Donnerstag, September 09, 2010

Google auf Speed

Gerade habe ich was gegoogelt und war von der neuen Funktionalität von google instant begeistert. Neben der Autovervollständigung des Suchbegriffs sucht google wohl schon während des tippens nach Ergebnissen, für den Wortanfang.
*IMPRESSIVE*

Was macht das Leben besser?

Bei Zen Habits habe ich eine sehr schlanke Liste gefunden, die einige Gebote und Verbote enthält, die das Leben besser machen.

Die Liste stimmt ziemlich gut mit meinem bisherigen Lebensstil überein:

-Ich habe keinen Fernseher. Daher lese ich deutlich mehr, als ich fernsehe.

-Ich war schon länger nicht mehr "shoppen" und bin täglich an der frischen Luft.

-Ich verbanne Krempel aus meinem Zimmer und erfreue mich an freien Flächen.

- Ich betreibe die "Politik der ruhigen Hand."

- Kürzlich habe ich einen Wasserfarbkasten gekauft und eine ganze Menge Spaß damit gehabt.

- Wannimmer ich die Möglichkeit habe gebe ich mein Geld für gutes Essen aus.

- Von "busywork" halte ich wenig - insbesondere bin ich zu faul dazu und suche lieber schlaue Möglichkeiten Probleme endgültig zu lösen oder zu automatisieren.

- Ich radele jeden Tag zur Arbeit und habe immer noch kein Auto (außer ich miete bei Sixt eine Oberklassenlimousine um auf der Autobahn zu heizen ;)

- Ich habe immer schon gerne Zeit allein verbracht.

- Mein Zeitfokus könnte noch mehr auf dem hier und jetzt liegen.

- Wenn man einem Meister zuschaut, wie er mit roten Ohren an etwas arbeitet ist es schwer zu unterscheiden, ob er spielt oder arbeitet. Das trifft auf einen großen Teil meiner Arbeitszeit zu und wenn ich mit einer gewissen spielerischen Begeisterung an Tätigkeiten gehe, ist die Qualität der Ergebnisse deutlich besser als wenn ich mit masochistischer Diensterfüllungspflicht Tätigkeiten nachgehe.

- Vielleich lächele ich auch manchmal ;)

- Das mit dem tiefen Atmen werde ich noch üben!

Montag, September 06, 2010

Think and grow rich von Napoleon Hill

Vor einigen Jahren habe ich mir das Taschenbuch "Think and grow rich" von Napoleon Hill gekauft und gelesen. Es werden darin eine Menge Beispiele von erfolgreichen Menschen untersucht und herausdestiliert, was ihnen allen gemeinsam ist. Der Trick mit dem die Leute zu Erfolg und Reichtum gekommen sind wird nicht verraten, aber der Autor hat viele Hinweise auf die Lösung dieses Rätsels im Buch versteckt und ermutigt den Leser auch immer wieder zwischen den Zeilen nach der Lösung zu suchen.

Das Buch hat mir damals ziemlich gut gefallen und ich habe mich sehr geärgert, dass ich die angekündigte Lösung des Rätsels nicht gefunden habe, trotzdem ich es ein zweites mal gelesen habe. Da ich sonst recht gut darin bin Rätsel zu lösen, hat mich das enorm gewurmt.

Im Internet hatte ich einen Blog von Brian Kim gefunden, der sehr gute Artikel zum Thema Persönlichkeitsentwicklung geschrieben hat. Darüber hinaus hat er auch ein (kostenpflichtiges) Ebook im Angebot, dass die Lösung dieses Rätsels verspricht. Jahrelang war ich zu geizig die paar Euro locker zu machen um die angepriesene Lösung des Rätsels zu erfahren. Gestern habe ich das ebook gekauft und bin vollends begeistert. Außerdem ärgere ich mich, dass ich es nicht schon viel früher gekauft habe.

Es wäre nicht richtig die Lösung des Geheimnisses einfach so zu verraten und wünsche viel Spaß beim Suchen! Ich habe über einige der größeren Projekt nachgedacht, die mir in meinem Leben bisher gelungen sind und die Schritte, die ich gemacht habe stimmen im Großen und Ganzen mit den vorgeschlagenen Schritten im ebook überein.

Wer auch schummeln möchte, kann sich das Buch über folgenden Affiliate-Link zum Preis von 24,11 Euro kaufen. Über diesen Link sind in dem Paket noch mehr Bücher enthalten, als über den Link auf seiner Homepage und ich bekomme angeblich auch noch etwas davon ab :)

Freitag, September 03, 2010

Was ist eine Steuer?

Im Rahmen meiner Fortbildung bin ich über die Definition der "Steuer" gestolpert:

Steuern sind Geldleistungen, die nicht eine Gegenleistung für eine besondere Leistung darstellen und von einem öffentlich-rechtlichen Gemeinwesen zur Erzielung von Einnahmen allen auferlegt werden, bei denen der Tatbestand zutrifft, an den das Gesetz die Leistungspflicht knüpft; die Erzielung von Einnahmen kann Nebenzweck sein.
§ 3 Abgabenordung.

Das ist von daher interessant, als man als guter Bürger ja immer sagt, dass man für seine Steuern eine Menge Gegenleistung bekommt (Straßen, Krankenhäuser, Lehrer etc.)

Wenn man eine Gegenleistung erhält spricht der Jurist allerdings von einer Gebühr, die man wiederum zum Beitrag abgrenzen muss, der für die Bereitstellung und unabhängig von der Inanspruchnahme erhoben wird.

Dienstag, August 31, 2010

In Sachen Sarrazin

Vor längerer Zeit ist im Lettre International ein Artikel von Sarrazin erschienen, der eine Hexenjagd ausgelöst hat. Als ich den Artikel tatsächlich gelesen habe, ist mir aufgefallen, dass die Zitate sinnentstellend und sehr selektiv gewählt waren und der Hauptteil des Artikels eher um Schulden und Berlin als um Migranen ging. (Der Artikel findet sich möglicherweise mittels geschickter Internetsuche ;)

Damals habe ich mich schon gewundert, dass die Schreiberlinge diverser Onlineplattformen nicht in der Lage sind zehn Minuten mit einem gut geschriebenen Artikel zu verbringen und zu recherchieren, bevor sie den Mund aufmachen und ihn in der Luft zerreißen.

Inzwischen hat der Mann sogar ein ganzes Buch geschrieben und die Aufregung ist groß. Bevor ich mich endgültig zum Thema äußere, werde ich mir das Buch bestellen und es lesen. Ob Journalisten, die vor einem Artikel kapitulieren wohl die Zeit für die Lektüre eines Buches haben?

Die FAZ äußert sich eher wohlwollend. Es wird also noch ein spannendes Sommerloch.

Samstag, August 28, 2010

Quantity has a quality all of its own...

Auf der Seite des economist habe ich einen sehr lesenswerten Artikel über die Entwicklung der Kosten und die Zukunft von Rüstungsgütern gelesen.

Insbesondere die augenzwinkernde Vorhersage, dass - gleichbleibende Kostenentwicklung vorausgesetzt - im Jahr 2054 der Preis für ein Kampfflugzeug den gesamten US-Rüstungsetat ausmachen wird, hat mir sehr gefallen.

Mittwoch, August 25, 2010

Decke zweiter Streich

Die Handwerker haben innerhalb von zwei Tagen die alte Decke abgenommen und eine neue Decke eingehängt. Jetzt habe ich innerhalbe von einer Stunde mein ganzes Hab und Gut in das neu gemachte Zimmer geschleppt, damit morgen früh die Show in meinen vier Wänden weitergehen kann. Interessant, was man so alles findet, wenn man mal alle Gegenstände, die man besitzt, in die Hand nimmt.

Dienstag, August 24, 2010

Was man beim Programmieren vom Automobilbau lernen kann

Wenn man ein Programm schreibt gibt es oft das Bestreben das Programm möglichst schnell zu schreiben. Das führt zu einem Programm, das zwar am Ende (möglicherweise, so genau weiß das niemand) das tut was es soll - für Aufräumen, Einrücken und Kommentieren des Codes war allerdings bedauerlicherweise keine Zeit mehr und man schließt an dieser Stelle flott die Akte.

Nun ist es des öfteren so, dass das Programm eines Tages aktualisiert und gewartet werden muss. Und schon schnappt die Falle zu: Nach der Zielvorgabe - "Wie schwer kann es schon sein die paar Kleinigkeiten zu ändern, nachdem doch das ganze Programm schon läuft" wird das Zeitbudget bemessen und schon ist man auf dem Weg in den Schuldenstaat.

Bei Autos wird es relativ schnell deutlich, ob sich die Ingenieure mit der Möglichkeit auseinandergesetzt haben, dass ein Scheinwerferbirnchen kaputt gehen kann und ersetzt werden möchte. Das macht Wartungen und Reparaturen entweder sehr leicht oder sehr umständlich.

Daher empfehle ich Code während der Bearbeitung schon so gut wie möglich zu kommentieren und einzurücken. Derjenige der warten und reparieren muss wird es Dir danken und vielleicht bist Du es ja selbst.

Montag, August 23, 2010

Wenn einem die Decke auf den Kopf fällt...

Morgen früh sollen die Handwerker anrücken und die alte Decke abhängen und anschließen eine neue aufhängen. Wie das ganze ablaufen wird ist mir noch nicht ganz klar. Die Amtsvorgänger haben wohl Baupfusch betrieben und die Abhängungen nicht fachgerecht befestigt.

Samstag, August 21, 2010

Pokal für geschenkt

Anläßlich des diesjährigen Bürostuhlrennens habe ich einen kleinen aber feinen Pokal gestiftet.
Wenn ich gewusst hätte wie günstig Pokale sind, hätte ich mir schon längst einen Trophäenschrank angelegt.

Gravur und Versand hat beim Pokaldiscounter problemlos geklappt. velleicht auch mal ne gute Geschenkidee.

Donnerstag, August 19, 2010

Memmingen in der NY-Times

Memmingen steht in der NY-Times, nachdem die Kanzlerin ihren Ausspruch von der schwäbischen Hausfrau getätigt hat und ein amerikanischer Korrespondent sich eine boomende schwäbische Stadt anschauen wollte.

Fairnesshalber muss man natürlich auf die Unterschiede zwischen bayerischem Schwaben und BaWü-Schwaben hinweisen. Der Korrespondent hat natürlich alles richtig gemacht :)



via MM-Zeitung

Wie funktionieren Garantiefonds?

Auf den ersten Blick sind Garantiefonds eine narrensichere Sache: "Geben Sie uns für x Jahre ihren Geldbetrag y. Wir investieren für Sie in die besten Aktien und falls es am Aktienmarkt bergab geht, geben wir Ihnen am Ende ihren eingezahlten Betrag y zurück. Und falls es bergauf geht - haha da sind die Möglichkeiten unbegrenzt..."

