kein so waschechter Apple-Fan bin*, war ich aber auch nicht zu hart getroffen, dass ich keines der T-Shirts abgekommen habe.


*Na gut ich gebs ja zu ich besitze kein einziges Apple-Produkt und habe das ressourcenfressende i-tunes samt Auto-Aktualisierungen von der Platte gefegt

Donnerstag, Dezember 04, 2008

Kostümprobe...

...aus gegebenem Anlass. Wenn ich meine Stimme noch etwas tieferlegen lasse und ein paar Kilo zunehme, kann ich noch ein paar saisonale Jobs abgreifen :-)

Bewerbungstipps vom Feinsten

Ich durchlaufe gerade den Bewerbungsprozess und habe mich schon durch einen Stapel Bücher von schwankender Qualität gelesen. Es lohnt sich nicht günstige und Jahre alte Bücher zu lesen, in denen beispielsweise steht, dass es jetzt auch so vereinzelt Online-Bewerbungen geben soll, von denen man aber tunlichst die Finger lassen sollte.  :-)

Ein sehr angenehmer Ausreißer nach oben war die Web-Seite Jova-Nova, auf der es ganze Bücher kostenfrei zu lesen gibt. Wortwahl und Schreibstil sind unübertroffen und ich habe Tränen gelacht als ich den Artikel über die sieben Antworten auf Stellengesuche gelesen habe. 


Anleitung: Warteschlange für einen Netzwerkdrucker, der offline ist unter Win XP

Problemstellung: 

Ich habe einen Laptop und möchte gelegentlich etwas ausdrucken. Der Drucker ist an einen weiteren Rechner angeschlossen, der sich im gleichen Netzwerk wie der Laptop befindet. Wenn der Rechner eingeschaltet ist, klappt das Drucken wunderbar. Auf beiden Rechnern läuft Windows XP, der Drucker ist ein Canon S750 Tintenstrahldrucker, der per USB angeschlossen ist.

Ich würde gerne die Druckaufträge zwischenspeichern, bis der andere Rechner mal wieder eingeschaltet ist.

Lösungen: 

  •  Ein Printserver, also ein Kästchen, das den Drucker mit dem Netzwerk verbindet - etwa eine Fritzbox 
  •  Den anderen Rechner immer anhaben
  •  Eine Warteschlange einrichten, die die Druckaufträge aufbewahrt und zwischenspeichert

Ich habe mich für Lösung drei entschieden. 
Dazu muss man:
  1. Den Drucker lokal auf dem dem Laptop installieren - also so als wäre er direkt per USB angeschlossen und sinnvoll benennen.
  2. Den Drucker als Netzwerkdrucker installieren - also wenn er in der Netzwerkumgebung freigegeben ist einmal doppelklicken und sinnvoll benennen.
  3. Unter "Drucker und Faxgeräte" mit der rechten Maustaste auf den "lokalen Drucker" klicken und "Drucker offline verwenden" und "Drucker als Standard definieren" wählen.
  4. Nach Herzenslust auf dem "Lokalen Drucker" drucken und die Meldung, "der Drucker ist ja gar nicht angeschlossen" ignorieren. Die Drucke landen in einer Warteschlange.
  5. Jetzt kommt der Zaubertrick! Man wirft den Drucker und den anderen Rechner an und verändern ein paar Einstellungen am Laptop: Man klickt mit der rechten Maustaste unter  "Drucker und Faxgeräte" auf den "lokalen Drucker" und wählt "Eigenschaften". Dort gibt es einen Reiter namens Anschluss.
  6. Bisher sollte ein Haken bei "USB-Anschluss" o.ä. sein. Man scrollt etwas runter, bis man den Anschluss "\\Servername\drucker " findet. Man macht einen Haken dahinter und wechselt anschließend von "Drucker offline verwenden" zu "Drucker online" verwenden und schon landen die Aufträge aus der Warteschlange auf dem anderen Rechner.
  7. Danach stellt man den Anschluss wieder auf USB um und beginnt das nächste mal bei Punkt 4
Vorteile: 
  1. Der andere Rechner muss nur zum Drucken ansein. 
  2. Man muss nur einmal den weiten Weg zum Drucker gehen, sofern genügend Papier vorhanden ist.  :-)
  3. Man kann von Unterwegs Druckaufträge zwischenspeichern und zu Hause abarbeiten lassen.
  4. Die Warteschlange bleibt bestehen, wenn der Laptop in den Stand-By-Modus geht.
  5. Wenn man etwas auf dem imaginären "lokalen Drucker" druckt, werden die Aufträge flinker bearbeitet als auf dem "Netzwerkdrucker", bei dem es manchmal zu zähem Rudern kommt.


Montag, Dezember 01, 2008

Das Buch für Schüchterne von Borwin Bandelow

gliedert sich in sechs Abschnitte.

Zuerst wird das Phänomen "schüchter" genau umrissen und beschrieben. Man bekommt einen guten Überblick darüber wie weit Schüchternheit gehen kann und wie vielfältig das ganze Problem ist.

Im nächsten Abschnitt wird Ursachenforschung betrieben und eine Menge landläufiger Theorien als ungültig abgestempelt. Nein, es liegt nicht an der Erziehung durch die Eltern, nein, es liegt nicht an einem bösen Ereignis in der Kindheit, nein Intelligenz macht nicht zwangsläufig schüchtern. Vielleicht ist es so ein bisschen ererbt und vielleicht liegt es so ein bisschen an einem gewissen Hormoncocktail.

Nachdem man nun nicht mal mehr jemanden hat auf den man das Schüchternsein schieben kann, werden im recht umfangreichen dritten Abschnitt Lösungsstrategien zur Selbstheilung diskutiert. Nein, es gibt keine Patenlösung, sondern ein paar spaßige Übungen, etwa frech zu einem Verkäufer sein. An dieser Stelle wird noch die Anekdote erzählt, das sich der Einzelhandel, der sich in der nähe einer Klinik für Schüchterne befindet, sehr darüber beschwert hat, dass die Patienten scharenweise die armen Verkäufer drangsaliert haben.

