Ich habe gerade 10 Minuten im Internet und einen Anruf gebraucht um herauszufinden von wann bis wann die Hypobank in Erlangen geöffnet hat. Wenn es jemand schaft der bunten Seite die Info schneller zu entlocken ziehe ich meinen Hut und gebe zu, dass ich einfach blind war.
Irgendwie habe ich den Eindruck, dass eine Seite umso umständlicher zu bedienen und Nutzerfeindlicher wird je mehr Geld das Unternehmen in das Design der Seite steckt.
Um den meinen Lernstoff zu Kategorisieren, experimentiere ich mit Mindmaps. Dabei verwende ich gerne Bilder, damit die Darstellung einprägsamer werden. Abstrakte mathematischen Begriffe in Bilder zu fassen ist allerdings nicht immer ganz einfach. Umso mehr habe ich mich über die Schützenhilfe einer Werbeabteilung beim Finden der graphischen Umsetzung von "absolut stetig" gefreut.
Ich will das Ende ja nicht verraten und bei den meisten Tests hätte ich dem Auto keinen Chancen eingeräumt, aber alles in allem scheint das Auto tatsächlich ein wenig "over-engineered" zu sein.
Gestern habe ich erfolgreich die erste meiner Diplomprüfung in Wahrscheinlichkeitstheorie abgelegt, war spontan bei Mediamarkt, um mir dort Guitar Hero on tour für die Nintendo DS zu kaufen und den krönenden Abschluss bildete ein Videoabend mit Batman beginns gefolgt von "The dark knight" im Kino.
Der Ereignisse hätten also für mindestens drei Blogeinträge gereicht und sie werden bei Gelegenheit nachgeliefert.
Ein Flugzeug hat 100 Sitze und es warten 100 Fluggäste darauf an Bord gehen zu dürfen. Der erste in der Schlange ist ein Geschäftsmann namens Adam, dann kommen 98 ältere Damen und schließlich ein Mathematikstudent namens Zack. Adam hat seine Platzkarte verbummelt und sucht sich daher zufällig einen Sitzplatz. Die älteren Damen haben alle ihre Boarding-Card dabei und sind sehr höflich. Wenn sie an ihren Platz kommen und er ist frei setzten sie sich hin. Sollte auf dem Platz schon jemand sitzen suchen sie sich ohne etwas zu sagen zufällig einen anderen Platz.
Mit welcher Wahrscheinlichkeit findet Zack seinen Platz leer vor?
Bei Capellmeister habe ich gerade ein Videopräsentation von einer neuen Methode gesehen, die aus einem verwackelten Video und ein paar hochauflösenden Fotos ein ruhiges, buntes, hochauflösendes Video macht. Ich bin tief beeindruckt.
Huihuihui das sieht nach richtig gelungenem Action-Kino aus. Ich freue mich schon auf Super-Zeitlupenaufnahmen von Feuergefechten und eine düstere Story über einen Mann der ernsthafte Probleme hat. An Hitman hatte ich jedenfalls damals meine Freude und der Fledermausmann steht auch schon vor der Tür.
Bei wired.com gibt es einen Artikel (10 Seiten...) über einen jungen Mann, der sich Gedanken darüber gemacht hat, wie die Zukunft des Autofahrens ohne Öl aussehen könnte.
Das Problem bei Elektro-Autos ist hauptsächlich die beschränkte Reichweite der Batterie. Also hat sich Shai Agassi überlegt, man könnte die Batterie einfach vom Auto trennen. Bei Handys ist man gewohnt von den Mobilfunkanbietern ein subventioniertes Gerät zu bekommen und dann für die Minute einen festen Betrag zu bezahlen. Einen ähnlichen Weg will seine Firma Better-Place auch bei den Elektro-Autos beschreiten: Sie bauen eine Infrastruktur mit Ladestationen und Batteriewechselstationen in einem ganzen Land auf und man bezahlt pro gefahrenem Kilometer.
Bei dem Artikel war ich immer wieder hin und hergerissen, weil es auf der einen Seite total logisch klingt und auf der anderen Seite so ungewohnt und neu, dass ich fast nicht glauben wollte, dass Dänemark, Israel und Hawaii das System im großen Stil testen wollen. Dem aufmerksamen Leser fällt vielleicht die Gemeinsamkeit der drei genannten Örtlichkeiten auf - ihre geographische Ausdehnung ist nicht allzu groß...
Die Firma hat auch eine Webseite betterplace- bin ja mal gespannt, ob die Pilotprojekte klappen.
Nicht nur Angela Merkel hat einen Videoblog, den ich eher anstrengend finde, sondern auch die Königin von Jordanien. Man mag über Königshäuser sagen, was man will - aber repräsentativ sind sie schon. Wenn wir in Deutschland noch einen ordentlichen Monarchen hätten, hätten die Klatschblätter schon wieder eine Sorge weniger.
Königin Rania ruft in ihrem youtube-channel dazu auf Vorurteile über die arabische Welt zu diskutieren. So leicht werden sich Vorurteile zwar nicht ausrotten lassen, aber ich halte die Idee für gut.
Viele Leute jammern im Augenblick über die hohen Spritpreise - allerdings haben wir es noch relativ gut. Vor Jahren war ich in Atlanta und habe mich gewundert, wie man so in die Fläche bauen kann. Ohne Auto war es nicht möglich von der Wohnsiedlung in die Innenstadt zu kommen. Die Leute in der Wohnsiedlung haben sich gegen öffentlichen Nahverkehr ausgesprochen haben, da sich der Aberglaube hielt, dass dadurch die Kriminalität in den Wohnsiedlungen ansteigen würde.
Inzwischen ist der Benzinpreis ein gutes Stück geklettert und mir tut die Bürgermeisterin leid, da sie natürlich nicht von heute auf morgen eine S-Bahn bauen kann. (Video von CNN)
Es ist immer einfach, es besser zu wissen, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Damals war es mir sonnenklar, dass es Probleme gibt, wenn der Sprit teurer wird. Warum ich das alles schreibe: Mich würde interessieren ob, wir genauso an einem Abgrund stehen und die Situation für ausländische Besucher offensichtlich ist etwa in Bereichen wie Bildung, Rente, Krankenversicherung und Einkommensverteilung.
Drüben bei flickr gibt es ein Album in dem bekannte Fotos mit Lego nachgespielt werden. Die meisten habe ich auf Anhieb erkannt, bei den anderen hat der Titel weitergeholfen.
Via Wired.com (da sind die originalfotos gleich mit dabei)
Seit geraumer Zeit versuche ich daran zu denken endlich mal wieder die Blogroll auf den neuesten Stand zu bringen.
Neu sind Benes Blog auf dem bisher hauptsächlich Fotos gepostet wurden und Evas Blog, die nach Australien reisen will.
