Freitag, September 07, 2007

Wie finde ich einen Mitbewohner / WG Partner / Untermieter?

Die letzten Tage habe ich meinen Bruder bei der Suche
eines geeigneten Mitbewohners für seine WG in München
unterstützt und dachte mir ich veröffentliche die Sachen,
die ich gelernt habe.

Das How-To richtet sich eher an Leute, die einen Mitbewohner
suchen, als an Leute, die eine WG suchen und geht
von der glücklichen Lage für VERMIETER in München aus.

Die Suche kann man in fünf Schritte unterteilen.
Diesen ganzen Hokuspokus muß man natürlich nicht
treiben, wenn man nur an einer Zweck-WG interessiert ist.



Das Diagramm (draufklicken, dann kann man es auch lesen)
ist eine auf dem Kopf stehende Pyramide, weil man von Schritt zu Schritt mit weniger Leuten zu tun haben wird, aber dazu später mehr.


1. Werbung

Man sollte so vielen Leute, wie möglich aufmerksam machen,
da sonst auf den unteren Stufen zu wenige übrig bleiben.


  • Über Freunde und eine Rundmail, ob nicht jemand in der entsprechenden Stadtbeine Bleibe sucht ist ebenfalls eine gute Idee.
  • Es bieten sich die Internetportale, wie wg-gesucht.de an, weil man kostenlos eine ausführliche Anzeige mit Bildern schalten kann.
  • Der Klassiker ist der Zettel am schwarzen Brett. Ist zwar mit etwas mehr Aufwand verbunden (ausdrucken und aus dem Haus gehen :-), aber wie gesagt viel hilft viel.

Bevor man die Anzeige veröffentlicht, sollte man sich Gedanken darüber gemacht haben, was für einen Mitbewohner man haben möchte. Wenn man in der Anzeige bereits deutlich macht, dass manche Personengruppen "diskriminiert" und andere bevorzugt werden, spart man den Wohnungssuchenden und sich selbst eine Menge Zeit.

Ehrlichkeit ist zwar manchmal schwierig, aber von Stufe zu Stufe werden die Aktionen für beide Parteien zeit- und kostenintensiver, so dass dieser Schritt nicht leichter wird!
Von E-mail Korrespondenz würde ich abraten, weil man in einer Flut von
Maßenemails ertrinkt und das ganze sehr zeitintensiv ist.

2. Telefoninterview

In der Anzeige sollte man eine Handynummer / Festnetznummer und einen Zeitraum in dem man gut erreichbar ist angeben.
Auch hier gilt die alte Regel des Sams: "Man muß schon genau wünschen."

Vor den ersten Telefonaten sollte man sich Gedanken gemacht haben, wie der neue Mitbewohner aussehen sollte und was K.o-.Kriterien oder Pluspunkte sind.

  • Alter
  • Geschlecht
  • Hobbies
  • Interessen
  • Gewohnheiten
  • Beruf
  • Studienrichtung
  • Musikgeschmack
  • Dialekt
  • Praktikanten/Erasmusstudenten

Wenn alles passt, sollte man einen Besichtigungstermin vorschlagen, der nicht mehr
als drei Tage in der Zukunft liegt.

Wenn es nicht passt, sollte man sich einige Ausreden ausgedacht haben:
Etwa:
  • ich suche eher einen Mitbewohner/Mitbewohnerin
  • ich würde es lieber kurzfristig/langfristig vermieten
  • du bist zu jung/zu alt
  • ich würde es lieber an einen studenten/praktikanten/berufstätigen vermieten.
Wenn man gut erzogen ist, fällt es ausgesprochen schwer, beleidigende und unangenehme
Dinge am Telefon zu sagen.
Die Alternative ist, dass man dem Interessenten eine halbe
Stunde beim Besichtigungstermin + Anfahrt + Anfahrtskosten stiehlt und
ihm später absagen muss.

Es ist sicher gut, wenn man von Anfang an Namen, Nummern und einige Stichpunkte & Gedächtnisstützen zur Person notiert.

Ein Name ohne Nummer und eine Nummer ohne Namen sind eher eingeschränkt nützlich.


3. Persönliches Treffen / Wohnungsbesichtigung

Wir werfen einen Blick auf unseren prall gefüllten Terminkalender und lernen eine neue Lektion. Von den Leuten, die hier stehen wird ein Drittel gar nicht kommen, ein Drittel entschuldigt nicht kommen und das letzte Drittel mit milder Verspätung oder pünktlich eintreffen.

Wenn die Liste der Aspiranten also einstellig ist, könnte es knapp werden :-)
Für jeden Termin würde ich eine halbe Stunde einplanen und ein gutes Buch bereit legen um die Wartezeit auszufüllen.

Wenn man noch einen Freund / Bekannten hat, der einem bei der Bewertung hilft ist es sicher praktisch. Auch verfrühte oder verspätete Gäste können so besser "gemanagt" werden. Ein Glas Wasser oder eine Tasse Kaffee ist eine nette Geste, die ebenfalls
in den Zuständigkeitsbereich des Handlangers fällt.

Bei den Gesprächen ist es angenehmer, wenn beide "Verhandlungsseiten"
gleich stark sind, einen einsamen Wohnungssuchenden ins Kreuzverhör
zu nehmen ist genauso unfair, wie allein von dessen Eltern ausgefragt
zu werden...
Eine Wohnungsbesichtung, die Erwähnung von Miete, Kaution aber auch positiver Aspekte der Wohnung und der eigenen Person lasse ich an dieser Stelle unerwähnt, da selbstverständlich :-)

Wenn die Kontaktdaten noch nicht vollständig sind, ist nun wohl ein guter Zeitpunkt das nachzuholen.

Ein fester Zeitpunkt bis zu dem man sich zu entscheiden gedenkt sollte ebenfalls genannt werden.

4. Entscheidungsphase / Zusage

Jetzt schwirrt erst mal der Kopf, weil man viele Informationen
gesammelt hat und sich daran machen kann, Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Hat man einen Entscheidung gefunden sollte man erst dem Auserwählten telefonisch Bescheid
sagen. Eventuell hat er schon eine andere Bleibe, so dass es vorschnell wäre, den
anderen bereits abzusagen.
Trotzdem sollte man das fairnishalber zeitnah nachholen.

Sollte man an diesem Schritt ohne Mitbewohner dastehen, muss man wohl
nochmal zu Schritt 1 zurückkehren.

Viel Erfolg.

P.S. Wenn Du auf Wohnungssuche bist und das Vorgehen zynisch findest tut es mir leid, aber so ist nunmal das Vorgehen.

Sonntag, August 26, 2007

Wie schnell ziehst du, Fremder?

Hab gerade ein kleines Spiel gespielt, bei dem man Luftballons in aufsteigender Reihenfolge kaputt sticht. Auch wenn es primitiv klingt ist es recht lustig.

Meine Bestleistung auf Stufe1:
14,29 s
52 clicks
1 miss
bei 35 fps

Ich habe die Mausbeschleunigung jetzt ausgestellt und dafür die Empfindlichkeit deutlich erhöht.
Irgendwelche Kinder sollen das in 7 Sekunden schaffen, was ich kaum glauben möchte.
Man wird nicht jünger :-)

Samstag, August 25, 2007

Was macht man mit viel Geld?

Ein Großteil der Menschen strebt ja danach eines Tages unglaublich reich zu sein.
Ein weit kleinerer Teil macht sich gedanken, was er mit dem Geld (sinnvolles) anstellen würde, sollte dieser unwahrscheinliche Fall einmal eintreten.
Man kann sich natürlich einen Fußballverein kaufen oder versuchen Gutes zu tun.

Eine recht überraschende Möglichkeit hat Jeff Skoll gefunden. (Er war der zweite Mitarbeiter von einem Auktionshaus mit vier bunten Buchstaben). Unter anderem hat er eine Filmproduktionsfirma gegründet, die Leute dazu bringen soll Gutes zu tun oder wenigstens darüber nachzudenken. Überrascht war ich, weil ich einen großen Teil der Filme kannte oder gesehen hatte, aber nicht wusste, dass sie alle aus der gleichen Schmiede stammen:
  • Syrianna
  • Good night and good luck
  • An inconvinient truth
  • Fast food nation

Donnerstag, August 23, 2007

A message to the infidels...

Ich weiß nicht ob die Macher von Family Guy damit das geistige Eigentum von gewissen Gruppen verletzt haben, aber ich habe mich weggeschmissen.



B Laden wie er wirklich ist - MyVideo

Montag, August 20, 2007

Erschütternd

Gerade eben habe ich einen Artikel über Blei in Kinderspielzeug aus China gelesen.

Dort stand zu lesen, dass jedes zweite Produkt, das vom TÜV beanstandet wird aus China stamme.
Das klingt ja nach ziemlich viel.

Nimmt man aber die Information, die ein paar Absätze weiter oben stand, dass 60% des importierten Spielzeugs aus China kommen dazu, klingt es weit weniger dramatisch.

Mittwoch, August 15, 2007

Sensation - mein blog jetzt auch auf schwäbisch, fränkisch und sächsich

Übersetzungsdienst gibt es ja vielerlei, aber vom Hochdeutschen in Dialekt ist mir neu.

Mein blog auf schwäbisch
Mein blog auf fränkisch
Mein blog auf sächsisch (mit kleinen fehler


Alles in allem ein super Spielzeug um seine Zeit zu vertüdeln.

Dienstag, August 14, 2007

Haustier

Übergangsweise hat sich noch ein weiteres Haustier bei uns eingenistet.
Ist recht kurzweilig zuzusehen, wie der Skorpion seine ganzen Gliedmaßen koordiniert!




Freitag, August 10, 2007

Gebabbelt

Nachdem ich Babel damals im Kino verpasst habe, habe ich ihn mir als DVD ausgeliehen und muss sagen, dass er mich schwer beeindruckt hat. Ich werde sonst bei Filmen ja nicht emotional, aber viel hat nicht mehr gefehlt.

Der Film legt nahe, dass die Menschen auf der ganzen Welt gleich und doch verschieden sind;
von der trostlosen Steinwüste Marokkos - es gibt Orte an denen man nicht mal begraben sein möchte - über das ausgelassene Mexiko bis hin zum Hochtechnologieland Japan.

In welchem der drei Länder die Menschen wohl glücklicher, zufriedener, selbstbewusster oder herzlicher sind?

Selbst die Polizisten sind von Land zu Land verschieden von "Erst-schießen/foltern-dann-fragen" in Marokko über "ich bin das Gesetz"-Grenzpolizisten in den USA bis hin zu einem extrem höflichen japanischen Polizisten.