Die letzten Teile des Buches befassen sich mit den ernsteren Formen des Phänomens und den Möglichkeiten therapeutischer und medikamentöser Behandlung.

Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen und ich habe gemerkt, dass schüchtern wie so vieles ein Relativbegriff ist. Ich traue mich zum Beispiel mitten durch die Fußgängerzone zu laufen, Fremden beim Gespräch in die Augen zu schauen oder vor einer Gruppe von Menschen vorzutragen und halte mich daher für einen extrovertierten Mathematiker. ;-)


Sonntag, November 30, 2008

Gran Turismo 5 Prologue

Das Spiel war Teil des Playstation 3 "Bündels", das ich vor kurzem gekauft habe. Das Herunterladen des Spiels über den Online-Shop und der Videos (Intro, Streckenvorstellungen etc.) klappt einwandfrei. Man muss bei jedem Spielstart mit dem Internet verbunden sein, was allerdings bisher keine große Hürde war.

Die Grafik des Rennspiels ist schön anzusehen und alle Wagen, Strecken und Menüs funkeln was das Zeug hergibt.

Bei den Vorgängerversionen war ein großer Teil des Langspielspaßes, dass man auf leistungsstarke Ersatzteile für die Autos gespart hat. Früher musste man einige Rennen gewinnen um sich einen neuen Motor kaufen zu können - in diesem Teil gewinnt man zwei drei Rennen und kauft sich gleich ein ganzes Auto. Die Preisschilder für die richtig spannenden Autos haben ein paar Nullen mehr und man muss sich nicht fürchten innerhalb von einem Nachmittag sämtliche Autos gekauft und gefahren zu sein.

Von anderen Rennspielen war ich gewohnt, dass der Schlüssel zum Erfolg das Gaspedal ist. Bei Gran Turismo ist die Sache etwas komplizierter. Zuerst habe ich gelernt, dass die Bodenhaftung enorm nützlich ist dreierlei zu tun: beschleunigen *hehe*, bremsen und die Richtung ändern. Das Spiel erzieht auch sehr schnell dazu in der Kurve nicht zu beschleunigen oder zu bremsen, weil sonst weniger Bodenhaftung für die Richtungsänderung verbleibt. Es kommuniziert entsprechende Fehler auch sehr deutlich: Die Reifen machen zunächst so lustige Geräusche und werden "zeitnah" vom Krach begleitet, den das Auto macht, wenn es in die Innen- oder Außenbande einschlägt. Anfangs fand ich es etwas frustrierend. Mit der Zeit überwiegt der Spielpaß, der durch den Realismus entsteht allerdings den Frust allerdings deutlich.

Als Anfänger ist man schon ganz gut damit beschäftigt mit einem Knopf Gas zu geben und mit einem Knopf zu bremsen. Wenn man diese Lektion gelernt hat und übermütig wird, kann man noch eine Stufe weiter gehen und die Traktionskontrolle deaktivieren. Spätestens dann lohnt es ich den rechten Analog-Stick des Controllers zum beschleunigen und bremsen zu verwenden. Statt der Zustände Vollgas und Vollbremse kommen dann nämlich noch einige Zwischenzustände dazu.

Der Online-Modus ist ebenfalls interessant. Ich vermisse lediglich eine "Fluchen"-Funktion, wie Hupe oder Lichthupe, wenn ich mal wieder von einem Anfänger aus der Kurve geschubst worden bin. Immerhin wird der Unfallverursacher dadurch bestraft, dass sein Motor für einige Sekunden aussetzt.

Stromverbrauch der neuen Playstation 3 (160 Gb-Version)

Heute habe ich ein Energiekostenmessgerät vor die Playstation geschaltet und festgestellt, dass sie im Hauptmenü so zwischen 80 und 90 Watt verbraucht und im Spiel (Gran-Turismo 5) zwischen 90 und 120 Watt. Ich habe vielleicht eine Viertelstunde in einem recht kühlen Raum gespielt.

Dazu kommen natürlich noch Bildschirm und Boxen, allerdings unterscheiden sich die Zahlen recht deutlich von 200-300 Watt von denen bei den den Vorgängerversionen erzählt worden ist.

Dienstag, November 25, 2008

Beste Werbung seit langem

Gestern habe ich mit meinem Bruder MTV geschaut und bin bei der folgenden Werbung in schallendes Gelächter ausgebrochen.

Warum können sich andere Werbetreibende nicht auch mal ein paar Gedanken machen?

Montag, November 24, 2008

Hitchhikers guide to the galaxy

ist ein wahrhaft großes Buch. Jedenfalls war das mein erster Gedanke als ich ein Buch mit über 800 Seiten im Format 24x16 cm aus einem Paket befreit habe. Meine Erwartungen an das Buch wurden also schon allein von seinen physischen Dimensionen übertroffen.

Das Werk selbst ist etwas verwirrend strukturiert, da es eine Trilogie in fünf bis sechs Teilen ist, die obendrein in USA und UK unter diversen Titeln und Überarbeitungsschritten veröffentlicht worden sind. Auch die Entstehungsgeschichte, die im Vorwort zusammengefasst wird, wirft mehr fragen auf als sie beantwortet. Es scheint etwas damit zu tun zu haben, dass der Autor einst als Rucksacktourist in der schönen Stadt Innsbruck gestrandet ist und sich dort mit keinem der Eingeborenen verständigen konnte. Ich muss bei Gelegenheit meinen Auslandskorrespondenten vor Ort zu dem Sachverhalt befragen :)

Die erste Erzählung habe ich durch und weiß jetzt genauer, was so interessant an der Zahl 42 ist, was eigentlich ein Babelfish ist und wie die interstellare Fortbewegung mittels des "infinite improbability drive" funktioniert. Da macht sich das intensive Studium der Wahrscheinlichkeitstheorie doch endlich mal bezahlt.

Alles in allem würde ich das Buch guten Gewissens weiterempfehlen.