Hmm, wie machen die Leute bei der Fondsgesellschaft das nur? Die primitivste Möglichkeit die Garantie darzustellen ist, einen Großteil des Geldes in sicheren Anlagen zu parken (wenn man ganz feige ist genau den Betrag, der nach x Jahren durch die Verzinsung der sicheren Anlage auf y Euro anwächst) und den Rest in Aktien zu investieren. Es gibt noch ein paar ausgefallenere Verfahren, trotzdem ist es für Privatanleger oft sinnvoller, diese Strategie selbst durchzuführen (also Großteil in Festgeld und Rest in reine Fonds/Aktien bein einem onlinebroker) statt das gleiche Paket von einer Fondsgesellschaft zu kaufen, da sich die Fondskosten typischerweise am Volumen orientieren.

Aus Verkäufersicht ist so ein Garantieprodukt natürlich auch sehr interessant, weil man alle Leute, die schwimmen wollen ohne nass zu werden, ins Boot holen kann.

Mittwoch, August 18, 2010

Stromanbieter wechseln

Kürzlich habe ich meinen Stromanbieter gewechselt, nachdem das regionale Stadtwerk auf den letzten Plätzen beim Preisvergleich lag. Der neue Anbieter kündigt dann beim alten Anbieter und man bekommt nach geraumer Zeit einen frankierten(!) Rückumschlag in den man den aktuellen Stromzählerstand einträgt. Damit ist die Sache erledigt.

Bei Mobilfunk- und DSL-Anbietern hat man ja immer mit Reibungsverlusten zu kämpfen, beim Strom hat alles perfekt geklappt und es kam auch am ersten Tag des neuen Vertrages Strom aus der Steckdose.

Alles in allem kann ich es nur jedem empfehlen, sich die Viertelstunde Zeit zu nehmen, in einem der zahllosen Portale seinen Jahresstromverbrauch einzutragen und den angezeigten Preis mit der bisherigen Stromrechnung zu vergleichen. Dann muss man natürlich noch ein paar Dreisätze lösen, welcher Stromanbieter mit welcher Wechselprämie der jeweils günstigste ist. Manche bezahlen 100 Euro Wechselprämie um einen in einen "teuren" Tarif zu locken - rechnen lohnt sich also ;)

Dienstag, August 17, 2010

Rechteckig markieren unter Word

Wenn man folgende tabellenartige Aufstellung als Text in Word hat

abcd1234efgh
jklm5678mnop
qrst9101uvw

und gerne nur die vier Ziffern aller drei Zeilen hätte, kann man die Alt-Taste drücken und mit gehaltener linken Maustaste den gewünschten Bereich markieren und somit den Ziffernblock einfach rausfräsen.

1234
5678
9101

Eventuell verzählt es sich, dann muss man erst eine Schriftart mit konstanter Zeichenbreite wählen.
Ich bin begeistert!

Montag, August 16, 2010

"Indirekt" Befehl unter Excel

Ich habe eine Exceltabelle, die aus 13 Blättern besteht. Auf der ersten Tabelle ist eine Jahresübersicht und auf den folgenden 12 Blättern die Montatsübersichten Januar bis Dezember. Die Tabellenblätter sind dabei mit den jeweiligen Monatsnamen benannt. Die 12 Monatsblätter sind alle gleich aufgebaut und ich wollte einzelne Untersummen von jedem Monatsblatt auf die Jahresübersicht übertragen.

Wenn ich auf der Jahrestabelle in eine Zelle
=Januar.$C$17

schreibe bekomme ich den Wert der Zelle C17 des Januarblattes.

Wenn man das für 12 Tabellenblätter und mehrere Zellen macht, wird es allerdings etwas nervig. Gibts da nicht was einfacheres?

Nach dieser langen Einleitung kommt nun endlich der "indirekt"-Befehl ins Spiel:
Ich habe in der Spalte A auf dem Jahresblatt die Monate Januar bis Dezember stehen, dabei enthält die Zelle A8 das Wort "Januar", A9 das Wort "Februar" usw.

Wenn ich jetzt in eine Zelle der Jahrestabelle

=INDIREKT(A8&".$C$17")

schreibe, schaut Excel in die Zelle A8 und klebt an die Zeichenkette, die es dort findet
"$C$17" und fasst die gesamte Zeichenkette als Verweis auf eine Zelle auf.

Wenn ich das ganze "spaltenweise runterziehe" bekomme ich die Verknüpfungen für alle Monate.

Rhein in Flammen in Koblenz

Am Wochenende war hier "Rhein in Flammen". Dabei handelt es sich um ein recht spektakuläres Feuerwerk, das von einer ganzen Flotte von Passagierschiffen beobachtet wird. Der eine oder andere Busunternehmer hatte es auch noch rechtzeitig in die Stadt geschafft. Auf beiden Rheinufern wurden in regelmäßigen Abständen bengalische Feuer verteilt, die von der Feuerwehr bewacht wurden, weil der eine oder andere Gast zum olympischen Fackelläufer werden wollte.

Sonntag, August 15, 2010

Staubsaugerreparatur II

Nachdem meine erste filigrane Konstruktion nicht lange im Alltag überlebt hat, bin ich unter Verwendung des Konstruktionstipps aus dem Ingenieurbüro Daylight, mit einem weitern Lösungsvorschlag in den Kampf gegen den Staub gezogen.
Gewebeband war leider nicht zu Hand - mal sehen was das Billig-Paket-Band so leistet...

In diesem Sinne: "What would Mc Gyver do?"



Mittwoch, August 11, 2010

1000 Euro in einem Monat sparen

Nachdem ich das Buch "I will teach you to be rich" von Ramith Sethi neulich ausgelesen habe, habe ich auf seinem Blog eine interessante Herausforderung gefunden:
Wie kann man in einem Monat 1000 Euro sparen? (ok technisch gesehen sind 1000 Dollar gute 700 Euro, aber die 1000 klingt schon deutlich besser)
Ich halte die Zahl auf den ersten Blick für ambitioniert, trotzdem werde den einen oder andern Tipp in den nächsten Tagen mal probieren.

Reichwerden ist so ähnlich wie dick werden - es ist ein Prozess, der schnell voranschreitet, wenn man mehr einnimmt als man ausgibt. So weit so profan. Bei meinem Studium der Bücher übers Reichwerden habe ich festgestellt, dass es die Kaste der Knauserer gibt, die nur die Ausgabenseite auf 0 drücken wollen und die Gilde der Geldmagneten, die eher auf neue Einnahmen gieren.
Das Buch von Sethi geht eher auf das vermeiden überflüssiger Ausgaben ein, als das generieren von neuen Einnahmen und ist eher für den amerikanischen Markt geschrieben.

Einen Hinweis, den man in Büchern übers Reichwerden immer wieder liest ist der Rat, man solle doch auch einfach ein Buch übers Reichwerden schreiben :)

Sonntag, August 08, 2010

There I fixed it

Nachdem ich bei Sebbi gesehen habe, dass man sogar kaputte Grafikkarten mittels Backofen reparieren kann, wollte ich vor meinem lädierten Staubsauger nicht die Segel streichen.

Der Schlauch war nämlich kürzlich abgebrochen. Nach der Überlegung: "Was würde McGyver tun?" verfolgte Ratilius Engineering zunächst den Ansatz das Leck mittels Tesafilm zu umwickeln. Der Erfolg war allerdings nicht von langer Dauer, so dass ein bessere Lösungansatz entwickelt werden musste. Unter Einsatz von Carbonstäbchen konnte nun eine hinreichende Stabilität erreicht werden.

p.s. Ich kann nur empfehlen an Haushaltgegenständen rumzudoktorn. Wenn es funktioniert hat man dieses "ich habe Feuer gemacht"-Gefühl!


Mittwoch, August 04, 2010

Haste was auf den Augen?

Für meinen Mitbewohner ist ein Päckchen gekommen, dass ein neues Handy enthält. Leider hat mich der Paketbote nicht angetroffen sondern stattdessen einen Zettel hinterlassen auf dem stand, dass sich das gute Stück im Geschäft Hörhaus gegenüber befindet.

Also bin ich in den Laden gegangen und habe mich artig in die Schlange gestellt und als ich dran war den Zettel präsentiert. Die freundliche Angestellte hat sofort mit feuereifer zu Suchen begonnen. Währenddessen habe ich mich so umgeschaut und mir noch so gedacht, dass der Laden eine ganze Menge schicker Brillen hat. Nach einiger Zeit meinte die Angestellte, dass sie das Päckchen nicht finden könne, was aber daran liegen würde, dass dies ein Optiker und das Hörhaus nebenan sei.

Das abschließend besuchte Hörhaus hat auf diesem Ohr natürlich sofort gehört und das Päckchen herausgerückt.

Sonntag, August 01, 2010

Haushaltsbuch

Ein Haushaltsbuch zu führen hat eine ganze Menge Vorteile.
Angefangen habe ich damit, dass ich ich mithilfe eines Excel-Blattes meine monatlichen Girokontobewegungen ausgewertet habe. Nach ungefähr einem Jahr ist mir dann aufgefallen, dass ich mich künstlich arm rechne, etwa wenn ich die Überweisung auf den Bausparvertrag als Ausgabe ansehe, die ja eher eine Umbuchung ist. Also habe ich den Sport etwas professionalisiert und mir vor kurzem das Wiso Haushaltsbuch 2010 zugelegt.

Mit der Software bin ich sehr zufrieden und werde mal sehen, wie lange ich die Buchhaltung durchhalte und wie oft ich das Feature "Ausgleichbuchung" verwenden muss :)

Montag, Juli 05, 2010

Wofür ist dieses Mylyn gut?

In der Entwicklungsumgebung Eclipse gibt es ein Plugin namens Mylyn, das einige nette Funktionen mitbringt.
Das Problem beim schreiben von großen Programmen ist, dass man einen großen Teil seiner Zeit mit dem Suchen in Bergen von Code verbringt, von dem der Löwenanteil für die zu erledigende Aufgabe irrelevant ist. Mylyn macht es möglich für einzelne Aufgaben eine "Landkarte" im Code anzulegen, mit der man deutlich schneller an die relevanten Stellen kommt.

In diesem Vortrag wird es viel besser erklärt als ich das könnte und ich kann es kaum erwarten das mal auszuprobieren.

via Tasktop

Sonntag, Juli 04, 2010

Was macht man gegen die Hitze?