21Gramm und Amores Perros hatte mir auch schon gut gefallen, hoffentlich macht der Regisseur noch ein paar Filme :-)

Mittwoch, August 01, 2007

Qualitätssicherung bei den Kommentaren

Drüben bei Sebbi gibts eine tolle Möglichkeit die Qualität der Kommentare zu heben :-)

Unter die Lupe genommen

Als ich heute auf meiner Gitarre herumgeklimpert habe, ist mir ein Bild aus meinem Musikbuch eingefallen auf dem Pythagoras mit Saitenteilungsverhältnissen experimentiert. Also habe ich den Zollstock ausgepackt, die Gitarre vermessen.
Die Gesamtlänge der (E)Saite ist 64,5 cm und x ist die Länge vom Kopf bis zum entsprechenden Bund. Die Teilungsverhältnisse kommen sogar einigermaßen hin.

Update: Der Rest der Welt scheint die Verhältnisse in (x / l) - also zur Gesamtlänge anzugeben.
Aber ich ändere die Tabelle jetzt nicht mehr :-)

















x (l-x) (l/(l-x)) Bruch
3,6 60,9 0,06 1:16
7,1 57,4 0,12 1:8
10,2 54,3 0,19 1:5
13,2 51,3 0,26 1:4
16,0 48,5 0,33 1:3
18,8 45,7 0,41 3:7
21,4 43,1 0,50 1:2
23,6 40,9 0,58 3:8
26,1 38,4 0,68 5:7
28,1 36,4 0,77 3:4
30,2 34,3 0,88 7:8
32,1 32,4 0,99 1:1

Dienstag, Juli 31, 2007

Simpsons und die Mathematik

Auf Zeit.de habe gibt es einen Artikel der die Verbindung zwischen den Simpsons und Mathematik herstellt. So groß sind die Verbindungen zwar nicht, aber gefreut habe ich mich trotzdem - insbesondere über den letzten Satz.
Es gab auch noch einen Link auf eine Seite auf der sämtliche Mathe-Zitate aus allen Folgen aufgeführt werden.

Den Film habe ich am Sonntag im Kino gesehen und war begeistert.
Womit die Frage: "Wie kann man nur so dumm sein für etwas zu bezahlen was man umsonst im fernsehen sehen kann" wohl auch beantwortet wäre. :-)

Freitag, Juli 27, 2007

Gitarrenheld

Mein neuestes Projekt ist es das Lagerfeuerdiplom im Gitarrespielen zu erringen.
Der Kurs sieht ganz brauchbar aus, nur eine Abhilfe für regelmäßiges Üben scheint noch nicht gefunden zu sein :-)
Die benötigte Zeit dafür, die mit 2 Monate angegeben ist, möchte ich mit meinem Lieblingszitat aus Terry Pratchetts "Echt zauberhaft" kommentieren:

Es war lang, krumm und vom besten Schwertmacher im ganzen Kaiserreich geschmiedet - von Lord Hong. Angeblich dauerte es zwanzig Jahre, um die Kunst zu erlernen, deshalb hatte er sich ein wenig angestrengt. Nach drei Wochen beherrschte er alle Feinheiten.
Die Leute konzentrierten sich nicht richtig. Das war ihr Problem...

Am 27. September werde ich mal sehen wie weit ich bin.

Bei Wikipedia gibt es inzwischen ja (Lehr-)bücher zu allen möglichen Themen - das Buch
"Wie schreibe ich ein Drehbuch" hätten sich die Macher von "The red planet" auch mal zu Gemüte führen sollen. Der Protagonist hatte als einzigen würdigen Gegenspieler "Pech", der "Killerroboter" und die intriganten Besatzungsmitglieder waren eher farblos.

Donnerstag, Juli 26, 2007

Open Transport Tycoon oder die postindustrielle Modelleisenbahn

Seit geraumer Zeit haben ein paar Freunde und ich das gute alte TransportTycoon für uns wiederentdeckt.
Den einen oder anderen durchspielten Abend später ist die Komplexität des Schienennetzes in ungeahnte Dimensionen vorgestoßen.
Das Zuglimit von 1.600 wurde durchbrochen und der Wegfindungsalgorithmus zwingt die Rechenknechte in die Knie. MrC hat ein paar Bilder davon gemacht und ich hoffe dass seine Serverrechnung nicht ins Unendliche wächst, wenn ich die Bilder verlinke :-)

Der Fabrikkomplex zu dem die Rohstoffe (Bild ist 4Mb groß) transportiert werden und von dem die eine oder andere Warenkisten (~20.000 Stück) abgeholt werden.

Ein Ausschnitt aus der Übersichtskarte - die orangenen Dinger sind Züge. :-)

Montag, Juli 23, 2007

Digitales Fernsehen - alles wird besser?

Meine Eltern haben sich testweise das digitale Kabel-Fernsehen ins Haus geholt. Ich habe mich schon gefreut, dass die tristen Tage der Fernseh-Un-Unterhaltung gezählt wären, aber eins nach dem anderen.

Was vor dem Vergnügen sehr unangenehm auffällt ist der Einzug von "Ladezeiten". Das Wundergerät möchte gebootet werden und wenn man umschalten möchte, vergehen drei Sekunden zwischen Wunsch und Wirklichkeit.
Das klingt nicht nach extrem viel, aber das "Durchschalten" gewöhnt man sich sehr schnell ab.

Was noch mehr nervt ist, dass nicht alle Programme freigeschaltet sind, (braucht man wohl ein teureres Abo) aber trotzdem in der Programmliste auftauchen. Wenn man nichts ahnend einen gesperrten Kanal anfliegt dauert es eine Weile, bis man die "Haha-nicht-für-dich-Meldung " bekommt und nach nur drei Sekunden ist man auf dem nächsten Kanal oder man zieht die nächste Niete - kann auch unterhaltend sein.

Es gibt eine elektronische Programmvorschau (EPG) ("bitte haben sie einen Augenblick Geduld bis das Programm geladen wurde") aber an ein Fernsehprogramm aus Papier kommen Übersichtlichkeit und Interface bei weitem nicht hin.

Die vielgepriesene Sendervermehrung ist zwar auch an Bord, besteht aber zu zwei Dritteln aus Programmen vom Kaliber von 9-Live oder so Ausreißern wie BibelTV (die Doktorin berichtete).
Comdey Central auf das ich mich auch schon lange gefreut habe, war bisher sehr unkomisch und hat alte Ally-McBeal Folgen gebracht.

Zu den Pluspunkten:
  • Spielkindern wird gefallen, dass man Sendungen per EPG auf dem Festplattenrekorder aufnehmen kann. Ob das Programm Verschiebungen/Verspätungen aus aktuellem Anlass in der Übertragung meistert werde ich noch austesten.
  • Und angeblich ist das Bild besser - aber nachdem ich den Unterschied zwischen VHS und DVD nicht sehe ist mir das natürlich entgangen :-)

Alles in allem würde ich niemandem guten Gewissens zu dieser Art von digitalem Fernsehen raten und bis 2010 gibts ja auch noch das normale Fernsehen.

Freitag, Juli 20, 2007

Mac Gyvers Beste

Tolle Sache drüben bei Daylight.
Werde mir gleich mal eine unauthentische Büroklammer in den Rucksack packen.

Mittwoch, Juli 18, 2007

Ein unbeschriebenes Blatt

und das auch noch mit Vorsatz.
Ich bin immer wieder begeistert auf was für Ideen andere Leute kommen.
Kann schon entspannend sein so ein leeres Blatt.

Dienstag, Juli 17, 2007

Bechäftigung für Besserwisser...

Auf der Suche nach Synonymen um meinen Schreibstil aufzumöbeln, bin ich auf die Seite Woxikon gestoßen.
Wenn man einen größeren Wortschatz als die Seite hat, kann man Synonyme oder Antonyme vorschlagen und so den Wortschaft der Seite verbessern - und das alles ohne sich vorher lästig anzumelden :-)

Samstag, Juli 14, 2007

Jetzt auch in Erlangen: Warum liegt hier überhaupt Stroh rum?

Gerade bin ich am Bohlenplatz vorbeigeschlendert und wollte meinen Augen nicht glauben.


Das ganze ist wohl für ein Kinderfest gedacht oder ein eigenwillies Kunstprojekt :-)
Man kann sicher auch schön ein Nadeln im Heuhaufen Strohhaufen suchen.

Freitag, Juli 13, 2007

Pocket Web von 1&1

Hätte ich diese eine Werbemail doch gleich gelöscht.
Seit ich von diesem Pocket-Web Angebot gelesen habe, spüre ich diesen irrationalen Wunsch mir so ein Ding zu bestellen. Dabei handelt es sich um ein Spielzeug, das etwas größer
als ein Handy ist und mobiles Surfen, instant-messaging(Icq/MSN) und e-mailen über GPRS (<56kbit) für 9.99 im Monat ermöglicht.

Auf youtube wurde ganz gut erklärt, was das Gerät alles kann und auch die Erfahrungsberichte sind nicht ganz so negativ.
Was micht etwas skeptisch macht ist, dass die Googlerecherche auch viele Seiten zum Thema "wie kündige ich Pocket-Web" zu tage gefördert hat, was nicht gerade für enthusiastische Kunden spricht :-)

Außerdem hatte ich mir fest vorgenommen, weniger zu surfen, von daher verdränge ich den Wunsch lieber wieder schnell...

Donnerstag, Juli 12, 2007

DAS ultimative Blogger-Spielzeug

Gerade eben habe ich den TED Vortrag von Jonathan Harris gesehen.
Er hat zwei Internetprojekte vorgestellt:
Einml wefeelfine.org dabei durchsucht ein Programm alle blogs nach den Worten "i feel ..."
und kopiert anschliessend alles was danach kommt bis zum Punkt.
Jeder dieser Sätze wird dann durch eine bunten, schwirrenden Punkt repräsentiert.
Man kann die Punkte sortieren und filtern (nach Alter, Herkunft, Geschlecht, Emotion (...folgende Leute fühlen sich "gut", "verwirrt", "genervt" usw.)
und wenn man zu viel Zeit hat kann man sich auf den entsprechenden Blog weiterhangeln.
Der Mann, der sich das ausgedacht hat hat es irgedwie besser erklärt :-)

Das zweite Projekt ist eine Abbildung des Webs als Sternenhimmel.
Man kann Schlagworte eingeben, die dann der Mittelpunkt des Universums sind.
Um diese Schlagworte kreisen dann die Begriffe, die am häufigsten damit in Verbindung gebracht werden.