Ich habe mir zwar noch keine Meinung zum Thema gemacht, wer jetzt wen zuerst angegriffen hat, aber ich freue mich, dass die Regierung Georgiens auch auf die Dienste von google vertraut, nachdem ich offizieller Server wohl Opfer von Hackerangriffen geworden ist.
Ich hatte keine hohe Meinung von den kognitiven Fähigkeiten Paris Hiltons, aber das Video finde ich mal gelungen. Jedenfalls hat sie bessere Redenschreiber, als die beiden Präsidentschaftskandidaten zusammen.
Schon über 5 Millionen Leute haben das Video gesehen - Respekt.
Ein Bild an dem ich mich immer wieder erfreuen kann sind Jogger, die an einer roten Fußgängerampel auf der Stelle treten und fit wirken, um dann sobald die Ampel auf grün springt, in sehr gemächlichem Tempo weiter zu joggen. Vielleicht so ein Trim-Dich-Tipp aus vergangenen Tagen? Ich nutze die Zeit meist dazu lässig auszusehen und renne dafür danach etwas flotter.
Von einem Gast aus dem Norden habe ich gehört, dass es wohl Teile Deutschlands geben soll in denen die Leute auch bei rot über die Ampel gehen.
Als ich heute in der Bibliothek saß und aus dem Fenster geschaut habe, ist mir wieder eine Übungsaufgabe aus dem ersten Semester eingefallen:
Wenn man in Erlangen steht und einen Stadtplan von Erlangen ausbreitet, dann stellt man fest, dass jeder Ort und jedes Gebäude der Stadt einem Punkt auf dem Plan zugeordnet werden. Es gibt genau einen Punkt, der präzise an der Stelle in der Stadt liegt, die er auf dem Plan darstellt.
Dabei handelt es sich um eine Eigenschaft, die alle kontrahierenden Selbstabbildungen haben, wie man im Banachschen Fixpunktsatz nachlesen kann. Eine gute Näherung findet man indem man die "Abbildung" häufiger hintereinander anwendet - aber das der Punkt wohl ungefähr da liegt, wo man sich gerade befindet war wohl auch schon vorher klar.
Heute gab es am Kaffeeautomaten in der Stadtmensa ein lustiges Phänomen zu beobachten. Die Kaffeemaschine zeigt auf ihrem Display "HELP" an und lieferte beim Bestellen von einer Tasse Cappuccino zusätzlich noch 6 (in Worten: sechs) Tassen normalen Kaffee nach - ganz guter Deal für 90 ct...
Die etwas verwirrten Blicke der Kunden waren auch sehenswert.
Da drüben habe ich gerade einen Blick in den Diablo III Gameplay-Trailer geworfen. Da kann einem der Spielteufel schon wieder in die Glieder fahren. Gut, dass das Spiel noch nicht fertig ist, dann kann ich mich in Ruhe auf meine Prüfungen vorbereiten. :-)
Wenn man ein PDF-Dokument liest, das richtig viele Seiten hat, wäre es schon schön so ein gutes altmodisches Lesezeichen zwischen die Seiten klemmen zu können. Bei Acrobat Reader habe ich diese Funktion vergeblich gesucht und gerüchtweise kann nur der Autor des Dokuments solche Lesezeichen setzen.
Inzwischen habe ich mir die Freeware Foxit Reader heruntergeladen, die nicht nur PDFs deutlich zügiger darstellt als der Acrobat Reader, sondern auch noch das Setzten von Lesezeichen (Alt-Taste +1 ), Randnotizen, Kommentaren und ähnlichem erlaubt. Allerdings speichert das Programm diese Änderungen dann auch im E-Book, daher experimentiere ich im Augenblick noch mit Kopien der Dokumente, da ich dem Programm noch nicht ganz über den Weg traue. :-)
P.S. Den Acrobat Reader kann man immerhin dazu bringen die Seite, auf der man zu lesen aufgehört hat, beim nächsten Öffnen des Dokuments anzuzeigen, indem man einen Haken setzt bei:
Bearbeiten -> Grundeinstellungen -> Dokumente -> letzte Anzeigeeinstellung beim erneuten Öffnen von Dokumenten wiederherstellen
In seinem Videovortrag erzählt Clay Shriky, (Teil 1 + Teil 2 - Artikel ähnlichen Inhalts ) dass während der industriellen Revolution Gin das Gleitmittel war, das es den Leuten erträglicher gemacht hat die dramatischen Veränderungen zu ertragen.
In der Nachkriegszeit gab es plötzlich einen Überschuss an Zeit und das Hilfsmittel dagegen war der Fernseher. Auf die Frage einer Reporterin, woher die Leute die ganze Zeit nehmen, um Dinge wie Wikipedia aufzubauen hat er eine kleine Überschlagsrechnung auf einem Briefumschlag gemacht. Alle Wikipediaseiten zusammen zu schreiben benötigt in der Größenordnung von 100 Million Stunden. In den Vereinigten Staaten sehen die Leute in einem Jahr 200 Milliarden Stunden fern, d.h. sie könnten - ceteris paribus - 2000 Wikipedias schreiben. Allein die Zeit, die sie an einem Wochenende dafür verwenden Werbung zu schauen entspricht einem Wiki...
Ein interessantes Beispiel war noch dabei: In Brasilien gibt es eine Professor, der eine google-map eröffnet hat auf der jeder, der Opfer eines Verbrechens in einer gewissen Stadt geworden ist einen virtuelle Stecknadel an dieser Stelle hinterlassen. Wenn man sich die Karte von weiter weg ansieht, wird schnell klar, welche Ecken der Stadt man besser meiden sollte.
Von daher wird es in Zukunft wohl spannende Entwicklungen geben, wenn die Leute weniger vor dem Fernseher sitzen, sondern mal vor die Tür gehen oder den einen oder anderen sinnvollen Beitrag zum Internet leisten.
Im Buch "Options, Futures, and other derivate securities" von John Hull, steht ein Satz über den ich mich sehr gefreut habe:
"Many people feel that continuous-time stochastic processes are so complicated that they must be left entirely to rocket scientists. - This is not so."
Ich bin heute morgen bei der The Daily Show mit Jon Stewart vorbeigesurft und hängen geblieben. Der Mann ist aber auch so lustig, wie Harald Schmidt mal war.
Ein Unternehmen A möchte sich gerne 1 Million zu einem variablen Zinssatz leihen und ein Unternehmen B möchte sich gerne 1 Million zu einem festen Zinssatz leihen.
Die Bank bieten den beiden folgende Zinsen an:
Unternehmen
fester Zinssatz
variabler Zinssatz
A
5%
1% + Leitzins
B
10%
2% + Leitzins
Offensichtlich bekommt A die besseren Bedingungen.