Man nehme ein großes Glas, eine Limette, gemahlenes Eis und die schwarze Brause eines namhaften Herstellers. Optional sind Strohhalm und Deko :)


Dienstag, Juni 29, 2010

In Oracle alle Tabellen einer SQL-Datenbank auf einmal löschen

Heute habe ich erfolgreich versucht in einer Oracle SQL-Datenbank alle Tabellen zu löschen und habe ein ganze weile gegoogelt, bevor ich eine recht einfache Lösung gefunden habe:

SELECT 'DROP TABLE ' || table_name || ' CASCADE CONSTRAINTS;' FROM user_tables;


Das Ergebnis ist eine Tabelle von Strings, die genau das macht was man möchtet - nämlich eine Tabelle nach der anderne löschen.
Beispielantwort der Abfrage:
DROP TABLE TESTTABELLE1 CASCADE CONSTRAINTS;
DROP TABLE TESTTABELLE2 CASCADE CONSTRAINTS;
DROP TABLE TESTTABELLE3 CASCADE CONSTRAINTS;

Per Copy&Paste in die Konsole und ausführen und erledigt.
Vielleicht gibt es auch noch eine weniger plumpe Lösung - aber immerhin funktionierts :)

Die "||" verknüpfen die 3 Teilstrings. "DROP TABLE", "TESTTABELLE1", " CASCADE CONSTRAINTS;" zu "DROP TABLE TESTTABELLE1 CASCADE CONSTRAINTS;"

In diesem Sinne "Fire&Forget!"

via Jared Blitzstein

Montag, Juni 28, 2010

Das Beschte oder nichts

Üblicherweise klicke ich ja nicht auf Werbeanzeigen - mit dem Slogan: "Das Beste oder nichts" haben sie mich allerdings drangekriegt. Gerade in Verbindung mit dem erbsenzählerischen Schwäbischen bekommt die Aussage noch zusätzliches Gewicht.

Kompromissfähigkeit wird zwar immer wieder gefordert - ich persönlich finde, dass es dann auch nicht mehr weit zu "Zweiter ist doch auch ganz gut", "Dafür, dass wir keine Zeit hatten, wars ganz ok", "Naja ok war ein Ausrutscher" oder gar "Ich hasse meinen Job" ist.

Samstag, Juni 26, 2010

Wie funktionieren eigentlich Sportwetten?

Da im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft wieder viel gewettet und getippt wird lohnt es sich mit den Mitteln der Wahrscheinlichkeitsrechnung das bunte Treiben zu analysieren.
Die Darstellung der Quoten ist wohl von Land zu Land unterschiedlich, hier gehe ich davon aus, dass eine Qutoe von 2:1 bedeutet, dass ich einen Euro einsetze und im Gewinnfall 2 Euro ausgezahlt werden - also ein Reingewinn von 1 Euro nach Abzug des Einsatzes bleibt.

Angenommen man hätte ein Spiel mit einer fairen Münze, die in der Hälfte der Fälle Kopf und in der Hälfte der Fälle Zahl anzeigt, dann wäre für jedes der beiden Ereignisse eine Quote von 2:1 fair. ("Wenn ich einen Euro auf Zahl setze und Zahl kommt bekomme ich 2 Euro ausgezahlt")

Wenn man die Quoten invertiert und aufsummiert kommt man auf die Zahl 1. (1/2 + 1/2) Würde man diese Spiel bei einem Buchmacher spielen würde er einem die Quote 1,6:1 bieten. Mit der gleichen Rechnung wie oben erhält man (1/1,6 + 1/1,6 = 1,25)

Im Buchmacher-Beispiel werden nur 80% (1 / 1,25) der Gewinne wieder ausgepielt. Falls man eine Sportwette angeboten bekommt lohnt es sich also die Quoten zu invertieren und zu addieren um zu sehen wie groß die "Deppensteuer" ist.

Beim Stöbern bin ich auf die sehr lesenswerte Seite tipptreffer.de gestoßen, wo genau seziert wird, wie ungünstig die Wetten tatsächlich sind.

Mittwoch, Juni 23, 2010

Kaffeemaschine im Büro Jahresbilanz

Vor einem guten Jahr haben ein Arbeitskollege und ich ja einen Saecco-Kaffeevollautomaten für das Büro gekauft um den Kaffee dann tassenweise an die anderen Kollegen zu verkaufen.

Bisher wurden rund 5.000 Tassen Kaffee getrunken, der Durchschnittsverbrauch an Kaffeepulver liegt bei 10,3 g. Laut Handbuch sollten es nur 9 g sein, so dass der eine oder andere Kaffee unbezahlt durchgerutscht sein kann. Neben den Ausgaben für die Maschine (rund 600 Euro) und dem Kaffee gab es auch noch Ausgaben von knapp 70 Euro für Wasserfilter, Reinigungsmittel und kleinere Ersatzteile, die unsere Kalkulation aber gut abgefangen hat. Auf einem Blatt über der Kaffeemaschine macht man einen Strich für jeden Kaffee/Espresso/Cappuccino, der am Ende des Monats abgerechnet wird. Insgesamt war die Zahlungsmoral ausgezeichnet.

Der Kaffeepreis von 30ct pro Tasse wird heute auf 20ct pro Tasse abgesenkt - wobei wir weiterhin den guten blauen Lavazza Espresso-Kaffee verwenden.

Alles in allem ein sehr gutes Investment, das ich nur empfehlen kann. Die Kaffeemaschine hat sich nach 13 Monaten abbezahlt. Die Unterstellungen, dass wir uns an den Kollegen bereichern würden, konnte durch die Gewinn-und-Verlust-Rechnung nachhaltig ausgeräumt werden - seitdem bin ich Bilanzen gegenüber skeptischer geworden :)

Dienstag, Juni 22, 2010

Starcraft 2 für 5 Euro

Gerade war ich bei Saturn in der Spieleabteilung und wollte begeistert zugreifen, als ich Starcraft 2 gesehen habe.
Der Blick auf den Preis von 5 Euro hat mich skeptisch gemacht und in der Tat war es nur eine Kaufoption auf den Erscheinungstag.
Wer kauft denn bitte eine leere Hülle für nen Fünfer?!?

Und das Vorkaufsrecht können sie auch behalten. Trotzdem freue ich mich schon auf das Spiel!

Börsenweisheit

In einem Buch von Kostolany habe ich gelesen, dass der Preis einer Aktie im Wesentlichen von einer einzigen Sache abhängt:
Entweder es gibt mehr Dummköpfe als Papiere oder mehr Papiere als Dummköpfe.

Alle anderen Erklärungsversuche, die man so in den Medien hört sind Quatsch.

Ein anderes Gleichnis hat mir auch noch sehr gut gefallen: Die Wirtschaft und die Börse sind wie ein Mann, der mit seinem Hund spazieren geht. Dabei übetreibt der Hund und rennt in seiner Launenhaftigkeit doppelt so schnell wie der Mann und am Ende kommen beide am gleichen Ort an.

Montag, Juni 21, 2010

Geldanlage Kompaktkurs

Auf der Seite Aktien-Anlage habe ich eine zehnschrittie Anleitung gefunden, die einen direkt in die top 10% der Privatanleger katapultiert. Selbst das Kapitel über Versicherungen ist im Großen und Ganzen richtig. Wenn man sich dann noch von Vermögensberatern fernhält und den gesunden Menschenverstand bemüht, kann ja nicht mehr viel passieren.

In einem anderen Buch habe ich noch gelesen, dass man einfach mal eine Auflistung sämtlicher Konten und Verbindlichkeiten machen und anschließend die prozentuale Verteilung der Mittel auf die einzelnen Anlageklassen (Giro, Festgeld, Bauspar, Versicherung, Fonds, Aktien, evtl. Immobilien) bestimmen soll. Man kann natürlich auch ein 3d-Kuchendiagramm dafür verwenden. Dauert nur 10 Minuten und ist recht informativ.

In einem zweiten Schritt kann man sich dann überlegen, ob die eine oder andere Klasse vielleicht über- oder unterrepräsentiert ist.

Freitag, Juni 18, 2010

Reich durch Adsense Werbung im Blog

Neulich habe ich ja diese Werbungen auf meinem Blog geschaltet und innerhalb der vergangenen Monate die astronomische Summe von 1,53 Euro erzielt. Daher spiele ich mit dem Gedanken am nächsten verregneten Wochenende die Werbung mit Stumpf und Stiel wieder aus meinem Blog zu entfernen und mich lohnenderen Projekten zu widmen als auf das Adsensekonto zu schielen, etwa ordentliche Artikel zu tippen :-)

Dienstag, Juni 15, 2010

Gleich drei Dinge, über die ich mich heute gefreut habe

* Ich bin im strahlenden Sonnenschein zur und von der Arbeit zurück geradelt
* Der Dönerhändler hat sich heute mittag wieder selbst übertroffen
* Mein Bruder hat mich auf meiner Jogging-Runde aus seinem Griechenlandurlaub angerufen

Need for speed - Hot pursuit ist zurück

Schon wieder ein guter Start in den Tag: Need for speed - hot pursuit ist zurück. Nachdem einer meiner Lieblingstitel jahrelang mit diesem Tuner-Gangster-Voll-Prolo-gebastele verunstaltet wurde, kann ich mich endlich wieder auf das Rasen in Luxus-Karossen freuen.

Manson greift im Spiel-Trailer zum Mikrofon - das kann ja was werden!

Montag, Juni 14, 2010

Autokorso - Deutschland Australien 2010

Das Spiel war natürlich ein Hochgenuss. 4:0 kann sich sehen lassen. Das Probefeiern wurde ebenfalls sehr erfolgreich absolviert. Der Autokorso in Koblenz hat sofort zu einem Infarkt des Straßennetzes in der Innenstadt gesorgt :)



Donnerstag, Juni 10, 2010

Kleinaktionär

seit kurzem bin ich kleinaktionär. Nachdem ich so viel gutes über etfs - exchange traded funds - gehört habe, habe ich mir ein paar gekauft und prompt 5 euro wertsteigerung eingefahren. Gegenüber aktiv gemanagten fonds haben sie den vorteil eine extrem kleine verwaltungskostenquote zu haben, weil der job des porschefahrenden fondsmanagers von einem schlichten computerprogramm übernommen wird.

Ziel ist es indizes wie den dax nachzukochen. Mal sehen wie ich in einem jahr drüber denke :)

sehr lustig ist auch die vorstellung, dass in ganz deutschland irgendwelche menschen morgens aufstehen in ihre unternehmen hasten um dafür zu sorgen, dass mein geld mehr wird oder weniger.

Dienstag, Juni 08, 2010

Die Jagdsaison ist eröffnet

Ein Arbeitskollege hat erzählt, dass er sich am WE eine Wasserschlacht mit seinen Verwandten geliefert hat. Da kamen schon einige Kindheitserinnerungen auf. Auf der folgenden Internetseite kann man sich einen Stammbaum sämtlicher Super-Soaker Wasserpistolen ansehen.

Ich hatte ja damals die 200er - king of the hill :)

Inzwischen scheinen einige neue Technologie dazugekommen zu sein - wenn der Sommer so heiß bleibt ist ein Abstecher zum WaffenSpielzeughändler wohl unvermeidlich.

Montag, Juni 07, 2010

Alle müssen sparen...