Alles in allem eine tolle Möglichkeit diese unendliche Informationsflut im Internet zu repräsentieren...

P.S. Meine Internetverbindung ächzt ganz schön - oder die Daten haben es so weit über den Atlantik :-)

Mittwoch, Juli 11, 2007

Nur bedingt lustig...*

Gut wenn man bei manchen Rechnungen nicht beobachtet wird.


* ...und natürlich Unfug.

Sonntag, Juli 08, 2007

Extra stückig

Vor langer Zeit habe ich einen Vortrag über Spaghettisoßen von Malcolm Gladwell gehört in dem es unter anderem um extra stückige Tomatensoße ging. Entsprechend habe ich mich gefreut, als ich dieses Zauberwort auf einer Verpackung entdeckt habe.



Freitag, Juli 06, 2007

Habt mich lieb!

Gerade war ich auf britainandamerica.com nachdem ich auf youtube ein Video gesehen hatte, bei dem ich mir nicht sicher war, ob es Satire oder schlecht durchdachte Werbung ist.

Auch wenn das Projekt mißlungen ist, freue ich mich, dass es immerhin Amerikaner gibt, die sich Gedanken darüber machen, was die alten Europäer von ihnen halten :-)
Was im Privaten nicht funktioniert scheint sich auch auf Länder übertragen zu lassen;
wenn jemand mit seinen Fähigkeiten prahlt, erntet er dafür nicht immer Respekt.

Donnerstag, Juli 05, 2007

Neulich im Institut...

stand doch plötzlich ein riesiger Pokal in der Pförtnerloge (ein Begriff aus der Zeit, als wir wohl noch einen Pförtner hatten...).
Gerüchteweise haben die Erlanger Mathematiker
die "Deutsche Fußballmeisterschaft der Mathematiker 2007" gewonnen.

Ich musste mir verkneifen "wir" zu schreiben, aber ich habe nichts dazu beigetragen.

Bisher war ich der festen Überzeugung, dass mathematische Begabung und Fußballspielen deutlich negativ korrelliert sind, insbesondere wenn ich an die Professoren vs. Studentenfußballmatches denke, die aber trotzdem einen hohen Unterhaltungswert hatten.




Eine Google-Recherche hat noch die Namen der vertretenen Unis bzw. Mannschaften geliefert.
Enorm gelungen fand ich
  • Magic Eulers
  • Sturm Gauß
  • Torpedo Epsilon
  • Cauchys Lämmer
  • Die Kleinschen Flaschen
  • Rapid Mathe
Im Institut hing auch noch ein Wimpel rum mit "Pi-raten"


Ob die Sportwissenschaftler wohl auch einen Rechenwettbewerb austragen...?

Sonntag, Juli 01, 2007

Da werden die Musik-Piraten ganz schön dumm kucken...

Prince - ein nicht unbekannter Musikant, hat beschlossen sein neues Album über einen neuen Vertriebskanal unters Volk zu bringen - als Dreingabe zur Zeitung The Mail On Sunday für umasönst/gratis.

Ziemlich cleverer Schachzug - bekommt sicher mehr Berichterstattung als er mit der normalen Veröffentlichung jemals hinbekommen hätte und um den Konzertticketverkauf muss er sich wohl auch nicht mehr sorgen...

Realsatire - "Browser. Was sind jetzt nochmal Browser?"*

Also ich könnte mir spontan keine Antworten ausdenken, die mich zu mehr Spot
verleiten hätte können.
Meine Eltern sind zwar ungefähr das gleiche Baujahr, aber beide deutlich fitter, als die Abgeordneten zusammen.






*Brigitte Zypries, Bundesministerin für Justitz, auf die Bitte, doch mal einige unterschiedliche Browser zu nennen.

via boocompany

und noch ein Linktipp zum Thema: www.keine-ahnung.de

Eine Frage der Ehre

Habe gerade beim Filmjournalisten gelesen, dass sich eine amerikanische Nachrichtensprecherin geweigert hat die "Erlebnisse" eines verzogenen, reichen Kindes, dass wegen Alkohol am Steuer weggesperrt wurde und seitdem die Nachrichten füllt, vorzulesen. (=>Video gibts auch dort)

Ich finde ja, dass es genug Leute gibt, die mehr in ihrem Leben geleistet haben und denen 15 Minuten Sekunden Ruhm eher zustehen würden und die bessere Vorbilder wären.

¡Los Simpsons!

Ganz große Kunst drüber bei Capellmeister!
Bin ja mal gespannt wie groß das Bild noch wird.

Samstag, Juni 30, 2007

Freunde von Freunden sind Freunde...

Gestern war ich auf der "Willkommen-zurück-aus-China"-Grillparty eines Freundes, den ich auf Schüleraustausch in Australien kennengelernt habe.
(Willkommen in der globalisierten Welt)

Auf der Party habe ich dann noch Steffi und Capellmeister , getroffen, die den leibhaftigen Sebbi im Schlepptau hatten. So groß scheint die Welt dann doch wieder nicht zu sein - jedenfalls hier in Erlangen. Dank neuester Technik wurde das denkwürdige Treffen sogar live-gebloggt.
Wobei ich im Titel der Dame den Vortritt gelassen hätte...

P.S. Da ist doch glatt dieser Simpsonsavatargenerator meiner Aufmerksamkeit entgangen.
Brillen waren nicht im Angebot :-<


Freitag, Juni 29, 2007

Statistisch gesehen zum Zweiten...

Bei TED gibt es einen neuen Vortrag vom schwedischen Statistiker Hans Rosling.
Ich finde ja, dass es nichts spannenderes gibt als Menschen zuzuhören, wenn sie über das sprechen, das sie lieben und mit dem sie sich ihr ganzes Leben lang beschäftigt haben.
Jedenfalls sofern ich für das Thema einen Funken Interesse habe :)

Und das Finale ist sehr sehenswert - habe schon lange nicht mehr so herzhaft gelacht, bzw. meine Kinnlade vom Boden eingesammelt.
Wenn ich mal wieder einen Vortrag halte, werde ich mir auch einen Stunt für die letzte Minute ausdenken!





Nachtrag: Hier ist noch ein link zu einem Blog von einem Jungen in Afrika, der sich alles nötige selbst beigebracht hat um eine Windmühle zur Stromerzeugung zu bauen.

Donnerstag, Juni 28, 2007

Kinder, probiert das zu Hause aus

Auf der Seite Dare-Junkies kann man schräge Wetten und Streiche abschliessen, sie dann durchführen und die Beweisvideos hochladen.
Etwa sich mit dem Elektroschocker schocken, oder Nackt einkaufen gehen...
Also noch mehr Unfug als bei Youtube :-)




Mittwoch, Juni 27, 2007

Aber das tut doch weh!

Bei youtube habe ich einen Spot von Durex gesehen, bei dem ich nicht wusste ob ich lachen oder weinen soll.

Dienstag, Juni 26, 2007

Affenstark

Von Jonathan Coulton habe ich gerade Code Monkey gehört. Macht gute Laune wenn man sich durch TeX-Code quält, weil es wohl Leute gibt, die das hauptberuflich machen müssen :-)

Samstag, Juni 23, 2007

Was läuft da wohl in der Glotze?


Den Firmennnamen fand ich jedenfalls teuflisch gut.

Größer als die Bibliothek von Alexandria!

Wenn man sich über einen VPN Client ins Netzwerk der Uni-Erlangen einwählt und obendrein im Firefox den Proxy "proxy.rrze.uni-erlangen.de" Port „80" einträgt, kann man auf Unmengen von e-Books aus dem Hause Springer zugreifen, d.h. ansehen, speichern und drucken.
(Nicht der Springer von der Zeitung, sondern der mit den schlauen Büchern).

Auf Nature und andere Journale kann man wohl auch zugreifen.

Donnerstag, Juni 21, 2007

Kurz geschmunzelt

Neulich habe ich ein Plaket gesehen auf dem stand:
"Plakate aufhängen verboten!"

Manchmal frage ich mich ob man sich als haarspaltender Logiker ins gesellschaftliche Abseits manövriert :-)

Freitag, Juni 15, 2007

Hört, hört!

Horch hat inzwischen seinen eigenen Fernseh-Internetsender.
Wenn jeder Konzern, der etwas auf sich hält einen Sender aufmacht, und man die bewegten Bilder noch mit einer kleinen Zauberkiste auf den Fernseher übertragen kann, wird es Qualitätsunterhaltung wie bei 9 live, in Zukunft wohl schwer haben :-)

Nachtrag.
Auf der Seite gibt es >2400 Kanäle, da wird man in Zukunft wohl eine etwas größere Programmzeitschrift brauchen, 95% davon scheinen leider Schrott zu sein :-)
Der Musiksender Würfelzucker hat mir noch aus der Seele gesprochen:
" Bei Würfelzucker gibt's keine aufgemotzten Autos oder Dokus über Abitur-Versager. Hier dreht sich wieder alles um Sound. Echtes Musikfernsehen und zwar 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche"

Mittwoch, Juni 13, 2007

Besser als ein Schrittzähler

Gerade eben habe ich mit map24.de meine Joggingrunde vermeßen und bin auf stolze 10,1 km gekommen. In Erlangen sind die Straßen ja schön gerade, so dass der Polygonzug schnell gezogen ist.

Die Versuche mit einem Schrittzähler waren bisher eher witzlos, weil die beiden Meßgrößen "gezählte Schritte" und die "gemittelte Schrittlänge" muntere Fehlerfortpflanzung betrieben haben.

Freitag, Juni 08, 2007

Tipp zur aktuellen Wetterlage

Man nehme den Saft einer Limette oder Zitrone, 4 Löffel Zucker und einen Liter Wasser und versetzte das ganze mit Eiswürfeln.
Ausschließlich zur inneren Anwendung gedacht.

Schmeckt super und hat weniger Kalorien als gekaufte Brause.
Ich kann bis heute noch nicht glauben, dass in einem Liter Cola 35 Stück Würfelzucker sind :-)

Genealogie

Von der North-Dakota-State-University gibt es ein Projekt in dem die "Verwandtschaftsbeziehungen" zwischen Mathematikern aufgezeigt werden.
Ich habe festgestellt, dass ein beachtlicher Anteil der amtierenden Professoren in Erlangen .- jedenfalls der Ausschnitt dem ich während des Studiums begegnet bin, auf eine einzige Person zurückgehen.
Wenn man ein bisschen weiter klickt, stellt man fest, dass man die meisten Leute, die dreistellige oder vierstellige Nachkommen haben, schon mal gehört hat. :-)

Donnerstag, Juni 07, 2007

Verfolgungsjagd

Gerade habe ich das Video von der Verfolgungsjagd, die sich Greenpeace mit der Polizei geliefert hat gesehen. Ist ästhetisch deutlich ansprechender anzusehen, als Menschen, die sich prügeln und bewerfen.