Quizfrage: Gibt es unter diesen Bedingungen eine geschickte Möglichkeit, so dass A für "0% + Leitzinssatz" und B für 7% an den Kredit kommt?
Kleiner Tipp aus dem Fundus meines Vaters: Ist der Handel noch so klein, so bringt er mehr als Arbeit ein.
Um das Wortspiel im Titel noch zu erklären: Die Ökonomen nennen das "Zinsswap".
Bei diesem Comic von XKCD.com habe ich mich mal wieder königlich amüsiert, nachdem ich mich ja neulich schon nach einem neuen Studienfach für Party-small-Talk umgesehen habe.
Ich habe mich ja gefreut wie ein kleines Kind, als ich diese Video gesehen habe. Jemand hat das Simpsonshaus und einen Teil von Springfield als Quake 3 Arena Karte nachgebaut.
Bei mir hat es nicht gleich funktioniert, inzwischen läuft es aber und weil ich lange im Internet gesucht habe schreibe ich netterweise auch noch, wie ich die Karte zum laufen gebracht habe :-) Um den "Hunk - Alloc Faild on XXXXX" error" wegzubekommen, lohnt es sich die readme zu lesen...
Wie bekommt man denn nun die Simpsonsmap in Quake zum laufen?
IOQuake - eine Open-Source Verbesserung von Quake herunterladen + installieren
Die Datei pak_0.pk3 aus dem Quake3-Ordner oder der CD nach \Quake III Arena\ioquake3\baseq3 kopieren
Die Datei Simpsons.pk3 (<-Download-link) ins gleiche Verzeichnis kopieren
Im Hauptmenü von IOQuake zweimal die ^ - Taste drücken um in die Konsole zu kommen (auf der Tastatur ganz links oben neben der 1)
/seta com_hunkmegs 100 eingeben, um dem Spiel mehr Arbeitsspeicher zu geben (sonst gibts diesen Hunk-Error)
Im Spiel: Multiplayer -> Create Game -> blättern
Happy fragging!
Irgendwo habe ich noch gelesen, dass es besser sei die Bots nachträglich im Spiel hinzuzufügen.
Aber weit gefehlt, was ich gerade gesehen habe ist ganz große Kunst, denn diese Leute machen Kalkofe ja fast arbeitslos - wenn sie sich schon selbst parodieren. Kaum zu fassen, was das ehemalige Musikfernsehen MTV so alles sendet.
In der Bibliothek gibt es ja viele Quälgeister - von Laptophackern bis hin zum Hausmeister, der seine Aluleiter geräuschvoll über den Boden schleift, aber was mir heute passiert ist grenzt schon an Körperverletzung. ("Armer schwarzer Kater...")
Ich war richtig schön konzentriert und tief in die Welt der Itô-Integrale abgetaucht, als direkt hinter mir eine SMS einschlägt. Ich bin wie vom Blitz getroffen hochgezuckt und war wieder zurück in der Realität. Wenn man eine wichtige Nachricht erwartet, kann man das Handy ja meinetwegen mitnehmen und gegen einmal vergessen sage ich ja auch nichts, weil es menschlich ist.
Bei der zweiten SMS - diesmal nur Vibrationsalarm auf dem glatten Tisch, habe ich dann meine Sachen gepackt und bin in die Mittagspause gegangen. Zur Ergänzung sei noch erwähnt, dass es in dem Teil der Bibliothek war in der Leute, die zu laut umblättern, schon böse angefunkelt werden und was mit Leuten, die reden, passiert wollt ihr gar nicht wissen :-)
Wenn ich mit meinen Prüfungen fertig bin, kaufe ich mir 50 Papier-Pause-Tüten und erschrecke Leute, die lernen wollen - das wird ein Spaß. :-)
In der Bibliothek habe ich in einer Mathematik-Enzyklopädie nach der Definition für Hölder-stetig gesucht und war überrascht, dass es einen Artikel über Humor gab, der durchaus unterhaltsam geschrieben war.
Meine Top-5:
Kennst Du den Witz über Stochastik? - Wahrscheinlich.
Die Nummer, die sie gewählt haben ist rein imaginär. Bitte drehen sie das Telefon um 90° und versuchen sie es erneut.
In der Mathematik versteht man Dinge nicht - man gewöhnt sich an sie.
Ein Mathematiker ist ein Mensch, der den von Ihnen vorgetragenen Gedanken nicht nur sofort begreift, sondern auch sofort erkennt, auf welchem Denkfehler er beruht.
Und noch eine Dreingabe, die ich schon vorher kannte:
Was ist gelb, krumm, normiert und vollständig? Ein Bananachraum. (Nicht zu verwechseln mit dem Banachraum.)
Gestern haben die Ärzte in der Arena in Nürnberg gespielt und ein paar Freunde und ich waren ganz vorne mit dabei. Es ist einfach schön Profis bei der Arbeit zuzuschauen und an der Playlist gab es auch nichts zu meckern. Die "Volksaufwiegelung" mit Zwischenansagen hat prächtig geklappt und ich habe selten so viel Spaß gehabt.
Intro Himmelblau Lied vom Scheitern Hurra Angeber Heulerei Geh mit mir Rettet die Wale Ein Mann Vokuhila Superstar Deine Schuld Anti-Zombie Geisterhaus 1/2 Lovesong Radio brennt inkl. Jag älsklar Sverige Lasse redn Der Graf Nichts in der Welt Alleine in der Nacht Deine Freundin (wäre mir zu anstrengend) Studentenmädchen Westerland Ignorama Wie es geht Rebell
Das ist Rock'n'Roll Perfekt Junge
Schundersong Ist das alles Unrockbar
Manchmal haben Frauen Wir sind die Besten Schrei nach Liebe Zu spät Vorbei ist Vorbei
Weniger gelungen war die Vorband Blowfly, die das Publikum eine halbe Stunde gequält hat. Das Publikum hat es mit stiller Ablehnung über sich ergehen lassen, bevor einige Becher auf die Bühne geflogen sind - mit dem Pfand lässt sich vielleicht auch die Gage aufbessern - und fiese Sprechchöre angestimmt wurden. Ich habe noch nie eine Band derart untergehen gesehen. Alle haben einfach nur geschaut und sich nicht bewegt - trotzdem Bela gebeten hatte die Gastband höflich zu behandeln. :-) Neutral betrachet waren sie wahrscheinlich gar nicht so schlecht - nur der Musikstil war zu weit von dem der Hauptband weg.
In den weiten des Internets habe ich einen Vortrag gefunden, der mit Hilfsmitteln der Volkswirtschaftslehre beleuchtet, ob sich heiraten lohnt (<-16 Seiten...) oder one-night-stands nicht doch die bessere Alternative sind.