...z.B. bei den Tasten auf der Tastatur: Auf der Seite gibt es eine Tastatur, die man mit nur einer Hand verwenden kann. Es gibt auch eine Demo, wie das ganze funktionieren soll. Wenn man die Leertaste drückt und hält werden die Tasten, die unter dem Finger der anderen Hand wären eingeblendet. Das Tippen macht voll süchtig, also vorsicht mit dem Link :-)

Alles in allem eine sehr cool Art mit einer Hand zu tippen - wenn man schon blind schreiben kann ist man fast geanauso schnell, wie mit zwei Händen. Leider soll das Ding 600 Euro kosten - ob es da wohl auch eine softwareseitige Lösung gibt?

Freitag, Juni 04, 2010

Bundespräsident

Aktuell ist ja Christian Wulff im Gespräch als Bundespräsident. In Interviews habe ich ihn noch nicht gesehen, aber auf den ersten Blick ist er das, was ich äußerlich von einem Staatsoberhaupt erwarte: überdurchschnittlich groß, dichtes Haar, das langsam grau wird und er hat eine hübsche Frau.

Wenn er jetzt noch vernünftig reden kann, haben wir doch einen neuen König :)

Donnerstag, Juni 03, 2010

3d Spiele mit Nvidia-Karte

Ich habe mir bei ebay ein paar 3d-Brillen (rot/cyan) bestellt, um die 3d-Treiber von Nvidia zu testen. Es wird die anaglyph-Technik verwendet, d.h. die Grafikkarte rendert jede Szene 2 mal und färbt eine Szene rot und die andere bläulich ein. Bevor es losgeht führt man einmal "Enable 3D Vision Discover" aus. Dabei wird überprüft welche Farbe die Brillengläser haben. Danach werden alle Spiele in "rot-blau" ausgeführt.

Der 3d-Effekt funktioniert relativ gut. Ich habe den Eindruck, dass die original Brille von nvidia möglicherweise rot/blau ist, weil man manchmal noch so ein paar Schatten auf dem "blauen" Auge sieht. Einen besonderen Bildschirm braucht man für diese "low-tech"-Variante nicht.

Probiert habe ich bisher nur Modern Warfare 2 und bin hellauf begeistert. Die Frame-Rate sinkt zwar ein Stück und so ganz farbecht ist die Umgebung auch nicht mehr allerdings ist 3d halt schon eine feine Sache. :)
Das Ruckeln kann natürlich auch an meiner schwachbrüstigen nvidia 9500GT liegen.

Donnerstag, Mai 27, 2010

Humankapital

In einem Buch habe ich gelesen, dass die meisten Menschen Millionäre in dem folgenden Sinn sind: Wenn man sich vorstellt, dass das jährliche Einkommen die Zinsen auf das eigene "Humankapital" sind, kommt man mit einem einfachen Dreisatz auf die Höhe des eigenen "Humankapitals":

Humankapital * Zinssatz = jährliches Einkommen
=>
Humankapital = jährliches Einkommen / Zinssatz

Bsp:
HK = 30.000 Euro / 0,02 = 1,5 Mio.

Wenn die Zinsen so gering sind wie im Augenblick, wird man so recht schnell Millionär :)

Mittwoch, Mai 26, 2010

Hast Du mal die Zeit?

Ich habe gerade gehört, dass Leute unter 20 keine Armbanduhr mehr tragen - sie sehen verstehen nicht, was man mit einer "single-function-device" am Handgelenk machen soll. Ich persönlich habe großen Spaß an (analogen) Armbanduhren und werde in Zukunft mal drauf achten.

Dienstag, Mai 25, 2010

Nike Free 3.0 II

Ich habe mir heute ein neues Paar Laufschuhe gegönnt. Die Wahl fiel auf Barfußschue, genauer Nike Free 3.0 II. Bei diesen Schuhen hat man das Gefühl ohne Schuhe zu laufen und ich bin hellauf begeistert. Die Sohle ist sehr flexibel und das Profil hat recht große Kerben, so dass sie sich in alle Richtungen verbiegen kann. Ich bin schon gespannt, ob ich morgen Muskelkater habe.

Beim Joggen war ich deutlich langsamer und es war anstrengender, weil ich eher auf den Ballen gelaufen bin. Der Laufstil wird durch die Schuhe deutlich federnder und ich hatte eine Menge Spaß.

Mittwoch, Mai 19, 2010

Excel Makros in VBA zu langsam?

Bisher dachte ich ja immer, dass VBA total die Krückensprache ist, weil die VBA-Programme, die ich bisher gesehen habe sehr zäh gelaufen sind.
In einem Online-Tutorial habe ich mich eines besseres belehren lassen.

Um die Makros auszuprobieren öffnet man am besten Excel, drück ALT+F11 und kopiert die Beispielquellcodes in das Textfenster. Die Geschwindigkeitsunterschiede sind sehr eindrucksvoll und ich werde mal die alten Programme nach fälschlichen Select Activate Bremsen durchsuchen.

Kurzer Nerd-Witz am Rande:
Thema Datentypen: Es gibt ja integer mit dem sich Ganzzahlen darstellen lassen.
Wenn man "Kommazahlen" braucht, soll man den Datentyp "Währung" nehmen und das Euro-Zeichen weglassen.

Dienstag, Mai 18, 2010

Stadtbibiliothek in Koblenz

Heute habe ich endlich meinen Willkommensgutschein in der Stadtbibliothek eingelöst. Die Auswahl ist überraschend gut und die Bibliothekarinnen waren auch super nett. Alles in allem kann ich nur empfehlen hinzugehen. PS3 Spiele und Videos gibt es auch. Da muss ich ja fast nochmal eine Woche Urlaub nehmen :-)

Sonntag, Mai 16, 2010

Sport bei Joe

Gerde war ich mal wieder auf Joes Blog und was habe ich für einen Spaß gehabt.

Via Daylight

Haushaltsdiät

Neulich habe ich in einem Tipp gelesen, dass man sich erst etwas Neues kaufen darf, wenn man mindestens die gleiche Menge an alten Gegenständen wegwirft, verschenkt oder verkauft.
Mein Kleiderschrank musste ordentlich Federn lassen und sieht jetzt erfreulich ordentlich aus. Bei e-bay habe ich auch mal wieder vorbeigeschaut und ein paar Gegenstände eingestellt. Keine Einstellgebühren, dafür 8% vom Verkaufspreis - mal sehen ob ich da besser oder schlechter fahre als früher.

Mittwoch, Mai 05, 2010

Erfinderclub Deutsches Eck

Heute abend war ich beim Treffen des Erfinderclubs. Ich habe zwar noch keine eigene Erfindung, allerdings dachte ich mir, dass ich dort sicher ein paar lustige Leute treffe. In der Tat war es ein sehr interessanter Abend und ich habe eine ganze Menge über Erfindungen und Patente gelernt. Eine der Erfindungen durfte ich sogar mit nach Hause nehmen.

Es waren einige recht kuriose Erfindungen dabei - etwa ein Maulkorb für Hunde mit flacher Schnauze.

Dienstag, Mai 04, 2010

Geldgeheimnisse von Ralph Tegtmeier

Das Buch gliedert sich in zehn Kapitel und gleicht einem Gemischtwarenladen zum Thema Geld.
Nach einer kurzen Einführung über die Geschichte des Geldes und seine Funktionen bekommt man eine ganze Menge kleiner Übungen und Aufgaben präsentiert. Etwa einen Geldschein mal wieder bewusst in die Hand nehmen und betrachten - als Kind hat man das wohl öfter gemacht und sich einfach nur dran gefreut - außerdem erkennt man so Fälschungen viel besser ;)

Dann kommen einige philosphische Betrachtungen, wie z.B. dass Reichtum ausschließlich im Kopf der Menschen stattfindet. Geldwert ist eine Abstraktion. Es geht weniger um den Besitz des Geldes als um seinen Gebrauch.

Geld ist sehr flexibel und wie Luft. Es lässt sich nur schlecht aufheben. Man muss es wie einen Freund begrüßen und auch wieder ziehen lassen. Geld ist ein freudiger Geselle, der reisen möchte. Man kommt mit Leuten über Geld in Kontakt und betreibt Tauschhandel.
Diese letzte Idee fand ich im Alltag sehr interessant, weil sich die Transaktionen im Supermarkt schon so verstromlinienförmigt haben, dass der Kern des Tauschhandels nicht mehr so gut erkennbar ist.

Das Buch verbietet es ausdrücklich, dass man von sich selbst sagt man sei arm oder jammert. Jedesmal wenn man sich ertappt, soll man sofort einen halben Tageslohn für Spaß ausgeben - eine Therapie, die gerade Sparsame sehr hart trifft.

Das Buich hat mir sehr gut gefallen, wobei es esoterisch angehaucht ist. Es gehört eher zur Denkschule der Verschwender, die Geld im Fluss und in Bewegung sehen wollen. Als Skeptiker habe ich trotzdem einen Praxisversuch gemacht und mir gewünscht, dass im Lauf der kommenden Woche ein bestimmter Betrag zusätzlich in mein Leben kommt und war vom Resultat begeistert - die 6,95 für das Buch waren also ganz gut angelegt.

Donnerstag, April 29, 2010

PDF in Versionsmanager einchecken

Ich verwende TeX um PDFs zu erstellen. Die geänderten Versionen des Dokuments werden dann in subversion per SVN-Client in einen Versionsmanager eingecheckt. Wenn man immer wieder an dem Dokument feilt, kommt man ja an manchen Tagen in die Verlegenheit, dass man sich wünscht man hätte die Änderungen dieses Tages nie gemacht. Per Knopfdruck kann man sich vom Versionmanager dann die Fassung des Vortrages oder eines beliebigen anderen Zeitpunkts wiederherstellen lassen - ohne auf der Platte Ordner wie "..._alt", "..._neu", "..._ganzneu",
"..._jetzaberwirklichganzneu" zu erstellen.

Wenn man an einem 100Kbyte-Text-Dokument nur 2 Kbyte ändert, dann speichert der clevere Manager auch nur diesen Unterschied und nicht bei jeder geänderten Version die vollen 100Kbyte.

Die Frage war nun, was passiert mit einem sagen wir 30 Mbyte großen PDF Dokument, das bei jeder Version erstellt wird, wenn man es ebenfalls mit in das Repository eincheckt. Da es sich dabei um kompilierte Binaries handelt, ist der "zeichenweise" Vergleich da nicht so ohne weiteres möglich. Nach etwas testen haben meine Kollegen und ich festgestellt, dass der Client aber doch relativ clever damit umgeht - der Unterschied bei kleinen Änderungen war in der Größenordnung von 500 kByte.

Wenn man 100 Versionen hat, ist es natürlich angenehm zu wissen, dass nicht jedesmal 30 Mbyte eingecheckt werden :)

Resident Evil Afterlife Trailer

Der neue Trailer von Resident-Evil IV Afterlife sieht ja recht vielversprechend aus.
Vom Zombiefilm scheint sich der Stil langsam in eine Mischung aus Matrix und Equilibrium zu verwandeln.