Ich würde es fast als olympische Disziplin vorschlagen, schließlich waren die Aufnahmen viel spannender als Yachtrennen oder Formel 1. Hab richtig mitfiebert, als das kleine wendige Boot das große viel schnellere Boot überlistet hat.

...inzwischen erschließt sich mir auch warum das Schnellboot Schnellboot heißt.

Kommunikationswege

Bei meinem Stadtrundgang auf der Suche nach einem kalorienreichen Mittagessen sind mir
folgende Kommunikationsmittel begegnet:

Die Mitbewerber der Post bauen fleissig ihre PostkästenMitbewerberkästen auf.



während bei der Telekom kein Anschluss unter dieser Nummer ist.
Man sieht leider nicht so gut, dass der Telefonhörer herunterhängt.
Es hat mich eine Menge Überwindung gekostet ihn nicht gleich wieder aufzuhängen, aber ich wollte die Installationskunst nicht zerstören.
Obendrein hat es mich an das Video zu When I Come Around erinnert.


Mittwoch, Juni 06, 2007

Martenstein - bunt und in stereo

In der Zeit ist eine meiner Lieblingsrubriken die Kolumne "Lebenszeichen" von Harald Martenstein und jetzt gibt es auf zeit.de auch noch einen Video-Cast von ihm, in der er diesmal die Autoritätsgläubigkeit der Berliner aufs Korn nimmt.

Jetzt aber ans Werk - mein Plan nicht vor 18 Uhr zu bloggen ist mal wieder grandios gescheitert...

Dienstag, Juni 05, 2007

Die Italiener?!?

Aus aktuellem Anlass habe ich nachgewikipediat, wer denn alles im G8-Club mitspielt und war überrascht, dass Italien mit dabei ist.
Die Liste der BIPe ist zwar von 2005, aber so viel wird sich da schon nicht getan haben.

Ein meiner bisherigen Wahrnehmung war Italien ein sonniges Land, mit emotionalen Menschen, die aber trotzdem nicht unbedingt an Stress sterben und einen gewissen Pokal für uns bis 2010 aufbewahren... :-)
Jetzt sind meine Voruteile um die Fakten, dass Italien knapp 60 Millionen Einwohner hat und ganz vorne bei den Wirtschaftsschwergewichten dabei ist, bereichert worden.

Montag, Mai 28, 2007

Kapitelnummerierung bei TeX mit 0 beginnen lassen

Gerade hatte ich wieder einen meiner hellen Momente:
In der Hilfe steht, wenn man die Kapitelnummer anspassen möchte muss man nur den Zähler mit Hilfe des Befehls
\setcounter{Zähler}{num}

wobei Zähler ein Element aus {part page enumi
chapter equation enumii section figure enumiii subsection table enumiv subsubsection footnote paragraph mpfootnote subparagraph} ist.

Naiverweise dachte ich, mein Problem dem ersten Kapitel die Nummer 0 zu verpassen sei mit
\setcounter{chapter}{0}
beizukommen und habe mich schon gewundert, dass mein erstes Kapitel unbeirrt weiterhin die Nummer eins bekommen hat.

Inzwischen habe ich die Lösung (ganz alleine durch Nachdenken und so.... :-) gefunden:
\setcounter{chapter}{-1}
Wie lange ich für die Lösung dieses trivialen Problems gebraucht habe will ich an der Stelle man verschweigen....

Sonntag, Mai 27, 2007

Body Armour - The Bodyguard

Gerade eben habe ich den sprichwörtlichen Stiefel aus dem Karpfenteich der Videothek gezogen.
Till Schweiger sehe ich ja sonst sehr gern, aber der Film ist einfach unterirdisch.

Wobei dadurch, dass sowohl Nebendarsteller, Drehbuch, Dialoge, Beleuchtung(!) und selbst die Actionszenen drittklassik sind entsteht eine unfreiwillige Komik, die einen gewissen Unterhaltungswert birgt.

Achja die "Handlung":
Ein Bodyguard versagt bei seinem Auftrag eine Politikerin zu beschützen. Anschliessend verkriecht er sich deprimiert in eine Boxschule, Jahre später klopft die Regierung an die Tür, weil sie "den Besten" braucht für einen neuen Auftrag. (...mal etwas erfrischend neues und genreuntypisches :-)
Und jetzt kommt der Clou: Der Bodygourd soll ausgerechnet den Killer der Politikerin, der sich gestellt hat drei Tage lang beschützen.

Unmöglich?

Warum sieht Ethan Hunt in Mission impossible eigentlich so lässig aus, wenn er ein Bluetooth-Head-Set trägt und die Normalsterblichen auf der Straße so enorm lächerlich?

Noch eine Weisheit zum Wetter und Trägheit:
Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war...
(Marc Twain)

Freitag, Mai 25, 2007

Spielzeug

Gerade habe ich bei Pop!Tech eine Präsentation gesehen, in der einer der Erfinder von Sims sein neues Projekt namens "Spore" vorstellt.
In dem Spiel kann man Leben vom Einzeller bis zur intergalaktischen Raumfahrt bringen.

Da ich in letzter Zeit ja eine Menge über Evolutionsbiologie und Konsorten gelesen habe, habe ich die Präsentation mit leuchtenden Augen verfolgt.
Zum Glück kommt das Spiel erst 2008 raus - bis dahin bin ich ja hoffentlich mit meinem Studium fertig :-)

Sonntag, Mai 13, 2007

Hokuspokus!

Bei steffi habe ich gerade einen link zu einem Zaubertrick gefunden, der echt funktioniert, sofern man Kopfrechnen kann :-)

Wie viele Versuche habt ihr gebraucht bis ihr dahintergekommen seid?

Es folgt Werbung...

Am Wochenende war ich bei meinem Bruder in München.
Bei einer Einkaufstour habe ich folgendes Schild in einem Schaufenster gesehen:
(klicken zum vergrößern)



Irgendwie fand ich das Schild etwas komisch, weil es mich sehr an eine Reklame aus einem dunklen Kapitel des Geschichtsbuchs erinnert hat, die den gleichen Gedanken etwas prägnanter mit nur vier Worten ausgedrückt hat. Außerdem zeugt es von dem naiven Glauben, die Kunden würden sich Gedanken über das Wohlergehen des Herstellers machen - das stimmt aber nicht, Kunden sind alle Egoisten. Wer meint, dass er kein Egoist ist kann mir gerne 100 Euro aufs Konto überweisen :-)

Ich kaufe zwar gerne Produkte aus Deutschland, wenn sie ausgezeichnete Qualität bei einem vernünftigen Preis besitzen und würde, wenn sonst alle Eigenschaften gleich sind, eher ein deutsches Produkt kaufen.

Von subventionierten Nahrungsmittel und Kunsthandwerk mal abgesehen dürfte es schwierig bis unmöglich sein, überhaupt noch Produkte zu finden, die vollkommen "deutsch" sind.

In einer globalisierten Welt mit internationalen Beschaffungsketten ist die Aussage "das Produkt stammt von hier" ja wohl eher ein Marketinggag.

Ausländische Waren zu diskriminieren ging vielleicht noch in einem Tante Ema laden, aber ich bevorzuge dann doch die uneingeschränkte Wahlmöglichkeit, die die ebays und amazons heutzutage so bieten.

Freitag, Mai 11, 2007

Eine Neuinfektion wurde entdeckt...

Die Herren Daylight und Gouranga, haben mich gestern mit Open Transport Tycoon infiziert. Ich habe meine ganze Kindheit damit verbracht Bahnschienen zu verlegen und Profite zu scheffeln und über Internet und Skype macht das Spiel fast so viel Spass, wie in den guten alten Zeiten als ich zusammen mit einem Freund vor dem Bildschirm an einem Rechner gehangen bin - Internet und so war damals ja noch nicht.
Mir wurde erzählt, ein Add-On erlaube es sämtliche Züge der deutschen Bahn zu verwenden und das lästige Ersetzen von in die Jahre gekommenen Zügen ließe sich automatisieren...

Das Schienenverlegen ist auch verbessert worden, man kann die Strecke jetzt einfach ziehen und nicht wie früher stückweise zusammenklicken.
Die Signalanlagen(!) erlauben recht ausgetüftelte Schaltungen, wie mir eindrucksvoll bewiesen worden ist.
Jetzt muss ich nur noch sehen, wie ich diesen zeitfressenden Dämon wieder gebändigt bekomme :-)

Mittwoch, Mai 09, 2007

Weisheit des regnerischen Tages

The rain it raineth on the just
And also on the unjust fella;
But chiefly on the just, because
The unjust hath the just’s umbrella

von Charles Bowen.
Dann pass also gut auf Deinen Regenschirm auf :-)

Angeblich ist es auch eine Anspielung auf ein Bibelzitat, aber so auf die Schnelle habe ich es nicht gefunden.

Montag, Mai 07, 2007

Dilemmata...

oder doch Dilemmas?
Naja wie dem auch sei. Meine Lektüre von Richard Dawkins "The god delusion" schreitet fort und das Buch enthält bergeweise Dinge, die ich gerne mit vielen Leuten zerreden würde, aber eine Sache, die ich besonders spannend fand waren die moralischen Dilemmata von Marc Hauser.

Man soll sich in folgenden drei Situation für jeweils eine der beiden Alternativen entscheiden:
Zugegebenermaßen sind alle Situation ziemlich konstruiert und etwas makaber
(<= Betrachte Dich als gewarnt):

1. Man beobachtet wie ein Zug auf ein Auto zurollt in dem sich fünf Menschen befinden; die einzige Möglichkeit diese Leute zu retten ist eine Weiche zu betätigen, die den Zug auf ein anderes Gleis und an den fünf Leuten vorbei lenkt, aber dafür eine andere Person tötet, die dummerweise ebenfalls nicht von den Schienen fliehen kann.
Ist es in Ordnung die Weiche zu betätigen und den einen zu opfern?

2. Der Zug rollt schon wieder auf das Auto mit den fünf Personen zu, diesmal steht man aber auf einer Brücke. Auf dem Geländer der Brücke sitzt ein enorm schwerer Mann, der sollte man ihn über das Geländer schubsen den Zug aufhalten und die fünf Leute retten könnte.
Ist es in Ordnung den Mann zu schubsen?