Der Professor, der die Abhandlung geschrieben hat, ist ein "Wiederholungstäter" und überlegt sich jedes Jahr eine Weihnachtsvorlesung - da kann man schon neidisch werden!
Gestern haben Promo-Leute, die von der Bahn angeheuert waren, Frisbees und Broschüren in der Mensa verteilt. Als ich die Broschüre dann aufgeschlagen habe, musste ich folgenden Satz lesen:
"Weckerklingeln, Mathe, Hausaufgaben - das fällt für die 6 Ferienwochen erst einmal flach."
Als ob Mathematik etwas Lästiges sei, das in einem Atemzug mit Weckerklingeln genannt werden darf. Ich bin ehrlich entrüstet über diese Herabsetzung und das auch noch im Jahr der Mathematik.
Diesen Werbern ist doch auch kein Vorurteil zu platt.
In dem Buch von Marion und Werner Küstenmacher werden fünf Stationen einer Partnerschaft dargestellt. Es ist alles sehr bildhaft gehalten, was die Orientierung vereinfacht und die netten Zeichnungen sind auch wieder mit von der Partie.
Die erste Station wird durch einen Turm symbolisiert, der die eigenen Stärken und Schwächen sowie die Art und Weise in der man sich selbst sieht repräsentiert. Anschließend folgt eine Phase des Verliebtseins, die durch ein variables Zelt dargestellt wird. Im nächsten Schritt zieht man mit seinem Partner in ein Gutshaus, in dem es die Probleme des täglichen Lebens zu meistern gilt. Die vorletzte Station ist der Finsterwald, in dem es um ausgewachsene Probleme, wie Seitensprung und häusliche Gewalt geht. Das Ziel der Reise ist das Schloss, in dem beide glücklich und zufrieden bis an ihr Ende leben.
Alles in allem ist das Buch schon gut, bleibt aber weit hinter meinen Erwartungen zurück. Das liegt daran, dass sein Vorgänger simplify your life, ein Buch war, das mich enorm beeindruckt und beeinflusst hat und die eine oder andere Verhaltensänderung bewirkt hat. Wirft man einen genaueren Blick auf die Autoren der beiden Bücher, so fällt auf, dass Lothar J. Seiwert nicht mehr Mitautor ist.
Während simplify your life so eine positive Grundstimmung und schnelle Lösungen im Stil von "wenn, dann, sonst" präsentiert hat und "handlungsorientiert" war, ist das Buch simplify your love eher so ein bisschen esoterisch und weinerlich verfasst und hat den Fokus auf "Problemen" - jedenfalls habe ich mich nicht so energiegeladen und fröhlich beim lesen gefühlt, sondern eher eingeschüchtert und genervt. In fünf Jahren mag ich das Buch mit anderen Augen sehen - im Augenblick war es mir keine Hilfe.
Es kann gut sein, dass das Themengebiet komplexer und schwieriger ist als seinen Schreibtisch aufzuräumen, aber es hat ja auch niemand außer den Autoren behauptet, dass es einfach werden würde :-)
Heute abend habe ich mir ein Perfomance-Art Stück von Pandora Pop im Rahmen des Arena-Festivals im E-Werk angesehen. (Unter dem ersten link gibt es bei "media" ein Teaser-Video) So richtig viel verstehe ich von Kunst ja nicht, aber ich wurde prächtig unterhalten. Es gab einige Monologe und Einlagen. Das Publikum wurde zu einer (in meinen Augen komplizierten :-) Choreographie genötigt, was aber ebenfalls für gute Stimmung gesorgt hat.
Beim großen Finale haben sich die vier Künstler mit Schokopudding beworfen und mit Sahne besprüht, was zunächst ungläubiges Entsetzen in die Gesichter der Anwesenden gezaubert hat. Außerdem waren die Plätze in der ersten Reihe plötzlich nicht mehr so beliebt. Es ist schwierig das Erlebnis in ein paar dürren Sätzen fest zu halten.
Für mich hat der Auftritt einen Kinobesuch glatt "outperformed", wie die BWL so sagen und ich würde es mir auf alle Fälle wieder mal ansehen.
Bei TED habe ich ein Video gesehen, in dem erklärt wird, was man von der Natur lernen kann, wenn man einen Roboter basteln möchte. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass das keine richtige Forschung ist, sondern eher eine Mischung aus Abenteuerspielplatz und Hobbykeller. Ich habe mich sehr gefreut, dass sogar die Mathematik dahinter "erklärt" worden ist.
Gestern bin ich auf einer Party durch eine Bekannte als ihr Cousin aus Spanien, der kein Deutsch spricht, vorgestellt worden. Daraufhin haben sich die Umstehenden daran versucht, mich mit ihrem Schulenglisch von der Überlegenheit der deutschen Mannschaft im bevorstehenden Endspiel zu überzeugen.
Da es mit dem englischen Wortschatz des Gegenübers nicht so weit her war, wurden auch immer mal wieder deutsche Worte bemüht, die ich auf wundersame Art und Weise aus dem Kontext erraten habe. Meine englischen Antworten hatten zwar einen harten Deutschen Akzent, was aber keinerlei Verwunderung ausgelöst hat.
Ich will ja niemanden dazu auffordern zu lügen, aber auf Parties auf denen man niemanden kennt kann es recht unterhaltsam sein, ein paar Fakten über die eigene Person etwas zu frisieren und mal zu schauen, wie die anderen darauf reagieren.
Ich suche ja schon seit Jahren ein cooles Studienfach, dass ich an der Stelle des sonst vorherrschenden Small-talks anbringen kann.
"Was studierst du?" "Mathematik" "Also in Mathe war ich immer schlecht - und ich geh jetzt mal ganz schnell, weil...."
Wenn jemandem eine lässige Studienrichtung oder Arbeit einfällt, würde ich mich über einen Kommentar freuen und ich schreibe auch wieder, wenn ich das in die Tat umgesetzt habe.
Das schöne an Deutschland ist, dass selbst Fußballwahnsinn generalstabsmäßig geplant wird. Als ich gestern einen Kasten Zirndorfer erwerben wollte, informierte mich der nette Herr im Getränkemarkt darüber, dass es ausverkauft sei. Ein Barbesitzer hatte kurz zuvor sämtliche Bestände aufgekauft. Eine prima Geschäftsidee kühles Flaschenbier abends in der Innenstadt anbieten zu können.
Vor meinem Fenster werden im Augenblick Sprechchöre geprobt und ich bin auch schon ganz heiß auf das Spiel.
Klein-Ratilius war in einem riesigen Supermarkt einkaufen. An der Kasse kam es zu folgendem Dialog.