Montag, April 26, 2010

Haushaltskonsolidierung

Ich habe immer immer mal wieder versucht ein Haushaltbuch zu führen. Ein interessantes Problem ist die Abgrenzungsproblematik, die sich immer wieder zeigt:
Manche Einnahmen und Ausgaben werden ja nicht in der Wirtschaftsperiode fällig, in der sie entstehen - eine Bahncard etwa verursacht zwar eine gewisse Ausgabe in einem Monat - der "Aufwand" müsste aber fairnesshalber über das Jahr verteilt werden.

Eine Ausgabe für die Mietkaution einer Wohnung ist im Prinzip ja aufwandsneutral - zeigt sich allerdings recht deutlich in der Liquiditätsrechnung. Eine Tasse Kaffee ist dagegen sehr einfach, weil Ausgabe und Konsum gleich zusammenfallen. Und dann stellt sich natürlich noch die Frage ob man lieber nach HGB oder IFRS billanzieren möchte :)

Auf der Seite spartipp-haushaltsbuch.de habe ich ein recht vielversprechendes Haushaltsbuch gefunden, ich habe mich natürlich gleich für die xxl-Version entschieden.

Schön wäre es, wenn man die Ausgaben noch nach Ertrag sortiert aufschreiben könnte:
Kategorie A: Dinge, die nach dem Kauf einen gewissen Wert haben und auch noch Einnahmen generieren z.B. Kaffeemaschine im Büro
Kategorie B: Dinge, die nach dem Kauf ihren Wert behalten - wie die Mietkaution
Kategorie C: Konsumausgaben, die gleich aufgezehrt werden
Kategorie D: Dinge, die schnell an Wert verlieren und dabei auch noch laufende Kosten verursachen z.B. eine Yacht.

Sonntag, April 25, 2010

Speedport W503V Power/DSL blinkt rot

Eine bekannte hat ihren DSL-Anschluss bei der Telekom bestellt. Als alles angesteckt war blinkte das Lämpchen Power/DSL rot an ihrem Speedport W503V. Die Kurzanleitung hatte nur Erklärungen für allerei andere Farbspiele zu bieten und die richtige Anleitung hatte die nebulöse Info: "Gerät hat Strom" parat.

Nach einer halben Stunde tüfteln hat sie dann die Hotline angerufen um zu erfahren, dass die DSL-Leitung noch gar nicht geschaltet war.

Falls das hier jemand liest, dessen Speedport ebenfalls rot blinkt, hoffe ich weitergeholfen zu haben.

Samstag, April 24, 2010

Die Kunst mit meinem Geld auszukommen von Hedwig Kellner

Das Buch ist ein recht pragmatischer Ratgeber. Es wird empfohlen sein Einkommen für fünf Ressorts zu budgetieren. Das erste sind Schulden und Verbindlichkeiten, die vorrangig bedient werden sollten, dann kommen die Ausgaben, die für den Lebensstil notwendig sind. Der dritte Posten ist das Sparschwein, gefolgt von den letzten beiden Töpfen, Luxusausgaben und Lebensziele wie Eigenheim und Fortbildung. Ziel des Spiels ist es wohl alle fünf Ressorts ordentlich zu planen und dann in einem Regelkreis zu prüfen, inwiefern die Pläne erfüllt wurden.

Anschließend gibt es noch ein Dutzend gute Regeln, wie man dieses Zeil erfüllen kann. Alles in allem habe ich mit dem Buch eine Menge Spaß gehabt.

Wenn ich mich mit einem Thema beschäftige habe ich immer große Freude daran mehrere Bücher von verschiedenen Autoren zu lesen. Nach einer Weile merkt man, dass sie sich in einem Kernbereich überlappen, allerdings auch individuelle Unterschiede eines Themas verschieden beleuchten.
Von der Denkschule gehört das Buch eher in die Knauserer-Ecke, das einem verbietet reichlich Trinkggeld zu geben und verlangt, dass man alle Einnahmen und Ausgaben sauber im Griff hat.

Im Hinblick auf die Entwicklungen in Griechenland ist es von daher interessant, als es ja zwei Pole bei diesem Thema gibt: Entweder man wirft alles jetzt raus, freut sich dran und nimmt auch Defizite in Kauf oder man knausert sich durchs Leben, um dann im Alter oder zu sonst einem Zeitpunkt in der Zukunft auf den Putz zu hauen. Ich neige ja eher zu der Sparerfraktion. Wenn man aber in Betracht zieht, dass eine Währung auch plötzlich wertlos werden kann oder man nicht das ewige Leben hat, ist zielloses Horten nicht unbedingt besser als verschwenden. Eine gut gemischte Strategie muss also her!

Freitag, April 23, 2010

Blümchen auf Platz 1?

Um den Gewinner einer Castingshow, deren Namen nicht genannt werden darf, vom Platz 1 der Hitlisten fernzuhalten, rufen im Internet mehrere Facebook und StudiVZ-Gruppen dazu auf Lieder von Blümchen (Boomerang) bzw. Led Zepplin (Stairway to heaven) zu kaufen.

Da muss man ja fast ein paar Cent spenden, um der gerechten Sache zu helfen.

Via Sebbi

Gehe in die Schloßallee...

Im Rahmen der Bundesgartenschau, die nächstes Jahr in Koblenz ist, haben viele fleissige Arbeiter in den letzten Tagen das Pflaster der Schloßstraße aufgerissen, um sie in eine Allee zu verwandeln.
Jetzt muss ich ja nur noch einmal würfeln und dann kann ich 4000 Mark einstreichen - sofern ich nicht auf dem Einkommensteuerfeld lande. :-)

Donnerstag, April 22, 2010

Amazonien

Wenn man sich bei einem gewissen Internetbuchhändler anmeldet kann man unter "Mein Konto"-> "Meine Bestellungen" ->"Datum"
sämtliche Bestellungen der letzten Jahre einsehen.

Ich habe spaßeshalber mal den Taschenrechner gezückt und meine Summe für 2009 ausgerechnet. Hmm, vierstellig hätte ich jetzt nicht erwartet. Allerdings waren da auch noch Elektronik dabei.

Dienstag, April 20, 2010

Dateien vom PC per Wlan auf Nokia E75 übertragen

Eine sehr bequeme Möglichkeit bietet WebDav. Wenn man eine GMX-Adresse hat, hat man bereits 1 Gb kostenfreien Speicher zur Hand - sonst muss man erst noch im Netz suchen.

Die Übertragung funktioniert indirekt:
Man kopiert eine Datei vom Handy auf einen Ordner im Internet, auf den man auch vom PC aus zugreifen kann. Die Zugriffsmöglichkeiten per Handy und PC sind beide gut integriert:

Handy
Die Einbindung ist sehr einfach:
Im Handy unter Menü, Office, Dateimanager, Optionen, Externe Laufwerke, Neues Laufwerk lokalisieren.
Name -> beliebig
Adresse: https://mediacenter.gmx.net
Benutzername: e-mail-Adresse
Passwort: wie e-mail

Neben dem Telefonspeicher und der Speicherkarte hat man jetzt in allen Anwendungen einen weiteren Speicherort.
Wenn man keine Internetflat hat, sollte man diese Möglichkeit nicht nutzen.

PC
Am PC muss man auch ein Netzlaufwerk einbinden:
Explorer -> Netzwerk -> Netzlaufwerk verbinden
Ordner: https://mediacenter.gmx.net
Kennung: GMX-Kunden-Nummer *)
Passwort

Erscheint dann im Explorer als neues Laufwerk mit neuem Laufwerksbuchstaben.
Dateien kann man einfach per drag&drop kopieren.


*) Nach der Kundennummer habe ich recht lange gesucht:
auf gmx.de mit der e-mail-adresse und pw einloggen und dann unter mein gmx -> mein account

Sonntag, April 18, 2010

Wie schließt man eine NFF TAE-Telefondose an?

Vor einiger Zeit habe ich in meinem Zimmer noch ein unmobiles Telefon installiert. Dazu habe ich ein Telefonkabel in die Fritzbox 7170 gesteckt, das andere Ende abgeschnitten, durch die Wand gefädelt und an eine Telefonbuchse angeklemmt. Die Frage ist nur welche der vier bunten Drähte wohin gehört. Nach der richtigen Belegung für eine Telefonbuchse habe ich eine ganze Weile gegoogelt und sehr viel Verwirrendes gefunden, dabei ist es ganz einfach:

Rot auf 1
Grün auf 2
(bei einem deutschen Kabel ist weiß auf 1 und braun auf 2)

Die abisolierten Drähte sollten sich möglichst nicht berühren, daher habe ich noch etwas Klebeband rumgewickelt.

Eines der anderen Kabel wird für die R-Taste gebraucht, da ich die Taste nicht verwende habe ich mich damit nicht weiter beschäftigt.

Bei mir funktioniert das Telefonieren jedenfalls auch mit 2 Drähten super :)




Es folgt - Werbung

Ich wollte schon lange mal mit dem AdSense-Programm von Google spielen und habe die Sache jetzt mal laienhaft in meinem Blog installiert.

Wenn über diesem Post ein schwarzes Feld zu sehen ist, empfehle ich einen Werbeblocker zu installieren. :-)

Mittwoch, April 14, 2010

Auf dem Amt

Heute morgen war ich noch im Finanzamt um mich zu erkundigen, wie ich eine nebenberufliche Tätigkeit als Nachhilfelehrer versteuern müsste und ob Renten-, Krankversicherungs- und andere Steuern darauf anfallen.

Der Herr an der Rezeption war sehr nett, als er mir die entsprechende Zimmernummer nannte. Im zweiten Stock angekommen stand ich dann allerdings vor einem Serverraum. Nach kurzer Nachfrage bei einer weiteren hilfsbereiten Dame, die ihr ganzes Büro für diesen Rechercheauftrag eingespannt hat, hatte ich eine weitere Zimmernummer - diesmal im fünften Stock. Dort wurde ich dann überaus gut und kompetent beraten. Man sollte die staatlichen Stellen öfter nutzen - im Grunde arbeiten dort ziemlich nette Menschen.

Dienstag, April 13, 2010

Investment Punk von Gerald Hörhan

Nachdem der Autor ebenfalls Mathematik und Wirtschaft studiert hat, muste ich das Buch ja fast kaufen, als ich es beim Internetbuchhändler meines Vertrauens gesehen habe.