3. In einem Krankenhaus sind fünf Leute, die jeweils ein Problem mit einem anderen Organ haben. Wenn sie kein Transplantat bekommen werden sie sterben. Ist es in Ordnung einer gesunde Person, die im Wartezimmer sitzt und die alle fünf fraglichen Organe in gutem Zustand besitzt zu entnehmen um die anderen fünf zu retten?

Die Situationen sind alle unfair - deshalb heißt es wohl Dilemma.
Statistische Untersuchungen haben gezeigt, dass die Zustimmung für die fragliche Handlung von Beispiel zu Beispiel abnimmt und die Probanten aber nicht genau erklären können, warum und was der Unterschied in den Situationen ist.
Das Ergebnis war bei allen untersuchten Kulturen und sonstigen "backgrounds" gleich.

Aus der Konserve

Gerade habe ich den Speicherchip meiner Kamera geplündert und ein paar Bilder hochgeladen, die ich schon lange hochladen wollte:



Abb.1 So interessant wie wenn ein Sack Reis umfällt - ich habe recht dumm gekuckt, als ich beim aufräumen die Reispackung umgeworfen habe.


Abb.2 Der Zeiger des Hygrometers hat sich ins Abseits befördert.





Abb.3 Herausforderung: Das Bild 15 Sekunden ansehen ohne zu Gähnen.

Samstag, Mai 05, 2007

Quanta costa?

Mein Bruder wohnt in München und ist auf der Suche nach einem günstigen DSL/Telefon Anbieter. DSL2000 Flat, eine Deutschland-Flat, FastPath und einem W-Lan-Router wären schön.
Die scheinbar einfache Frage: "Welcher Anbieter bietet diese Leistung am billigsten an?" ist überraschend schwer zu beantworten.

Also frage ich doch mal in die Runde:
Welchen Anbieter habt ihr und wieviel berappt ihr dafür?

Die Mobilfunker haben es inzwischen ja hinbekommen ihren Tarifjungel zu lichten - bei DSL siehts deutlich finsterer aus.
Wer ist eigentlich auf die tolle Idee gekommen Lockvogelangebote zu basteln, die bei genauerer Lektüre der ultra-kleingedruckten Sternchen am Ende der Seite in sich zusammenfallen?
Oder aber man benennt seine Pakete so transparent wie der Marktführer. :-)

Elektrischer Reporter unterwegs!

Eben habe ich gesehen, dass es auf der Seite des elektrischen Reporters eine Liste mit 3gp-Videos der Folgen gibt. Wenn man sich also die Zeit nimmt diese Videos auf sein Handy zu kopieren kann man sie sich bequem unterwegs ansehen.

Ich hoffe, dass diese "Formatvielfalt" Schule macht.
Bisher war mobile Unterhaltung ja der arroganten i-Pod-Gilde vorbehalten :-)

Bei ehrensenf gibts auch Videos fürs Handy - sollte mal wieder verreisen und mir davor noch einen geräumigen Memorystick kaufen.

UPDATE:
Problem 1: Mit meinem SonyW810 lassen sich die Videos nicht vorspulen - sehr dumm, wenn man bei einem 15 Minutenvideo nach 8 Minuten angerufen wird...
Problem 2: Der Akku wird leergesaugt.

Großbaustelle

Beim GuerillaProjektmanagement habe ich gerade ein Buchzitat gelesen, dass mich aufgemuntert hat.
Ich bastele ja schon seit geraumer Zeit an meiner Diplomarbeit - die Straße ist hinreichend lang und das Gefühl schneller zu arbeiten um dann erschöpft und frustriert aufzugeben kenne ich auch zu gut.

Dann werde ich den Besen bis Montag mal in die Ecke stellen :-)

Shoppen - macht Spass

Gestern habe ich noch "Shoppen" gesehen.
Neun Frauen und neun Männer haben sich bei einem Speeddating angemeldet und sind auf der Suche nach recht diversen Dingen.
Die Dialoge sind enorm lustig und die einzelnen Personen haben sehr originelle Charaktereigenschaften.
Mein Bericht klingt bisher noch nicht so euphorisch, aber ich bin super unterhalten worden und würde den Film uneingeschränkt weiterempfehlen.

Als ich die Stopuhr gesehen und die Trillerpfeife gehört habe, konnte ich fast den Schweiß riechen - böser Sportunterricht Flashback.
Das einzige was meinen Spass etwas getrübt hat, ist mein mäßiges Personengedächtnis, dessen Kapazität so zwischen fünf und sieben liegt und mit 18 glatt überfodert war :-)

Mittwoch, Mai 02, 2007

Starke Bilder

Ich war gerade mal wieder bei wired und habe mich dort sehr über die folgenden zwei Bilder gefreut:
Einmal eine Landkarte auf der alle online-communities verzeichnet sind und dann noch die Gänsehautbilder einer französischen AIDS-Kampagne.

Montag, April 30, 2007

Re: bloggER-Treffen

Bei Steffi habe ich gerade einen Vorschlag zu einem BloggER-Treffen gelesen, das bereits zwei Tage(!) mit Mißachtung gestraft wurde oder die Diskussion wurde auf einen mir unbekannten blog verlagert.
Sofern es terminlich irgendwie geht, wäre ich gerne dabei.

Eine Maschine mit der man das Wetter vorhersagen kann

Ich habe mal gelesen, dass es recht einfach ist eine Maschine zu bauen, die das Wetter des nächsten Tages brauchbar vorhersagen kann. Man nehme ein unliniertes Blatt Papier und einen Stift, schreibe das aktuelle Wetter auf das Blatt und verwahre diesen Zettel in einer dunklen Schuhschachtel.
(terminus technicus: Black box).
Am nächsten Tag macht man die Schuschachtel wieder auf und vergleicht das Wetter mit
der aufgeschriebenen Prognose.

Das notierte Wetter des Vortages ist also die Prognose für den nächsten Tag, angeblich hat man damit eine gute Trefferwahrscheinlichkeit.
In den letzten vier Wochen hätte man sich damit möglicherweise sogar ein Meteorologie Diplom ergaunern können :-)

Donnerstag, April 26, 2007

Ein Meta-Stöckchen....

...also ein Stöckchen über Stöckchen ist mir von Sebbi weitergereicht worden und ich bin pfeilschnell durchgestiegen, um was es eigentlich geht.

Man äußere seine eigene Meinung zum Thema:
"Stell Dir vor Dich erreicht ein Stöckchen. Ist es in Ordnung es liegen zu lassen mit dem Hinweis, wer will möge es sich nehmen oder solltest Du es persönlich an handverlesene Blogger adressiert weiterwerfen?"

Ich werfe mal besser weiter. Leute, die Stöckchen nicht weiterwerfen, hintergehen sicher auch das Finanzamt oder gehen gar bei rot über die Ampel.

So meine Fuhre Strandgut geht zu Händen von MissSophie, Dr.T.Levision, Daylight und in die Zeppelinstraße.

Mittwoch, April 25, 2007

You don´t need experience if you got attitude

Nachdem ich erneut festgestellt habe, dass das Buch meiner aktuellen geistigen Kapazität eine Nummer zu groß ist und ich schon gegen Ende der zweiten Seite der Einleitung nichts mehr gecheckt habe, habe ich erst mal geschmolt.

Dann habe ich eine Randnotiz gemacht und war wieder richtig gut drauf - achja die Notiz lautete: "Heul doch!"

P.s. Ja, der Titel ist von einem Dilbert Buch geklaut.

Sonntag, April 22, 2007

5000 Jahre Geschichte in 90 Sekunden

Hier kann man recht schön sehen, was in Eurasien in den letzten 5000 Jahren so passiert ist. Insbesondere als Freund von Civilization und Europa Universalis bin ich es ja gewohnt politische Karten wachsen und schrumpfen zu sehen :-)
Auf die Karte bin ich über einen Vortrag von Pop!Tech - [etwas TED artiges ]
gestoßen. Der Redner - ein Zukunftsforscher, meint, dass es nicht unwahrscheinlich ist, dass sich die politische Landkarte in Amerika auch mal ändern wird, wie sie es auf der ganzen Welt getan hat und auf allen anderen Kontinenten noch immer tut.
Die Graphen aus dem Vortrag über die Bücherverwandschaften gibts hier. bzw. eine akutellere Version hier. Aus dem lila Cluster habe ich Tipping Point und Freakonomics gelesen - on Bullshit stand mal auf meiner Amazon Wunschliste :-)





Hackbrett

Bei Youtube bin ich auf eine Alternative zur Tastatur gestoßen. Allerdings braucht man wohl 40 h Training um eine GGeschwindigkeit von 50 Wörtern /Minute zu erreichen.
Wie rechnet man Worte /Minute in Anschläge / Minute um?
Ich habe gerade einen kleinen Test gemacht und 337 Anschläge pro Minute gemeistert. Allerdings habe ich ein paar Sekunden verloren, weil der Text nicht von allein weitergescrollt ist... ;-)

Eine ausgefallene Form ist auch noch das hier.
Der Preis schreckt mich noch etwas ab - aber das Design ist schon nicht schlecht :-)

Donnerstag, April 19, 2007

Gottlos

Gerade habe ich mir wieder einen TED-Vortrag angesehen, der nicht etwa Atheismus predigt sondern militanten Atheismus.
Den typischen Atheisten stellt man sich - historisch begründet - ja als Erfüllungsgehilfen des Teufels vor und heizt vorsorglich schon mal den Scheiterhaufen vor. Aber bei näherer Betrachtung hat der Redner dann doch einen recht vernünftigen Eindruck gemacht.

Im Vortrag werden noch ein paar Theorien erwähnt, die dank Internet schnell ausgegraben sind:
Russell´s Teekanne hat mich nachdenklich gemacht. Aber was habe ich auch von einem Beispiel eines Mathematikers, Philosophen und Literaturnobelpreisträger erwartet :-)

Und dann noch die intelligent-falling-Theorie . Sie besagt, dass es keine Gravitation gibt, sondern ein intelligentes Wesen, das dafür sorgt, dass Gegenstände auf den Boden fallen.

Klassiker

Über den elektrischen Reporter bin ich auf das europäische Archiv aufmerksam geworden.
Dort gibt es bergeweise Aufnahmen von klassischen Stücken als MP3 - geschenkt.

Das Interface ist zwar nicht so toll wie i-tunes, aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Gebiss - jedenfalls habe ich einen Augenblick gebraucht, bis ich links die Spalte mit den mp3s gefunden habe.

