Dissertation?
Hab gerade einen neuen Text für das Lied Always wear Sunscreen gefunden. Da bekommt man richtig Lust eine Dissertation zu schreiben :-)
da registriert man sich nichtsahnend und bekommt auch noch einen blog geschenkt :-)
Hab gerade einen neuen Text für das Lied Always wear Sunscreen gefunden. Da bekommt man richtig Lust eine Dissertation zu schreiben :-)
Hab den Nachmittag damit verbracht mich ins Studiverzeichnis einzutragen und meine Freunde aufzustöbern. Im Gegensatz zu openBC muss man jeden Namen tippen oder "copy + pasten" und anschliessend einen nervigen Spamabwehr-Code eingeben. Die Suchmöglichkeiten sind recht eindrucksvoll, lediglich die "folgende Leute haben ihre Profil betrachtet"-Funktion finde ich etwas unheimlich. Muss ich mir wohl noch einen Tarnkappenaccount holen :-)
Anagramgenius hat mich enttarnt - Ratilius ist ein Anagramm für "suit liar".
Das Orakel hat gesprochen - ich werde als doch Unternehmensberater :-)
Ich hatte schon immer das Problem, dass DVDs auf meinem Notebook so leise waren, dass ich sie kaum verstehen konnte und daher so gut wie immer über die Stereoanlage oder Kopfhörer gehört habe. Da es mich heute Abend wieder genervt hat, habe ich im Netz nach Abhilfe gesucht und siehe da, es gibt eine sehr elegante Lösung. Man muss sich nur ein kleines Programm herunterladen, installieren und beim Windows Media Player unter extras=>optionen=>DVD=>erweitert, den Gain oder Masterregeler um 20 db erhöhen und schon klingen die Ohren.
Nach meinem Artikel über die Assoziationskette nehme ich mir jetzt die Zeit und schreibe ein paar Zeilen über die Loci-Methode. Der Vorteil gegenüber der ersten Methode liegt darin, dass man schneller auf Begriffe „in der Mitte der Liste“ zugreifen kann.
Zunächst nimmt man einen Ort(lat. locus, Plural loci ) den man gut genug kennt um ihn sich vorstellen zu können. Ausgehend von einem Startpunkt geht man dann in Gedanken durch diesen Ort oder das Gebäude und sucht sich zehn markante Punkte, die man sich in der Reihenfolge in der man sie abläuft merkt, oder mit Hilfe der Assoziationskette geordnet im Gedächtnis verankert.
Meine Beispielliste ist das Haus meiner Eltern. Du kannst das Beispiel übernehmen, da die genannten Gegenstände in jedem Haushalt zu finden sein sollten, oder eine eigene List basteln.
Briefkasten
Kühlschrank
Esstisch
Sessel
Sofa
Bücherregal
Arbeitszimmer
Kommode
Bett
Schreibtisch
(Die ersten fünf Gegenstände sind im Erdgeschoß, die zweiten im ersten Stock, das hilft wenn man später auf die schnelle sagen soll, was etwa Nummer 7 ist…)
Wenn das geklappt hat und Du Deine persönliche Liste auswendig kannst, kannst Du mal versuchen den ersten Eintrag der alten Liste mit dem ersten Eintrag der zweiten Liste bildhaft zu verknüpfen.
Apfel
Katze
Kaffeetasse
Jeans
Ölgemälde
Buch
Handtuch
Kerze
Bleistift
Fußball
In meinem Beispiel stelle ich mir vor, wie der Postbote einen ganzen Sack ÄPFEL durch den BRIEFKASTENschlitz quetscht. Die Äpfel gehen dabei kaputt und der Saft spritzt nur so. Je bunter und lebhafter das Bild ist, desto besser bleibt es im Gedächtnis.
Als ich zum KÜHLSCHRANK gehe und ihn öffne sehe ich, dass da wohl jemand meine KATZE in den KÜHLSCHRANK gesperrt hat. Sie springt aus dem KÜHSCHRANK und reibt ihren Kopf an meinem Bein.
Der ganze ESSTISCH steht randvoll mit KAFFEETASSEN.
Der SESSEL ist mit JEANSstoff überzogen und hat eine Hosentaschen und Nieten an der Seite.
Jemand hat eine Staffelei auf der ein ÖLGEMÄLDE steht auf dem SOFA vergessen. Die frische Farbe tropft sogar noch auf den Bezug.
BUCH und BÜCHERREGAL überlasse ich mal Deiner Phantasie – das war nicht so geplant.
Im ARBEITSZIMMER liegt ein Stapel weißer FrotteeHANDTÜCHER damit man sich nach getaner Arbeit den Schweiß abwischen kann.
Auf der KOMMODE steht eine rote brennende KERZE.
Ein kleinegeschriebener BLEISTIFT fristet sein Dasein auf dem Schreibtisch.
Mein BETT steht neuerdings auf vier FUSSBÄLLEN.
Die Örtlichkeit kann man immer und immer wieder verwenden. Normalerweise beeinflussen sich verschiedene Listen nicht. Auf den ersten Blick scheint die Sache sehr umständlich. Mit etwas Übung funtkioniert es aber schnell und reibungslos. Die Anwendung wird natürlich etwas schwieriger wenn die Liste der zu memorierenden Begriffe nichtdingliches wie Wahrheit, Gerechtigkeit und Weisheit besteht. Als Einkaufszettelersatz funktioniert es dagegen prächtig.
(...jetzt habe ich vergessen 500g Weisheit mitzunehmen :-)
Nachdem mich meine Eltern heute Mittag in Richtung Franken verlassen habe bin ich Herr über Haus und Hof respektive Fernbedienung und Breitbandinternetzugang.
Mal sehen, was ich mit meinen neuen Freiheiten anfange. Vielleicht trete ich einer Selbsthilfegruppe bei.

Habe mich gerade königlich über das user interface of the facilities amüsiert, das ich auf dem neu entstandenen blog eines Freundes gefunden habe, den ich damals in Australien kennengelernt habe (den Freund, nicht den blog).
Mir erscheint es auf den ersten Blick recht schwierig sich durch eine Tageszeitung zu arbeiten :-)
Bin schon gespannt ob mich die Globalisierung auch eines Tages aus dem Herzen Europas reißen wird…