Inhaltlich findet man vielleicht nicht viel wirklich Neues, dafür ist es sehr leicht zu lesen, da es eher anekdotenhaft geschrieben ist und gelgentlich von schlauen Sprüchen durchsetzt ist. Grob könnte man die Handlung damit zusammenfassen, dass der Autor eindringlich davon abrät ein fabrikneues Auto zu leasen und für ein Eigenheim im Grünen einer nichtselbständigen Tätigkeit nachzugehen zu der man auch noch eine Weite Strecke pendeln muss. Darüberhinaus sei es nicht so gerissen Konsumschulden aufzutürmen. Als Geldanlage werden Eigentumswohnungen in bester Lage empfohlen, die durch eine Mischung aus Eigenkapital und intelligenten Investmentschulden finanziert sind. Ich beurteile ein Buch gerne danach, ob es mindestens eine Sache enthielt, die ich vorher noch nicht gewusst habe oder einen Tipp, der mir in der Tat nützlich ist. Die ganze Problematik, dass Leute sich hoch verschulden und anschließend in einem Hamsterrad gefangen sind, war mir zwar bekannt. Richtig nachgedacht darüber habe ich allerdings vorher noch nicht.

Ein letzter Tipp, den ich gleich noch in die Tat umgesetzt habe, war dass man natürlich versuchen sollte das Beste aus seinem Geld herauszuholen, also zu einem guten Preis wahren Luxus zu genießen: Restaurants haben oft einen sehr preiswerten Mittagstisch, was ich nach der Lektüre gleich im Steak-House in der Nähe ausprobiert habe. Gebrauchte Oberklassenautomobile sollen wohl ebenfalls in die Kategorie viel Luxus für kleines Geld fallen.

Das Buch gibt sich bewusst provokant, was es vermutlich deutlich einfacher macht es unter die Leute zu bringen. Gefallen hat es mir auf alle Fälle.

Montag, April 12, 2010

Wenn man über Geld nicht sprechen darf, kann man darüber schreiben

Schon als kleines Kind habe ich immer gern mit Münzen und Scheinen gespielt, daher sehe ich Geld neben seinen praktischen Vorteilen immer noch als eine Art Hobby an. In letzter Zeit habe ich eine Reihe guter Bücher zum Thema gelesen und will sie in den nächsten Tagen hier vorstellen. Aus wirtschaftlicher und psychologischer Hinsicht gibt es nämlich eine ganze Menge darüber zu erzählen.

Donnerstag, März 04, 2010

Quicksearches mit Firefox 3.6

Früher konnte man ja sich die Quicksearches*) für Firefox ja selbst basteln. Inzwischen ist die Sache schon ein gutes Stück komfortabler geworden.
In folgendem Video wird recht einfach erklärt, wie man diese Schnellsuche einrichtet.

via webfrank


*) Man vergibt beispielsweise das Schlagwort wp für Wikipedia
und durchsucht wikipedia nach dem Begriff "Milchstraße", indem man
in die Browserleiste
wp Milchstraße ENTER
eingibt.

Mittwoch, Februar 17, 2010

Einfache Lösung für die Probleme im Gesundheitssystem

In China werden die Apotheker bezahlt, damit sie einen gesund halten. Wenn man krank wird, wird man kostenlos behandelt, weil sie etwas falsch gemacht haben. Damit hat die Medizin einen Anreiz, dass alle Leute gesund bleiben.

In unserem System wäre es ironischerweise eine Katastrophe für Ärzte und Apotheker, wenn plötzlich niemand mehr krank würde.

Mittwoch, Februar 10, 2010

Kaffeemaschine im Büro

Wenn man bei der Arbeit guten Kaffee trinken möchte, sollte man sich überlegen gemeinsam einen Kaffeevollautomaten anzuschaffen.

Die Kalkulation ist recht einfach:
Wir haben die Maschine auf 4000 Tassen abgeschrieben, also 600 Euro für die Kaffeemaschine, 200 Euro für Ersatzteile, Wartung und Kleinkram macht 20 ct pro Tasse Investitionskosten. Auf dem Saeco Vollautomaten Saeco Royal Professional ist Garantie bis 140000 Tassen, so dass man die Preise nach den ersten 4000 Tassen absenken kann.

Für Bohnen und entkoffeiniertes Pulver kommen nochmal 10 ct pro Schuss dazu.
(10 Euro / Kilo und ungefähr 100 Tassen / Kilo)

Der Preis von 30 ct pro Tasse lässt sich in der Abteilung problemlos durchsetzen. Notfalls kann man noch auf den alten Drogenhändlertrick zurückgreifen und Gratisproben verteilen um die Leute süchtig zu machen. :)

Nach 10 Monaten Einsatz haben wir knapp 3000 Tassen durch und der Schwund ist vernachlässigbar. Über der Kaffeemaschine hängt ein Zettel auf dem man in vorgefertigte Kästchen Striche für jeden getrunken Kaffee machen soll. Inkasso erfolgt dann bei 50 Tassen. Ich würde auch empfehlen die Maschine mit einigen Leuten zusammen zu kaufen - wenn man in das Projekt investiert hat kümmert man sich auch mehr um Reinigung und Wartung.

Sollte die Vorfinanzierung der 600 Euro ein Problem sein, kann man natürlich noch einen angemessenen Zins in die Investition einpreisen. Es empfiehlt sich die Kalkulation transparent zu machen, um den Vorwurf der Bereicherung auszuräumen.

Die Investition war bisher ein voller Erfolg und man sammelt einiges an Sympathiepunkten bei seinen Kollegen, wenn man sich um die Kaffeezufuhr kümmert.

Freitag, Februar 05, 2010

Anleitung zum Zukunftsoptimismus

Ich habe neulich ein Buch mit obigem Titel gelesen in dem erklärt wird, dass der Weltuntergang der jeden Tag von den Medien zelebriert wird (Öl alle, Klima kaputt, Rentnerschwemme, Schweinegrippe, etc.) nicht real ist, sondern von Leuten erschaffen wurde, die zuviel Kaffee trinken und Leser hinter dem Ofen hervorlocken müssen.

Einige der folgenden Kapitel waren sehr unterhaltsam, leider driftete das Buch im zweiten Teil etwas in Besserwisserei ab.

Alles in allem gefällt mir aber die Idee, das jeden Tag eine große und nützliche Erfindung gemacht wird, die Welt ein kleines bisschen schlauer wird und wir eines Tages unseren Kindern sagen können, dass wir es nicht so schön und einfach hatten, als wir selbst in ihrem Alter waren.

Dienstag, Januar 19, 2010

Kontakte von SonyEricson auf Nokia übertragen

Ich habe eine Weile getüftelt, bis ich es geschaft habe die Kontaktdaten von meinem Sony Ericson W810i auf mein Nokia E75 zu übertragen.

Zunächst habe ich das Adressbuch des W810i auf dem Memorystick gesichert.
(Kontakte - > Option -> erweitert -> auf M.S. Stick Sichern

Dann habe ich das W810i mit dem Rechner verbunden und die Datei PB_Backup.vcf auf den REchner übertragen und dann mit Hilfe des Programms vcfsplitter in einzelne Kontaktdaten aufgeteilt. Die einzelnen Kontaktdaten lassen sich problemlos mit der Nokia Suite ins Adressbuch übertragen.

Dienstag, Dezember 08, 2009

In die Falle getappt

Bei meinen Eltern ist eine Spitzmaus in die Falle getappt. Besser als wenn sie die andere Lebendfalle (Katze) erwischt hätte.

Montag, Dezember 07, 2009

Kassensturz

In meiner WG gibt es eine gemeinsame Kasse um Einkäufe bezahlen zu können. Es kommt dadurch immer wieder zu interessanten Rechenproblemen - wie heute:
Es gibt drei Personen im Haushalt. Zwei haben jeweils 10 Euro in die Kasse geworfen, die dritte Person hatte kein Kleingeld und die Einkäufe über 23,85 Euro per EC-Karte bezahlt.

Wie viel bekommt die dritte Person aus der Kasse?
Wie ändert sich die Antwort, wenn eine der anderen Personen einen Artikel für 1,69 Euro nicht haben möchte und die Summe auf die beiden anderen aufgeteilt wird?

Vermutlich haben pisagestählte Schulkinder mit der Aufgabe weniger Problem als gewisse Mathematiker :-)

Mittwoch, September 23, 2009

Macho Man von Moritz Netenjakob

In meinen Literaturkanon hat sich ein Trivialroman mit obigem Titel geschlichen. Er handelt von Daniel, der Anfang 30 ist und von seinen bildungsbürgerlichen Eltern dazu erzogen worden ist ein Frauenversteher zu sein. Im Urlaub lernt er eine Türkin kennen. Seine Versuche bei Ihrer Familie zurück in Deutschland souverän aufzutreten sind sehr amüsant beschrieben, da sie ein anderes Bild von Männlichkeit hat.

Meine Lieblingsstelle ist als er seine Freundin am Strand eincremt und einige gaffenden türkische Soldaten durch einen strengen Blick vertreiben soll. Woraufhin er zum Thema Ehre meint, dass er in seinen Augen einer der Begriffe mit Nazi Beigeschmack ist.
"Ehre, Blitzkrieg, Autobahn - ganz dünnes Eis. Muss man sich sofort distanzieren. Ich habe keine Ehre, dafür bin ich auch kein Nazi."
Bei diesem Buch habe ich mehrmals laut gelacht und kann es nur weiterempfehlen.

Sonntag, September 06, 2009

Schwedisches Design

Am Freitag war ich mit einem Arbeitskollegen in dem schwedischen Möbelmarkt mit den vier Buchstaben. Da an der Kasse eine Menge los war, haben wir uns an den Selbstbedienungskassen versucht und sind kläglich gescheitert.

Die nette Aufsichtsperson musste meinem Arbeitskollegen einmal und mir zweimal helfen und hat uns anschliessend ihr Leid geklagt, das sie den ganzen Tag über die gleichen Antworten geben muss.

Früher hätte ich gesagt, dass es an den aufmerksamkeitsdefizitären Besucher liegt, nach der Lektüre des Buches "Das Design von Alltagsgegenständen" mache ich dafür alleinig die Leute verantwortlich, die diese Kasse entworfen haben. Wenn man weiß wie es geht ist es natürlich spielend einfach und man kann sich nur wundern, wie andere das nicht begreifen können. Deshalb sollte man Testläufe mit unvoreingenommenen Personen unter Feldbedingungen machen, bevor man diese Kasse in Serie verbaut, dann wären die offensichtlichen Mängel sicher einfach zu beheben gewesen.

Um den Lesern nicht den Spaß am Rätselraten beim nächsten Besuch zu nehmen möchte ich die Schwachstellen nicht einzeln aufzählen :-)

Sonntag, Juli 12, 2009

Die Kunst des stilvollen Verarmens

In dem Buch von Alexander von Schönburg geht es um die Kunst sich nicht dem Konsumterror zu beugen sondern stattdessen ein stilbewusstes Leben zu führen. Das Buch liest sich sehr gut und ist reich an Zitaten, Geschichten und kleinen Weisheiten. Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise kann man sich ja neue Vorbilder suchen, etwa einen englischen Lord, der inzwischen Busfahrer ist. Es kommt also mehr auf die innere Haltung an als auf die tatsächlichen Umstände an.