Mittwoch, April 18, 2007

Der Reichtum ist ausgebrochen

Nachdem ja lange über die Studiengebühren geschimpft worden ist, sehe ich drastische Veränderungen zum besseren in meiner Lernumgebung. Das MI hat die guten alten Rechner im CIP-Pool, Baujahr Anno Domini 1995, zu Gunsten von lautlosen Zwergrechnern entfernt.

Die Idee drei dieser Dinger in den LESE-raum der Bibliothek zu stellen finde ich zwar nicht so gelungen, da in der Liste der Dinge, die mich während eines Bibliotheksbesuches nerven können, hektisches Tippen und Klicken sehr weit oben angesiedelt ist, aber die Nachbarschaft zum Mikrofiche-Gerät ist ein interessanter Kontrast.

Die Öffnungszeiten der Bibliotheken haben sich dramatisch verbessert. Die Mathebibliothek hat von 9 -19 Uhr geöffnet - gegenüber 16 Uhr ein Schritt in die richtige Richtung.
Die Hauptbibliothek und die Jurabib haben bis Mitternacht auf, was insbesondere bei brütender Hitze im Sommer nützlich sein wird.

Kurzum ich werde immerhin ein wenig was von meinen 500 Euro "abnutzen" können.

Sonntag, April 15, 2007

Sind Sie ein Spüler?

Gerade eben habe ich mir die Hände beim Geschirrspülen verbrannt.
Dabei bin ich auf eine Frage gestoßen, die ich mir noch nie gestellt habe:

WARUM verwende ich überhaupt heißes Wasser zum Spülen?

Mein zugegenermaßen kleiner Feldversuch mit kaum verschmutzem Besteck und Geschirr hat gezeigt, dass der Kram auch mit kaltem Wasser sauber wird und das Mittel auch so ganz gut schäumt.
Ein kleiner Ausflug zu den Profis hat gezeigt, dass es wohl empfohlen wird heißes Wasser zu verwenden und man kann sogar noch heißeres Wasser nehmen, wenn man Gummihandschuhe trägt :->

Wenn jemand eine bessere Antwort als, "das haben wir schon immer so gemacht" hat, freue ich mich auf einen Kommentar.

Warum funktioniert die Mitternachtsformel*?

vor längerer Zeit habe ich das Buch Der Rechenmeister gelesen, in dem der Wettlauf italienischer Mathematiker um die Findung einer Lösungsformel für kubische Gleichungen erzählt wird.
In einem Kapitel findet sich die Erklärung warum die Lösungsformel für quadratische Gleichungen funktioniert und ich war vollkommen begeistert, weil es einen einfachen geometrischen Beweis dafür gibt, den man schon in der Schule hätte verstehen können.
Ich gebe zu, dass ich damals nicht verstanden habe, was die Formel tut, aber immerhin konnte ich damit die gestellten Aufgaben lösen.

Angenommen man hat die Gleichung
x^2 + 2x - 8 = 0

Dann ist
x^2 + 2x = 8
oder in Worten:
Ich denke mir eine Zahl und nehme sie mit sich selbst mal und zähle die Zahl noch zweimal
dazu; das ergibt 8. Um welche Zahl handelt es sich?

Geometrisch sieht das dann so aus:

Die Fläche des roten Quadrats ist die Zahl, die mit sich selbst malgenommen wurde,
die Fläche des grünen Quadrats ist gerade zweimal die gesuchte Zahl. Die Fläche beider
Vierecke zusammen ist 8.
So kommt man ohne Raten vermutlich nicht auf die gesuchte Lösung. Also manipulieren wir ein wenig an der Skizze herum.



Man könnte ja das grüne Rechteck in zwei kleinere grüne Rechtecke zerlegen und so um das rote Quadrat verteilen. Die Fläche der drei Vierecke zusammen ist immer noch 8.

Die Lücke in der rechten oberen Ecke schreit ja beinahe danach ausgemalt zu werden.



Jetzt kann man sich überlegen, dass die blaue Fläche gerade 1*1=1 ist.
Dann ist aber die Fläche des großen Quadrats gerade 8+1 = 9.



Die neue Frage lautet also wie groß ist die Seitenlänge eines grauen Quadrats mit Flächeninhalt 9. Nach etwas knobeln, kann man sich wohl auf die Zahl 3 einigen.
Mit diesem Wissen schauen wir nochmal auf das vorherige Bild und überlegen uns wie groß wohl x ist, wenn x+1 = 3 ist.
Ein kurzer Blick auf die Finger sollte genügen um auf x=2 zu kommen.
Wenn wir das in die erste Gleichung einsetzen ergibt sich:
2^2 + 2*2 - 8 = 0.

Gratulation, mit diesem Wissen wärst du im Mittelalter
ein Weltklassemathematiker gewesen! :-)

Unsere Gleichung war
x^2 + 2x - 8 = 0
Die allgemeine Gleichung heißt
ax^2 +bx +c = 0
als ist unser
a=1
b=2
c=-8

Wenn man sich die Lösungsformel nochmal anschaut, sieht man dass sie genau dies Schritte macht, die wir gemacht haben. Der Term unter der Wurzel ist unser graues Quadrat.
Die Differenz im Zähler ist der Schritt, den man sich an den Fingern abzählen kann,
das a im Nenner ist eine Normierung und die 2 im Nenner stammt aus der Wurzel.




* Lösungsformel für quadratische Gleichungen.
Der Name Mitternachtsformel ist darauf zurückzuführen,
dass man - sollte man um Mitternacht geweckt werden diese
Formel murmeln können muss.

Da die heutige Jugend vermutlich eh nicht vor Mitternacht
ins Bett geht, ist dieser Name vermutlich bald nicht
mehr aktuell und Leute dazu zu zwingen etwas auswendig zu lernen ohne es zu verstehen war sowieso schon immer eine dumme Idee. :-)

Freitag, April 13, 2007

Donnerstag, April 12, 2007

Nonzero von Robert Wright

Gerade eben habe ich ein tolles Buch ausgelesen.

Es gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil wird beschrieben, wie die Menschheit beginnend bei der Steinzeit Stufe um Stufe der Zivilisation erklimmt und sich die Gesellschaft entwickelt.
Wiederkehrendes Motiv: Verwirklichen von Gewinnen, die aus Nicht-Nullsummenspielen entstehen. Damit ist Verhalten gemeint bei dem beide Seiten durch Kooperation besser dran sind, als sie es alleine wären.
Später werden die Parallelen und Unterschiede zwischen den unabhänigen "Petrischalen der Kultur" (Eurasien, China, Mittel- und Südamerika) untersucht - ein Aspekt, der mir besonders gut gefallen hat, weil der Geschichtsunterricht, den ich genossen habe sehr "Euro-zentrisch" war.
Der zweite Teil beginnt noch ein ganzes Stück früher und untersucht wie sich die Einzeller bis zum fertigen Menschen entwickelt haben. Und wieder ist es wohl so, dass Zellen -auf lange Sicht - besser dran sind wenn sie kooperieren statt sich nur um sich zu kümmern.

Der dritte Teil wird ist etwas abgespacet und handelt davon, dass die Welt ein kollektives Bewusstsein entwickeln und die durch Internet und Globalisierung verknüpften Menschen so funktionieren wie die vermaschten Neuronen in einem Gehirn. Und ob wir irgendwann so schlau sind eine Rakete zu basteln mit der man einzelliges Leben (Stellt weniger Ansprüche an der Board-Service) auf einen anderen Planeten schießen wird auch angerissen.

Auf Robert Wright bin ich über TED aufmerksam geworden.

Mittwoch, April 11, 2007

360 Grad Bilder

Über Lifehacker bin ich auf Picturecloud gestoßen, das es möglich macht 360 ° Bilder aus Videos zu gewinnen - die vorgefertigten Beispiele sehen sehr eindrucksvoll aus, allerdings hat der Praxistest deutlich schlechter geklappt. Mit Firefox konnte ich gar nichts hochladen und der Internetexplorer hat mein Video dann endlich geschluckt.

Das Ergebnis war deutlich weniger rotierend als die Beispiele, aber vielleicht sollte man sich bei dem Video auch ein paar Sekunden mehr Zeit gönnen.

Energiesparen am PC

Gerade habe ich mit einem Energiekostenmessgerät (Worte um die uns andere Sprachen beneiden :-) den Verbrauch der Rechenknechte gecheckt.
  • PC + 19 Zoll Röhrenmonitor 200 W
  • PC + Monitor auf Standby 50 W
  • Laptop beim surfen 40 W
  • Laptop im Standby 0 W
  • Laptop beim Spielen > 100 W
Also wenn ich alle meine Leser auffordern würde, den Standby-Modus zu aktivieren, würde der Umwelt in einem Jahr wohl ungefähr soviel CO_2 erspart, wie eine Runde mit dem Wäschetrockner kostet.

Falls sich doch jemand für den Stromsparmodus interessiert:
Bei WinXP: Start => Systemsteuerung => Engerieoptionen
und dann Standby bei Netzbetrieb auf 10 Minuten.

Montag, April 09, 2007

Neidischer Blick über den Gartenzaun im globalen Dorf

Bei der OECD bin ich auf einen - zugegebenermaßen schon fast ein Jahr alten, Bericht gestoßen in dem die Verbreitung von flotten Internetverbindungen in den einzelnen Ländern aufgelistet wurde.

Eine Zeile, die mich sehr verwundert hat war:
"The total number of ADSL subscriptions in Korea and Japan have continued to decline as more users upgrade to fibre-based connections."

hmm fibre-based connections? Nie gehört, naja Wikipedia hat mal wieder weitergeholfen und
wie es aussieht gibt es in aller Herren Länder WIRKLICH schnellen Zugang, der die geplanten VDSL Anschlüsse hierzulande eher mickrig aussehen läßt.

Sonntag, April 08, 2007

Höre ich mehr als 300? - Verkauft an den persischen König in der ersten Reihe.

Gestern abend habe ich mir noch 300 angetan und war enttäuscht.
Ich war zwar gewarnt worden, dass es sich um eine Comic-Verfilmung handelt und habe ja auch keinen Realismus erwartet, aber muß man aus einer historischen Begebenheit einen vierten Herrn der Ringe machen?
Vielleicht wäre es ja auch öde gewesen, wenn die Spartaner "nur" Menschen abgeschlachtet hätten, also wurden alle erdenklichen Monstrositäten und Fabelwesen durch Xerxes ins Feld geführt.
Obendrein wurden emsig Charaktäre aus anderen Filmen eingewoben, von Quasimodo, über den Imperator aus StarWars bis hin zu den übergroßen Elefanten aus dem Herrn der Ringe war alles am Start.
Die Szene in der der Mutantenstadel von Orakelpriestern sich an der jungen Griechin vergeht hätten die Macher meinetwegen auch behalten können

Freitag, April 06, 2007

TED Prize winners 2007

Gerade eben habe ich mir die drei Preisträger des diesjährigen TED-Prizes angesehen - mit einem lachendem, einem weinenden und einem geschlossenen Auge.