Samstag, November 22, 2008

Konsolidiert

Vor kurzer Zeit habe ich mir eine Konsole zugelegt. Lange habe ich mit mir gerungen, ob es denn nun eine Wii oder eine Playstation 3 sein soll. Die Wii hat diese tollen Eingabegeräte, ist unschlagbar günstig und auf eine elegante Art sexy, wohingegen die PS3 mit brachialer Rechenleistung und einem Potpourri an Unterhaltungsmöglichkeiten punkten kann und Anschlussmöglichkeiten liefert, die das Herz eines jeden Technikfreundes höher schlagen lassen.
Die Diskussion zwischen den beiden Systemen ist so ähnlich, wie wenn man einen SMART-Fahrer für eine Hummer begeistern möchte oder umgedreht. :-)

Letzendlich habe ich mich für eine PS3 mit 160 Gb HDD und ein paar Spielen entschieden und bin hoch zufrieden vom Leistungsumfang. Meine Begeisterung wächst sogar mit jedem neuen Feature, dass ich entdecke.

Zunächst habe ich sie an einen großen Röhrenfernseher angeschlossen. Im Internet über WLAN surfen und mehrseitige Nutzungsbedingungen zu lesen macht damit nur begrenzt Spaß, da die Auflösung nicht hoch genug ist. Die Spiele wie Gran Turismo 5 Prologue machen eine bessere Figur und sind schön anzusehen.

Nach ein paar Tagen habe ich mir ein HDMI zu DVI-Kabel gekauft und die Konsole an einen LG227 22 Zoll TFT-Monitor mit einer Auflösung von 1680x1050 angeschlossen. Der Monitor unterstützt nur das "kleine" HD mit 720 Zeilen und nicht die das große 1920x1080 FullHD. Die High-Definition-Trailer sehen trotzdem schon atemberaubend aus und ich hätte nie gedacht, dass ich DVD-Videos mal als pixelig und verwaschen bezeichnen würde, aber bereits der direkte Vergleich zu 720p ist eindrucksvoll.

Eine alte Weisheit der Wirtschaftswissenschaften besagt, dass jeder erfüllte Wunsch einen neuen gebiert und in der Tat höre ich so eine flüsternde Stimme in meinem Kopf, die nach einem Full HD-Fernseher, -Monitor oder -Beamer verlangt. :-)

Freitag, November 21, 2008

The back of the napkin von Dan Roam

erklärt, wie man überzeugend auf einer Serviette krizelt,
aber eins nach dem anderen.

Die Kernaussage des schönen Sachbuches ist, die alte Weisheit, dass ein Bild mehr sagt als 1000 Worte. Schritt für Schritt wird erklärt, wie man schlichte Bilder anfertigen kann, die komplexe Ideen und Prozesse verständlich machen kann. Widererwarten sind dazu nur sehr geringe künstlerische Fertigkeiten notwendig. Sofern man gerade Linien zeichnen kann und einfache Vielecke skizzieren kann, darf man auch schon mitspielen.

Nebenbei wird noch eine Menge Wissenswertes darüber erklärt, wie das Sehen an und für sich funktioniert.

Wenn ich das nächste mal eine Präsentation halte, werde ich sicher auf die Ideen in diesem Buch zurückgreifen.

Donnerstag, November 20, 2008

Making Money von Terry Pratchett

In den letzten Wochen habe ich stapelweise Bücher gelesen, die ich schrittweise in Buchrezensionen umsetzen werde.

Die Romane aus der Scheibenwelt garantieren ja immer für gute Unterhaltung. Die Hauptperson ist Mr Lipwig, der Leiter der örtlichen Post in der Stadt Ankh-Morpork. Nachdem er das Postwesen revolutioniert hat, indem er Briefmarken eingeführt hat, beginnen die Bürger der Stadt Briefmarken als Geldersatz und Scheckformular zu missbrauchen. Lord Vetinari - mein Lieblingscharakter - kommt dadurch auf die Idee Mr Lipwig in die Zentralbank zu versetzen, damit er das Papiergeld offiziell einführt und die Währung vom Goldstandard entkoppelt. Das Problem ist nun nur noch die Bevölkerung zu überzeugen, dass sie schöne Waren und Dienstleistungen gegen ein Stück Papier tauschen sollen. Wer wäre wohl so verrückt da mitzumachen?

Moment - machen wir das in der "richtigen" Welt nicht jeden Tag?!? Gerade in Zeiten, in denen das Bankenwesen "interessante Zeiten" durchlebt ist es so lehrreich wie unterhaltsam Pratchetts Ökonomiebuch zu lesen.
Eine neue englische Vokabel, über die mich noch sehr gefreut habe sind:
Golem backed securities.

Freitag, November 14, 2008

Produktivitätssteigerung

Meine heißgeliebt Tafel hat im "Kinderzimmer" keinen Platz, da die Dachschrägen und die restliche Einrichtung im Weg sind. Meine Mutter hatte einen guten Tipp für mich - ein Stück Schnur und ein paar Wäscheklammern/Büroklammern sind sehr praktisch um Papier flexibel an der Wand zu organisieren. Viel Information in gedruckter Form bequem zugänglich zu haben ist eine wahre Freude.




Mein Vater hat mir noch den Tipp gegeben einen Statusanzeiger zu basteln:
Die Amortisationsdauer der Bastelarbeit schätze ich auf einen halben Arbeitstag. :-)




Da aller guten Dinge drei sind, möchte ich mit dem Produktivitätstipp von Peter Lustig schließen, der Heerscharen von Produktivitätsratgebern arbeitslos machen könnte: "Abschalten!"

Freitag, November 07, 2008

Vorfreude unter der Nummer 007

Die schwarze Fliege liegt bereit und die Lederschuhe sind geputzt - heute Mittag nehme ich den Zug nach Erlangen und freue mich auf einen Kinoabend der Extraklasse. Auf den neuen Bondstreifen bin ich ja schon lange heiß. Ich gehe mit drei Freunden ins Kino und wir planen in Anzug und Fliege aufzulaufen - Bilder folgen. Und dann feiere ich ja auch noch in meinen Geburtstag rein. Das Leben ist schön.

Mittwoch, November 05, 2008

Personal development for smart people

ist der selbstbewusste Titel eines Buches von Steve Pavlina. Der Autor hat bei mir einen Symphatiebonus, weil er Mathematik und Informatik studiert hat und Linkshänder ist.