Kassiererin: "Und haben sie alles bekommen?" Ratilius: "Ja, bis auf farbige Karteikarten." Kassierin in einem angewiderten Tonfall, als hätte ich das Fehlen von Tretminen in Spielzeugform moniert: "Also farbige Karteikarten führen wir nicht". Ratilius denkt sich: Danke für die Information und warum fragen sie überhaupt?
Zuerst kam ich mir so ein bisschen veräppelt vor. Auf den zweiten Blick glaube ich, dass sich so ein Berater oder Psychologe diesen Satz ausgedacht hat und er den Mitarbeiter in einer Schulung beigebracht worden ist. Ziel war wohl ursprünglich dem Kunden so ein wärmendes Gefühl zu vermitteln, dass der Laden sich für seine Bedürfnisse interessiert und die meisten Leute gerne nach ihrer Meinung gefragt werden. Die Umsetzung halte ich für mangelhaft. Dabei mache ich weniger der Verkäuferin den Vorwurf als den Leuten, die sie dafür hätten ausbilden müssen ein Kundengespräch freundlich und zielgerichtet zu führen.
Absolute Wahnsinsshow! Man braucht halt einen richtigen Gegner um ordentlich Fußball spielen zu können. Meine Erwartungen wurden haushoch übertroffen und die anschließende Siegesfeier in der Innenstadt kam an die WM dran.
Mit einem Wort: E u p h o r i e t r a u b e . (enorm gelungener Ausdruck, den ich gerade bei der Frau Doktorin gelesen habe)
Nachdem meine Maus den Geist aufgegeben hat, habe ich bei den netten Leuten von Logitech angerufen und sie meinten, dass es das Modell nicht mehr gibt, sie mir aber eine neue Tastatur und eine neue Maus im Austausch für den abgeschnittenen USB-Stecker des alten Senders.
Ich bin absolut begeistert. Die Tasten sind flüsterleise, die Maus saust und es gibt einen absoluten "Feature-overload". (Aus dem Mund eines Technikliebhabers ist das ein Lob...)
Die Tastatur hat ein LCD-Feld in dem u.a. die Uhrzeit und die getippten Tasten angezeigt werden im Augenblick habe ich 12.000 Zeichen durch.
Ich würde auf alle Fälle wieder bei Logitech kaufen!
Jetzt habe ich mir auch noch den neuen Firefox 3.0 geholt und kann nur sagen, dass ich davon ebenfalls begeistert bin.
Das gestrige Spiel Deutschlands gegen die Gastgeber Österreich war ja nicht so spannend, dass man seinen Enkeln noch mit leuchtenden Augen davon erzählen wird.
Die Lästerei über die Unfähigkeit eines gewissen Stürmers und die Tatsache, dass zwei lammfromme Trainer auf die Tribüne verbannt werden, gab dem Spiel immerhin noch ein bisschen Unterhaltungswert. So richtig jubeln konnte ich nach diesem Einzug ins Viertelfinale jedenfalls nicht. Da haben die Türken gestern schon deutlich engagierter gekämpft.
Im Rahmen der Vorbereitung des Vortrags über meine Diplomarbeit habe ich empirisch ermittelt, dass mit Bleistift beschriftete Karteikarten nicht resistent gegen Angstschweiß sind.
Es empfiehlt sich dokumentenechter Kugelschreiber und anschließendes Laminieren der Karten :-)
Bei den EM-Übertragungen werden die übersetzten Texte der Nationalhymnen auf der Videotextseite 888 angezeigt, erwähnte der pfiffige Kommentator NACH der tschechischen Hymne. Versuch zwei: Portugal vs. Türkei - Während der türkischen Hymne kam der portugiesische Text samt Übersetzung und umgekehrt.
Alles in allem bin ich von dem Service begeistert :-)
Ein Freund versucht mit seiner Band Vanesia einen Wettbewerb in Italien zu gewinnen und bräuchte da noch ein paar Stimmen aus Deutschland :-) Wenn ihr also 30 Sekunden Zeit habt, dann geht doch wählen unter: Radiosender oder besucht seine (italienische) MySpace-Seite.
Normalerweise mache ich bei so etwas nicht mit, aber die Musik gefällt mir, auch wenn ich kein Wort verstehe.
nachdem ich StudiVZ praktisch durchgespielt habe, war es an der Zeit auf die internationale Bühne zu wechseln zu Facebook. Ich muss sagen, dass alle unrecht haben, die behaupten, dass das VZ da kopiert hat. Sollten die da kopiert haben dann sehr schlecht oder vor langer Zeit. Facebook ist gefühlte 1000 mal besser. Es hat eine viel bessere Suchfunktion ("Meinten sie eigentlich...") und und und.
Viele Erasmus-Bekanntschaften habe ich ebenfalls wieder aufgestöbert.
Ich habe bei Aldi ohne Wagen eingekauft, wollte passend bezahlen, hatte nicht genügend Kleingeld und musste dann doch einen Schein zücken. Dann habe ich gemütlich das Wechselgeld eingepackt und meine Waren wieder zu einem "tragbaren" Turm umgeschichtet, während mich eine lange Schlange von Wartenden böse angeschaut hat. Sich zu entschuldigen oder den Blick zu Boden zu richten gibt Abzüge in der Haltungsnote.
Ist vielleicht etwas spät die Erfahrung in meinem Alter zu machen, aber wenn man sich etwas Kleines traut und wider Erwarten nicht gefressen wird, fühlt es sich sehr gut an :-)
...und ich bin wieder allein allein. Nach einer gefühlten Ewigkeit trenne ich mich von meiner Geliebten. Wir haben viel Zeit zusammen verbracht, ich habe Tag und Nacht an sie gedacht und werde sie vermissen. Sie hat mich zu Gunsten eines älteren Mannes verlassen - war ja klar.
Nachdem es sich allerdings um meine Diplomarbeit und nicht um eine Frau handelt, kann ich jetzt Macho-Sprüche wie: "Der Job ist erledigt - die Schlampe ist tot!" ablassen. (Dabei ernst kucken und nicht kichern - Bond ist unter anderem so erfolgreich bei Frauen, weil er nicht lacht oder grinst und auch nur selten lächelt.)
Freunde von mir meinten, der Abgabetag sei gar nicht so spektakulär. Lange bin ich ja noch nicht wach - aber bisher fühlt es sich sehr, sehr gut an. Mein Tennisgegner kann sich heute nachmittag schon mal auf was gefasst machen - was kann mich stoppen, wenn ich weniger Selbstzweifel habe als Tony Montana auf Koks?
Ceterum censeo: Das Olympische Komitee sollte Diplomarbeiten definitiv auf die Dopingliste setzen.
haben Unbekannte - mutmaßlich die Betrunkenen, die gestern vor dem Wohnheim gegrölt haben - den Papiercontainer angezündet und geistesgegenwärtig mit einem Feuerlöscher gelöscht.