Sehr gefreut habe ich mich auch über das Zitat zum Thema Autofahren:
Man sollte das Auto nur selten und dann bewusst fahren, und auch nur auf leeren Küsten- oder Bergstraßen.

Mittwoch, Juli 08, 2009

Einlenker

Bei 43 Folders, einer Seite die Tipps zur persönlichen Produktitivtät gibt, bin ich heute morgen wieder mal vorbeigesurft. Dort ist es inzwischen recht ungemütlich geworden. Begrüßt wird man von der Frage, warum man hier ist und nicht irgendetwas tolles macht.

Noch besser fand ich die Idee als neue Startseite folgendes einzurichten: LINK

Dann bekommt man jedes mal, wenn man den Webbrowser startet die Frage gestellt, ob das wirklich das ist, was man tun wollte -> statt der üblichen Ablenkung die ein webbroswer mit sich bringt eine Einlenkung.

Montag, Juni 29, 2009

Back in business

Mein Laptop hat den Geist aufgegeben. Nach einigem hin und her habe ich jetzt ein neues Surfbrett in Form eines maßgefertigten Rechners.

Der nette Fachhändler meinte in meinem Alter sei es nicht mehr sinnvoll einen High-End-Rechner zu kaufen und er würde mir gerne einen Rechner verkauen, der nicht mehr als 300 Euro kostet. Erst war ich beleidigt, dann empört. Inzwischen muss ich aber zugeben, dass die Hardware vermutlich die Hälfte an Wert eingebüst hätte, bis ich zum ersten mal ein neues Spiel beschafft, installiert und gespielt hätte und die Entscheidung für einen "lagnsamen" Rechner schon vernünftig war.

Die Kaffeemaschine in der Abteilung hat auch schon 300 Tassen runter, der tägliche Konsum liegt so bei 15 Tassen und der Schwund pendelt unter 5 %.

Donnerstag, Mai 28, 2009

"Wir haben die Krise für uns beendet"

sagt Herr Prost in einem Artikel auf Handelsblatt.de.

Nachdem seit einem halben Jahr alles auf den Weltuntergang wartet, hat mir diese Zeile unglaublich gut gefallen. Schön, dass es noch ein paar Leute gibt, die Hoffnung verbreiten.

Sollte es sich dabei um einen Werbesloagan handeln, gratuliere ich dem Texter!

Mittwoch, Mai 27, 2009

Koffeinparty!

Ein Arbeitskollege und ich haben eine Kaffevollautomaten für die Abteilung gekauft. Mit finanzmathematischer Finesse haben wir noch ein Modell für den Kaffeepreis gestrickt, damit die Einnahmen aus dem Verkauf die Investition ammortisieren. Die Preisstruktur und die Erfahrungen über Kaffeeschwund werde ich immer mal wieder veröffentlichen.

Ungehinderter Zugang zu Koffein erhöht meine Produktivität enorm - ich frage mich warum Unternehmen nicht grundsätzlich, Kaffee, Traubenzucker und Mineralwasser an ihre Angestellten verschenken.

Mittwoch, Mai 20, 2009

Nette Geste

Weil sich die Busfahrer vor Überfällen fürchten, verkaufen die städtischen Busse keine Wochenkarten. Daher kaufe ich mir meistens Einzelfahrkarte. Heute morgen im Bus wollte ich mir eine Fahrkarte für 1,80 kaufen und hatte nur noch einen 50 Euro-Schein und ein paar Münzen dabei.

Unter dunklen Vorahnungen habe ich versucht den Fahrpreis mit dem Schein zu begleichen und in der Tat hat er die Wechselgeldkasse des Fahrers gesprengt.
Nach kurzem Disput hat sich ein netter älterer Herr eingemischt und mir einen Euro geschenkt.

Donnerstag, Mai 14, 2009

Zahlenzauberer

Wer Zahlen und Statistik mag, wird Hans Rosling lieben. Diesmal erklärt er die Entwicklung von HIV in der Zeit.
Die Präsentation (leider ohne Bewegung) gibt es hier.

Ein neues Feature, das ich bei TED für mich entdeckt habe ist:
rechts neben dem video gibt es ein "open interactive transcript "-> die ganze Rede ist also auch als Text verfügbar und man kann jeden einzelnen Satz anklicken um an die entsprechende Stelle des Videos zu springen...

Dienstag, Mai 12, 2009

Ökonomics von Tim Harford

Gerade eben habe ich ein angenehm zu lesendes Buch über Wirtschaft zu Ende gelesen.

Fürs Leben habe ich wieder einiges gelernt - etwa, dass das Biosiegel eine Gelddruckmaschine für die Supermärkte ist und dass arme Länder hauptsächlich deshalb arm sind, weil Korruption und mangelnde Rahmenbedingungen die wirtschaftliche Entwicklung behindern.

Tipps reich zu werden gab es auch noch: Man muss etwas herstellen oder haben, das knapp und begehrt ist. Also etwa eine Immobilie an einem belebten Bahnhof, die man an eine Kaffeekette vermieten kann oder man stellt etwas her, dass durch Importzölle vor dem bösen Wettbewerb geschützt wird, wie das zum Beispiel bei landwirtschaftlichen Produkten der Fall ist. Das klingt erstmal banal, es lohnt sich allerdings darüber nachzudenken.

Ein gleichfalls probates Mittel - für die Dienstleister unter - uns ist es eine Gilde zu gründen oder ihr beizutreten. Sie sorgt dafür, dass nicht zu viele Leute das Gewerbe betreiben und verknappt das Angebot künstlich. Die Armut unter Ärzten und Anwalten ist daher nicht gerade sprichwörtlich. Für Versicherungsmathematiker gibt es ja noch die Zunft der Aktuare und im Lichte der neuen Erkenntisse erscheint mir der Preis für die Eintrittskarte gar nicht mehr so unverschämt :-)

Dienstag, Mai 05, 2009

Auf der Affeninsel

In meinem Studium habe ich bergeweise Problemlösestrategien kennengelernt. Manche kann ich auch noch bei der Arbeit verwenden. Inzwischen weiß ich, dass Monkey Island allerdings der bessere Lehrmeister war.

Heuristik:

Wenn man nicht weiter weiß, muss man sich mit allen Leuten unterhalten. Anschließend geht man sein abgedrehtes Inventar durch. Dann unterhält man sich wieder mit allen relevanten Leuten. Und wenn man meint, dass es zu verrückt ist, als dass es klappen könnte hat man die Lösung.

Sonntag, April 26, 2009

Geniale Werbung

Heute bin ich an einem Atelier vorbeigekommen, das eine super Möglichkeit gefunden hat Leute ans Schaufenster zu locken:

Eine Katze und zwei junge Kätzchen, die sich frei in der Austellungshalle bewegen dürfen.



Samstag, April 25, 2009

Wie schließt man eine Netzwerkdose an?

Da das WLAN in der neuen Wohnung etwas wackelig ist, habe ich eine neue Netzwerkdose gesetzt. Im Zimmer nebenan steht ein Router und die Mauer, die mein Zimmer von der Informationsquelle trennt hat sogar schon ein Loch, durch das sich Telefon und Kabelfernseh-kabel schlängeln.

Einkaufsliste:
Abisolierer oder ein Teppichmesser
Seitenschneider oder Schere
Ethernetkabel (Die Länge, die man für ausreichend hält + 2 m :-)
kleine Schraubenzieher
Geduld + Gute Laune
ISDN-Dose

Erst hatte ich eine tatsächliche Ethernet-Dose, da braucht man allerdings auch ein teueres Spezialwerkzeug, um die Drähte festzumachen.

Die richtige Belegung der Drähte hatte ich ich zum Glück schon mal gepostet.

Was ist zu tun?

1. Vom Ethernetkabel einen Stecker abschneiden
2. Das Ende ohne Stecker durch die Wand frimmeln
3. Das Kabel so weit wie möglich durch die Wand ziehen (-> 2m zu-viel-klausel)
4. 5 cm vor dem Ende des Kabels die Ummantelung des Kabels mit dem Teppichmesser entfernen
5. Es kommen 8 bunte Drähte zum vorschein - 1 cm abisolieren
6. Den abgeschnitten Stecker mit den Kontakten nach oben vor sich legen und die Reihenfolge der Farben von links nach rechts auf einem Zettel notieren
7. Die sich einen gemütlichen Stuhl holen und möglichst entspannt die Drähte in der richtigen Reihenfolge festschrauben (-> die Reihenfolge aus Schritt 6 beachten und sich über nochmal über die 2 m extra Spielraum freuen - sich dabei über die Trottel kaputt lachen, die auf dem Boden herumkriechen und feststellen, dass das Kabel 10 cm zu kurz ist.)
8. An jedem Draht einmal fest zupfen ob er auch wirklich fest ist.
9. Das Kabel von der anderen Seite auf die gewünschte Länge ziehen.

Der Tipp mit dem zu langen Kabel stammt von dem freundlichen Mann im Elektroladen und ich muss sagen, dass mit dem 1 m Kabel mit dem ich kalkuliert habe nicht so gut hingekommen wäre.

Sonntag, April 19, 2009

Was der Name über die eigene Karriere sagt

Gerade habe ich bei Fast-Company einen guten Witz gehört.

Leider verliert er in der Übersetzung und im Geschriebenen, aber schauen wir mal:

"In der heutigen Zeit ist es nicht einfach zu sagen, ob man reich ist, zur Mittelschicht gehört oder arm ist. Ein guter Indikator ist nach seinem Namen zu suchen. Wenn das Gebäude außen deinen Namen trägt, bist du wahrscheinlich reich. Wenn auf Deinem Schreibtisch ein Namensschild steht, gehörst Du schon zur Mittelschicht und wenn Dein Name auf Deinem T-Shirt steht bist du wahrscheinlich arm - solltest Du auf der Kleidung eine Nummer finden bist Du wahrscheinlich ein Häftling."


Ich werde in Zukunft mehr Mitleid mit Chefärzten haben, die Namensschilder tragen :-)

Mittwoch, April 08, 2009

Willkommen auf dem Flughafen München West

Ich habe gehört, dass der Allgäu-Flughafen in Memmingerberg inzwischen als München West geführt wird. Für die Leute, die nicht wissen, wo Memmingen liegt - westlich von München ist technisch gesehen richtig.

Von Memmingerberg zum Münchner Hauptbahnhof bieten sich an:
  • Transfer von München West nach Memmingen HBF* -> 1.5 h mit der Bummelbahn -> München HBF
  • 120 km über eine gut ausgebaute Autobahn

*) "In 10 Minuten... sie steigen praktisch in den Flughafen München-West ein äh"

Dienstag, März 31, 2009

Matrix kam ins Kino

Auf wired.com habe ich gelesen, dass es wohl schon 10 Jahre her ist... *kopfschüttel* ich fühle eine Irregularität im Raum-Zeit-Kontinuum. :-)

Montag, März 30, 2009

"Optimismus ist Pflicht, sagt der Kanzler!"

ist ein Zitat aus Fabian von Erich Kästner. Ich denke es gab keinen Augenblick in dem dieses Zitat passender war - wobei es inzwischen Kanzlerin heißen müsste.