Das Buch gliedert sich in zwei Abschnitte:

Zunächst wird die zugrundeliegende Philosophie eingeführt, die auf den recht allgemeingültigen Konzepten Wahrheit, Liebe und Macht aufbaut. Aus dem Schnitt je zweier dieser Konzept werden drei weitere Prinzipien gebildet - Wahrheit + Liebe werden zu Einheit, Wahrheit + Macht zu Authorität und Liebe + Macht zu Mut.
Was unter den Schlagworten zu verstehen ist wird jeweils in einem Kapitel behandelt. Die Schnittmenge aller drei Konzepte bezeichnet der Autor als Intelligenz.

Mein etwas dürrer Abschnitt wird dem ersten Teil nicht gerecht, der diese Konzepte sehr elegant und in sich stimmig erklärt :-)

Im zweiten Abschnitt wird untersucht, wie man diese Erkenntnisse auf die Praxis übertragen kann. Jeweils ein Kapitel gibt es über die Bereiche Angewohnheiten, beruflicher Erfolg, Geld, Gesundheit, Beziehungen und Spiritualität. Bis auf das letzte Kapitel über Spiritualität habe ich aus jedem der Kapitel etwas mitgenommen.

Einen Vorgeschmack auf das, was im Buch geboten wird, kann man sich auf dem recht erfolgreichen Blog stevepavlina.com, z.B. "Wie werde ich ein Frühaufsteher?" holen.

Der Blog verhält sich für mich zum Buch, wie ein Fernsehabend zu einem Kinobesuch.

Ich habe ja schon einen ganzen Stapel von diesen "Selbsthilferatgebern" gelesen und würde sagen, dass dieses Buch zusammen mit "Simplify your Life", eines der wenigen ist, die über das Niveau hinausgehen von Tipps wie "Schreib auf einen Zettel was Du Dir wünschst und wenn Du ganz fest daran glaubst geht es in Erfüllung".

Samstag, November 01, 2008

Gebeatelt

Auf wired.com habe ich gelesen, dass ein Mathematiker ausgefuchst hat, wie der Eröffnungsakkord in "Hard Day´s Night" von den Beatles gespielt wurde. (<-Ein Tonbeispiel gibt es unter dem Link auch)

Die lustigen Musiker konnten ja nicht ahnen, dass ihre Musik eines Tages so zerlegt wird und die kleine Schummelei aufgedeckt wird.

Dienstag, Oktober 28, 2008

"Ihr dürft den Ring jetzt küssen"

Zu einer Zeit als man noch eine gute Portion Phantasie brauchte, um zu Erkennen, was in Computerspielen dargestellt wird, gab es Spiel namens Colonization. Wenn man einen Blick auf die Screenshots wirft und das Spiel nie selbst gespielt hat, ist es wohl schwierig meine Begeisterung verstehen zu können, dass es einen zweiten Teil davon gibt, der sich dank Steam inzwischen auf meiner Festplatte befindet.

Die Zusammenfassung der ersten drei Stunden: Das Spiel ist phantastisch! Die Steuerung ist so gut wie gleich geblieben und der Wirtschaftsbaum auch. Die Pioniere verbrauchen ihre Werkzeuge beim Straßenbau nicht mehr (Juhu!) und der König will immer noch Gold sehen. *grrr*

Die Unabhängigkeit habe ich noch nicht erklärt und auf Amazon heulen die Leute rum, dass es so schwierig sei das Spiel zu gewinnen, aber Memmen gibt es eben überall ;-)

Homer Simpson beim Wählen

Bin ja mal gespannt, wie die Wahl in einer Woche ausgeht.

Sonntag, Oktober 26, 2008

Mit der WII in die dritte Dimension

Bei der NY-Times bin ich auf folgendes Video gestoßen: Dabei wird aus einem WII-Controler und einem schlauen Programm ein virtueller Raum.
Die Programmierer sollen schauen, dass sie das sofort umsetzen. Jetzt wo ich gesehen habe, dass es geht will ich das Spiel sofort haben. :-)


Mittwoch, Oktober 08, 2008

Über die Münchner U-Bahn

Ich habe heute sogar den Abfahrtsplan befragt bevor ich in Richtung Haltestelle gerannt bin, um festzustellen, dass Pläne nur in einer perfekten Welt funktionieren. Trotz 10 Minuten Takt habe ich 14 Minuten auf die U-Bahn gewartet - ein Ereignis dem ich a-priori eher geringe Wahrscheinlichkeit zugeordnet hätte.

Dafür hatte ich ausreichend Zeit das Streckennetz der U-Bahn zu studieren. Es gibt sechs Linien und ich habe mich gefragt, wie groß wohl der Durchmesser des Graphen (= die größte Abstand zwischen zwei Punkten) ist und wie oft man höchstens umsteigen muss, um von einem beliebigen Startpunkt zu einem beliebigen Zielpunkt zu kommen.

Die überraschende Antwort war, dass sich da wohl doch ein paar Leute Gedanken gemacht haben, bevor die Bahn gebaut wurde. Es reicht einmal umsteigen, da sich jede Linie mit jeder anderen Linie mindestens einmal kreuzt. Das sieht man am einfachsten, wenn man sich die drei Stationen Hauptbahnhof, Odeonsplatz und Sendlinger Tor ansieht. Die sechs Linien bilden in der Mitte drei Paare und jeweils zwei Paare von Linien treffen sich an obigen drei Stationen und ich hab mich darüber gefreut! Das hätte man in OpenTransportTycoon nicht schöner machen können.

Samstag, Oktober 04, 2008

Was macht ein Spielkind mit einem verregneten Samstag?

Bei meinen Eltern habe ich zwei Fritzboxen 7170 über WLAN verbunden um die Netzabdeckung im Haus zu verbessern. Sehr nützlich war dabei folgende Anleitung. Sollte man den Reiter WDS unter WLAN nicht finden, hat man sicher den Schritt Einstellungen ->System -> Ereignisse -> Ansicht ->Expertenansicht aktivieren nicht befolgt.