Die Zusammenfassung der Story und die Auflösung der Wendungen (gibt ein ein deutsches Wort für Spoiler?) spare ich mir und komme gleich zu meiner hochgradig subjektiven Meinung.
Der Film liefert solide Unterhaltung, einige sehr trockene Sprüche und viel computeranimierte Aktion. Es wurde viel Wert auf Details gelegt und es gibt haufenweise Anspielungen.
Was mich beispielsweise gestört hat ist, dass nicht wirklich erklärt wurde, warum die Artefakte in einem Augenblick unglaublich magnetisch oder hypnotisierend sind und der Effekt sofort verschwindet, wenn man einen dreckigen Lumpen darüber wirft. Ich habe nichts dagegen, wenn in Filmen Magie und Paranormales vorkommt, aber es soll doch bitte einigermaßen stimmig sein.
In den alten Teilen gab es ja auch immer wieder "Mystery"-Aspekte, aber diesmal wurde der Bogen für meinen Geschmack dann doch überspannt und das Finale schafft es sicher nicht in die Ruhmeshalle. Die sowjetischen Bösewichte sind genretypisch eher Opfer als Gegner und irgendwie nicht so hmm "gemein", wie die Nazis in den anderen Teilen.
Ich will ja nicht sagen, dass früher alles besser war und ich bin mir sicher, dass ich mit 12 noch besser staunen konnte als jetzt, kurz die Magie der ersten Teile wurde in meinen Augen nicht erreicht.
Genug genörgelt - der Film ist ja schon gut, aber nicht großartig. Randnotiz: Besser als Rambo IV ist er alle mal :-)
Ich bilde mir ein, dass "3 Stellplätze" an der Stelle stand, an der jetzt ein weißer Aufkleber ist. In Zukunft also nicht über Verbotsschilder ärgern, sondern einfach mit Klebeband und Edding zu Werke gehen?!? :-)
Letzten Donnerstag war in Erlangen ein Bookcrosser*-Meetup - also ein Treffen von Leuten, die auf komische Art Bücher tauschen. Ich bin erst etwas später hingegangen und habe dort eine sehr bunte und sehr lustige Truppe vorgefunden. Es wurde viel gelacht und über alles mögliche gesprochen. Ich finde es immer wieder merkwürdig, dass man sich mit wildfremden Menschen, die man praktisch nur sehr schwach über das Internet kennt, so gut unterhalten kann.
Jemand, den ich aus dem Matheinstitut kenne und von dessen bookcrossing-aktivitäten ich bisher nichts wusste, war auch da. Und wie sich herausgestellt hat, ist meine Mitbewohnerin auch" Buchkreuzerin". Es hat etwas Konspiratives und ich empfehle es uneingeschränkt zur Nachahmung!
* Beim Bookcrossing nimmt man ein Buch, das man schon ausgelesen hat, geht auf die webseite www.bookcrossing.com und registriert das Buch. Dort bekommt man auch eine Seriennummer, die man zusammen mit ein paar erklärenden Worten worum es bei bookcrossing geht, in dem Umschlag des Buches schreibt.
Dann kommt der lustige Teil: Man schleicht sich an einen öffentlichen Platz, sieht sich um wie in einem schlechten Agentenfilm, ob man beobachtet wird, legt das Buch aus und versucht unerkannt zu entkommen. Mit ein bisschen Glück findet jemand das Buch, freut sich und macht sich die Mühe auf bookcrossing.com ein kurzes Dankeschön zu schreiben.
Viele Leute fragen sich jetzt, ob es nicht ziemlich dumm ist Bücher einfach so zu verschenken - ohne Gegenleistung. Die Gegenleistung ist aber das angenhemes Gefühl etwas "Gutes" getan zu haben, denn der eigentliche Punkt beim Schenken besteht darin, sich auzumalen, wie sich derjenige freut, der beschenkt wird. Leider verschenkt man meistens unfreiwillig irgendeinen Plunder, weil man etwa anlässlich eines Geburtstags "tributpflichtig" ist und das so von einem erwartet wird.
Die erste Art, etwas aus freien Stücken zu verschenken, macht deutlich mehr Spaß und jeder sollte es mal probieren. Räusper - Meine Adresse hast du ja :-)
PDF kann man nicht direkt in Powerpoint einbinden, aber man kann die Seiten mit Hilfe der beiden kostenlosen Shareware Programme Gsview und Ghostscript (beide installieren!) als jpeg oder tiff exportieren und dann in Powerpoint einschleusen.
Dazu öffnet man die PDF-Datei mit Gsview und wählt "Konvertierung". Aus den vielen Möglichkeiten muss man nur noch die richtige Aussuchen und sich für eine Auflösung entscheiden.
Beim exportieren sollte man darauf achten auch die richtige Endung anzugeben, etwa foto1.jpg und nicht nur foto.
Der Adobe Acrobat kann das wohl auch. (nicht der kostenlose Reader, sondern der kostenpflichtige "writer")
UPDATE Bei GsView muss man jede Seite einzeln exportieren, während der Acrobat das wohl alles auf einen Schlag machen kann. Sind wieder diese Entscheidungen:
Option A) 100 mal das gleiche Klicken, nervig, aber endlicher Zeitaufwand und sicherer Erfolg
Option B) stundenlang im Netz stöbert, wenn es klappt ist die Aufgabe mit einem Klick erledigt, wenn nicht dann nicht, eventuell mehr Zeitaufwand und unsicherer Erfolg :-)
Ich klicke mich ja immer wieder gerne bei Dilbert.com rein, um mir den einen oder anderen bebilderten Witz anzutun. Dummerweise wurde die Seite verschlimmbessert und komplett mit Flash überladen. Nachdem genügend Leser rumgeheult haben gibt es jetzt wieder einen "nackte" Seite auf der nur die Comics stehen.
Auf der einen Seite wird auf breiter Front angeprangert, dass es eine schlimme Sache ist, dass die Lebensmittelpreise überall steigen und auf der anderen Seite lese ich gerade, dass ein Discounter die Milch billiger machen möchte und das wird auch als schlechte Nachricht verkauft.
Wie hätte die Schlagzeile wohl gelautet, wenn ein Discounter den Milchpreis um 10 ct erhöht hätte?
Ich rufe hiermit den Gegenteil-Tag aus und fordere neue Schlagzeilen, wie "Sensation: Milchpreis im freien Fall!" und "Bauern jubeln, Getreidepreise auf Höhenflug!"