Bill Clinton erzählt von seiner Organisation, die ein Gesundheitssystem für Ruanda aufbaut, was mich ans Gute im Menschen glauben läßt. (=>lachendes Auge)

James Nachtwey zeigt seine Fotos von Kriegsschauplätzen und Völkermorden auf der ganzen Welt, was mich ans Schlechte im Menschen glauben läßt.

E.O.Wilson hat irgendetwas über Bakterien erzählt, leider war es so trocken und langweilig, dass ich es nicht bis zum Ende schauen konnte (geschlossenes Auge)

Warum wird von solchen Preisverleihungen und Projekten eigentlich so wenig in den Medien gesprochen und stattdessen über das irrelevante Wohlergehen eines neugeborenen Ursus Maritimus?

Wie dumm ist das denn?

Gestern habe ich noch das Ende von "Wie schlau ist Deutschland gesehen".

Fazit: Unentscheidbare Fragen wie: "Wie viele Sinne hat der Mensch?"
(Tja fünf oder mehr als fünf, kommt darauf an was man alles gelten läßt.) machen einen Pedanten wie mich ja wahnsinnig und wenn die Leute dann noch anfangen Pseudo-Statistik zu betreiben (Verschiedene "Klassen", wie Blondinen, Abiturienten und Meteorologen á 50 Leuten, die sich untereinander absprechen dürfen - also bitte) ist es ganz vorbei.

Und erst der geniale Ländervergleich: 1. Platz 50 % richtig (2 Anrufer?) und die restlichen Bundesländer so zwischen 33% und 29% gestreut, was bei drei bis vier Alternativen je Frage als Rauschen durchgehen dürfte.

Gerne hätte noch ein 16 Vergleichsklassen von 50 Affen gesehen, die rein zufällig einen der möglichen Knöpfe drücken - da hätte es für manche Länder wohl eng werden können...

Montag, April 02, 2007

Das Labyrinth des Pan

Gerade komme ich aus dem Kino und bin immer
noch bedrückt - der Film war schon ausgesprochen schwere Kost...

Es wird die Geschichte von einem Mädchen erzählt, das während des Krieges in eine Phantasiewelt voller Feen und einem Pan flieht.
Der Vater des Mädchens ist gestorben und ihre Mutter hat einen neuen Mann, der als Hauptmann brutal gegen die lokalen Partisanen vorgeht.
Schwache Inhaltsangabe, aber ich bin müde und will in mein Bett :-)

Der Film ist sehenswert und ich habe auch noch nie einen Film gesehen, der mit ihm vergleichbar wäre, aber ein Wort der Warnung wäre noch angebracht:
Ich habe sonst ja keine Probleme mit Gewalt in Kinofilmen, aber manche Szenen hätten ja nun nicht in dieser Ausführlichkeit sein müssen...
Von Hinrichtung über Amputation bis Folter war alles dabei und der bodycount kommt an Rambo ran.

Sonntag, April 01, 2007

Eine Zugfahrt, die ist lustig

Auf der Zugfahrt vom Allgäu nach Erlangen habe ich mich enorm gut entspannt.
Vermutlich liegt es daran, dass ich 3 h lang aus dem Fenster geschaut habe. Ist toll einfach mal nichts zu machen, in meiner Behausung ist es schwer möglich auch nur mal 5 Minuten NICHTS zu machen. Da gibt es das Internet, das Fernsehen, das Telefon, Bücher, Zeitschriften und und und.
Da man ja unglaublich effizient sein möchte kann man in seiner Freizeit nicht 5 Minuten einfach so aus dem Fenster schauen :-)

Diesmal bin ich über München gefahren und war in freudiger Erwartung, weil es ja jetzt diese unendlich teure Neubaustrecke von München nach Nürnberg gibt.
Der Ritt auf der Kanonenkugel blieb lange hinter den Erwartungen zurück. Dass in einem Wohngebiet der Überschallknall stört verstehe ich ja, aber dass es soviel Wohngebiet um den Münchner Hauptbahnhof herum geben muss... Jedenfalls hatte ich das Gefühl, dass zwischen München und Ingolstadt alles aus Wohngebiet und Schleichstrecke besteht.

Der Reisekomfort war gut, aber wenn man auf eine Achterbahnfahrt wartet stellt sich so eine nagende Unzufriedenheit ein... Ab Ingolstadt glich die Böschung einer Mondlandschaft - da mus wohl noch landschaftgegärtnert werden und ein Tunnel jagte den nächsten.
Aus meiner Karriere bei Transport Tycoon, war mir noch im Hinterkopf, dass Brücken teuer sind und bei Tunneln der Ruin anfängt.

Alles in allem habe ich von den angeblichen 300 km/h nichts mitbekomen, allerdings hat meine Verbindung auch 1:14 h für die Strecke gebraucht, die bei anderen Verbindungen in 1:02 h bewältigt wird...

Nostalgie Zocken

Gestern nachmittag war noch ein Freund zu Besuch und aus "kurz ein Intro-Video von Resident Evil - Code Veronika auf der Dreamcast kucken" ist eine 6 h Daddelorgie geworden.
Sich bei Soulcalibur und Streetfighter zu vermöbeln ist aber auch ein Höllenspaß.

Der Versuch Resident Evil 1 wieder zu erwecken ist traurig gescheitert - irgendwie werden nur
4-Mb-3d-Beschleunigerkarten und Win9x unterstützt und DirectX3a wollte auch noch installiert werden...
Irgendwo habe ich gelesen, dass Computerspiele als Kulturgut verloren gehen, weil es keine passende Abspielmöglichkeit mehr gibt, aber dass das auch schon für Spiele zutrifft, die 10 Jahre auf dem Buckel haben ist traurig...

Donnerstag, März 29, 2007

Freie Fahrt...

für freie Probabilisten.

Google Videos hat noch einen Vortrag über eine Verkehrssimulation mittels des Biham-Middleton-Levine-Modells zu Tage gefördert.
Dabei geht es um ein Gitter auf dem es zwei Arten von Autos gibt. Zu geraden Zeiten versuchen alle blauen Autos ein Kästchen nach Norden zu fahren und zu den ungeraden Zeitschritten versuchen alle roten Autos einen Schritt nach Osten zu fahren. Kommen die Autos an den Rand fangen sie auf der gegenüberliegenden Seite wieder an.

Auf mich hat es eine hypnotische Wirkung wenn sich in Simulationen bunte Punkte bewegen und sogar Muster bilden.

Ich könnte ja auch den ganzen Tag mit solchen Modellen herumtüdeln und an den Parametern spielen, wenn ich das Programm für meine Diplomarbeit endlich mal verbesern würde...

Mittwoch, März 28, 2007

Ich fordere den Videobeweis!

Youtube habe ich bisher als Zeitgrab ungeahnten Ausmaßes gesehen - bis ich gerade eben ein Video gefunden habe, dass den Beweis für den Satz von Heine-Borel zeigt.
In meiner Phantasie habe ich es mir zwar so ähnlich vorgestellt, aber nicht so bunt und nicht so dreidimensional :-)

Die Studenten in fünf bis zehn Jahren haben sich viel tollere Werkzeuge um sich solche Sachen zu veranschaulichen, sind dafür aber vermutlich mit noch gierigeren Zeitdieben und aufmerksamkeitsheischenden Zerstreuungsmöglichkeiten geschlagen, als unsere Generation...

Dienstag, März 27, 2007

Problemlösendes Denken...

...oder wenn man nur einen Hammer hat sieht alles wie ein Nagel aus.

Nachdem die Post inzwischen meine Platte wiedergefunden und geliefert hat habe ich FESTgestellt, dass mir die nötigen Schrauben fehlen um das gute Stück zu beFESTigen.
(Na gut das Wortspiel ist eher arm.)



Langes gegoogele nach "Welche Schrauben braucht man um eine 3,5 Zoll Festplatte anzuschrauben" lieferte das Ergebnis, dass die Waffe der Wahl wohl 6# x 6mm Schrauben
sind, wobei das # eine mir unbekannte Einheit ist.
6# ist laut, dieser Seite so um die 3,5 mm.

Nachdem ein Zoll 12 Linien sind und 1 Zoll = 25,4 mm
habe ich nach ein paar Dreisätzen ins Blaue immer
noch keine Ahnung wofür das # steht.

Verschiedene Foren empfohlen M3 oder M4 Schrauben, also metrische Ware, die in unseren Breiten leicht aufzutreiben ist. Es gab noch Schauergeschichten von Leuten, die ihre Festplatte
mit falschen Schrauben harpuniert haben, aber risikofreudig wie ich bin *höhöhö* habe ich mein Glück mit M3 x 10 Schrauben probiert.

Das Schrauben ging erst nicht so gut, dann besser.

Der Schönheitsfehler, dass die Schrauben zu lang waren wurde von
mir in unheimlich elegant gelöst indem statt die Schrauben abzusägen
(Schulnote in Werken:befriedigend) je eine der mitgelieferten Muttern
aufgeschraubt habe, um sie zu verkürzen. Die Schraube, nicht die Mutter.

Alles in allem: Die Platte ist fest, wackelt nicht und kann sich aber
problemlos drehen.

Freitag, März 23, 2007

Getrennt

Bisher habe ich das Wort oberhalbstetig vom Verständnis, nicht aus orthographischen Gründen
"oberhalb-stetig" getrennt, wie in "oberhalb des Flusses erhebt sich eine stolze Burg".

Die englische Übersetzung "upper semi-continuous" läßt in mir die Erkenntnis reifen, dass es wohl eher "ober-halbstetig" ist.

Dazu fällt mir noch ein Rätsel ein, dass ich neulich dort gelesen habe:

Wie viele Tiere von jeder Art nahm Moses mit auf seine Arche?

Donnerstag, März 22, 2007

Selbstmanagement: Schon wieder verzettelt

Ich habe mal wieder eine Errungenschaft um weniger Zeit mit dem Computer zu vertüdeln:
Wenn ich etwas im Internet nachsehen möchte und dafür den Laptop aus dem Giftschrank holen und hochfahren müßte, überlege ich mir ob ich die Info wirklich und sofort brauche.
Falls es nicht so dringend ist wandert die Frage auf einen Zettel, der wiederum auf der Tastatur de ausgeschalteten Laptops landet.