Eine Fritzbox (Master) ist direkt mit dem DSL verbunden und die zweite Fritzbox (Slave) stellt über WLAN eine Verbindung mit der anderen Box und damit dem Internet her. Jetzt habe ich in meinem Zimmer einen bombastischen WLAN-Empfang und einen Telefonanschluss, denn an die zweite Fritzbox kann man ja einfach ein Telefon anstöpseln.

Über VoIP kann ich raustelefonieren. Das Annehmen von Gesprächen funktioniert nicht, weil eine Rufnummer immer nur auf einer Box angemeldet sein kann. Mit einer zweiten Telefonnummer funktioniert aber auch die Rufannahme auf der Slave-Box.
Jetzt kann ich mir noch überlegen, was ich mit dem USB-Anschluss noch Schönes anstellen kann - vielleicht einen Druckerserver ...

Zu guter letzt habe ich noch einen Siemens 515 DSL-WLAN-Router herumliegen, den ich ebenfalls noch ins Netz einbauen könnte, um den Nachbarn das drahtlose Surfen noch schwieriger zu machen. :-)

Mittwoch, Oktober 01, 2008

Wo kommt denn eigentlich das Geld her?

Aus der Notenpresse ist eine gute erste Antwort.
Bei youtube habe ich eine schöne Erklärung gefunden. Die fünf Teile brauchen insgesamt zwar 50 Minuten, aber sie sind es auf alle Fälle wert!
Besonders die Geschichte mit dem Goldschmied fand ich gelungen.

Die Idee, dass es eine böse Verschwörung gibt und wir alle Sklaven des Geldes sind, ist so verrückt, dass sie schon wieder wahr sein könnte. Das Elegante an dem System ist, dass man die Leute noch nicht mal in Ketten legen muss, sondern sie sind sogar recht fröhlich, wenn sie für Geld arbeiten dürfen.

Über ein Zitat habe ich mich noch sehr gefreut:
"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an economist."
Kenneth E. Boulding

Freitag, September 26, 2008

I am watching Michael Moore...

...expose the awful truth. (->gestohlen von NOFX)

Bei Ehrensenf habe ich gehört, dass Michael Moore wohl seinen neuesten Film verschenkt - jedenfalls an Amerikaner. Es soll auch findige Europäer geben, die sich gerne Zutritt zu diesem Film verschaffen.

Er mag sicher ehrenhafte Ziele verfolgen, allerdings finde ich es (historisch bedingt?) immer etwas befremdlich, wenn jemand riesige Volksmengen aufwiegelt, um sie zu irgendetwas zu bewegen :-)

Mittwoch, September 24, 2008

Der Baader-Meinhof-Komplex

Ich war heute abend in der Vorpremiere des Baader-Meinhof-Komplexes in Nürnberg. Der Film hat mich vollkommen überfahren, aber in einem positiven Sinn. Ich habe kein einziges mal auf die Uhr geschaut und das obwohl er zweieinhalb Stunden lang ist. Eine Zusammenfassung der Handlung kann man sicher in einem Geschichtsbuch oder an andere Stelle nachschlagen.

Es lohnt sich vor dem Film ein bisschen zu recherchieren - jedenfalls war ich von den Namen und Ereignissen etwas überfordert. Ich empfehle den Film auf alle Fälle weiter.

Sonntag, September 21, 2008

Jugend forscht

Nach der Party haben wir die eine oder andere Flasche Schnaps im Gefrierfach gelassen. Ich habe keine Ahnung wie kalt es in der Truhe genau ist - allerdings waren die Flaschen gut durchgefroren. Ist aber alles nicht so tragisch - gesprungen sind sie mal nicht. Man kann Alkohol also durchaus im Tiefkühlfach lassen, aber man muss sich eventuell etwas gedulden, bis man die Flüssigkeit wieder aus der Flasche bekommt. :-)

In dem Ouzo schwimmen 4 h später immer noch Eiskristalle und er erinnert so ein bisschen an eine Schneekugel.

P.s. Und ja die Flasche ist so kalt, wie sie aussieht.





Donnerstag, September 18, 2008

Stehenbleiben - sie sind verhaftet

Was man mit Haftnotizzetteln nicht alles anstellen kann, kann man hier in Hoher Definition verfolgen. Der Knopf um das Video auf dem ganzen Bildschirm darzustellen sind die vier Pfeile neben der Lautstärkeregelung...

Dienstag, September 16, 2008

Was man nicht alles eingetrichtert bekommt....

allerdings leisten mir manche Bastelstunden aus der Kindergartenzeit immer noch gute Dienste - etwa einen Trichter aus einem Blatt Papier zu basteln um Salz nachzufüllen.



Sonntag, September 14, 2008

Alkohol am Lenker

Dieses bebilderte Wortspiel musste einfach sein.

Samstag, September 13, 2008

Fun with Mathematics

Auf Archive.org habe ich mir gerade ein Video von Irving Kaplansky angesehen. (Hier gibt es eine Version die kleiner als 2 Gigabyte ist) Er erklärt auf recht unterhaltsame Art und Weise wie er ein Forschungsprojekt angehen würde:

  1. Literatur beackern
  2. Alle Ideen ordentlich und ausführlich mit Datum in ein Notizbuch schreiben - nicht etwa auf Schmierpapier
  3. Sich mit Leuten unterhalten, die Ahnung haben könnten und sie fragen, was sie einem über das Thema erzählen können und nicht der Versuchung erliegen ihnen zu erzählen, was man selbst über das Gebiet weiß.
  4. Versuche jeden Tag etwas neues zu lernen
Versehen mit dem Hinweis "Do as I say, not as I do".

Dabei erzählt er noch eine ganze Menge Anekdoten und Kleinigkeiten wie früher wohl geforscht wurde.
Vor 1869 haben die Leute wohl emsig publiziert, aber es war nicht so einfach alle Artikel zu einem Thema zu finden, bis die ordnungswütigen deutschen Mathematiker ein Jahrbuch über die Fortschritte der Mathematik bzw. das Zentralblatt für Mathematik und ihre Grenzgebiete eingeführt haben, um diese Refernzen herzustellen.