Warum kommen in den Schlagzeilen eigentlich immer nur Opfer zu Wort und machen mir ein schlechtes Gewissen? Wenn man sich auf die Seite der "Gewinner" stellt ist die gleiche Nachricht doch viel unterhaltsamer. "Ölpreis steigt - Scheichs feiern!" "Dollar im Sturzflug - amerikanische Waren noch nie so billig wie heute!"
Auf fonie.de kann man ein Telefongespräch oder eine Videokonferenz von PC zu PC aufbauen ohne ein Programm, wie Skype herunterladen zu müssen. Man klickt einfach auf ich will fonieren und verschickt den link per mail, chat etc. und sobald der Gesprächspartner auf den link klickt wird das Gespräch aufgebaut.
Und werbefrei ist das ganze auch noch! :-) Ich könnte mir vorstellen, dass es in einem Internetcafé oder einem Bürorechner auf dem man nichts installieren darf recht praktisch ist - oder als Statusbericht bei Studivz. "Lust zu quatschen? Klick auf den Link." Und natürlich bei Gesprächen, bei denen man keine Spuren hinterlassen will...
Bei Daylight habe ich vom fonieren gelesen und es prompt mal probiert. Alles in allem, schlicht und robust.
Das Problem war ein defekter RAM-Speicher. Hätte ich mal besser einen Test gemacht, bevor ich 2 Tage heruminstalliere.
Beim Windows XP Setup kam mehrmals "Fehler beim kopieren der Datei " gefolgt von einem Blue-Screen mit der Fehlermeldung "IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL" und "0x0000000A". Interessanterweise war es jedesmal eine andere Datei, was mich schon gewundert hat, weil wenn ein Kratzer auf der CD gewesen wäre, hätte es ja kaum jedesmal eine andere Datei treffen können. Mit dem Memtester, der auf der Ubuntu-Live-CD mitgeliefert wurde, war der schlechte RAM-Riegel schnell identifiziert.
Was ich aus der Sache gelernt habe: Wenn man ein (Computer-)Problem hat, erst etwas rumtüdeln, dann (fröhlich) ins Bett gehen und es an einem anderen Tag nochmal probieren.
Der Rechner meiner Eltern hat ein paar Macken, also dachte ich es sei an der Zeit, das System mal wieder neu zu installieren. Also alles brav gesichert und dann leichtsinnigerweise die Reparatur-Option gewählt, statt dem System richtig den Gar auszumachen. Da ich nicht dem Ladebalken zuschauen wollte habe ich nebenher ein Buch gelesen und so den ganzen Abend dazu gebraucht, bis die Sache durch war. Und dann kam der schönste Fehler, den ich seit langem gesehen habe und über den ich mich auch überhaupt nicht geärgert habe:
Ich kann den Product-Key nicht eingeben, weil die Tastatur nicht erkannt wird. Die Option "später registrieren" will es auch nicht fressen. Wenn ich morgen früh aufstehe wünsche ich mir, dass das Problem einfach verschwunden ist. "ich bin ein gänseblümchen im sonnenschein... lalala"
Gerade habe ich die Demo von Audiosurf angespielt und bin komplett begeistert. Das Spiel ist recht schnell erklärt: Man nehme eine MP3 aus der eigenen Musiksammlung, lasse sie von dem Programm in eine Rennstrecke umwandeln und gehe dann surfen. Ziel des Spiels: Es gibt so verschiedene Farben aus denen man gewisse Muster zusammensetzten kann, die dann Punkte bringen, so genau habe ich es noch nicht raus. Insgesamt eine Art interaktive Visualisierung. Da gibts eine Video mit einem Probelauf...
Bei meinem Musikgeschmack geht es immer steil bergab, was darauf hindeutet, dass es sich eher um schnellere Stücke handelt. :-)
p.s. ja man braucht STEAM um die Demo spielen zu können.
Wenn man 100 Fragen gestellt bekommt mit je zwei alternativen Antworten und keine Ahnung von der Materie hat - wie stehen die Chancen mit 0 Punkten nach Hause zu gehen?
A wirft eine Runde Bier. B wirft eine Runde Bier. C wirft eine Runde Bier, bei der B nichts mehr möchte. D trinkt alle drei Runden mit. Die vierte Runde wird abgesagt.
a) Wer bekommt jetzt wie viel von wem, damit jeder gleich viel bezahlt hat? b) Wie ändert sich ihre Antwort falls Pfand im Spiel ist?
Lösungshinweis: "Bier!" ist nicht die gesuchte Antwort auf Fragen a) und b).
Gestern habe ich noch Rambo im Kino gesehen. Der Film war etwas kurz, aber insgesamt wurden meine Erwartungen erfüllt.
Für mich gibt es (mindestens :-) zwei Darstellungen von Gewalt im Kino. Zum einen die ernsthafte, abschreckende Darstellung wie in Antikriegsfilmen und dann noch die lustige Gewalt (Oxymoron?), die in Actionfilmen vorherrscht.
Die erste Hälfte des Films bestand aus dieser abschreckenden Art von Gewalt - jedenfalls finde ich einen Mörserangriff auf Zivilisten eher mäßig lustig. Im zweiten Teil kam dann der Held zum Zug und hat die Komparsen scharenweise niedergemetzelt. Ich weiß nicht, ob ich das so richtig lustig finde, aber auf die eine oder andere Art unterhaltsam und es ist eben das, was man von einem Actionfilm erwartet.
Ich weiß nicht, wie oft ich die Frage schon gestellt bekommen habe. Meistens habe dann immer soetwas brandlangweiliges, wie Bank, Versicherung und Beraterbranche angeführt. Dank Wikipedia ist jetzt mal eine Facette mit mehr WOW dazugekommen:
Weitere typische Arbeitgeber für Mathematiker sind Geheim- und Nachrichtendienste
Naja wie man sich James Bond halt so vorstellt: Lichtes Haar, Brille und eingefallene Brust :-)
Samstag war ich noch in der Disko, wo mir Sebbi über den Weg gelaufen ist. Sein Kommentar, der Rand der Tanzfläche sei immer da, wo wir sind, hat mich nachdenklich gemacht. Ich denke die Geeks sind sexy-Kampagne muss noch eine Schippe auflegen, um diese unbestreitbare Tatsache in der öffentlichen Wahrnehmung zu etablieren. :-)
Am Freitag habe ich mich nach Würzburg aufgemacht, wegen einer Einweihungsparty von Daylight samt besserer Hälfte. Zu Essen und Trinken gab es auch reichlich. Obendrein war die Party noch ein getarntes Bloggertreffen.
Ein "transfränkisches" Bloggertreffen zwischen Erlangen und Würzburg kam auch noch zur Sprache, spätestens zur Bergkirchweih müssen wir da mal eine Einladung aussprechen.
Gerade habe ich in einem hellen Moment eins und eins zusammengezählt: Ultrastar (ein Singstarklone), ein Bluetooth-Head-Set und ein Bluetooth-Dongle, hmm was könnte man damit nerdiges machen?