Wenn ich ihn dann doch mal einschalte arbeite ich die gehorteten Fragen ruckzuck ab.
Die Zeitersparnis liegt eher daran, dass ich so nur einmal bei Youtube hängen bleibe und nicht jedesmal wenn ich etwas nach sehe.

Dienstag, März 20, 2007

Deligieren ist der Schlüssel zur Macht....

...aber manche Sachen sollte man doch auch selbst können.

Bei BooCompany habe ich einen link auf ein Spiegelinterview mit
Michael Glos (ab 1:30) gefunden in dem er nicht ohne einen gewissen Stolz im Unterton zugibt, er lasse das Internet von anderen Leuten bedienen.

Nun es soll ja mal eine Zeit gegeben haben in denen sich gekrönte Häupter auf ih
re Schreiber verlassen mussten, weil sie nicht lesen und schreiben konten und da sage noch einer die Geschichte würde sich nicht wiederholen.

UPDATE:
Richtig schreibt man dieses Wort:
"Delegieren" mit "e" und nicht mit i - sollte man vermutlich als erstes
über das Delegieren lernen :-)

You ´re such a nerdy nerdy rock star...

Gestern habe ich mir eine Gitarre zugelegt unter Anleitung
meines Bruders und tatkräftiger Unterstützung meiner Freunde
erste Gehversuche unternommen.

Heute Abend habe ich mich so lange mit drei Tönen vergnügt,
bis meine Fingerkuppen wundgespielt waren - macht aber
auch einen Höllenspaß.
Ruhm und Ehre winken demjenigen, der als erster erkennt, was hier
gespielt
wird...

Der Herr Gouranga, der sich ebenfalls neu bewaffnet hat, ist mir IM MOMENT
noch voraus, aber mal sehen was die Zeit bringt :-)

Sonntag, März 18, 2007

St. Patricks Day

Gestern ging es noch hoch her im Irish-Pub.(flickr)

Neben meinem aus Spanien importierten Hut habe ich noch zwei weitere Hüte gewonnen und sie prompt unter dem Volk verteilt.
Für jedes Guinness durfte man einmal würfel und für eine Sechs gab es einen Hut...





Der Geist der Vergangenen Weihnacht hatte sich auch unters Volk gemischt :-)



Mittwoch, März 14, 2007

Quergelesen

Nach längerer Zeit habe ich mich mal wieder bei technorati eingelogt und nach dem "tag" Mathematik gesucht.

Ich habe eine ganze Menge interessante Dinge gefunden.
Zum einen ein virtuelles Hausaufgabenheft.
In grauer Vorzeit, als ich noch zur Schule ging, wurden die Hausaufgaben ja noch in ein sogenanntes Hausaufgabenheft aus Papier geschrieben, mit einem Stift und so :-)

Dann das Journal für Kunst,Sex und Mathematik, allein der Titel war schon einen Klick wert und der Inhalt muss sich auch nicht verstecken.

Dann ein sehr schönes Sudoku auf mathestuff.de. Bei den Sudokus auf Papier ärgert mich - ich bin noch Anfänger - dass ein kleiner Fehler die ganzen Mühen zunichte macht und wenn man in der Auflösung nach dem Fehler sucht kann man das Rätsel vergessen. Auf dem NintendoDS bekommt man gleich auf die Finger geklopft, wenn man sich vertut.

Und dann habe ich noch einen kleinen grünen Kaktus gefunden :-)

Dienstag, März 13, 2007

Kulant

Nachdem ich es geschafft habe ein ebay-Beutestück versehentlich an meine Studienadresse schicken zu lassen, während ich bei meinen Eltern war, habe ich bei meiner Rückkehr nach Erlangen im Briefkasten eine Benachrichtigung des Boten gefunden, ich könne das Paket im Laufe der nächsten sieben Werktage bei der Post abholen.
Als ich am Montag bei der Post war wurde mir mitgeteilt, dass der letzte Lagertag Samstag war und sich das Paket wieder auf dem Weg zum Absender befindet.

War ja klar.

Immerhin hatte die Sache noch ein gutes Ende, der Händler verschickt kulanterweise das Paket nochmal auf eigene Kosten an die richtige Adresse.

Samstag, März 10, 2007

Es wurden in der Vergangenheit viele Fehler gemacht....

...jedenfalls war, als der Radiergummi zu Ende gegangen ist noch ein bisschen Bleistift übrig.

Im Sinne von "Jugend forscht" habe ich festgestellt, dass sich im Heck des Spitzenfabrikats - ein GRIP 2001 in HB mit Radiergumim aus dem Hause Faber-Castell -
noch eine ansehnliche Menge Radiergummi versteckt, wenn man sich die Mühe macht es mit einer Nadel herauszuhebeln. Pflanzt man das gute Stück wieder ein und drückt es nicht ganz so weit in die Halterung ist man für zukünftige Fehler gewappnet.

Bevor mir Geiz unterstellt wird: Ich könnte natürlich auch den Bleistift wegwerfen und mit einem neuen Schreibgerät weiterwerkeln, allerdings habe ich immer das gute Gefühl etwas geschafft zu haben, wenn der Bleistift sich dem Ende zuneigt.
Die anderen Hauptelemente meiner Arbeitsumgebung sieht man im Hintergrund: weißes Papier und koffeinhaltiges Heißgetränk.



Schreibmaschine geht wieder

Nachdem ich mein WinXP zerschossen habe und mein System komplett neuistaliert habe läuft es wieder richtig rund. Vermutlich bin ich sämtliche Viren und Trojaner losgeworden, die ich in den letzten zwei Jahren eingesammelt habe. :-)

Wenn man DSL hat tut neuinstallieren gar nicht so weh. Windows hat sich selbstätig 72 Pflaster geholt und der "eigene Dateien"-Ordner war schnell von der externen Festplatte zurückkopiert.
Das "Windows-Reparieren"-Feature, das man wählen kann wenn man mit der WinXP CD bootet sieht so aus, dass Windows komplett gelöscht und neuinstalliert wird - man kann sich also seine Daten retten, muss dann aber nochmal formatieren und neuinstallieren, weil die ganzen Programme nicht mehr funktionieren.

Jetzt muss ich nur noch den Windows-Standard-Eröffnungs-Sound entfernen und schon ist das Schreibwerkzeug in adäquatem Zustand.

Mittwoch, Februar 28, 2007

Harmonie

Mein Bruder hat mir ein paar Kleinigkeiten auf der Gitarre gezeigt und ich trage mich mit dem Gedanken etwas Zeit zu investieren um spielen zu lernen.

Bei dem Versuch "Alle meine Entchen" zu zupfen ist mir aufgefallen, dass in die Gitarre noch viele (alle?) obskuren Halbtonschritte eingebaut sind. Im Musikunterricht konnte mir nie klar gemacht werden, wo das Problem bei einer (C-Dur-)Tonleiter liegt. In den Notenlinien läßt es sich schön aufschreiben und auf meiner Blockflöte hat auch immer alles funktioniert.

Nach einigem Selbststudium habe ich festgestellt, dass die ganze Geschichte mit Dreiklängen, Tonarten und dem ganzen Kram mit dem man im Musikunterricht geärgert wird vom technischen Standpunkt sehr primitiv ist, wenn man die überladene Notation (die lustigen b´s und #s) über Bord schmeißt und sich überlegt, was eigentlich passiert.
Sobald ich die Notation der Musik revolutioniert habe, werde ich hier natürlich posten :-)

Solange vergnüge ich mich in dem ich mir ansehe, was andere Leute über Harmonie denken.
Zwei Dinge haben mich auf der Seite schmunzeln lassen:
1) "Warum sind Atomverhältnisse immer ganzzahlig?"


2) "In dieser Darstellung zeigen sich sehr schnell tieferliegende Strukturen in der Zahlenlandschaft. Primzahlen lassen sich immer bei Plus oder Minus 1 von einem vielfachen von 6 finden. Nicht immer, aber wenn überhaupt, dann nur an einer solchen Position. Gegenbeispiel ist hier die 35. Eins kleiner als 36, aber auch Produkt aus 5 und 7. "


Zu 1
Da bin ich leider überfragt, aber wage es den Zusammenhang zur Musik anzuzweifeln.

Zu 2
Besonders gehäßige Mathematiker basteln gerne Gegenbeispiele.
In diesem Fall die 2 und die 3 :-)

Der Rest ist auch nicht weiter magisch:
Sei k ein Vielfaches von 6
dann kann (k+1) prim sein
(k+2) ist gerade
(k+3) ist durch drei teilbar, da k durch 6 und 3 durch 3 teilbar.
(k+4) ist gerade
(k+5) kann prim sein und entspricht einem vielfachen von 6 minus 1
(k+6) ist ein vielfaches von 6.

Der Schneckenpal

Ich habe mir etwas bei einem großen Internetauktionator gekauft und wollte mit der hauseigenen Währung bezahlen, in der Hoffnung die Lieferzeit dadurch zu verkürzen.

Allerdings wurde es diesmal nicht als Lastschrift eingezogen (einen Fehler auf Benutzerseite muss ich kategorisch ausschliessen :-)
sondern ich sollte das Geld auf das Konto des Vereins überweisen, damit sie es an meinen eigentlichen Gläubiger weiterüberweisen können.

Am Freitag habe ich gekauft, am Sonntag habe ich die Sache mit der Überweisung gecheckt, am Montag wurde überwiesen und Mittwoch meldet der Kumpel Vollzug. Mal sehen wann die Ware letztendlich bei mir eintrifft.

Hätte ich mal besser auf die Meinung des Herrn Gouranga zum Thema gehört.

Bei der Zahlungsabwicklung werde ich in Zukunft wieder auf Überweisungen sezten. Sie kosten beide Seiten nichts und gehen genauso schnell. Wenn man glaubt, dass die Gebühren ja der Verkäufer bezahlt denkt man vermutlich zu kurz, da er sicher so weit rechnen kann, dass er die Gebühren eingepreist hat.

O.k. Keine Regel ohne Ausnahme:
Ich habe im Forum von Leuten gelesen, die Habseligkeiten für 1,99 € losgeschlagen haben, um sich dann noch mit 0,39 € Paypal Gebühren, 0,25 € Einstellgebühren und Verkaufsgebühren(10% des Endpreises) macht 0,84 € + Versand emsig ihr eigenes Grab zu schaufeln.