Freitag, September 12, 2008

Sensation: Bedienzuschlag bei der Bahn

Ich finde es super, dass die Bahn für eine Dienstleistung Gebühren erhebt, die ich nicht in Anspruch nehme. Wenn ich meine Fahrkarte am Automaten kaufe, bezahle ich bislang die Dienstleistung der Beratung für andere Kunden mit, die ihre Karte am Schalter kaufen.
Wenn andere Kunden von der Dienstleistung so begeistert sind, möchten sie auch bitte selbst dafür aufkommen.

Lustigerweise wird jetzt berichtet, dass man mit der Beratung am Schalter einen ganzen Berg Geld sparen kann, nachdem vor kurzem hämisch darüber berichtet wurde, dass die Mitarbeiter gegen findige Schlauberger haushoch verlieren.

Jeder Job, der durch einen Computer ersetzt werden kann, wird auf lange Sicht auch durch ihn ersetzt werden. Als nächstes erwarte ich einen Aufschrei, wenn die Supermarktkassenkräfte verschwinden.

Donnerstag, September 11, 2008

Jahrestagung des DMV in Erlangen

Heute habe ich auf dem Weg zum Matheinstitut viele Schilder mit der Aufschrift DMV gesehen. Eine kurze Recherche bestätigte den Anfangsverdacht, dass die Jahrestagung der Deutschen Mathematiker-Vereinigung 2008 vom 14.09.-20.09. in Erlangen stattfindet.

Vielleicht höre ich mir ja den einen oder anderen Vortrag für die "interessierte Öffentlichkeit" an.

Energiespartipp für Webradiohörer

Wenn ich das Browserfenster beim Webradiohören minimiere, sinkt meine CPU-Last von 70% auf 5%, weil die aufdringliche Flashwerbung nicht gerendert werden muss. Arbeitet man neben dem Radiohören noch am Rechner bringt dieser Tipp natürlich nichts.

Ich habe bin drauf gekommen, weil ich mich gewundert habe, dass mein Laptop trotz De-facto-Leerlauf recht emsig gelüftet hat.

Mittwoch, September 10, 2008

Historischer Moment

Die Physiker haben ihren Teilchenbeschleuniger fertig und wollen heute anfangen damit zu spielen. Die Experimente werden sich eine Weile hinziehen und ich bin schon gespannt, was sie alles finden. Ich bin stolz darauf, dass soviel Geld ausgegeben worden ist, um diese Experimente durchführen zu können und freue mich das neben dem alltäglichen Klein-Klein noch Platz für das Außergewöhnliche und tatsächlich große Projekte bleibt.

Eine Sache, die mich in der Berichterstattung enorm nervt ist, dass viele Leute titeln, die Welt würde untergehen. Haben die Zeitungen sich damals beim Flug zum Mond auch gefragt, ob die Rakete möglicherweise auf ein Kinderkrankenhaus fallen kann?

Mittwoch, September 03, 2008

Damit habe ich nicht gerechnet

Dass man mit dem Abacus recht flott rechnen kann, habe ich mal gehört, allerdings noch nie gesehen...

Montag, September 01, 2008

Krümelmonster

Von Sebbi habe ich am Samstag den Tipp bekommen an Sprichworte aus chinesischen Glückskeksen die Worte "in bed" anzuhängen.

Entsprechend habe ich mich gefreut, als mir beim Aufräumen der folgende Spruch aus einem Glückskeks in die Finger geraten ist:

Pray for the things you want, but work for the things you need.

Samstag, August 30, 2008

Familienunternehmen

Heute kam mir in der Fußgängerzone ein junger Mann auf einer Krücke entgegengehumpelt, der bemitleidenswert aussah, weil sein Fuß um 90° gedreht war. Er hat auch um eine milde Gabe gebeten und ich hätte ihn auch schon fast wieder vergessen gehabt, wenn ich ihn nicht später im Schlosspark wiedergesehen hätte. Er hat sich auf eine Bank gesetzt auf dem schon ein junger Mann eine junge Frau und ein Junge saßen, dann hat er sein T-Shirt mit dem jungen Mann getauscht, der dann die Krücke von ihm in Empfang nahm um ebenfalls auffällig humpelnd in Richtung Fußgängerzone weitergezogen ist.

Ich will jetzt nicht sagen, dass alle Leute, die betteln Trickbetrüger sind aber festhalten, dass es mindestens einen Lahmen gibt, der eine Wunderheilug hatte - bzw. seinen Fluch weitergegeben hat.

Zum Thema Trickbetrug habe ich gestern den Artikel über Hütchenspieler bei Wikipedia gelesen und war recht überascht, dass es sich dabei um eine Banden von bis zu 20 Personen handelt, die den "Herdentrieb" ausnutzen um Leute um ihr Geld zu bringen. Sehr interessant fand ich auch den "Mexican Turnover" einen Kartentrick der verwendet wird, wenn statt Hütchen mit Karten gespielt wird.

Freitag, August 29, 2008

Guitar Hero on Tour

Auf der Dual-Screen rockt es sich zwar nicht genauso gut, wie an der Playstation mit zwei Gitarren-Controllern, aber so für zwischendurch ist es durchaus ein brauchbares Spiel. Wenn man nicht gerade auf Tour ist, empfehle ich den Kopfhörerausgang mit der Stereoanlage zu verbinden.

Es gibt nur vier Tasten für die Akkorde, was das Spiel einfacher macht - wobei ich bisher nur auf mittel gespielt habe. Die Songauswahl trifft meinen Geschmack ziemlich gut. Das Spielen geht ziemlich aufs Handgelenk trotzdem ich den Unterarm auflege.
Beim Aktivieren von Starpower (wahlweise einen beliebigen Knopf drücken oder "Rock and Roll" ins Mikro brüllen) verliere ich meistens den 4x-Bonus - es ist halt noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Alles in allem ist das Produkt eine runde Sache, bekommt von mir aber nicht die gleiche überschwängliche Bewertung wie der große Bruder auf der Playstation.