Statt sich jeden Tag von Hiobsbotschaften wie finster es schon ist oder gar wie düster es noch kommen wird einschüchtern zu lassen, sollte jeder versuchen in seinem kleinen Reich sein Bestes zu geben. Sehr gut gefallen hat mir der TED-Vortrag über den Unterschied zwischen Erfolg und Sieg. Am Beispiel eines Basketballspiels: Gewonnen hat die Mannschaft, die am Ende mehr punkte hat - erfolgreich ist der Spieler, der im Rahmen der Möglichkeiten sein bestes gegeben hat und sein Potential möglichst ausgeschöpft hat.
Auf den ersten Blick sieht es wie ein Verliererspruch aus, aber als ich länger darüber nachgedacht habe, ist mir klar geworden warum es wichtiger ist erfolgreich zu sein, als zu gewinnen.

Montag, März 23, 2009

Das Leben in high-definition Qualität genießen

Am Wochenende habe ich eine neue Brille bekommen und erfreue mich dank neu justierter Optik an den kleinen Details, die die Welt jetzt wieder zu bieten hat.

Montag, März 09, 2009

Mit purem Gold gepflastert...

Nachdem ich diesen Artikel über Augenpflaster gelesen habe, frage ich mich ob es nicht doch besser wäre, wenn man bei jedem Arzt- und Apothekenbesuch eine vernünftige Rechnung bekommen würde.

Jetzt könnte man natürlich sagen, dass diese Pflaster extra für diesen einen Zweck entwickelt worden sind und nicht in so großer Stückzahl hergestellt werden. Trotzdem kommt mir der Preis etwas hoch vor.

Donnerstag, März 05, 2009

Studieren geht manchmal doch über probieren

In einer freien Minute habe ich die "Büroklammer" in Excel gefragt, ob es Tastenkürzel gibt, die ich noch nicht kenne und es war sehr gut angelegte Zeit:

  • Strg + # -> Statt der Zahlen werden in den Zellen die Formeln und Bezüge angezeigt.
  • Strg + * -> Neue Zellen einfügen
  • Strg + Leertaste -> ganze Spalte markieren
  • Shift + Leertaste -> ganze Zeile markieren
  • Ende-Taste um Endemodus zu aktivieren, Shift + Pfeiltaste in eine beliebige Richtung -> alle zusammenhängenden nichtleeren Zellen ab der markierten Zelle in Richtung "beliebige Richtung" werden markiert
Und dann noch das Drag&Drop: Mehrere Zellen markieren - mit der rechten Maustaste auf genau auf den schwarzen Rahmen klicken und gedrückt halten -> man kann die markierten Zellen dann an eine beliebige Stelle ziehen, sie dorthin kopieren oder verschieben.
Beispielsweise praktisch, wenn man drei Spalten hat und die dritte Spalte gerne an zweiter Stelle hätte - > dritte Spalte markieren drag&drop, auf die zweite Spalte ziehen + "kopieren und nach rechts verschieben" wählen.

Samstag, Februar 28, 2009

Wer war das mit der Finanzkrise?

Wired.com hat eine klare Antwort.
Die bösen Mathematiker, die sich in ihren Allmachtsfantasie angemaßt haben, alle Risiken dieser Erde in eine Formel (gaußsche Copula) gießen und modellieren zu können.
Angeblich haben diese schlimmen Gesellen anschließend die arme unschuldige Führungsriege, die in der schwarzen Kunst weniger bewandert ist, im unklaren über die Risiken und Nebenwirkungen dieser Formel gelassen und die Materie nicht kindgerecht erklärt.

Ich gebe ja zu parteiisch zu sein, allerdings ist schon die Annahme, dass ein richtiger Mathematiker Risiken eingehen würde absurd. Allein schon die Entscheidung bei Rot über eine Ampel zu gehen braucht länger als die Rotphase :-)

Montag, Februar 16, 2009

Die Jugend von heute...

Es heißt ja, man sei alt, sobald man sich über die Jugend beschwert. Was ich heute gehört habe, hat mich altern lassen:

Typ1 zu Typ2: "Der Kleinwagen da drüben ist super!" und deutet dabei auf einen alten Mini-Cooper.
Ty2 zu Typ1: "Ist das ein Trabi?"

Samstag, Februar 07, 2009

Wo ein Wille ist...

Bei Open-Street-Maps kann man helfen Straßenkarten zu erstellen und zu verbessern, indem man die Daten aus einem GPS-Empfänger auf eine Internetseite hochlädt. Wenn das richtig viele Leute an richtig vielen Orten machen, bekommt man eine recht brauchbare Karte. Im folgenden Video sind die neuen Straßen, die weltweit 2008 von Leuten neu eingetragen wurden dargestellt.

Recht interessant fand ich in welchen Regionen die Leute wohl genügend Zeit und die nötigen Spielzeuge haben - man beachte Weißrussland, Indien und die Grenze zwischen USA und Mexiko...

Vollbild per Doppelklick

Via worldchanging.com




OSM 2008: A Year of Edits from ItoWorld on Vimeo.

Book-Crossing Meetup in Koblenz

Am Donnerstag haben sich die Koblenzer Bookcrosser - die netten Leute, die ihre schönen Bücher verschenken und verleihen - zum zweiten Mal im Cafe Miljöö getroffen. Wir waren diesmal zu fünft und neben interessanten Gesprächen ging auch wieder das eine oder andere Buch über den Tisch.

Jetzt fehlt ja nur noch ein verregnetes Wochenende um mich durch den ganzen Stapel zu lesen - Moment es ist ja Wochenende und das Wetter sieht auch eher mäßig aus...

Freitag, Februar 06, 2009

"Tragbarer"* Computer

Ein paar schlaue Leute am MIT haben einen Beamer, ein Mobiltelefon mit Internetanschluss und noch etwas know-how verwendet um ein super Spielzeug zu bauen:

Eine Art sechster Sinn, die Informationen aus dem Internet benutzerfreundlich in die Wirklichkeit transportiert. In einer Szene nimmt jemand ein Buch in einer Buchhandlung in die Hand und bekommt automatisch Buchrezessionen und die Amazon Wertung auf das Buch projiziert.

Ist noch nicht ganz ausgereift, aber eine Idee aus der man sicher noch etwas machen kann.

via wired.com

*Das Wort "wearable" verliert in der Übersetzung seine eigentliche Bedeutung

Donnerstag, Februar 05, 2009

Dilbert in Hochform

Heute morgen war ich mal wieder auf dilbert.com und habe mich sehr über folgenden Cartoon gefreut.

Sonntag, Januar 25, 2009

Persönlicher Fahrplan auf dem Handy

Auf der Seite

http://persoenlicherfahrplan.bahn.de/bin/pf/query-p2w.exe/dn?

kann man sich Zug- und Busverbindungen, die man häufig braucht, auf seinem Handy speichern.
Das Handy braucht dafür keine Internetverbindung, wenn man die Option "J2ME für Java Handys als ZIP." verwendet.

Es lohnt sich, wenn man immer die gleiche Verbindung verwendet, d.h. gleicher Start- und Zielpunkt, aber keine Lust hast sich alle Fahrzeiten von allen Linien aufzuschreiben.

Wenn man das Programm auf dem Handy startet, liest es die Systemzeit ein und zeigt an, welcher Bus gerade weg ist und die nächsten Möglichkeiten.

Für die Rückfahrt muss man sich noch ein zweites Programm herunterladen, das ebenfalls so 20 kb groß ist.

Samstag, Januar 24, 2009

Nützliches Helferlein: Die Packstation der Post

Vor kurzem habe ich mich beim Packstationservice der Post angemeldet. Wenn man morgens früh um 10, wenn der Postmann zweimal klingelt nicht zu Hause ist und seine Pakete nicht von den lieben Nachbarn annehmen lassen möchte, ist das eine feine Sache:

Man bekommt eine Postfachadresse, an die man sich Pakete schicken lassen kann. Wenn ein Paket bei der Packstation eingeht, wird man per SMS und e-mail informiert. Um das Paket aus dem Schließfach zu bekommen identifiziert man sich mit einer Magnetkarte und einer PIN. Fertig.

Mit den beiden Paketen aus der Heimat hat es einwandfrei funktioniert. Dann steht dem Online-Shopping-Spree ja nichts mehr im Wege.

Mittwoch, Januar 07, 2009

O2 UMTS-Stick als DSL-Ersatz?

Nachdem ich einige Tage internettechnisch auf dem trockenen saß, habe ich mir am Samstag im Vorübergehen bei O2 einen UMTS für einen Probemonat mitgenommen.

Die Installation bestand daraus die Sim Karte in den UMTS-Stick zu stecken und den Stick in einen USB-Anschluss zu stöpseln. Nachdem sich alles automatisch konfiguriert hatte, war das Tor zur Welt mit einem weiteren Klick und einer 4-stelligen PIN geöffnet.

Einfach so Internet ohne Termin mit Techniker und Basteln an Einstellungen war ein echtes WOW-Erlebnis.

Die Geschwindigkeit ist für normales Surfen ok und schwankt allerdings sehr unangenehm. Manchmal surft man mit 200 kb/sec recht komfortabel durch die Weiten, dafür fehlen manchmal auch zwei Nullen bei der Übertragungsgeschwindigkeit und man befindet sich wieder im Zeitalter der Modems und ISDN-Karten.

Ich habe mal einen Blick bei Steam auf die Onlinespiele geworfen. Bei einem Ping in der Kragenweite von 400 ms ist das allerdings eher zum Abgewöhnen.

Ich halte UMTS für eine interessante Ergänzung zu einem DSL-Anschluss würde aber sagen, dass es für mich diesen im Augenblick noch nicht ersetzen kann. Wenn ich mehr auf Reisen wäre würde ich es behalten, aber so werde ich mal sehen, ob ich nach den 30 Tagen tatsächlich wieder aus dem Vertrag herauskomme.

In Koblenz ist das UMTS mit 3,6 Mbit ausgebaut.

Freitag, Januar 02, 2009

Die ersten 24 Stunden in Koblenz

Ich bin inzwischen einen Tag hier in Koblenz, habe die Wohnung bezogen und schon einen ganzen Tag gearbeitet. Alles in allem kann sich das neue Jahr also sehen lassen.

Die ersten Eindrücke:
Die Leute sind hier enorm nett, Aldi-Süd gibt es auch noch so weit im Norden und das Bier wird in lächerlich kleinen Gläsern ausgeschenkt.

Internet habe ich auch noch keins und so werden die Posts wohl erstmal noch selten bleiben.

Allen treuen Lesern natürlich noch ein gutes neues Jahr!