Richtig. Man verwendet das Bluetooth-Head-Set als drahtloses Mikro... Nach etwas rumprobieren hat es tadellos geklappt.
Jetzt brauche ich nur noch ein paar Freunde, um ein paar Tests zu fahren.
Gestern ereilte mich eine SMS in der Daylight samt Freundin vorschlugen einen Streifzug durch ein gelb-blaues Möbelhaus zu machen. Bisher habe ich mich dort nie richtig wohl gefühlt und hätte es als einen der langweiligsten Orte des Universums bezeichnet.
Nachdem ich jetzt tagelang durch die Foren gegeistert bin um das Problem in der Überschrift zu knacken, dachte ich mir ich schreibe es "verständlich" auf.
Wenn man einen schönen Plot in Matlab erstellt hat, hat man mehrer Möglichkeiten, ich beschreibe die folgenden zwei:
Grafik als .jpeg exportieren -> jpeg in .eps umwandeln - > eps in TeX einbinden
Grafik als .eps exportieren -> eps in TeX einbinden
Was der Unterschied zwischen beiden Wegen ist, sieht man, wenn man auf die beiden Bilder klickt oder der hochauflösende Laserdrucker sein Werk beginnt.
Abb.:1 Umweg über Jpeg
Abb.2: Von Matlab als eps exportiert und per ghostview in jpeg umgewandelt
Zu 1:
Matlabgrafik als Jpeg exportieren
Grafik eventuell mit anderem Programm manipulieren, zuschneiden etc.
Jpeg mit dem Programm jpeg2ps in ein .eps umwandeln. (Programm runterladen, entpacken, jpeg in das verzeichnis kopieren, DOS-Eingabeaufforderung starten mittels: Start -> Ausführen -> cmd eingeben +Enter cd \ Eingeben um ins Verzeichnis C:\ zu kommen cd jpeg2ps ins Verzeichnis C:\jpeg2ps wechseln jpeg2ps file.jpg > file.eps eingeben.
Zu 2: Das eps ist ja schon ein eps - > fertig.
Wenn man das .eps in jpeg umwandeln möchte, kann man es mit ghostview öffnen und dann mittels:
Datei -> Konvertierung -> Gerät: jpeg 600 dpi
schmerzfrei konvertieren. Das Netz munkelt, das würde auch mit Photoshop gehen.
eps in TeX einbinden:
Die .eps Datei in das Arbeitsverzeichnis des TeX Dokuments kopieren.
Wenn man Grafiken "per Hand" erstellt lohnt sich ein Blick auf ein Programm, das die Grafik als Vektoren speichert und nicht als Anordnung von Bildpunkten. Die Freeware Diagram designer hat mir gute Dienste geleistet bei der Erstellung der folgenden Grafik:
Abb.: 3 Graph mit 10 Knoten - Matrizen mit Summe der Einträge = 2
Wenn man das ganze mit paint und Konsorten macht und dummerweise einen Knoten vergessen hat oder eine Fehlkonstruktion gelandet hat, kann man den Radiergummi zücken, nochmal bei nahe Null beginnen und - optional - fluchen.
Beim Diagram Designer kann man die Knoten verschieben und die Verbindungslinien passen sich an, sofern man die Verbindungslinien richtig eingehakt hat (Cursor wird grün...)
Das ganze kann man das als jpeg exportieren z.B. mit 600 dpi, wenn man es drucken möchte und natürlich auch mit jpeg2eps in ein eps umwandeln...
Laut heute.de wird durch das Jahr der Mathematik versucht die Zahlen aus der uncoolsten Ecke der Wissenschaften zu holen, unter anderem durch einen Ausflug zu einem recht lässigen Arbeitgeber namens google.
Irgendwie glaube ich nicht daran, dass Mathematik am Ende der PR-Aktion in der Wahrnehmung der breiten Massen als cool gelten wird. Aber wenn ich obiges T-Shirt tragen kann ohne verprügelt zu werden, ist doch schon eine Menge gewonnen :-)
MrC hat mir gerde ein Video geschickt, in dem recht virtuos subtrahiert wird, auch mein Schreckgespenst die Zehnerüberschreitung wird gekonnt umschifft.
Das Schachbrett, bei dem die Figuren durch Schnapsgläser ersetzt worden sind eröffnet ganz neue strategische Dimensionen. Je nachdem ob derjenige das Glas zu leeren hat, der schlägt oder geschlagen wird, sollte man den Spielstil anpassen.
Für Blitzschach ist es wohl eher mäßig geeignet. :-)
Ich finde die Aktion mancher Minister ihre Handys des Weltmarktführers zurückzugeben, weil Nokia in Deutschland ein Werk zugemacht hat, lächerlich. Vermutlich kaufen sie sich lassen sie sich anschließend als Ersatz ein Handy von einem Hersteller kaufen, der noch nie in Deutschland produziert hat oder seine Zelte schon früher abgebrochen hat. Sollten diese Minister tatsächlich beschließen bis an ihr Lebensende mit einem betagten Siemenshandy zu telefonieren, nehme ich die Kritik natürlich zurück.
In einem zweiten Schritt muss dann wohl der gesamte Hausstand auf dem Prüfstand und abgesehen von etwas Besteck aus Solingen und einem Bleistift von Faber-Castell wird wohl nicht viel übrig bleiben, das made in germany ist.
Man sollte eine Drohung (Boykott, Gewalt, Liebesentzug etc.) nur aussprechen, wenn man fähig und willens ist sie auch wahr zu machen, sonst macht man sich unglaubwürdig.
Ich habe gerade eine Hexagon-Parkettierung gebastelt und konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass da doch irgendetwas nicht stimmt. Also habe ich alle Eckpunkte nochmal nachgerechnet, aber da kam immer das richtige Ergebnis raus.
Preisfrage: Sind es regelmäßige Sechsecke und sind somit alle Seiten gleich lang?
Heute abend ist wieder es wieder Zeit für das Winterfest im Mathematischen Institut, das den stolzen Markennamen "Party-Extremum" trägt. Der Untertitel ist dieses Jahr:
"Rechne mit der Unbekannten".
Hoffentlich wirkt das auf Außenstehende weniger abgedreht als das Vorjahrsmotto
Ich habe gerade einen Scan eines Legokatalogs gefunden und mich daran erinnert, wie es war mit einem Stift die Sterne anzukreuzen, um eine Willenserklärung gegenüber dem Christkind abzugeben - obendrein gibt es auf der Seite auch noch massenhaft gescannte Anleitungen.
Nur für den Fall der Fälle, dass eine der Anleitungen nach all den Jahren verschwunden sein sollte :-)