Nachtag: Bei Mediamarkt habe ich 10 Euro mehr bezahlt, als ein bekannter Internetbuchladen dafür möchte. *grummel*

Gruppendruck

Wenn ich das nächste mal mit ein paar Freunden an einem Fahrstuhl vorbeikomme muss ich das unbedingt probieren...

Wettbewerb: "Wann hat die Hypobank geöffnet?"

Ich habe gerade 10 Minuten im Internet und einen Anruf gebraucht um herauszufinden von wann bis wann die Hypobank in Erlangen geöffnet hat.
Wenn es jemand schaft der bunten Seite die Info schneller zu entlocken ziehe ich meinen Hut und gebe zu, dass ich einfach blind war.

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass eine Seite umso umständlicher zu bedienen und Nutzerfeindlicher wird je mehr Geld das Unternehmen in das Design der Seite steckt.

Montag, August 25, 2008

Abstrakter Humor

Um den meinen Lernstoff zu Kategorisieren, experimentiere ich mit Mindmaps. Dabei verwende ich gerne Bilder, damit die Darstellung einprägsamer werden. Abstrakte mathematischen Begriffe in Bilder zu fassen ist allerdings nicht immer ganz einfach. Umso mehr habe ich mich über die Schützenhilfe einer Werbeabteilung beim Finden der graphischen Umsetzung von "absolut stetig" gefreut.

Sonntag, August 24, 2008

Was muss man tun, damit ein alter Benz nicht mehr anspringt?

Ein britisches Automagazin hat sich einiges einfallen lassen:

  • Buckelpiste
  • Im Wasser versenken
  • Mit einem Monstertruck überfahren
  • Handgranate im Fond
  • Sprengstoff im Motorraum
  • Kanonenbeschuss (WTF?)
Die vier Videos des Tests sind hier eins, zwei, drei, vier.

Ich will das Ende ja nicht verraten und bei den meisten Tests hätte ich dem Auto keinen Chancen eingeräumt, aber alles in allem scheint das Auto tatsächlich ein wenig "over-engineered" zu sein.

Samstag, August 23, 2008

Perfekter Tag

Gestern habe ich erfolgreich die erste meiner Diplomprüfung in Wahrscheinlichkeitstheorie abgelegt, war spontan bei Mediamarkt, um mir dort Guitar Hero on tour für die Nintendo DS zu kaufen und den krönenden Abschluss bildete ein Videoabend mit Batman beginns gefolgt von "The dark knight" im Kino.

Der Ereignisse hätten also für mindestens drei Blogeinträge gereicht und sie werden bei Gelegenheit nachgeliefert.

Mittwoch, August 20, 2008

Bitte setzen und die Gurte schließen

Im Forum von XKCD habe ich gerade eine schöne Aufgabe gefunden:

Ein Flugzeug hat 100 Sitze und es warten 100 Fluggäste darauf an Bord gehen zu dürfen. Der erste in der Schlange ist ein Geschäftsmann namens Adam, dann kommen 98 ältere Damen und schließlich ein Mathematikstudent namens Zack.
Adam hat seine Platzkarte verbummelt und sucht sich daher zufällig einen Sitzplatz. Die älteren Damen haben alle ihre Boarding-Card dabei und sind sehr höflich. Wenn sie an ihren Platz kommen und er ist frei setzten sie sich hin. Sollte auf dem Platz schon jemand sitzen suchen sie sich ohne etwas zu sagen zufällig einen anderen Platz.

Mit welcher Wahrscheinlichkeit findet Zack seinen Platz leer vor?

Schwarze Magie der übelsten Sorte

Bei Capellmeister habe ich gerade ein Videopräsentation von einer neuen Methode gesehen, die aus einem verwackelten Video und ein paar hochauflösenden Fotos ein ruhiges, buntes, hochauflösendes Video macht. Ich bin tief beeindruckt.

Der Name ist Payne - Max Payne

Huihuihui das sieht nach richtig gelungenem Action-Kino aus. Ich freue mich schon auf Super-Zeitlupenaufnahmen von Feuergefechten und eine düstere Story über einen Mann der ernsthafte Probleme hat. An Hitman hatte ich jedenfalls damals meine Freude und der Fledermausmann steht auch schon vor der Tür.

Dienstag, August 19, 2008

Better place

Bei wired.com gibt es einen Artikel (10 Seiten...) über einen jungen Mann, der sich Gedanken darüber gemacht hat, wie die Zukunft des Autofahrens ohne Öl aussehen könnte.

Das Problem bei Elektro-Autos ist hauptsächlich die beschränkte Reichweite der Batterie. Also hat sich Shai Agassi überlegt, man könnte die Batterie einfach vom Auto trennen. Bei Handys ist man gewohnt von den Mobilfunkanbietern ein subventioniertes Gerät zu bekommen und dann für die Minute einen festen Betrag zu bezahlen. Einen ähnlichen Weg will seine Firma Better-Place auch bei den Elektro-Autos beschreiten:
Sie bauen eine Infrastruktur mit Ladestationen und Batteriewechselstationen in einem ganzen Land auf und man bezahlt pro gefahrenem Kilometer.

Bei dem Artikel war ich immer wieder hin und hergerissen, weil es auf der einen Seite total logisch klingt und auf der anderen Seite so ungewohnt und neu, dass ich fast nicht glauben wollte, dass Dänemark, Israel und Hawaii das System im großen Stil testen wollen. Dem aufmerksamen Leser fällt vielleicht die Gemeinsamkeit der drei genannten Örtlichkeiten auf - ihre geographische Ausdehnung ist nicht allzu groß...

Die Firma hat auch eine Webseite betterplace- bin ja mal gespannt, ob die Pilotprojekte klappen.

Sonntag, August 17, 2008

Königlicher Videoblog

Nicht nur Angela Merkel hat einen Videoblog, den ich eher anstrengend finde, sondern auch die Königin von Jordanien. Man mag über Königshäuser sagen, was man will - aber repräsentativ sind sie schon. Wenn wir in Deutschland noch einen ordentlichen Monarchen hätten, hätten die Klatschblätter schon wieder eine Sorge weniger.


Königin Rania ruft in ihrem youtube-channe
l dazu auf Vorurteile über die arabische Welt zu diskutieren. So leicht werden sich Vorurteile zwar nicht ausrotten lassen, aber ich halte die Idee für gut.

Öffentlicher Nahverkehr in Atlanta

Viele Leute jammern im Augenblick über die hohen Spritpreise - allerdings haben wir es noch relativ gut. Vor Jahren war ich in Atlanta und habe mich gewundert, wie man so in die Fläche bauen kann. Ohne Auto war es nicht möglich von der Wohnsiedlung in die Innenstadt zu kommen. Die Leute in der Wohnsiedlung haben sich gegen öffentlichen Nahverkehr ausgesprochen haben, da sich der Aberglaube hielt, dass dadurch die Kriminalität in den Wohnsiedlungen ansteigen würde.

Inzwischen ist der Benzinpreis ein gutes Stück geklettert und mir tut die Bürgermeisterin leid, da sie natürlich nicht von heute auf morgen eine S-Bahn bauen kann. (Video von CNN)

Es ist immer einfach, es besser zu wissen, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Damals war es mir sonnenklar, dass es Probleme gibt, wenn der Sprit teurer wird.
Warum ich das alles schreibe: Mich würde interessieren ob, wir genauso an einem Abgrund stehen und die Situation für ausländische Besucher offensichtlich ist etwa in Bereichen wie Bildung, Rente, Krankenversicherung und Einkommensverteilung.

Lego + Foto = ?

Drüben bei flickr gibt es ein Album in dem bekannte Fotos mit Lego nachgespielt werden. Die meisten habe ich auf Anhieb erkannt, bei den anderen hat der Titel weitergeholfen.

Via Wired.com (da sind die originalfotos gleich mit dabei)

Samstag, August 16, 2008

"Wenn man jemanden sehe, dem der Champagner ausgegangen ist...

... dann segele ich nicht einfach vorbei, sondern drehe bei und werfe ihnen ein paar Flaschen rüber."

Ist doch mal eine angenehme Abwechslung gegenüber ärmlichen Gangster-Rappern.

Wäre noch interessant zu wissen, ob sie tatsächlich reich sind oder es nur ein PR-Gag ist.

Montag, August 11, 2008

Blogroll runderneuert

Seit geraumer Zeit versuche ich daran zu denken endlich mal wieder die Blogroll auf den neuesten Stand zu bringen.

Neu sind Benes Blog auf dem bisher hauptsächlich Fotos gepostet wurden und Evas Blog, die nach Australien reisen will.

Ich habe mir zwar noch keine Meinung zum Thema gemacht, wer jetzt wen zuerst angegriffen hat, aber ich freue mich, dass die Regierung Georgiens auch auf die Dienste von google vertraut, nachdem ich offizieller Server wohl Opfer von Hackerangriffen geworden ist.

Nachtrag
Christian bloggt auch.

Donnerstag, August 07, 2008

Paris for President!

Ich hatte keine hohe Meinung von den kognitiven Fähigkeiten Paris Hiltons, aber das Video finde ich mal gelungen. Jedenfalls hat sie bessere Redenschreiber, als die beiden Präsidentschaftskandidaten zusammen.

Schon über 5 Millionen Leute haben das Video gesehen - Respekt.



See more Paris Hilton videos at Funny or Die


Zum Hintergrund: McCain hatte in einem seiner Wahlwerbevideos Obama als Popstar bezeichnet und ihn mit Paris Hilton verglichen.

via Sebbi

Inkonsequent

Ein Bild an dem ich mich immer wieder erfreuen kann sind Jogger, die an einer roten Fußgängerampel auf der Stelle treten und fit wirken, um dann sobald die Ampel auf grün springt, in sehr gemächlichem Tempo weiter zu joggen. Vielleicht so ein Trim-Dich-Tipp aus vergangenen Tagen?
Ich nutze die Zeit meist dazu lässig auszusehen und renne dafür danach etwas flotter.

Von einem Gast aus dem Norden habe ich gehört, dass es wohl Teile Deutschlands geben soll in denen die Leute auch bei rot über die Ampel gehen.

Mittwoch, August 06, 2008

Dilbert als Zeichentrickserie

Mein heimlicher Held hat einen eigene Fernsehserie. Dilbert und Konsorten in Stereo und bunt. Und sehr sehr lustig.

Dienstag, August 05, 2008

Zusammengezogen

Als ich heute in der Bibliothek saß und aus dem Fenster geschaut habe, ist mir wieder eine Übungsaufgabe aus dem ersten Semester eingefallen:

Wenn man in Erlangen steht und einen Stadtplan von Erlangen ausbreitet, dann stellt man fest, dass jeder Ort und jedes Gebäude der Stadt einem Punkt auf dem Plan zugeordnet werden.
Es gibt genau einen Punkt, der präzise an der Stelle in der Stadt liegt, die er auf dem Plan darstellt.

Dabei handelt es sich um eine Eigenschaft, die alle kontrahierenden Selbstabbildungen haben, wie man im Banachschen Fixpunktsatz nachlesen kann. Eine gute Näherung findet man indem
man die "Abbildung" häufiger hintereinander anwendet - aber das der Punkt wohl ungefähr da liegt, wo man sich gerade befindet war wohl auch schon vorher klar.

Montag, August 04, 2008

Draußen nur Kännchen*

Heute gab es am Kaffeeautomaten in der Stadtmensa ein lustiges Phänomen zu beobachten. Die Kaffeemaschine zeigt auf ihrem Display "HELP" an und lieferte beim Bestellen von einer Tasse Cappuccino zusätzlich noch 6 (in Worten: sechs) Tassen normalen Kaffee nach - ganz guter Deal für 90 ct...

Die etwas verwirrten Blicke der Kunden waren auch sehenswert.

*Der Titel ist natürlich eine Hommage an Schmidt.

Samstag, August 02, 2008

Zaubertechnik

Dank neuester Fortschritte auf dem Gebiet der zwischenmenschlichen Kommunikation ist daten ja deutlich einfacher geworden. ->Video

via thedatinglame